Wie viel „bang for the buck“ steckt in Subventionen?
Subventionen auf dem Prüfstand: Der Geldbrief erklärt FisKAR, einen neuen Indikator zur Bewertung der Wirksamkeit staatlicher Unternehmenshilfen.
Subventionen auf dem Prüfstand: Der Geldbrief erklärt FisKAR, einen neuen Indikator zur Bewertung der Wirksamkeit staatlicher Unternehmenshilfen.
Eine Sozialstaatsreform wie von der Kommission vorgeschlagen, die Bürgergeld, Wohngeld und Kinderzuschlag in einer Leistung zusammenfasst und die geltenden Hinzuverdienstregeln reformiert, kann den Bundeshaushalt entlasten.
Der Bund gibt jährlich 60 Milliarden Euro für Subventionen an Unternehmen aus. Wir entwickeln einen Kosten-Nutzen-Indikator zur Bewertung dieser Subventionen: die Fiskalische Kosten-Arbeitsplatz-Relation (FisKAR).
Germany’s federal budget could lose all disposable fiscal space within ten years, a new indicator warns. Without reforms to the budget and the debt brake, and without bringing more people into the labor market, future governments will have no room to maneuver.
Der Bundeshaushalt 2025 verspricht mehr Wachstum. Unsere Analyse zeigt: Die geplanten Maßnahmen könnten kurzfristig einen Konjunkturboost bringen – das Potenzialwachstum steigt aber nur um 0,2 Prozentpunkte und erreicht bis 2029 nicht einmal die 1 Prozent. Für dauerhaft mehr Wachstum braucht es neben den zusätzlichen Investitionen auch mehr Arbeitskräfte.
Zwei Erkenntnisse zum Bundeshaushalt 2025: Die Bundesregierung hält ihr Versprechen, die Investitionen deutlich zu steigern, aber ab 2027 wird es eng. Die Ausgaben für alles, was nicht unter die Sonderregeln außerhalb der Schuldenbremse fällt, sollen sinken.
Die schwarz-rote Koalition nimmt ihre Arbeit auf. Sie will für „neues Wirtschaftswachstum“ sorgen. Ob sie das schafft und ob das Wachstum bei den Leuten ankommt, tracken wir in unserem neuen Growth Dashboard. Es veranschaulicht, wie sich die Politik der Bundesregierung auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Bundesfinanzen auswirkt. Damit wollen wir erreichen, dass sich jede und jeder faktenbasiert ein eigenes Urteil über die Regierungspolitik bilden kann. Dieser Geldbrief stellt das Growth Dashboard vor.
Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD ist da. Er steht unter dem Motto Wachstum. In der ersten Studie unseres neu gegründeten Growth & Budget Lab schätzen wir, wie viel Potenzialwachstum im Koalitionsvertrag steckt und was das für den Bundeshaushalt bedeutet. Dieser Geldbrief fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.
Der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD verspricht mehr Wachstum. Unsere Analyse zeigt: Die Maßnahmen könnten das Potenzialwachstum Deutschlands auf über ein Prozent anheben, sind aber finanziell nicht ausreichend abgesichert. Wir zeigen, dass verbindlich beschlossene Maßnahmen für eine sinnvolle Anwendung der EU-Fiskalregeln bereits in die Potenzialschätzung mit aufgenommen werden sollten.
Im Bundestagswahlkampf machen die Parteien teure Versprechungen. Sie scheinen auf den ersten Blick kaum finanzierbar. Aber: Wenn sie das Wachstum ankurbeln, wird die Finanzierungslücke kleiner. Denn viele Politikmaßnahmen stärken mittelfristig das Wirtschaftswachstum und führen zu zusätzlichen Steuereinnahmen. In der deutschen finanzpolitischen Debatte spielt dieser Effekt – politikgetriebenes Wachstum – bisher eine untergeordnete Rolle. Dieser Geldbrief soll dazu einen ersten Impuls liefern: Wir haben die Literatur ausgewertet und versucht, Wachstumseffekte ausgewählter Vorschläge aus den Wahlprogrammen abzuschätzen. Es zeigt sich: Die Datenlage zu Wachstumseffekten von Politikmaßnahmen ist lückenhaft. Außerdem erschwert die Schuldenbremse die Finanzierung von langfristig wachstumsförderlichen Politikmaßnahmen.