{"id":8974,"date":"2020-02-01T17:18:49","date_gmt":"2020-02-01T16:18:49","guid":{"rendered":"https:\/\/dezernat-zukunft.org\/?p=8974"},"modified":"2022-05-30T20:20:31","modified_gmt":"2022-05-30T18:20:31","slug":"dienstleistungen-die-zukunft-des-internationalen-handels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/dienstleistungen-die-zukunft-des-internationalen-handels\/","title":{"rendered":"Dienstleistungen: Die Zukunft des internationalen Handels?"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:12px\"><strong><a href=\"mailto:info@dezernatzukunft.org\" data-type=\"mailto\" data-id=\"mailto:info@dezernatzukunft.org\">DEZERNAT ZUKUNFT<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n<p><strong>Trade in Services \u2013 worum geht es und wie wichtig ist das Ganze?<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00e4testens seit Trumps Wahlsieg 2016 steht der Freihandel auf dem Pr\u00fcfstand wie lange nicht mehr. Und da nach dem Brexit gestern nun die Verhandlungen der zuk\u00fcnftigen EU-UK Handelsbeziehungen beginnen d\u00fcrfte die Frage des Freihandels auch in Zukunft im Rampenlicht stehen.<\/p>\n<p>Im Zentrum dieser Debatten finden sich oft Waren, wie zum Beispiel Stahl, Autos, und Lebensmittel: das <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/freihandelsabkommen-ttip-das-chlorhuehnchen-ist-auch-fuer-etwas-gut\/10043528.html\">Chlorh\u00fchnchen<\/a> oder vermeidliche <a href=\"https:\/\/www.nau.ch\/news\/europa\/brexit-und-die-fischerei-der-nordsee-droht-ein-kabeljaukrieg-65652318\">Kabeljaukriege<\/a> lassen gr\u00fc\u00dfen. Der Dienstleistungssektor hingegen findet weniger Beachtung. Dieser ist oft ein Nebenschauplatz in Handelsdebatten, obwohl 65 Prozent des globalen BIP aus dem Dienstleistungssektor stammen\u2014in vielen Industriel\u00e4ndern sogar 80 Prozent.<\/p>\n<p>Diese Unwucht hat Tradition: schon lange haben sich Freihandelsabkommen auf Waren konzentriert. Obwohl seit den 1990er Jahren auch Dienstleistungen Teil von Handelsvertr\u00e4gen geworden sind, waren Verhandlungen im Warenbereich stets erfolgreicher.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> So sind zum Beispiel die durchschnittlichen Handelskosten f\u00fcr G\u00fcter zwischen 1995 und 2007 um circa 15 Prozent gesunken, w\u00e4hrend die Kosten f\u00fcr den internationalen Handel von Dienstleistungen im selben Zeitraum leicht gestiegen sind.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Woher diese Diskrepanz? Verhandlungen im Dienstleistungsbereich ber\u00fchren oft sensible nationale Regelwerke. Damit sich Verhandlungen und Ver\u00e4nderungen lohnen m\u00fcssen die zu erwartenden Kostensenkungen und Wohlfahrtsgewinne gr\u00f6\u00dfer sein als die zu erwartenden politischen und gesellschaftlichen Kosten. Das ist schwierig, denn oftmals handelt es sich im Dienstleistungsbereich um gesellschaftspolitisch sensible Regeln, z.B. die Qualifikationen, die Ingenieure, Wirtschaftspr\u00fcferinnen, oder Architekten zur Zulassung brauchen, Gesetze, die das Handwerk betreffen, oder Finanzregularien f\u00fcr Banken, Versicherungen, Verm\u00f6gensberater, oder Immobiliendarlehen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig ist die zu erwartende Steigerung der Wirtschaftsleistung moderat: der Internationale W\u00e4hrungsfonds sch\u00e4tzt, dass eine Senkung der Kosten und Handelsbarrieren im Dienstleistungssektor um 15 Prozent\u2014also das, was f\u00fcr Waren von 1995 bis 2007 erreicht wurde\u2014langfristig das BIP der G20-Staaten um einmalig 0,5 Prozent steigern k\u00f6nnte.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Insgesamt, also f\u00fcr die G20 als Ganze gesehen, entspricht dies zwar der Wirtschaftskraft S\u00fcdafrikas, doch aufs einzelne Land gerechnet ist dieser Einmaleffekt deutlich kleiner. Manche L\u00e4nder, wie z.B. Deutschland, profitieren laut IWF-Simulationen zwar mehr, doch auch hier bleibt der Wachstumsgewinn moderat, mit einem einmaligen Langfristeffekt von 1 Prozent zus\u00e4tzlicher Wirtschaftsleistung.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Trade in Services ist also durchaus gewichtig. Doch die Verhandlungsmasse ist kompliziert und politisch sensibel. Freihandelsabkommen bieten nicht zwingend die besten Werkzeuge um die Herausforderungen des internationalen Handels mit Dienstleistungen im 21. Jahrhundert zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p><strong>Gibt es effektive Regeln f\u00fcr den internationalen Handel mit Dienstleistungen? <\/strong><\/p>\n<p>Der Handel mit Dienstleistungen ist komplex. Man kann in einem Tweet mit 240 Zeichen die Erh\u00f6hung oder eben auch die Absenkung von Stahlz\u00f6llen verk\u00fcnden. Derart eindeutige Hebel gibt es beim Handel mit Dienstleistungen nicht. Vielmehr geht es hier um vielschichtige Regelwerke, um berufliche Qualifikationen, oder um Praktiken von Aufsichtsbeh\u00f6rden. Dies bezeichnet man als Handelshemmnisse die sich hinter den Landesgrenzen befinden, oder\u2014im Jargon\u2014als nicht-tarif\u00e4re Handelsschranken.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Zus\u00e4tzlich sind die Handelsschranken im Exportland oft sogar bedeutender als die im Empf\u00e4ngerland.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Wichtiger noch als ihre Komplexit\u00e4t sind die Funktionen der Regelwerke, deren Unterschiede von Land zu Land den Handel mit Dienstleistungen erschweren. Sie dienen zum Beispiel der Finanzstabilit\u00e4t, hohen Standards im Gesundheitswesen, oder der Energieeffizienz und Sicherheit im Bauwesen. Dass diese Regelwerke politisch sensibel sind ist wenig \u00fcberraschend.<\/p>\n<p><strong>Beispiel Finanzsektor \u2013 die vier Rubriken des Handels mit Dienstleistungen &nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>Der Handel im Dienstleistungssektor wird in vier Rubriken eingeteilt. Diese Rubriken lassen sich am Beispiel Finanzdienstleistungen erl\u00e4utern, welches gleichzeitig die Komplexit\u00e4t im Handel mit Dienstleistungen illustrieren. Finanzdienstleistungen k\u00f6nnen international gehandelt werden indem sie:<\/p>\n<ol>\n<li><u>direkt \u00fcber Grenzen verkauft werden<\/u>, zum Beispiel, wenn eine Bank in New York einem Verm\u00f6gensverwalter in Tokyo eine gro\u00dfe Summe Yen in Dollar umwechselt;<\/li>\n<li><u>im Ausland konsumiert werden<\/u>, zum Beispiel, wenn ein afrikanischer Million\u00e4r in der Schweiz ein Bankkonto er\u00f6ffnet oder auch ganz simpel, wenn ich nach Italien in den Urlaub fahre, mir dort ein Auto miete, und die Vermietung mir dazu eine Autoversicherung verkauft;<\/li>\n<li><u>durch direkte Investitionen vor Ort verkauft werden<\/u>, zum Beispiel, wenn eine deutsche Versicherung Filialen in Asien er\u00f6ffnet und dort direkt Versicherungen anbietet; und schlie\u00dflich<\/li>\n<li><u>durch das Verreisen von Angestellten ins Ausland erbracht werden<\/u>, zum Beispiel, wenn ein franz\u00f6sischer Banker von Paris nach Johannesburg fliegt, um dort zwei Goldminen bei ihrer Fusion zu beraten.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der Finanzsektor illustriert die besonderen Problemstellungen, die f\u00fcr Dienstleistungen bei Handelsabkommen entstehen. Die grunds\u00e4tzliche Frage f\u00fcr Unterh\u00e4ndler ist, wie Kompatibilit\u00e4t zwischen den Regulierungswerken der beiden M\u00e4rkte hergestellt werden kann, und inwieweit die beteiligten Regierungen interessiert und willig sind, ihre nationalen Regulierungen und Strukturen zu ver\u00e4ndern, um mehr Handel zu erm\u00f6glichen. St\u00e4rkere Verhandlungspartner versuchen dabei oft ihre Marktmacht zu nutzen, um ihr eigenes Regelwerk als internationalen Standard durchzusetzen.<\/p>\n<p>Um die Regeln des internationalen Handels im Finanzdienstleistungssektor nachhaltig zu beeinflussen, muss man das gesamte Regelwerk (also national und international) ins Auge fassen. Dazu kommt, dass der Finanzsektor aufgrund dessen Rolle als Nervensystem der Wirtschaft besonders ist: mehr als in anderen Bereichen ist Stabilit\u00e4t ein wichtiges Desideratum. Finanzminister und Zentralbankgouverneure geben Finanzstabilit\u00e4t aus gutem Grund Priorit\u00e4t \u00fcber die Vereinfachung von internationalen Handelsstr\u00f6men. Das internationale Regelwerk\u2014nicht Handelsabkommen\u2014bestimmt die internationale Finanzwelt.<\/p>\n<p>In bisherigen Dienstleistungshandelsabkommen gilt daher, dass Finanzaufsichtsbeh\u00f6rden ungest\u00f6rt von Verpflichtungen in Handelsabkommen weiterhin alle Entscheidungen durchsetzen k\u00f6nnen, die Relevanz f\u00fcr die Finanzstabilit\u00e4t haben (der sogenannte \u201e<a href=\"https:\/\/op.europa.eu\/en\/publication-detail\/-\/publication\/682b528e-bb52-11e5-bfdd-01aa75ed71a1\">prudential carve-out<\/a>\u201c). Konkret hei\u00dft dies zum Beispiel, dass die deutsche Regierung im Krisenfall die Deutsche Bank durch einen Bailout vor dem Bankrott bewahren kann, ohne sich Sorgen machen zu m\u00fcssen, dass eine Bank aus einem Land mit EU-Handelsabkommen, wie z.B. Kanada, die gleiche Behandlung (also eine Geldspritze des deutschen Steuerzahlers) einklagen kann. Diesen Spielraum zu besch\u00fctzen ist nicht nur wichtig f\u00fcr die Wahrung der Finanzstabilit\u00e4t, sondern auch f\u00fcr die Handlungsf\u00e4higkeit der Politik im Finanzbereich im Allgemeinen.<\/p>\n<p><strong>In manchen Bereichen k\u00f6nnen Handelsabkommen wichtige Akzente setzen, in anderen weniger<\/strong><\/p>\n<p>Diese Vorbehalte haben dazu gef\u00fchrt, dass L\u00e4nder bis jetzt keine weitreichenden Vereinbarungen in Handelsabkommen getroffen haben, die ihre Regelwerke ma\u00dfgeblich angleichen, sondern sich stattdessen auf den niedrigsten gemeinsamen Nenner einigen. Ein Beispiel: Markt\u00f6ffnungen, die sowieso schon im Regelwerk festgelegt sind, wie der Verkauf von Schiffversicherungen \u00fcber Grenzen hinweg. Regierungen halten so ihren eigenen Handlungsspielraum m\u00f6glichst gro\u00df und besch\u00fctzen ihre regulatorische Souver\u00e4nit\u00e4t.<\/p>\n<p>Ma\u00dfgebliche Verhandlungen zu relevanten Regelwerken finden haupts\u00e4chlich au\u00dferhalb von Handelsabkommen statt. So zum Beispiel in der EU bei gemeinsamen Regulierungsvorhaben oder international in bilateralen Vertr\u00e4gen, welche die Regelwerke der anderen Seite als \u00e4hnlich effektiv anerkennen, wie z.B. die Verhandlungen zu einem pan-asiatischen Fondsprodukt,<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> welches gleicherma\u00dfen in Australien wie in Malaysia verkauft werden kann.<\/p>\n<p>Handelsabkommen haben sich deswegen auf den Umgang mit direkten Dienstleistungsinvestitionen fokussiert, um sicherzustellen, dass in unserem vorherigen Beispiel die deutsche Versicherung mit Filialen in Asien im fairen Wettbewerb mit lokalen Anbietern steht. Vereinbarungen k\u00f6nnen zum Beispiel Mindeststandards der Transparenz der Aufsichtsbeh\u00f6rden oder internationale Datenstr\u00f6me garantieren. In Verhandlungen zwischen Industriel\u00e4ndern\u2014zum Beispiel zwischen Kanada und der EU\u2014ist der faire Wettbewerb im Finanzsektor jedoch bereits gr\u00f6\u00dftenteils im nationalen Regelwerk festgesetzt, sodass Handelsabkommen deswegen wenig ausschlaggebend sind.<\/p>\n<p><strong>Internationale Verhandlungen im Dienstleistungssektor bleiben kompliziert <\/strong><\/p>\n<p>Bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen im Dienstleistungsbereich geht es darum, sich auf einen gemeinsamen Nenner bei der Beziehung der Regelwerke der beiden M\u00e4rkte zueinander zu einigen. Dabei wollen Staaten ungerne ihre eigenen Regeln oder Gesetze \u00e4ndern, Vereinbarungen beschr\u00e4nken sich oft auf die Anerkennung schon existierender Markt\u00f6ffnungen.<\/p>\n<p>F\u00fcr ambitioniertere Abkommen gibt es zwei Optionen: die Harmonisierung von Regelwerken, sprich das Ersetzen vorheriger nationaler Regulation durch neu verhandelte internationale Regeln; oder Marktzugang auf Basis der verschiedenen nationalen Standards, sprich gegenseitige Anerkennung der jeweils anderen Regelwerke auch im Inland. Beides erfordert komplizierte, politisch sensible Verhandlungen. Bei ersterem besteht die Gefahr, dass die neuen Regeln durch technologischen oder gesellschaftlichen Wandel \u00fcberholt werden, wodurch schwierige Nachverhandlungen n\u00f6tig werden k\u00f6nnen. Bei Letzterem besteht die Gefahr, dass das Regelwerk mit den h\u00f6heren Standards untergraben wird, indem Firmen sich nach Abschluss des Abkommen die jeweils kosteng\u00fcnstigsten Regelwerke aussuchen.<\/p>\n<p>Deswegen m\u00fcssen internationale Beziehungen im Dienstleistungssektor dynamisch bleiben, damit ein fairer Wettbewerb auch bei gro\u00dfen Ver\u00e4nderungen in den M\u00e4rkten sichergestellt werden kann. Das wiederum verlangt viel Vertrauen und konstanten Austausch, was in manchen Bereichen lieber au\u00dferhalb von gro\u00dfen und statischen Handelsabkommen verhandelt wird.<\/p>\n<p>Die Zielsetzung von Verhandlungen im Dienstleistungsbereich muss also kritisch hinterfragt werden. L\u00e4nder m\u00fcssen sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen von \u00c4nderungen ihrer Regelwerke auseinandersetzen und entscheiden, ob und inwiefern sich die Ver\u00e4nderungen lohnen und gesellschaftlich w\u00fcnschenswert sind. Strategische \u00dcberlegungen \u00fcber die Zukunft der Regulierung in den einzelnen Sektoren sollten der Grundstein f\u00fcr Verhandlungen \u00fcber Freihandelsabkommen sein\u2014nicht umgekehrt.<\/p>\n<p>Fortschritte und Erfolge in Verhandlungen von Dienstleistungs-Freihandelsabkommen k\u00f6nnen gelingen, wenn die Souver\u00e4nit\u00e4t von Staaten in wichtigen Fragen besch\u00fctzt bleibt und die Dynamik der Wirtschaftsbereiche und ihrer Regelwerke sich in den Abkommen widerspiegeln, sodass technologische Fortschritte und gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen begleitet werden k\u00f6nnen. Nachhaltig ist das am besten in einer Struktur wie der EU zu erreichen, mit supranationaler Verwaltung der Regeln und demokratischer Legitimit\u00e4t.<\/p>\n<p>Generell braucht es f\u00fcr den Erfolg von freiem Handel Widerstand gegen protektionistischen Nationalismus, sowie die effektive Einbindung von Handelsriesen wie China und Indien in die Verhandlungen globaler Regelwerke. Dies mag in manchen Sektoren eher m\u00f6glich sein als in anderen; aber generell gilt: Leichter gesagt als getan.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Miroudot, S, Sauvage, J, Shepherd, B, (2013) \u2018Measuring the costs of of international trade in services,\u2019 in <em>World Trade Review<\/em>, 12(4)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.imf.org\/external\/np\/g20\/pdf\/2018\/111918.pdf\">https:\/\/www.imf.org\/external\/np\/g20\/pdf\/2018\/111918.pdf<\/a> , p.21<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> <a href=\"https:\/\/www.imf.org\/external\/np\/g20\/pdf\/2018\/111918.pdf\">https:\/\/www.imf.org\/external\/np\/g20\/pdf\/2018\/111918.pdf<\/a> , p.20<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> <a href=\"https:\/\/www.imf.org\/external\/np\/g20\/pdf\/2018\/112818.pdf\">https:\/\/www.imf.org\/external\/np\/g20\/pdf\/2018\/112818.pdf<\/a> , p.20<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.europarl.europa.eu\/sides\/getDoc.do?pubRef=-\/\/EP\/\/TEXT+REPORT+A8-2016-0160+0+DOC+XML+V0\/\/DE\">http:\/\/www.europarl.europa.eu\/sides\/getDoc.do?pubRef=-\/\/EP\/\/TEXT+REPORT+A8-2016-0160+0+DOC+XML+V0\/\/DE<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Nordas, H, Rouzet, D, (2016) \u2018The Impact of Services Trade Restrictiveness on Trade Flows,\u2019 in <em>The World Economy<\/em>, 40(6)<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> <a href=\"http:\/\/fundspassport.apec.org\/\">http:\/\/fundspassport.apec.org\/<\/a><\/p>\n<p><em>Picture credit: <a href=\"https:\/\/www.piqsels.com\/en\/public-domain-photo-zbhlp\">Piqsels<\/a><\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DEZERNAT ZUKUNFT Trade in Services \u2013 worum geht es und wie wichtig ist das Ganze? 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