{"id":8970,"date":"2020-03-06T06:47:27","date_gmt":"2020-03-06T05:47:27","guid":{"rendered":"https:\/\/dezernat-zukunft.org\/?p=8970"},"modified":"2023-04-13T12:01:59","modified_gmt":"2023-04-13T10:01:59","slug":"soll-das-staatliche-geldmonopol-gesichert-werden-ja-katharina-pistor-im-interview-mit-dem-dezernat-zukunft-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/soll-das-staatliche-geldmonopol-gesichert-werden-ja-katharina-pistor-im-interview-mit-dem-dezernat-zukunft-teil-1\/","title":{"rendered":"\u201eSoll das staatliche Geldmonopol gesichert werden? Ja!\u201c  Katharina Pistor im Interview mit dem Dezernat Zukunft, Teil 1"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:12px\"><strong><a href=\"mailto:Max.Krahe@dezernatzukunft.org\" data-type=\"mailto\" data-id=\"mailto:Max.Krahe@dezernatzukunft.org\">MAX KRAH\u00c9<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n<p><em>Katharina Pistor (Twitter: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/katharinapistor?lang=en\">@KatharinaPistor<\/a>) ist Professorin f\u00fcr vergleichende Rechtswissenschaft und Direktorin des <a href=\"http:\/\/blogs.law.columbia.edu\/global-legal-transformation\/\">Center on Global Legal Transformation<\/a> an der Columbia Universit\u00e4t in New York. Ihr neuestes Buch ist <a href=\"https:\/\/press.princeton.edu\/books\/hardcover\/9780691178974\/the-code-of-capital\">The Code of Capital<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"http:\/\/www.dezernatzukunft.de\/der-wert-von-daten-liegt-in-der-moeglichkeit-mit-ihnen-das-verhalten-einzelner-und-ganzer-gruppen-zu-steuern-katharina-pistor-im-interview-mit-dem-dezernat-zukunft-teil-2\/\">Teil 2 <\/a>des Interviews ist hier verf\u00fcgbar.<\/em><\/p>\n<p><strong>1. Wir haben letzten August ihr Buch <\/strong><a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/die-macht-des-rechts-katharina-pistors-code-of-capital\/\"><strong>rezensiert<\/strong><\/a><strong>. W\u00fcrden sie gerne darauf reagieren?<\/strong><\/p>\n<p>Ihre Rezension war sehr informativ und ich habe ihrer Zusammenfassung eigentlich nichts hinzuf\u00fcgen. Dieses Interview gibt mir allerdings die M\u00f6glichkeit, auf die Fragen zu antworten, die Sie aufgeworfen haben.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst zu Ihrer Frage nach den Motiven des Gesetzgebers. Wie Sie richtig festgestellt haben, ist meine These nicht, dass das Recht einfach Instrument der herrschenden Klasse, der Bourgeoisie, ist. Der Gesetzgeber ist oft nur mittelbar an der <em>Kodierung<\/em> von Kapital beteiligt. Geschickte Juristen k\u00f6nnen sich der Institutionen des Privatrechts (vor allem des Vertrags-, Eigentums- und Gesellschaftsrechts) bedienen, um neue Kapitalg\u00fcter zu schaffen. Hierf\u00fcr bedarf es keiner Zustimmung des Gesetzgebers, sondern allenfalls der Sanktionierung durch die Gerichte, sollte eine bestimmte Kodierungsstrategie angegriffen werden. Das geschieht durchaus. Dann geht es letztlich darum, wer die besseren Argumente hat, insbesondere ob der Beklagte darlegen kann, dass eine neue Kodierungsstrategie im Wesentlichen bereits anerkannten Rechtskonstruktionen entspricht und daher gleichen Rechtsschutz genie\u00dfen sollte. Der Gesetzgeber kann nat\u00fcrlich auch aktiv werden und das Privatrecht \u00e4ndern, oder seinen Gebrauch durch Regulierung begrenzen. Er kann auch durchaus das Fallrecht der Gerichte korrigieren. Auch das kommt vor.<\/p>\n<p>Selbst der eher konservative deutsche Gesetzgeber hat sich in dem Jahrzehnt vor der Finanzkrise jedoch wiederholt davon \u00fcberzeugen lassen, Gesetze zu erlassen, die die Kodierung von Finanzkapital erleichtert haben und hat Entscheidungen, die sich dagegen ausgesprochen haben, korrigiert. Das ist in der Regel damit begr\u00fcndet worden, dass nur auf diese Weise der Finanzstandort Deutschland wettbewerbsf\u00e4hig bleiben w\u00fcrde. Da hinter steht nat\u00fcrlich auch massive Lobbyarbeit der Finanzindustrie, die zudem in Assoziationen, wie beispielsweise der ISDA hervorragend organisiert ist.<\/p>\n<p>Die zweite Frage betraf die Rechtsmodule, insbesondere welche der genannten Module (Vertragsrecht, Eigentums- und Kreditsicherungsrecht, Gesellschaftsrecht, Konkursrecht sowie der englische Trust) den l\u00e4ngsten Hebel haben. Das l\u00e4sst sich nicht so einfach sagen\u2014auch wenn ich nach wie vor davon \u00fcberzeugt bin, dass der englische Trust das anpassungsf\u00e4higste Modul ist. Vielleicht wichtiger ist die Frage, welche der Attribute des Kapitals, die durch verschiedene Rechtsmodule geschaffen werden k\u00f6nnen, den gr\u00f6\u00dften Effekt bei der Kodierung von Kapital haben. Da w\u00fcrde ich den Best\u00e4ndigkeitsschutz nennen: hierdurch werden die Bedingungen f\u00fcr die Inkubation privaten Wohlstands und seines Wachstums geschaffen.<\/p>\n<p><strong>2. Ihr n\u00e4chstes Projekt dreht sich um Daten und digitale W\u00e4hrungen. Fangen wir mit digitalen W\u00e4hrungen an: Sie haben unter anderem Facebooks W\u00e4hrungsprojekt Libra kritisiert. Was ist das Problem mit Libra?<\/strong><\/p>\n<p>Wie man an meinem Buch sieht, denke ich in zwischenmenschlichen und sozialen Beziehungen, die durch Recht strukturiert sind, wie sie es so sch\u00f6n gesagt haben. So auch bei der Libra. Wenn ein Privatunternehmen, wie Facebook, ank\u00fcndigt, ein neues globales Zahlungsmittel zu schaffen, dann stellen sich mir unmittelbar Fragen, wie: Wer ist der Emittent des Zahlungsmittels? Welche Rechtsform wurde gew\u00e4hlt? Welches Rechtssystem? Wer sind die Teilhaber? Wie werden Gewinne und Verluste verteilt? Welche Rechte haben die Nutzer der neuen W\u00e4hrung? Welche Risiken sind ihnen rechtliche zugeordnet? Wie wird das neue Zahlungsmittel gest\u00fctzt? Was passiert falls das Vertrauen in die W\u00e4hrung schwindet? Wer hat dann daf\u00fcr einzustehen?<\/p>\n<p>Wenn man sich mit diesen Fragen im Kopf die Gestalt der Libra anschaut, dann sieht das ganz anders aus als wenn man dem <em>Marketing<\/em> glaubt, dass hier erstmals eine globale W\u00e4hrung geschaffen werden soll, die vor allem denjenigen nutzen soll, die keinen Zugang zu regul\u00e4ren Banken haben. Die Libra soll von einem schweizer Verein emittiert werden, zu deren Mitgliedern Facebook sowie eine Reihe weiterer, von Facebook handverlesender, Unternehmen geh\u00f6ren. Anders als bei Bitcoin, beispielsweise, kann nicht einfach jeder mitmachen. Im Anfangsstadium hat Facebook das alleinige Sagen, sp\u00e4ter der Verein.<\/p>\n<p>Die Libra selbst soll durch eine Reserve gest\u00fctzt werden, in den sich \u201esichere\u201c Verm\u00f6genswerte, wie Staatsanleihen und Bankkonten vertrauensw\u00fcrdiger Staaten befinden. Allerdings kann der Libraverein die Zusammensetzung der Reserve jederzeit mit 2\/3 Mehrheit \u00e4ndern. Etwaige Zinseinnahmen der Reserven werden nicht an die Nutzer der Libra, sondern an die Vereinsmitglieder abgef\u00fchrt, was auf m\u00f6gliche Interessenskonflikte hindeutet: Denn die H\u00f6he der Zinsen h\u00e4ngt bekanntlich mit dem Risiko der Einlagen zusammen. Die Mitglieder des Vereins k\u00f6nnten daher durchaus daran interessiert sein, riskantere Verm\u00f6genswerte in die Reserve aufzunehmen. Sie werden es im Zweifel auch einfach tun, um die Nachfrage nach der Libra zu decken, selbst wenn nicht gen\u00fcgend wirklich sichere Verm\u00f6genswerte verf\u00fcgbar sind.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich tragen die Nutzer der Libra das Wechselkursrisko, einschlie\u00dflich des Risikos, dass die Werte in der Reserve an Wert verlieren \u2013 wobei sie selbst keinen Zugriff auf die Werte in der Reserve haben. So strukturiert man keine W\u00e4hrung, die angeblich vor allem den 1.7 Milliarden Menschen auf der Welt, die keinen Zugang zu Banken haben, dienen soll.<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich: Was passiert, wenn die Werte in der Reserve gar nicht mehr so sicher sind, wie sie zuerst schienen und es einen Sturm auf die Libra gibt? Werden die Zentralbanken der Staaten, deren Werte in der Reserve liegen, dann wirklich nicht als Reservek\u00e4ufer auftreten, um die Libra zu st\u00fctzen, einer W\u00e4hrung, die global von Milliarden von Individuen und Unternehmen genutzt wird? Welcher Staat wird denn das Risiko eingehen, dass ein solches W\u00e4hrungssystem (immer vorausgesetzt nat\u00fcrlich, dass die Libra erfolgreich sein wird) implodiert?<\/p>\n<p><strong>3. Was halten Sie von Central Bank Digital Currency, vielleicht als Alternative zu Libra? <\/strong><\/p>\n<p>Bei der Frage der Central Bank Digital Currencies (CBDCs) geht es grunds\u00e4tzlich um drei Problemstellung. Erstens, soll das staatliche Geldmonopol gesichert werden; zweitens, sollen die staatlichen Geld- und Zahlungssysteme an die technologische Entwicklung angepasst werden; und drittens, sollen die existierenden Geldsysteme reformiert werden und wenn ja, wie.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde alle drei Fragen mit \u201eJa\u201c beantworten. Unsere existierenden Geldsysteme setzen sich aus staatlichem Geld sowie privaten Zahlungsmitteln zusammen. Sie sind also hybrid. Allerdings gilt nur f\u00fcr staatliches Geld, dass dessen Nominalwert garantiert ist. Nicht jeder hat Zugang zu diesem Geld, aber jeder, der dieses Geld besitzt, kann damit seine Steuern bezahlen und es auch im Privatverkehr als Zahlungsmittel einsetzen.<\/p>\n<p>Die Zahlungssysteme der Zentralbanken wie der Gesch\u00e4ftsbanken sind bereits weitgehend digitalisiert. Bei den CBDCs geht es um den weiteren Schritt, der Papier- und Buchform des Geldes eine digitale Form hinzuzuf\u00fcgen, bzw. diese Form irgendwann zum einzigen Zahlungsmittel zu machen. China ist bereits auf dem besten Wege dorthin und ich denke, dass dies auch in anderen L\u00e4ndern kommen wird.<\/p>\n<p>W\u00fcnschenswert w\u00e4re es aber aus meiner Sicht, nicht nur die bestehenden Strukturen dem technischen Fortschritt anzupassen, sondern ihn daf\u00fcr zu nutzen das System zu reformieren. Soll, beispielsweise, international die Vorherrschaft des Dollars und des amerikanischen Zentralbanksystems (der Fed) an der Spitze des internationalen Zahlungssystems festgeschrieben werden? G\u00e4be es M\u00f6glichkeiten, den Zugang zu rechtlich sanktionierten Zahlungsmitteln zu verbilligen und Menschen bzw. Kleinbetrieben zug\u00e4nglich zu machen, die derzeit davon ausgeschlossen sind? K\u00f6nnten, mit anderen Worten, inklusivere Zahlungssysteme geschaffen werden, die dennoch robust sind und wie s\u00e4hen diese aus? Auf diese Fragen gibt es bisher keine abschlie\u00dfenden Antworten. Diese zu finden ist aber eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe auf internationaler Ebene. Ich f\u00fcrchte, dass die Zentralbanken, die durch die Libra in Zugzwang gebracht worden sind, sich nicht vertieft mit solchen Fragen auseinandersetzen werden. Dennoch begr\u00fc\u00dfe, dass mit den CBDCs die Digitalisierung und Globalisierung von Zahlungssystemen als sozialpolitische Aufgabe erkannt worden ist.<\/p>\n<p><strong>4. Digitale Zentralbankw\u00e4hrungen k\u00f6nnten, wenn sie der gesamten Bev\u00f6lkerung zug\u00e4nglich gemacht werden, Banken die klassische Finanzierung \u00fcber Konten und Spareinlagen erschweren. Ist das ein \u201cFeature\u201d oder ein \u201cBug\u201d?<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Gestaltung von CBDCs gibt es grunds\u00e4tzlich zwei M\u00f6glichkeiten: CBDCs lediglich als Ersatz von Papiergeld; bzw. CBDCs als Ersatz von Papiergeld und Bankkonten. In letzteren Fall w\u00fcrden Haushalte direkt Konten bei der Zentralbank anlegen (wobei deren Verwaltung auf andere \u00fcbertragen werden k\u00f6nnte). In dieser Variante w\u00fcrden CBDCs in der Tat den Banken die Funktion der Geldsch\u00f6pfung nehmen, was manche durchaus bef\u00fcrworten, andere ablehnen, nicht zuletzt, da es den Banken eine wesentliche Einkommens- und Liquidit\u00e4tsquelle nehmen w\u00fcrde. In der \u00dcbergangsphase von unserem Hybridsystem zu einem allein auf CBDCs basierenden Geldsystem k\u00f6nnte in der Tat zur Destabilisierung des jetzigen Finanzsystems kommen. Dies ist auch ein wesentlicher Grund daf\u00fcr, dass Zentralbanken Vorsicht gebieten.<\/p>\n<p>Allerdings werden sich private Anbieter dieses Z\u00f6gern zu Nutze machen, um ihre eigenen Zahlungsmittel in den Verkehr zu bringen, so jedenfalls der Plan der Libra, um den Zentralbanken zuvorzukommen. Wenn dies erst einmal in gro\u00dfem Umfang geschehen ist, k\u00f6nnten die Zentralbanken ihre Vormachtstellung an den Geldm\u00e4rkten verlieren. Mit anderen Worten, das Modell der Gesch\u00e4ftsbanken ist in jedem Fall unter Beschuss. Die Frage ist, ob die Zentralbanken ein konkurrenzf\u00e4higes Modell zur Libra bzw. zu der chinesischen CBDC, schaffen werden das effizient, inklusiv und sicher ist.<\/p>\n<p><strong>5. Im Gegensatz zu Bargeld bergen digitale W\u00e4hrungen das Potential, bzw. die Gefahr, Transaktionshistorien vollst\u00e4ndig nachvollziehbar zu machen. Wie sollten wir damit umgehen? Ist Anonymit\u00e4t hier noch eine Option, und falls ja, eine attraktive?<\/strong><\/p>\n<p>Wie ihre Frage bereist andeutet, kann man die Nachvollziehbarkeit als Potential aber auch als Gefahr sehen. Als Potential, denn unlauterer Geldverkehr kann auf diese Weise jedenfalls erschwert werden. Als Gefahr, denn auf diese Weise wird letztlich jede Zahlungsanweisung festgehalten und sichtbar bzw. \u00fcberpr\u00fcfbar gemacht. Allerdings gibt es verschiedene M\u00f6glichkeiten, digitale W\u00e4hrungen zu schaffen. So k\u00f6nnten beispielsweise digital Tokens (M\u00fcnzen?) ausgegeben werden, die dezentral zirkulieren und nicht auf einem zentralen <em>Ledger<\/em> festgehalten werden. Dar\u00fcber hinaus gibt es anscheinend kryptographische M\u00f6glichkeiten, Anonymit\u00e4t zu sch\u00fctzen \u2013 wobei ich als technologischer Laie nicht genau absch\u00e4tzen kann, wie sicher diese M\u00f6glichkeiten tats\u00e4chlich sind. Ob dies den Grad der Anonymit\u00e4t wiederherstellen k\u00f6nnen, der im reinen Bargeldverkehr herrscht sei dahingestellt. Wir sollten uns auch dar\u00fcber klar sein, dass der Bargeld-Zahlungsverkehr nur einen relativ geringen und zudem schwindenden Teil des gesamten Zahlungssystems ausmacht. Der Rest ist bereits jetzt schon weitgehend digitalisiert und somit grunds\u00e4tzlich nachvollziehbar bzw. \u00fcberwachbar.<\/p>\n<p><em>In der <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-wert-von-daten-liegt-in-der-moeglichkeit-mit-ihnen-das-verhalten-einzelner-und-ganzer-gruppen-zu-steuern-katharina-pistor-im-interview-mit-dem-dezernat-zukunft-teil-2\/\">zweiten H\u00e4lfte<\/a> des Interviews geht es mit Daten weiter, dem zweiten Aspekt von Professor Pistors neuem Forschungsprojekt.<\/em><\/p>\n<p><em>Picture credit: Columbia University and Princeton University Press<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MAX KRAH\u00c9 Katharina Pistor (Twitter: @KatharinaPistor) ist Professorin f\u00fcr vergleichende Rechtswissenschaft und Direktorin des Center on Global Legal Transformation an der Columbia Universit\u00e4t in New York. Ihr neuestes Buch ist The Code of Capital. Teil 2 des Interviews ist hier verf\u00fcgbar. 1. Wir haben letzten August ihr Buch rezensiert. W\u00fcrden sie gerne darauf reagieren? Ihre Rezension war sehr informativ und &#8230; <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/soll-das-staatliche-geldmonopol-gesichert-werden-ja-katharina-pistor-im-interview-mit-dem-dezernat-zukunft-teil-1\/\" class=\"more-link\">Read More<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":41,"featured_media":71025,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[192],"tags":[184,283,278,280,60],"class_list":["post-8970","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-archive","tag-financial-markets","tag-finanzmaerkte","tag-mk","tag-mk-en","tag-monetary-policy"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.8 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>\u201eSoll das staatliche Geldmonopol gesichert werden? 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