{"id":8486,"date":"2022-02-10T17:00:00","date_gmt":"2022-02-10T16:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dezernat-zukunft.org\/?p=8486"},"modified":"2023-11-28T10:56:55","modified_gmt":"2023-11-28T09:56:55","slug":"ubersturzte-zinserhohungen-treffen-vor-allem-die-jungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ubersturzte-zinserhohungen-treffen-vor-allem-die-jungen\/","title":{"rendered":"\u00dcberst\u00fcrzte Zinserh\u00f6hungen treffen vor allem die Jungen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong><a href=\"mailto:florian.kern@dezernatzukunft.org\">Florian Kern<\/a><\/strong>, Pola Schneemelcher<\/p>\n\n\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: left;\">Zinserh\u00f6hungen kommen mit Wohlstandseinbu\u00dfen und treffen junge Menschen am h\u00e4rtesten. Wenn in der Debatte um die Zinspolitik vor allem diejenigen zu Wort kommen, die kein Arbeitsplatzrisiko haben, aber von niedrigeren L\u00f6hnen f\u00fcr junge Menschen sogar profitieren w\u00fcrden, dann droht eine schiefe Debatte. Anreize sind bei \u00f6konomischen Fragestellungen immer relevant \u2013 auch in der Frage, wie vorsichtig die Geldpolitik agieren sollte, wenn die Kosten der Vorsicht nicht von allen in gleicher Weise getragen werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Zur Erinnerung: In unserem <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-zinshammer-wie-zentralbanken-inflation-bekaempfen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">letzten Geldbrief<\/a> hatten wir erkl\u00e4rt, wie Zinsschocks, also pl\u00f6tzliche Zinserh\u00f6hungen, auf die Preise wirken: Sie f\u00fchren zun\u00e4chst zu einer geringeren gesamtwirtschaftlichen Nachfrage, was im n\u00e4chsten Schritt zu&nbsp; Arbeitsplatzverlusten und dann wiederum zu niedrigeren Lohnerh\u00f6hungen f\u00fchrt, sodass die Unternehmen bei Beibehaltung ihrer Margen die Preise weniger stark erh\u00f6hen m\u00fcssen. Wie ein egozentrischer Unternehmer auf L\u00f6hne und niedrige Arbeitslosigkeit blickt, zeigte k\u00fcrzlich eine R\u00fcckmeldung an die Dallas Fed (\u00e4hnlich wie die Geldpolitik im Euroraum von EZB und nationalen Zentralbanken gemeinsam beschlossen wird, wird die Geldpolitik in den USA vom Federal Reserve Board in Washington und insgesamt 12 regionaler Feds beschlossen), die regelm\u00e4\u00dfig Frageb\u00f6gen an Unternehmen in ihrem Bezirk zur Arbeitsmarktlage verschickt.<\/p>\n<p><strong>Abbildung 1: Antwort an Dallas Fed eines Unternehmers<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-7253 aligncenter\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb1.png\" alt=\"\" width=\"775\" height=\"192\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb1.png 2061w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb1-300x74.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb1-1024x253.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb1-768x190.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb1-1536x380.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb1-2048x507.png 2048w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb1-100x25.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb1-1184x293.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 775px) 100vw, 775px\" \/><\/p>\n<p><em><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.dallasfed.org\/research\/surveys\/tbos\/2022\/2201q.aspx#tab-tssos\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dallas Fed, &#8220;Special Questions&#8221;, Antwort 7<\/a><\/em><\/p>\n<p>Der Unternehmer beklagte, es sei schwierig neue Arbeitskr\u00e4fte zu bestehenden L\u00f6hnen zu holen oder alte zu halten, da man aufgrund eines boomenden Arbeitsmarkts mit einer Vielzahl anderer Einkommensm\u00f6glichkeiten konkurrieren w\u00fcrde. Weiter argumentiert er, die Arbeitnehmer w\u00fcrden wohl erst dann wieder flei\u00dfig werden, wenn eine Rezession die Arbeitslosigkeit erh\u00f6ht und Menschen wieder Angst versp\u00fcren, nicht mehr f\u00fcr ihre Familien sorgen zu k\u00f6nnen. Eine solche Offenheit liest man hierzulande nur selten. F\u00fcr sich genommen \u2013 und ganz abgesehen von den verheerenden sozialen und \u00f6konomischen Folgen \u2013 hat der Autor aber nicht Unrecht: Wenn Menschen auf dem Arbeitsmarkt keine Perspektiven sehen und Angeh\u00f6rige um sie herum Jobs verlieren oder ihre Kinder gar keine Jobs bekommen, dann wird es pl\u00f6tzlich einfacher, zu niedrigen L\u00f6hnen Pflegepersonal oder Mitarbeiter f\u00fcr die Fleischindustrie anzustellen. In der Debatte darf also nicht vergessen werden: Wer Unternehmer ist, einen (quasi) unk\u00fcndbaren Arbeitsvertrag hat oder verbeamtet ist, hat einen \u00f6konomischen Vorteil, wenn der Arbeitsmarkt nicht \u201ezu gut\u201c l\u00e4uft, da sonst Menschen mit gr\u00f6\u00dferen Jobverlustrisiko h\u00f6here L\u00f6hne verhandeln k\u00f6nnen, was f\u00fcr Beamte zu h\u00f6heren Lieferandopreisen und den Unternehmer zu h\u00f6heren Lohnkosten f\u00fchrt.<\/p>\n<h4><strong>Der Zinshammer wirkt nicht homogen auf den Arbeitsmarkt<\/strong><\/h4>\n<p>Die EZB hat gemeinsam mit den nationalen Zentralbanken im Rahmen ihrer eigenen strategischen \u00dcberpr\u00fcfung ein Dokument ver\u00f6ffentlicht, das die aktuelle Forschung zum Zusammenspiel von Geldpolitik und Arbeitsm\u00e4rkten in Europa darstellt: Danach hatten 52% aller Arbeitnehmer zwischen 15 und 24 im Jahr 2019 einen befristeten Arbeitsvertrag, im Vergleich zu 13% der Arbeitnehmer im Alter zwischen 25 und 54 und 6,5% der Arbeitnehmer im Alter zwischen 55 und 64. Es ist also schon deshalb erwartbar, dass eine strengere Geldpolitik mit h\u00f6heren Zinsen, die die Nachfrage bremst und Unternehmen dazu bringt, befristete Vertr\u00e4ge eher auslaufen zu lassen als zu verl\u00e4ngern, j\u00fcngere Menschen h\u00e4rter trifft. Die EZB hat diese Effekte aber auch quantifiziert. Niedrigeres Wachstum (z. B. aufgrund einer zu fr\u00fchen Zinserh\u00f6hung) erh\u00f6ht das Arbeitsplatzrisiko von Geringqualifizierten demnach deutlich st\u00e4rker als das von Hochqualifizierten und das von M\u00e4nnern etwas mehr als das von Frauen. Am deutlichsten ist der Unterschied jedoch f\u00fcr junge Menschen: <strong>Ein Ein-Prozent h\u00f6heres Wachstum senkt die Arbeitslosigkeit junger Menschen um etwa 0,8%, gegen\u00fcber \u201enur\u201c 0,35% bei Menschen im mittleren Alter.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a><\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-7280 aligncenter\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb2_af-1.png\" alt=\"\" width=\"743\" height=\"636\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb2_af-1.png 2000w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb2_af-1-300x257.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb2_af-1-1024x877.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb2_af-1-768x657.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb2_af-1-1536x1315.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb2_af-1-100x86.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb2_af-1-1184x1014.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 743px) 100vw, 743px\" \/><\/p>\n<p>Ebenfalls auff\u00e4llig ist, dass die Unterschiede in der Betroffenheit von Mitgliedsstaat zu Mitgliedsstaat deutlich abweichen. <strong>W\u00e4hrend in Deutschland ein Ein-Prozent h\u00f6heres Wachstum die Arbeitslosigkeit \u201enur\u201c um 0,2% reduziert, geht die Arbeitslosigkeit bei einem Prozent zus\u00e4tzlichen Wachstums in Spanien um mehr als 0,8% zur\u00fcck.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-7282 aligncenter\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb3.png\" alt=\"\" width=\"743\" height=\"584\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb3.png 2000w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb3-300x236.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb3-1024x804.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb3-768x603.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb3-1536x1206.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb3-100x79.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb3-1184x929.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 743px) 100vw, 743px\" \/><\/p>\n<p>Wer als Jugendlicher arbeitslos wird, hat au\u00dferdem das Risiko, dauerhaft weniger zu verdienen und wird mit einer h\u00f6heren Wahrscheinlichkeit sp\u00e4ter erneut arbeitslos. Die EZB zitiert eine Studie nach welcher unfreiwillige Jobverluste typischerweise \u00fcber einen Zeitraum von drei bis zehn Jahren mit Einkommenseinbu\u00dfen von 5-20% einhergehen.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> F\u00fcr Gro\u00dfbritannien zeigen&nbsp;<a class=\"c-link\" tabindex=\"-1\" href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20230125083658\/https:\/\/jamesrockey.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/woundsjan19.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" link=\"https:\/\/www.jamesrockey.com\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/woundsjan19.pdf\" sk=\"tooltip_parent\" index=\"true\">De Fraja et al. (2019)<\/a>, dass jeder Monat Arbeitslosigkeit im Alter zwischen 18 und 20 das Einkommen dauerhaft um 1,2 Prozentpunkte mindert.&nbsp; Dabei ist Jugendarbeitslosigkeit in der Eurozone extrem unterschiedlich verbreitet. Deutschland hat die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit mit \u201enur\u201c 6,1%, in Frankreich liegt die Quote bei 17,6%, in Italien bei 26,8% und in Spanien bei 30,6%. Wenn nun in Deutschland <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/arbeitsmarkt-hohe-inflation-weckt-sorgen-vor-lohn-preis-spirale\/27913656.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vor einer Lohn-Preisspirale gewarnt<\/a> wird, weil der Arbeitsmarkt leergefegt sei und <a href=\"https:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/inflation-creates-existential-dilemma-for-ecb-by-jurgen-stark-et-al-2022-01?barrier=accesspaylog\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">pr\u00e4ventive Zinserh\u00f6hungen gefordert werden<\/a>, bevor die L\u00f6hne zu stark steigen, dann braucht es nicht viel Fantasie um sich vorzustellen, dass junge Menschen insbesondere in Spanien, Italien oder Frankreich daf\u00fcr nicht allzu viel Verst\u00e4ndnis aufbringen.<\/p>\n<p><strong>Abbildung 4: Jugendarbeitslosigkeit in Europa<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-7259 aligncenter\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb4.png\" alt=\"\" width=\"460\" height=\"798\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb4.png 892w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb4-173x300.png 173w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb4-591x1024.png 591w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb4-768x1331.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb4-886x1536.png 886w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Abb4-100x173.png 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px\" \/><\/p>\n<p><em><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/EU_Social\/status\/1488777455666139138?s=20&amp;t=1FuyUyAwORYe1xZjfnT43A\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/twitter.com\/EU_Social\/status\/1488777455666139138?s=20&amp;t=1FuyUyAwORYe1xZjfnT43A<\/a><\/em><\/p>\n<h4><strong>Langfristige Effekte erh\u00f6hter Arbeitslosigkeit<\/strong><\/h4>\n<p>Arbeitslosigkeit ist oftmals kein rein kurzfristiges Ph\u00e4nomen, die sich nach einem wirtschaftlichen Abschwung wieder in Luft aufl\u00f6st. Das zeigt die Literatur zu sogenannten Hysterese-Effekten, die die EZB ebenfalls ausf\u00fchrlich darlegt.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> Darunter versteht man in Abweichung zu fr\u00fcheren Annahmen aus der \u00f6konomischen Theorie, dass Arbeitslosigkeit dauerhaft negative Effekte haben und zu dauerhaft niedrigerem Wohlstand f\u00fchren kann.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> So verlernen dauerhaft Arbeitslose F\u00e4higkeiten, geben auf nach neuen Jobs zu suchen und wirken auf potenzielle Arbeitsgeber wegen ihrer Arbeitslosigkeit unattraktiv. Je l\u00e4nger eine Person keine Arbeit hat, <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/databrowser\/view\/LFSI_LONG_E01__custom_2059328\/default\/table?lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">desto unwahrscheinlicher wird es<\/a>, dass sie einen Job findet. Zu fr\u00fche Zinserh\u00f6hungen k\u00f6nnten also nicht nur kurzfristige, sondern bleibende Sch\u00e4den anrichten, die auch noch in den Mitgliedsstaaten am st\u00e4rksten ausfielen, die perspektivisch zu den wirtschaftlich st\u00e4rkeren Staaten aufschlie\u00dfen m\u00fcssten, wenn die W\u00e4hrungsunion erfolgreich sein soll.<\/p>\n<h4><strong>Abschreckung ist f\u00fcr Brokkoli und Au\u00dfenpolitik, aber nicht f\u00fcr spanische Jugendliche<\/strong><\/h4>\n<p>Die Dringlichkeit f\u00fcr Zinserh\u00f6hungen wird derzeit auch mit den <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/kommentar-die-hohen-energiepreise-werden-die-inflation-auch-2022-weiter-anheizen\/27948012.html?ticket=ST-8363142-eaeRmuGmLhXPX2brXltz-ap6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">steigenden Energiepreisen<\/a> in Verbindung gebracht, f\u00fcr die die Geldpolitik <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/nichts-ist-wie-es-scheint-fuer-einen-praeziseren-blick-auf-preissteigerungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nat\u00fcrlich nicht verantwortlich ist<\/a>. Gelegentlich wird in diesem Zusammenhang auch vorgetragen, die EZB m\u00fcsse nun einfach mit Zinserh\u00f6hungen reagieren, weil sonst ihre Glaubw\u00fcrdigkeit in Gefahr sei. Zwar besteht unter \u00d6konomen weitgehend Einigkeit, dass die Zentralbank nicht die Gaspreise beeinflussen kann. Jedoch wird von manchen <a href=\"https:\/\/twitter.com\/GrimmVeronika\/status\/1490383639204540418?s=20&amp;t=1FuyUyAwORYe1xZjfnT43A\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die Sorge aufgeworfen<\/a>, dass die aktuell angebotsbedingten Preissteigerungen sich \u00fcber &#8220;Zweitrundenefffekte\u201c in h\u00f6here Lohnforderungen umsetzen k\u00f6nnten. Nach dieser Logik w\u00fcrden Arbeitnehmer die Reallohnverluste durch teureres Gas nicht hinnehmen und \u00fcber Streiks und Lohnerh\u00f6hungen kompensieren wollen. Daher m\u00fcsse die Zentralbank schon pr\u00e4ventiv abschreckend wirken, Zinsen erh\u00f6hen (und damit Arbeitslosigkeit bewirken), bevor Arbeitnehmer ermutigt durch einen guten Arbeitsmarkt inflation\u00e4re Lohnforderungen stellen. VWL-Professor R\u00fcdiger Bachmann <a href=\"https:\/\/www.euractiv.de\/section\/finanzen-und-wirtschaft\/news\/was-sollte-die-europaeische-zentralbank-gegen-inflation-tun\/?_ga=2.2260274.3633897.1644171374-1292060255.1644171374\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">argumentiert etwa<\/a> (Erg\u00e4nzung durch uns): \u201eMan will Leute (in der Zentralbank) einsetzen, die fast so gnadenlos sind, dass sie sogar Rezessionen und erh\u00f6hte Arbeitslosigkeit zulassen, um die Inflation zu stoppen\u201c. Diese Abschreckungslogik unterschl\u00e4gt, dass auch Gewerkschaften kein Interesse an einer Lohn- Preisspirale haben, durchaus verstehen, dass teurere Energieimporte auch zu Belastungen f\u00fchren und aufgrund <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/statistics-explained\/index.php?title=Labour_market_slack_-_unmet_need_for_employment_-_quarterly_statistics&amp;oldid=553473\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">erheblicher Arbeitsmarktreserven<\/a> nur eine eingeschr\u00e4nkte Verhandlungsmacht besitzen.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a> Die Logik unterschl\u00e4gt auch, dass es (in Form guter Kommunikation) mildere Mittel gibt, die das gleiche Ziel erreichen. Und schlie\u00dflich unterschlagen die Bef\u00fcrworter einer Abschreckungslogik h\u00e4ufig die <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/ein-guter-ausblick-fuer-2022-der-arbeitsmarkt-zieht-auf-seinem-erholungskurs-an-der-jugend-vorbei\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">erheblichen Kosten ihrer Strategie in Form h\u00f6herer Arbeitslosigkeit besonders f\u00fcr junge Menschen<\/a>. Nat\u00fcrlich muss die Zentralbank agieren, wenn tats\u00e4chlich Anzeichen einer Lohn-Preisspirale absehbar sind. Zu behaupten, nur eine \u201egrausame\u201c Zentralbank w\u00fcrde die Gewerkschaften disziplinieren, ist dabei weder durch Daten gedeckt, noch erscheint es im Jahr 2022 angemessen, als \u00f6ffentliche Institution ein \u201egrausames\u201c Image anzustreben. Zentralbanken m\u00fcssen nicht gef\u00fcrchtet, sondern verstanden werden.<\/p>\n<h4><strong><b data-stringify-type=\"bold\">Wir sollten unser Risikomanagement neu justieren<\/b><\/strong><\/h4>\n<p>In der aktuellen Situation kann die Geldpolitik theoretisch zwei Fehler machen. Entweder sie w\u00e4hlt eine zu strenge geldpolitische Ausrichtung. Das erh\u00f6ht die Arbeitslosigkeit, trifft junge Menschen besonders hart und f\u00fchrt zu dauerhaften Einkommens- und Produktivit\u00e4tsverlusten. Oder aber sie w\u00e4hlt eine zu lockere Geldpolitik, die \u00fcber Zweitrundeneffekte zu inflation\u00e4ren Lohnforderungen f\u00fchren k\u00f6nnte, falls alle Kommunikationsmittel scheitern und der Arbeitsmarkt voll ausgelastet ist. Angesichts erheblicher Kosten des ersten Fehlers schiene es nicht nur, aber auch der jungen Generation gegen\u00fcber richtig, vorsichtig auszutesten, ob wir durch zus\u00e4tzliche Nachfrage die Arbeitslosigkeit nicht weiter reduzieren k\u00f6nnen, als wir bislang dachten. Solange die L\u00f6hne noch deutlich unterhalb ihres Trends von vor der Pandemie liegen und Lohnabschl\u00fcsse geringer als 3% erwartet werden (Summe aus einem Inflationsziel von 2% und 1% f\u00fcr das im Schnitt zu erwartende reale Wachstum), ist es f\u00fcr Zinserh\u00f6hungen noch zu fr\u00fch. Pr\u00e4ventive Zinserh\u00f6hungen insbesondere auf Kosten junger Menschen in S\u00fcdeuropa mit einer empirisch kaum haltbaren Abschreckungslogik zu begr\u00fcnden, sollte nicht unsere first-best-Handlungsoption darstellen. In jedem Fall sollte im deutschen \u00f6konomischen Diskurs, in welchem Anreizwirkungen noch st\u00e4rker betont werden als anderswo, anerkannt werden, dass wohlsituierte Menschen mittleren Alters anders von Zinserh\u00f6hungen betroffen sind als junge Menschen am Anfang ihrer Karriere.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<hr>\n<h4><strong> Fu\u00dfnoten<\/strong><\/h4>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Auch die Fed hat 2019 erl\u00e4utert, dass ihre geldpolitischen Entscheidungen nicht auf alle Menschen gleich wirken. Im Rahmen der \u00dcberpr\u00fcfung ihrer geldpolitischen Strategie hat sie daher in allen ihrer zw\u00f6lf Bezirke sogenannte \u201eFed Listens\u201c Veranstaltungen durchgef\u00fchrt, deren Ergebnisse auf <a href=\"https:\/\/www.federalreserve.gov\/publications\/files\/fedlistens-report-20200612.pdf\">132 Seiten<\/a> zusammen getragen wurden. Eine zentrale Botschaft aus den Veranstaltungen hat es explizit in das von Fed-Pr\u00e4sident Powell verfasste Vorwort geschafft: \u201cOne clear takeaway from these events was the importance of sustaining a strong job market, particularly for people from low- and moderate-income communities.\u201d (\u201eEine wichtige Lehre aus den Events ist, wie wichtig ein starker Arbeitsmarkt insbesondere f\u00fcr Menschen mit niedrigen und moderaten Einkommen ist\u201c.).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Brand, C., Coenen, G., Sondermann, D., Lydon, R., Ajevskis, V., Hammermann, F., &#8230; &amp; Seward, D. (2021). Employment and the conduct of monetary policy in the euro area. S. 52.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Brand, C., Coenen, G., Sondermann, D., Lydon, R., Ajevskis, V., Hammermann, F., &#8230; &amp; Seward, D. (2021). Employment and the conduct of monetary policy in the euro area. S. 51f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Die Fiskalregeln in der Eurozone sind hingegen noch immer so kalibriert, als h\u00e4tte Arbeitslosigkeit keine dauerhaft negativen Effekte.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Gewerkschaften werden und d\u00fcrfen keine Reallohnverluste akzeptieren, wenn gleichzeitig die Gewinnmargen steigen.<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Medien- und Veranstaltungsbericht 10.02.2022<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Ein Vortrag von Florian Schuster zu \u201eRethinking Schuldenbremse\u201c bei <a href=\"https:\/\/www.rethinking-economics-hsg.uni-kiel.de\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rethinking Economics Kiel<\/a> ist seit dem 25.01.22 <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=fulnO_-XxaQ\">hier<\/a> auf Youtube zu sehen.<\/li>\n<li>Am 02.02.22 wurde von <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/\">IPG<\/a> ein Artikel mit Titel \u201e<a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/europaeische-integration\/artikel\/kontraproduktiv-5691\/\">Kontraproduktiv<\/a>\u201c von Pola ver\u00f6ffentlicht, in dem sie bedarf nach Reform der EU-Fiskalregeln angesichts steigendem Investitionsbedarf erkl\u00e4rt.<\/li>\n<li>Harald Schumann hat Philippa und das Dezernat in einem Kommentar im Tagesspiegel zur Inflationsdebatte erw\u00e4hnt, in dem er uns zum \u201eneuen Leuchtturm der \u00f6konomischen Aufkl\u00e4rung\u201c ernannt hat.<\/li>\n<li>Am 24.02. ab 19 Uhr&nbsp;spricht Max Krah\u00e9 bei unserem n\u00e4chsten Webinar&nbsp;mit Martin H\u00f6pner vom&nbsp;Max-Planck-Institut f\u00fcr Gesellschaftsforschung K\u00f6ln \u00fcber das Exportmodell Deutschland. Konkret blicken wir dabei auf die Bedeutung und den Einfluss des Lohnkanals auf die deutsche Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Exportt\u00e4tigkeit. N\u00e4he Infos findet ihr&nbsp;<a href=\"https:\/\/mailchi.mp\/0c6372646d11\/open-house-webinar-mit-martin-hpner-2402-19-uhr\">hier<\/a>, direkt zur Anmeldung geht es&nbsp;<a href=\"https:\/\/forms.office.com\/Pages\/ResponsePage.aspx?id=hZLfH-PbvEiNU68UWpg9izzQwb-1fXVFv9rg_wXVfetURjJYQUFTSU1LUzZTUUlMN1FKWDQ4Nk0zRC4u\">hier<\/a>.<\/li>\n<li>Am 9.3 diskutiert Philippa in M\u00fcnchen mit dem Bayrischen Finanzminister Albert F\u00fcracker und Bastian Brinkmann von der SZ. Zur Anmeldung geht es&nbsp;<a class=\"c-link\" href=\"https:\/\/www.eventbrite.de\/e\/salon-luitpold-staatsschulden-wachstumsmotor-oder-sues-gift-tickets-266307311337\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-stringify-link=\"https:\/\/www.eventbrite.de\/e\/salon-luitpold-staatsschulden-wachstumsmotor-oder-sues-gift-tickets-266307311337\" data-sk=\"tooltip_parent\">hier<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: center;\"><em>Der&nbsp;<strong>Geldbrief<\/strong> ist unser Newsletter zu aktuellen Fragen der Geldpolitik und der Finanzm\u00e4rkte. \u00dcber Feedback und Anregungen freuen wir uns und erbitten deren Zusendung an florian.kern<\/em><em>[at]dezernatzukunft.org<\/em><\/p>\n<hr>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zinserh\u00f6hungen kommen mit Wohlstandseinbu\u00dfen und treffen junge Menschen am h\u00e4rtesten. Wenn in der Debatte um die Zinspolitik vor allem diejenigen zu Wort kommen, die kein Arbeitsplatzrisiko haben, aber von niedrigeren L\u00f6hnen f\u00fcr junge Menschen sogar profitieren w\u00fcrden, dann droht eine schiefe Debatte. 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