{"id":8482,"date":"2021-04-01T09:30:36","date_gmt":"2021-04-01T07:30:36","guid":{"rendered":"https:\/\/dezernat-zukunft.org\/?p=8482"},"modified":"2023-06-29T15:40:54","modified_gmt":"2023-06-29T13:40:54","slug":"was-kosten-unsere-schulden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/","title":{"rendered":"Was kosten unsere Schulden?"},"content":{"rendered":"<h4>\n<strong>Der Gegenwartswert deutscher Staatsschulden<\/strong><br \/>\n<\/h4>\n\n<p style=\"font-size:12px\"><strong><a href=\"mailto:pola.schneemelcher@dezernatzukunft.org\">POLA SCHNEEMELCHER<\/a><\/strong>, <strong>MAX KRAH\u00c9,<\/strong> <strong>PHILIPPA SIGL-GL\u00d6CKNER<\/strong><\/p>\n\n<a href=\"http:\/\/www.dezernatzukunft.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/WasKostenUnsereSchulden.pdf\" class=\"testbutton\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Download PDF <\/a>\n\n<p><\/p><div style=\"border-left: 8px solid #ee6174;\" class=\"executivesum\">\n<em>Angesichts der Corona-Krise hat sich die Diskussion um Chancen und Gefahren von Staatsschulden neu entfacht. In Deutschland bedeutet dies vor allem eines: Wie umgehen mit der Erkenntnis, dass ein ausgeglichener Haushalt kein Selbstzweck ist?<\/em>\n\n<em>Im vorliegenden Papier erkl\u00e4ren Pola Schneemelcher, Max Krah\u00e9 und Philippa Sigl-Gl\u00f6ckner, wie der Bund operativ Schulden macht und weshalb das strukturelle Defizit und die Schuldenstandsquote verzerrende Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr die Bewertung der fiskalischen Situation sind. Der Gegenwartswerts von Staatsschulden, dessen Berechnung ebenfalls beschrieben wird, zeigt dagegen, dass wir real weniger f\u00fcr die Schulden zahlen m\u00fcssen, als eine oberfl\u00e4chliche Betrachtung zun\u00e4chst vermuten l\u00e4sst.<\/em>\n<\/div>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Angesichts der Corona-Krise und schnell zusammengeschn\u00fcrten staatlichen Rettungspaketen ist die Diskussion um Chancen und Gefahren von Staatsschulden neu entfacht. Im Mittelpunkt steht hierbei die Schuldenbremse, die 2009 im Grundgesetz verankert wurde und seitdem als unumst\u00f6\u00dfliche S\u00e4ule fiskalpolitischer Krisenpr\u00e4vention wahrgenommen wird. Gespeist wird die Furcht vor hohen Schuldenst\u00e4nden aus der Angst vor unberechenbaren Refinanzierungskosten und den Erfahrungen der globalen Finanzkrise seit 2008. Zu viele Schulden, so hei\u00dft es, w\u00fcrden das Vertrauen der Marktteilnehmer in die staatliche Zahlungsf\u00e4higkeit ersch\u00fcttern.<\/p>\n<p>Doch die heutige Situation stellt sich deutlich anders dar: Die expansive Geldpolitik der Europ\u00e4ischen Zentralbank hat ein bisher einzigartiges Niedrigzinsumfeld geschaffen, sodass sich Staaten nicht nur zu moderaten Preisen refinanzieren k\u00f6nnen\u2014im Falle Deutschlands verdienen sie durch Negativzinsen sogar an ihren Schulden. Trotz dieser g\u00fcnstigen Voraussetzungen zeigt die aktuelle Diskussion, wie tief die Angst vor \u00f6ffentlicher Verschuldung greift.<\/p>\n<p>In diesem Papier erkl\u00e4ren wir zun\u00e4chst, wie der Bund sich eigentlich verschuldet (Teil I). Anschlie\u00dfend zeigen wir, dass unsere derzeitige Betrachtung von Staatsschulden \u2014 fu\u00dfend auf der Schuldenstandsquote und dem strukturellen Defizit \u2014&nbsp; wenig dar\u00fcber aussagt, wie gro\u00df die Kosten unserer Schulden tats\u00e4chlich sind. Denn die genannten Indikatoren ignorieren die zeitliche Dimension von Verschuldung. Wir schlagen daher mit dem Gegenwartswert einen Indikator vor, das heutige Schulden und morgige Kosten vergleichbar macht und zeigen auf, dass Deutschland einen gro\u00dfen Teil seiner Schulden \u201egeschenkt\u201c bekommt (Teil II).<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<h4>1. Wie verschuldet sich Deutschland?<\/h4>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Doch die heutige Situation stellt sich deutlich anders dar: Die expansive Geldpolitik der Europ\u00e4ischen Zentralbank hat ein bisher einzigartiges Niedrigzinsumfeld geschaffen, sodass sich Staaten nicht nur zu moderaten Preisen refinanzieren k\u00f6nnen \u2014 im Falle Deutschlands verdienen sie durch Negativzinsen sogar an ihren Schulden. Trotz dieser g\u00fcnstigen Voraussetzungen zeigt die aktuelle Diskussion, wie tief die Angst vor \u00f6ffentlicher Verschuldung greift.<\/p>\n<p>Ein Staat kann Geld erhalten indem er Steuern einnimmt, indem er seine Zentralbank anweist, ihm Gelder gutzuschreiben, oder indem er Anleihen am Kapitalmarkt begibt.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup> <\/a>Weder die erste noch die zweite Option involviert Schulden; sie werden also in diesem Papier nicht diskutiert.<\/p>\n<p>Die dritte Option, das Begeben von Anleihen, geschieht im Falle der Bundesrepublik konkret \u00fcber die Ausgabe von:<\/p>\n<ul>\n<li>Bundesanleihen (\u201eBunds\u201c),<\/li>\n<li>Bundesobligationen (\u201eBobls\u201c),<\/li>\n<li>Bundesschatzanweisungen (\u201eSch\u00e4tze\u201c),<\/li>\n<li>unverzinsliche Schatzanweisungen (\u201eBubils\u201c) und<\/li>\n<li>inflationsindexierte Bundeswertpapiere (\u201eILB\u201c).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Folgenden werden prim\u00e4r Bunds betrachtet. Diese machen gut 60% aller ausstehenden Bundeswertpapiere aus (vgl. Abb. 1).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3136\" src=\"http:\/\/www.dezernatzukunft.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Was-kosten-unsere-Schulden-Abb1-3.png\" alt=\"\" width=\"1366\" height=\"788\"><\/p>\n<p>Bunds (vgl. Abb. 2) werden in Einmalemissionen im Rahmen einer Auktion, dem <a href=\"https:\/\/www.deutsche-finanzagentur.de\/de\/institutionelle-investoren\/primaermarkt\/tenderverfahren\/\">Tenderverfahren<\/a>, begeben. Dies geschieht auf dem sogenannten Prim\u00e4rmarkt; hier bietet der Emittent \u2014 in dem Fall der Bund \u2014 den Auktionsteilnehmern Anleihen zum erstmaligen Kauf an. Teilnahmeberechtigt an den Auktionen sind die Mitglieder der <a href=\"https:\/\/www.deutsche-finanzagentur.de\/de\/institutionelle-investoren\/primaermarkt\/bietergruppe\/\">Bietergruppe Bundesemissionen<\/a>, welche zur Zeit 33 Banken umfasst.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Banken der Bietergruppe wiederum handeln anschlie\u00dfend ihre \u00fcbersch\u00fcssigen Anleihen zum aktuellen B\u00f6rsenkurs auf dem Sekund\u00e4rmarkt mit privaten und institutionellen Investoren wie z.B. anderen Kreditinstituten, ausl\u00e4ndischen Zentralbanken, Investmentfonds oder Versicherungen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3113\" src=\"http:\/\/www.dezernatzukunft.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/BundesanleiheBeispielNeu.png\" alt=\"\" width=\"1026\" height=\"872\"><\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich besitzen Bunds eine feste 10- oder 30-j\u00e4hrige Laufzeit. Im Rahmen des durch die Coronakrise gewachsenen Kreditbedarfs wurden 2020 aber erstmals auch Anleihen mit einer 7- und 15-j\u00e4hrigen Laufzeit ausgegeben.<\/p>\n<p>Bunds sind mit einem festen j\u00e4hrlichen Zinssatz (Kupon) ausgestattet und ihre B\u00f6rsennotierung erfolgt in Prozent des Nominalwerts, dem auf der Anleihe vermerkten R\u00fcckzahlungswert. Dieser wird am Ende der Laufzeit, die ebenfalls auf der Anleihe festgehalten wird, vollst\u00e4ndig zur\u00fcckgezahlt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Zinssatz und Nominalwert der Anleihe fix sind, kann ihr tats\u00e4chlicher Ausgabepreis von ihrem Nennwert abweichen. Wenn der Ausgabepreis \u00fcber dem Nennwert liegt, z.B. eine 100\u20ac Anleihe f\u00fcr 102\u20ac ausgegeben wird, spricht man von einem Agio (siehe Abb. 3, z.B. 2012 oder 2016); wenn es umgekehrt ist, dieselbe Anleihe z.B. f\u00fcr 98\u20ac ausgegeben wird, spricht man von einem Disagio (siehe Abb. 3, z.B. 2010 oder 2011). Ein Agio kommt vor allem dann zustande, wenn Investoren in einem Niedrigzinsumfeld sichere Anlegeoptionen suchen und bereit sind, daf\u00fcr einen Aufpreis zu zahlen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3213\" src=\"http:\/\/www.dezernatzukunft.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Was-kosten-unsere-Schulden-Abb3-2.png\" alt=\"\" width=\"1366\" height=\"988\"><\/p>\n<p>F\u00fcr den Bund, der mit seiner hohen Bonit\u00e4t Benchmarktemittent<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> ist und dessen Anleihen vor allem von institutionellen Investoren wie z.B. Versicherungen nachgefragt werden, bedeutet dies zurzeit: Er verdient durch seine Neuverschuldung. Denn durch die hohe Bonit\u00e4t kann er sich zu g\u00fcnstigen Konditionen am Finanzmarkt refinanzieren (vgl. Zinskupon 0%, Abb. 2), gleichzeitig gestattet ihm die Nachfrage einen Ausgabepreis \u00fcber dem Nominalwert (Abb. 3). Er muss also morgen weniger zur\u00fcckzahlen, als er heute aufgenommen hat \u2014 und in der Zwischenzeit keinen Zins zahlen. Diese Kombination aus 0%-Zinskupon und Ausgabe-Agio bedeutet einen negativen Effektivzins (Abb. 4).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3215\" src=\"http:\/\/www.dezernatzukunft.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Was-kosten-unsere-Schulden-Abb4V2-1.png\" alt=\"\" width=\"1366\" height=\"994\"><\/p>\n<h4><strong>2. Was kosten morgen die Schulden von heute? \u2013 Der Gegenwartswert<\/strong><\/h4>\n<p>Soviel zur Mechanik von Staatsanleihen. Wie gro\u00df sind die realen Kosten, die die Ausgabe von Staatsanleihen f\u00fcr den Bund schafft? Die fiskalische Situation Deutschlands \u2014 insbesondere wie schwer der Bund durch die von ihm ausgegebenen Anleihen belastet ist \u2014 wird heute \u00fcblicherweise anhand der Schuldenstandsquote und des strukturellen Defizits bewertet. Beides sind Indikatoren, die Schulden lediglich mit dem heutigen Bruttoinlandsprodukt vergleichen.<\/p>\n<p>Doch Schulden und Tilgung haben eine <em>zeitliche<\/em> Dimension: Bundesanleihen werden erst \u00fcber einen gewissen Zeitraum zur\u00fcckgezahlt oder refinanziert; oft nach zehn Jahren, teils erst nach drei\u00dfig. Ob die reale Last der Schulden zu diesem Zeitpunkt noch genauso hoch ist wie heute, h\u00e4ngt dabei von Faktoren wie dem BIP-Wachstum, der Inflation und der Zinsentwicklung ab. Wenn sich z.B. das BIP zwischen Ausgabe und R\u00fcckzahlung einer Anleihe verdoppelt, Zinsen und Inflation aber bei 0% bleiben, dann muss der Bund, gemessen am BIP, am F\u00e4lligkeitstag nur die H\u00e4lfte zur\u00fcckzahlen. F\u00fcr die Tilgung von Anleihen, die zum Ausgabezeitpunkt 3% des BIPs entsprachen, br\u00e4uchte der Bund dann zum R\u00fcckzahlungszeitpunkt nur Einnahmen in H\u00f6he von 1,5% des (dann doppelt so gro\u00dfen) BIPs.<\/p>\n<p>Um die Frage zu beantworten, wie viel die Schulden, die wir heute machen, am Ende tats\u00e4chlich kosten bzw. wie viel Deutschland \u201egeschenkt\u201c bekommt, sind die genannten Indikatoren also nur bedingt geeignet. Wir schlagen daher vor, den sogenannten <strong>Gegenwartswert<\/strong> als alternativen Indikator heranzuziehen.<\/p>\n<p>Im betriebswirtschaftlichen Zusammenhang beschreibt der Gegenwartswert (auch als Nettobarwert bekannt) den Wert, den <em>k\u00fcnftige<\/em> Zahlungen oder Einkommen in der Gegenwart, also <em>heute<\/em>, besitzen.<\/p>\n<p>Die Idee dahinter ist folgende: Geld kann stets verwendet, angelegt oder verliehen werden. Deshalb ist der Wert einer Summe Geld davon abh\u00e4ngig, zu welchem Zeitpunkt man dar\u00fcber verf\u00fcgen kann. Bek\u00e4me man angeboten, entweder heute 10.000\u20ac oder in f\u00fcnf Jahren 11.000\u20ac zu erhalten, scheint das zweite Angebot auf den ersten Blick besser \u2014schlie\u00dflich sind es tausend Euro mehr. Doch diese Betr\u00e4ge sind nicht direkt vergleichbar: \u00fcber die 10.000\u20ac k\u00f6nnte man sofort verf\u00fcgen, \u00fcber die 11.000\u20ac erst in f\u00fcnf Jahren. Falls man z.B. 2,5% Zinsen auf ein sicheres Sparbuch bek\u00e4me, k\u00f6nnte man die 10.000\u20ac dort anlegen und w\u00fcrde in f\u00fcnf Jahre, mit Zins und Zinseszins, \u00fcber circa 11.300\u20ac verf\u00fcgen \u2014die 10.000\u20ac <em>heute<\/em> w\u00e4ren also real mehr wert als die 11.000\u20ac <em>morgen<\/em>.<\/p>\n<p>Dieselbe Rechnung kann in die umgekehrte Richtung gemacht werden: So wie die heutige Summe aufgezinst werden kann, um mit einer zuk\u00fcnftigen Zahlung vergleichbar zu sein, kann der k\u00fcnftige Betrag abgezinst (oder diskontiert) werden, um mit einer heutigen Zahlung vergleichbar gemacht zu werden. Dabei errechnet man (in diesem Fall) genau den Betrag, der, wenn man ihn heute zu 2,5% anlegen w\u00fcrde, in f\u00fcnf Jahren 11.000\u20ac betr\u00fcge. So erh\u00e4lt man den <em>derzeitigen<\/em> Wert einer <em>zuk\u00fcnftigen <\/em>Zahlung \u2014 hier circa 9.700\u20ac \u2014 auch bekannt als ihr Gegenwartswert.<\/p>\n<p>In der internationalen Entwicklungszusammenarbeit nutzt der <a href=\"https:\/\/www.imf.org\/external\/np\/pdr\/conc\/calculator\/\">IWF die Berechnung des Gegenwartswerts<\/a> um die Konzessionalit\u00e4t von Darlehen zu messen. Konzession\u00e4re Darlehen sind Darlehen, die zu g\u00fcnstigeren als den markt\u00fcblichen Konditionen vergeben werden. Die H\u00f6he des Darlehens ist dabei dieselbe wie bei einem am Markt aufgenommenen Darlehen, die Zinsen aber oft niedriger und Zins- oder Tilgungszahlungen erst ab einem sp\u00e4teren Zeitpunkt f\u00e4llig \u2014 beides ein <em>grant<\/em> zum Vorteil des Darlehensnehmers. Dadurch besitzen sie ein sogenanntes \u201eZuschusselement\u201c (<em>grant element<\/em>).<\/p>\n<p class=\"blockzitat\" style=\"border-left: 8px solid #51275f;\">Die <em>Gr\u00f6\u00dfe <\/em>dieses <strong>Zuschusselements<\/strong> wird berechnet als Differenz zwischen dem Nennwert des Kredits (Nominalwert) und seines Gegenwartswerts (der Summe der abgezinsten zuk\u00fcnftigen Schulddienstzahlungen, die vom Kreditnehmer zu leisten sind). Diese Differenz wird anschlie\u00dfend ausgedr\u00fcckt als Prozentsatz des Nennwerts des Kredits.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3119\" src=\"http:\/\/www.dezernatzukunft.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Was-kosten-unsere-Schulden-Tab1-1.png\" alt=\"\" width=\"1366\" height=\"659\"><\/p>\n<p>Dieses Verfahren kann im Prinzip auf jede Form von Geldfl\u00fcssen angewandt werden, bei denen Zeitpunkte und Betr\u00e4ge gut prognostiziert werden k\u00f6nnen. Bei Diskontierung mit Inflationsraten<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> haben zehnj\u00e4hrige Anleihen (Nennwert: 100\u20ac), die heute mit einem Kupon von 0% und einem Preis von 100 \u20ac ausgegeben werden, die folgenden Gegenwartswerte: Bei einer Inflation von 2% 82 \u20ac, bei einer niedrigeren Inflation von 1% 91 \u20ac (vgl. Tabelle 1). Das Zuschusselement betr\u00e4gt damit im ersten Fall 17,6%, im zweiten 9,4%.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3142\" src=\"http:\/\/www.dezernatzukunft.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Was-kosten-unsere-Schulden-Tab2-1.png\" alt=\"\" width=\"1366\" height=\"659\"><\/p>\n<h4><strong>3. Fazit<\/strong><\/h4>\n<p>Abh\u00e4ngig von Inflation und Zinsen k\u00f6nnen die Kosten, die der Bund f\u00fcr seine Schulden zahlt, also stark variieren. Weder die Schuldenbremse noch die Maastricht-Kriterien zollen dieser Tatsache Achtung. An anderer Stelle kritisieren wir grunds\u00e4tzlich den Ansatz, fiskalpolitische Entscheidungen nach Finanzkennzahlen auszurichten, anstatt nach realwirtschaftlichen Zielen. Hier zeigen wir: Selbst f\u00fcr sich genommen sind die heute genutzten Finanzindikatoren aussageschwach. Im heutigen Kontext sind die realen Kosten deutscher Staatsanleihen, bei vollst\u00e4ndigerer Betrachtung, deutlich niedriger als es auf den ersten Blick scheinen mag. Dies kann sich in Zukunft \u00e4ndern. Doch so oder so gilt: Eine Neubewertung der Staatsverschuldung durch ein Werkzeug wie den Gegenwartswert w\u00e4re ein erster Schritt, um die Kosten \u00f6ffentlicher Schulden genauer zu verstehen.<\/p>\n<hr>\n<h4>Fu\u00dfnoten<\/h4>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Das Zweite ist das Gelddrucken des Digitalzeitalters. Diese Option hat sich die Bundesrepublik im Rahmen der EU Vertr\u00e4ge selbst verwehrt (Artikel 123 des Vertrags \u00fcber die Funktionsweise der Europ\u00e4ischen Union).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Eine aktuelle Liste wird regelm\u00e4\u00dfig der Bundesbank ver\u00f6ffentlicht, zuletzt im <a href=\"https:\/\/www.bundesbank.de\/de\/service\/bundeswertpapiere\/tenderverfahren\">Januar 2021<\/a>. Grunds\u00e4tzlich k\u00f6nnen alle in der EU, dem EWR oder der Schweiz ans\u00e4ssigen Kreditinstitute und Wertpapierfirmen Mitglied der Bietergruppe werden, solange sie mindestens 0,05% der in einem Kalenderjahr in den Tendern insgesamt zugeteilten Anleihen \u00fcbernehmen. Anleihen werden dabei <a href=\"https:\/\/www.deutsche-finanzagentur.de\/de\/institutionelle-investoren\/primaermarkt\/bietergruppe\/\">nach Laufzeit gewichtet <\/a>\u2014 eine Dreimonatsanleihe f\u00e4llt mit 0,25 ins Gewicht, eine 30-J\u00e4hrige mit Faktor 30 \u2014 so dass 2019 z.B. der Kauf von knapp 60 Mio. \u20ac an 10-J\u00e4hrigen gen\u00fcgt h\u00e4tte, um Mitglied in der Bietergruppe zu sein.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> U.a. werden die Renditen der Bunds als Zinsreferenz f\u00fcr in Euro denominierte Anleihen genutzt. Gleichzeitig werden Bunds verwendet, um gr\u00f6\u00dfere Mengen an W\u00e4hrungsreserve in Euro zu halten, sowie als Sicherheiten f\u00fcr kurzfristige Darlehen zwischen Banken am Interbankenmarkt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Bei der Berechnung des Gegenwartswert von Staatsschulden ergibt die Diskontierung mit Inflationsraten mehr Sinn als mit Wachstumsraten. Steuereinnahmen steigen zwar sowohl mit Wachstum als auch mit Inflation, doch ist Inflation st\u00e4rker unter staatlicher Kontrolle, so dass besser mit ihr geplant werden kann.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: center;\"><em>Im Rahmen unseres <strong> Fiskalprojekts <\/strong> werden wir ein Konzept f\u00fcr eine zielorientierten Fiskalpolitik entwickeln, die allen dient. Konkret geht es um eine einfachgesetzliche Reform der Schuldenbremse, die nachhaltige Investitionen erm\u00f6glicht. Unser fiskalpolitisches Ziel hei\u00dft Vollbesch\u00e4ftigung. Im Laufe der kommenden Monate werden an dieser Stelle Paper mit konkreten Reformvorschl\u00e4gen zu finden sein. Um \u00fcber unsere Ver\u00f6ffentlichungen auf dem Laufenden zu bleiben, abonniert gerne unseren<a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.us18.list-manage.com\/subscribe?u=e80f99448e2133d2d0099e4cb&amp;id=2a7db2a8a7\"> Newsletter<\/a>.<\/em><\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angesichts der Corona-Krise hat sich die Diskussion um Chancen und Gefahren von Staatsschulden neu entfacht. In Deutschland bedeutet dies vor allem eines: Wie umgehen mit der Erkenntnis, dass ein ausgeglichener Haushalt kein Selbstzweck ist?<\/p>\n","protected":false},"author":40,"featured_media":3438,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[194],"tags":[224,289,55,294,266],"class_list":["post-8482","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-papers","tag-de","tag-economic-policy-en","tag-fiscal-policy","tag-ps-en","tag-wirtschaftspolitik-en"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.8 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Was kosten unsere Schulden? - Dezernat Zukunft<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Institut f\u00fcr Makrofinanzen\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Was kosten unsere Schulden? - Dezernat Zukunft\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Institut f\u00fcr Makrofinanzen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Dezernat Zukunft\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2021-04-01T07:30:36+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-06-29T13:40:54+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/test-5.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2500\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1459\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Pola Schneemelcher\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@DezernatZ\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@DezernatZ\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Pola Schneemelcher\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"12 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/\"},\"author\":{\"name\":\"Pola Schneemelcher\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/person\/59d55f110461f0db3110f5dd4d9f1962\"},\"headline\":\"Was kosten unsere Schulden?\",\"datePublished\":\"2021-04-01T07:30:36+00:00\",\"dateModified\":\"2023-06-29T13:40:54+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/\"},\"wordCount\":1924,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/test-5.jpg\",\"keywords\":[\"DE\",\"Economic policy\",\"Fiscal Policy\",\"PS\",\"Wirtschaftspolitik\"],\"articleSection\":[\"Papers\"],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/\",\"url\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/\",\"name\":\"Was kosten unsere Schulden? - Dezernat Zukunft\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/test-5.jpg\",\"datePublished\":\"2021-04-01T07:30:36+00:00\",\"dateModified\":\"2023-06-29T13:40:54+00:00\",\"description\":\"Institut f\u00fcr Makrofinanzen\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/test-5.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/test-5.jpg\",\"width\":2500,\"height\":1459},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Was kosten unsere Schulden?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#website\",\"url\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/\",\"name\":\"Dezernat Zukunft\",\"description\":\"Institut f\u00fcr Makrofinanzen\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#organization\",\"name\":\"Dezernat Zukunft\",\"url\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Dezernat_Zukunft-01_Zeichenfla\u0308che-1.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Dezernat_Zukunft-01_Zeichenfla\u0308che-1.png\",\"width\":966,\"height\":167,\"caption\":\"Dezernat Zukunft\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/x.com\/DezernatZ\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/person\/59d55f110461f0db3110f5dd4d9f1962\",\"name\":\"Pola Schneemelcher\",\"url\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/author\/polaschneemelcher\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Was kosten unsere Schulden? - Dezernat Zukunft","description":"Institut f\u00fcr Makrofinanzen","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Was kosten unsere Schulden? - Dezernat Zukunft","og_description":"Institut f\u00fcr Makrofinanzen","og_url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/","og_site_name":"Dezernat Zukunft","article_published_time":"2021-04-01T07:30:36+00:00","article_modified_time":"2023-06-29T13:40:54+00:00","og_image":[{"width":2500,"height":1459,"url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/test-5.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Pola Schneemelcher","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@DezernatZ","twitter_site":"@DezernatZ","twitter_misc":{"Written by":"Pola Schneemelcher","Est. reading time":"12 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/"},"author":{"name":"Pola Schneemelcher","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/person\/59d55f110461f0db3110f5dd4d9f1962"},"headline":"Was kosten unsere Schulden?","datePublished":"2021-04-01T07:30:36+00:00","dateModified":"2023-06-29T13:40:54+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/"},"wordCount":1924,"publisher":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/test-5.jpg","keywords":["DE","Economic policy","Fiscal Policy","PS","Wirtschaftspolitik"],"articleSection":["Papers"],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/","url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/","name":"Was kosten unsere Schulden? - Dezernat Zukunft","isPartOf":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/test-5.jpg","datePublished":"2021-04-01T07:30:36+00:00","dateModified":"2023-06-29T13:40:54+00:00","description":"Institut f\u00fcr Makrofinanzen","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/#primaryimage","url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/test-5.jpg","contentUrl":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/test-5.jpg","width":2500,"height":1459},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/was-kosten-unsere-schulden\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Was kosten unsere Schulden?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#website","url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/","name":"Dezernat Zukunft","description":"Institut f\u00fcr Makrofinanzen","publisher":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#organization","name":"Dezernat Zukunft","url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Dezernat_Zukunft-01_Zeichenfla\u0308che-1.png","contentUrl":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Dezernat_Zukunft-01_Zeichenfla\u0308che-1.png","width":966,"height":167,"caption":"Dezernat Zukunft"},"image":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/DezernatZ"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/person\/59d55f110461f0db3110f5dd4d9f1962","name":"Pola Schneemelcher","url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/author\/polaschneemelcher\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8482","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/40"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8482"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8482\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11888,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8482\/revisions\/11888"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3438"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8482"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8482"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8482"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}