{"id":77932,"date":"2025-08-21T17:00:46","date_gmt":"2025-08-21T15:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/?p=77932"},"modified":"2025-08-21T17:07:44","modified_gmt":"2025-08-21T15:07:44","slug":"kaffee-klima-preise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/kaffee-klima-preise\/","title":{"rendered":"Kaffee, Klima, Preise"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong><a href=\"mailto:sara.schulte@dezernatzukunft.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sara Schulte<\/a><\/strong>, Dr. Max Krah\u00e9<\/p>\r\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: left;\">Die Kaffeepreise sind durch wetterbedingte Angebotsschocks stark gestiegen. Diese Schocks werden durch den Klimawandel wahrscheinlicher. Restriktive Zinspolitik kann solche Inflationsspitzen nur zu einem hohen Preis abfedern. F\u00fcr langfristige Preisstabilit\u00e4t braucht es daher einen breiteren Rahmen zur Inflationsbek\u00e4mpfung.<\/p>\r\n<p>Die Klimakrise schreibt neue Preisdynamiken. Im Kaffeehandel l\u00e4sst sich in Echtzeit verfolgen, wie extreme Wetterereignisse zu Inflation f\u00fchren. Dabei veranschaulichen die verteuerten Kaffeebohnen ein grundlegendes Dilemma der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB): Die klassische Geldpolitik hat keine geeigneten Werkzeuge, um kosteneffizient auf klimabedingte Angebotsschocks zu reagieren.<\/p>\r\n<h4>Teures Klima im Kaffeeanbau<\/h4>\r\n<p>Extremwetter treibt die Kaffeepreise aufw\u00e4rts. W\u00e4hrend sich die Gesamtinflation in Deutschland weiter um das Inflationsziel normalisiert, klettern die Preise f\u00fcr Kaffeebohnen aktuell in die entgegengesetzte Richtung (Abbildung 1). Heute liegen die Kaffeepreise um mehr als 20 Prozent \u00fcber ihrem Vorjahresniveau.<\/p>\r\n<p><strong>Abbildung 1<\/strong><\/p>\r\n<div class=\"flourish-embed flourish-chart\" data-src=\"visualisation\/24661928?2303499\"><script src=\"https:\/\/public.flourish.studio\/resources\/embed.js\"><\/script><noscript><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/public.flourish.studio\/visualisation\/24661928\/thumbnail\" width=\"100%\" alt=\"chart visualization\" \/><\/noscript><\/div>\r\n<p>Diese Preisentwicklungen gehen auf extreme Wetterbedingungen in den bedeutendsten Anbaul\u00e4ndern zur\u00fcck. Der Gro\u00dfteil der deutschen Kaffeeimporte kommt aus Brasilien und Vietnam.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Nach <a href=\"https:\/\/www.gcrmag.com\/reality-hit-brazils-coffee-industry-still-struggling-to-recover\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mehreren Jahren<\/a> mit \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Trockenheit und Frostsch\u00e4den erlebte Brasilien zuletzt die <a href=\"https:\/\/earthobservatory.nasa.gov\/images\/153447\/intense-widespread-drought-grips-south-america\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">intensivste D\u00fcrre<\/a> seit Beginn der Aufzeichnungen. Auch die vietnamesische Kaffeeproduktion ist durch <a href=\"https:\/\/www.gcrmag.com\/vietnams-coffee-harvest-headache\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">extreme Hitze und anhaltende D\u00fcrre<\/a> schwer beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\r\n<p>Diese Ernteausf\u00e4lle k\u00f6nnten nur Vorboten k\u00fcnftiger Sch\u00e4den sein. Nicht nur werden Extremwetterereignisse bei fortschreitendem Klimawandel h\u00e4ufiger. Der Kaffeeanbau ist dar\u00fcber hinaus grunds\u00e4tzlich <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s10584-014-1306-x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sensibel<\/a> gegen\u00fcber Klimaver\u00e4nderungen: Bereits ein globaler Temperaturanstieg von ein bis zwei Grad k\u00f6nnte die f\u00fcr die Kaffeeproduktion geeigneten Fl\u00e4chen bis 2050 weltweit <a href=\"https:\/\/www.doi.org\/10.1007\/s10584-014-1306-x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">halbieren<\/a>.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a><\/p>\r\n<p>Die Preiseffekte dieser Angebotsverknappung sind bei Kaffee besonders gro\u00df. Denn w\u00e4hrend der Klimawandel die Produktionsbedingungen erschwert, w\u00e4chst die weltweite Nachfrage. \u00dcber die letzten 20 Jahre ist der globale Kaffeekonsum im Durchschnitt um \u00fcber zwei Prozent pro Jahr angestiegen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> H\u00f6here Preise haben dabei auf die Nachfrage nur einen <a href=\"https:\/\/openknowledge.fao.org\/handle\/20.500.14283\/cd4706en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kleinen d\u00e4mpfenden Effekt<\/a>: Menschen trinken gerne Kaffee. Diese Kombination aus Angebotsschock und dennoch wachsender Nachfrage f\u00fchrt zu Knappheit. Das treibt die Preise.<\/p>\r\n<p>Damit ist Kaffee ein Fr\u00fchwarnsignal f\u00fcr die Preisfolgen des Klimawandels im Lebensmittelbereich allgemein. Wie der <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/supply-side-monitor-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dezernat Zukunft Supply Side Monitor<\/a> zeigt, sind Produktions- und Importmengen f\u00fcr Lebensmittel in Deutschland stabil \u2013 trotz mehr als 30 Prozent h\u00f6herer Preise in den letzten f\u00fcnf Jahren. Die Nachfrage ist inelastisch, sie reagiert nur wenig auf den Preis. Essen m\u00fcssen wir alle. Trifft eine inelastische Nachfrage auf Angebotsverknappung, weil durch <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.jbankfin.2024.107298\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Extremwetterereignisse<\/a> Ernten ausfallen, sind teils drastische Preissteigerungen notwendig, um Nachfrage und Angebot wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Obwohl die Landwirtschaft nur <a href=\"https:\/\/www.fao.org\/statistics\/highlights-archive\/highlights-detail\/gross-domestic-product-and-agriculture-value-added-2013-2022.-global-and-regional-trends\/en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">grob vier Prozent<\/a> des globalen BIPs ausmacht, k\u00f6nnte sie also zu einem signifikanten Inflationstreiber in den n\u00e4chsten Jahren werden.<\/p>\r\n<h4>Ein verz\u00f6gerter Steigflug<\/h4>\r\n<p>Seit Fr\u00fchjahr 2025 entspannt sich die Lage wieder. F\u00fcr Arabica-Bohnen und die g\u00fcnstigeren Robusta-Bohnen wurden Anfang 2025 die weltweiten H\u00f6chstpreise erreicht (Abbildung 2). Seitdem ist bei den Termingesch\u00e4fts-Preisen<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> ein merklicher R\u00fcckgang zu verzeichnen, unter anderem wegen Aussichten auf neue Ernten mit <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/americas\/global-coffee-supply-relief-possible-three-years-ico-head-says-2025-07-03\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ausgeweiteten Produktionskapazit\u00e4ten<\/a>, auch wenn am aktuellen Rand hohe Volatilit\u00e4t herrscht.<\/p>\r\n<p><strong>Abbildung 2<\/strong><\/p>\r\n<div class=\"flourish-embed flourish-chart\" data-src=\"visualisation\/24661118?2303499\"><script src=\"https:\/\/public.flourish.studio\/resources\/embed.js\"><\/script><noscript><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/public.flourish.studio\/visualisation\/24661118\/thumbnail\" width=\"100%\" alt=\"chart visualization\" \/><\/noscript><\/div>\r\n<p>F\u00fcr Verbraucherpreise ist trotzdem keine Atempause zu erwarten. Dies liegt an den Marktstrukturen: Bis Warenpreisschocks vom Gro\u00dfhandel auf die Verbraucherpreise durchschlagen, dauert es in der Regel <a href=\"https:\/\/openknowledge.fao.org\/handle\/20.500.14283\/cd4706en\">ein Jahr<\/a>. Im deutschen Lebensmitteleinzelhandel setzen zum Beispiel \u00fcblicherweise Jahresgespr\u00e4che zwischen H\u00e4ndlern und Herstellern den Preisrahmen. Deswegen wirken die Preisspitzen aktuell noch nach.<\/p>\r\n<p>Selbst mit den \u00fcblichen Verz\u00f6gerungen im Blick ist die Wahrscheinlichkeit einer mittelfristigen Entspannung aber gering. Bisher gab der Einzelhandel nur einen Teil der gestiegenen Einkaufspreise weiter: W\u00e4hrend die Verbraucherpreise f\u00fcr Bohnenkaffee seit 2020 um circa 45 Prozent gestiegen sind, sind die Importpreise f\u00fcr unger\u00f6stete Kaffeebohnen im selben Zeitraum um gut 150 Prozent gestiegen (Abbildung 3).<\/p>\r\n<p><strong>Abbildung 3<\/strong><\/p>\r\n<div class=\"flourish-embed flourish-chart\" data-src=\"visualisation\/24661463?2303499\"><script src=\"https:\/\/public.flourish.studio\/resources\/embed.js\"><\/script><noscript><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/public.flourish.studio\/visualisation\/24661463\/thumbnail\" width=\"100%\" alt=\"chart visualization\" \/><\/noscript><\/div>\r\n<p>Der <a href=\"https:\/\/www.solidaridadnetwork.org\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/The-Grounds-for-Sharing-A-study-of-value-distribution-in-the-coffee-industry.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wettbewerbsdruck im deutschen Kaffeeeinzelhandel<\/a> kann es f\u00fcr H\u00e4ndler attraktiver machen, kleinere Gewinnmargen hinzunehmen und so die Verkaufspreise relativ niedrig zu halten, um keine Marktanteile zu verlieren. Bei Kostensteigerungen dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung ist aber zu erwarten, dass fallende Gro\u00dfhandelspreise zun\u00e4chst genutzt werden, um vergangene Verluste wieder einzufangen.<\/p>\r\n<h4>Kostspielige Zinspolitik<\/h4>\r\n<p>Die sinkenden Kaffeegro\u00dfhandelspreise bringen h\u00f6chstens vorl\u00e4ufig Entspannung. Mit der Klimakrise werden solche Angebotsschocks wahrscheinlicher; f\u00fcr den Kaffeeanbau und die gesamte landwirtschaftliche Produktion.<\/p>\r\n<p>Mit konventioneller Geldpolitik lassen sich klimabedingte Inflationsschocks nur zu einem hohen Preis bek\u00e4mpfen. Bei anziehenden Verbraucherpreisen sieht das geldpolitische Handbuch Zinserh\u00f6hungen vor. Dieser <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/der-zinshammer-wie-zentralbanken-inflation-bekampfen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zinshammer<\/a> bremst die gesamtwirtschaftlichen Investitionen und den kreditfinanzierten Konsum, drosselt also die Nachfrage in der gesamten Wirtschaft.<\/p>\r\n<p>Wenn Inflation durch eine gesamtwirtschaftliche \u00dcberhitzung getrieben ist, ist das ein passgenaues Werkzeug. Bei angebotsseitiger Inflation \u2013 etwa durch klimabedingte Missernten \u2013 ist aber das Gegenteil der Fall. Der Zinshammer wirkt breit, nicht gezielt. Er l\u00f6st weder die konkreten Ursachen der Angebotsverknappung, noch drosselt er gezielt die Nachfrage dort, wo das Angebot zur\u00fcckgegangen ist. Es ist ein bisschen so, als ob in einer B\u00e4ckerei einer von drei \u00d6fen ausf\u00e4llt, und das Management daraufhin den gesamten Betrieb \u2013 von Einkauf, Lagerung und Logistik bis zu B\u00e4ckerstube, Reinigung und Vertrieb \u2013 um ein Drittel drosselt und dabei auch die Anzahl der Mitarbeiter reduziert. Zwar wird damit die Inflation gebremst, doch die Kollateralsch\u00e4den sind erheblich.<\/p>\r\n<p>In einem Angebotsschock bleiben der EZB folglich nur schlechte Handlungsoptionen. Entweder sie unterk\u00fchlt die Gesamtwirtschaft durch restriktive Zinspolitik, oder sie entscheidet sich, die Preissteigerungen hinzunehmen.<\/p>\r\n<p>Die erste Option kostet allgemeinen Wohlstand. Die zweite ist riskant \u2013 die EZB muss darauf hoffen, dass die Preissteigerungen von allein wieder abflachen \u2013 und birgt bei grundlegenden G\u00fctern wie Lebensmitteln oder Energie <a href=\"https:\/\/iopscience.iop.org\/article\/10.1088\/1748-9326\/ade45f\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">soziale Sprengkraft<\/a>.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a><\/p>\r\n<h4>F\u00fcr Preisstabilit\u00e4t m\u00fcssen alle anpacken<\/h4>\r\n<p>Eine vorausschauende Preisstabilit\u00e4tspolitik sollte deswegen versuchen, solche Zwickm\u00fchlen von Vornherein zu umschiffen.<\/p>\r\n<p>Das bedeutet zum einen, <strong>dass die EZB langfristig denken sollte, um Zwickm\u00fchlen fr\u00fch kommen zu sehen<\/strong>. Der analytische Rahmen der EZB sieht aber keine vertiefte \u00a0<a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/gegen-inflation-langfristiger-denken-breiter-koordinieren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Auseinandersetzung mit l\u00e4ngerfristigen Preisstabilit\u00e4tsrisiken<\/a> vor. Damit ist eine <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/overcoming-myopia-in-the-ecbs-2025-monetary-policy-strategy-review\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">systematische Kurzsichtigkeit<\/a> in die Analysen der EZB eingeschrieben. Eine umfassendere Analyse struktureller Inflationsrisiken \u2013 zum Beispiel durch Klimafolgesch\u00e4den \u2013 ist Vorbedingung einer vorausschauenden Geldpolitik.<\/p>\r\n<p>Bei vielen erkennbaren Zwickm\u00fchlen wird die EZB jedoch weder die Werkzeuge noch die Legitimation haben, um ihnen auszuweichen. H\u00e4tte die EZB zum Beispiel fr\u00fchzeitig das Risiko einer Gaspreiskrise erkannt, w\u00e4re es ihr dennoch unm\u00f6glich gewesen, die absehbare Zwickm\u00fchle aus eigener Kraft zu umschiffen, weil sie den Schock nicht h\u00e4tte verhindern k\u00f6nnen.<\/p>\r\n<p>Zum anderen erfordert eine <strong>langfristige Preisstabilit\u00e4tspolitik daher flankierende fiskal-, klima-, wettbewerbspolitische und m\u00f6glicherweise noch andere Ma\u00dfnahmen<\/strong>. Inflation ist kein einheitliches und historisch konstantes Ph\u00e4nomen, das stets durch exzessive Nachfrage verursacht wird. Preissteigerungen k\u00f6nnen vielf\u00e4ltige Ursachen haben. Wenn etwa klimabedingte Missernten Inflation verursachen, oder fossile Energietr\u00e4ger zunehmend teurer werden, kann sich Dekarbonisierung als langfristige Preisstabilit\u00e4tspolitik herausstellen. Ein breit aufgespannter Rahmen zur Inflationsbek\u00e4mpfung kann dazu beitragen, die \u00f6konomischen Kollateralsch\u00e4den durch restriktive Zinspolitik m\u00f6glichst gering zu halten.<a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\r\n<h4><strong>Unsere Leseempfehlungen:<\/strong>\u00a0<\/h4>\r\n<ul>\r\n<li>Zu Ostern hatten wir uns die Schokoladenpreise angeschaut. Auch hier spielt der Klimawandel eine Rolle. Noch wichtiger war jedoch, dass der Elfenbeink\u00fcste der Urwald ausgegangen ist. Dieser konnte in der Vergangenheit gerodet werden, um bei Bedarf die Anbaufl\u00e4che auszuweiten. Nun, da diese Ressource ersch\u00f6pft ist, steigen die Preise. <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/6g0u5vnOfVoJxPMeWItH2Z?si=2488e66cfc0742fa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier<\/a> zum Nachh\u00f6ren in unserem Podcast \u201eDie Geldfrage\u201c.<\/li>\r\n<li>Die wichtigsten preisrelevanten Entwicklungen auf dem globalen Kaffeemarkt werden in <a href=\"https:\/\/openknowledge.fao.org\/handle\/20.500.14283\/cd4706en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem<\/a> aktuellen Kurzbericht der Weltern\u00e4hrungsorganisation (FAO) zusammengetragen.<\/li>\r\n<li>Einen guten Einstieg in die empirische Literatur zu Inflationseffekten von Extremwetterereignissen bieten <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.jbankfin.2024.107298\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beirne et al. (2024)<\/a>. Sie unterscheiden zwischen verschiedenen Transmissionskan\u00e4len und heben die Bedeutung von negativen Angebotsschocks im Lebensmittelsektor hervor.<\/li>\r\n<li>Wer tiefer in die Herausforderungen einsteigen m\u00f6chte, mit denen die EZB in Zukunft konfrontiert sein wird, wird bei Jens van \u2018t Kloosters Papier \u201e<a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/overcoming-myopia-in-the-ecbs-2025-monetary-policy-strategy-review\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Overcoming myopia<\/a>\u201c f\u00fcndig. Er identifiziert die blinden Flecken der aktuellen geldpolitischen Strategie und zeigt, warum die EZB im Rahmen ihres Mandates weiter in die Zukunft schauen k\u00f6nnte und sollte.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h4><strong>Medienbericht 21.08.2025<\/strong><\/h4>\r\n<p><strong>Medienerw\u00e4hnungen und Auftritte<\/strong><\/p>\r\n<ul>\r\n<li><strong>R\u00fcckblick<\/strong>\r\n<ul>\r\n<li>Am 29.07.2025 war <strong>Philippa Sigl-Gl\u00f6ckner<\/strong> zu Gast im Podcast und sprach \u00fcber die Einigung der EU mit den USA \u00fcber die Z\u00f6lle.<\/li>\r\n<li>Am 29.07.2025 interviewte <a href=\"https:\/\/www.thepioneer.de\/originals\/others\/articles\/was-bedeuten-die-750-milliarden-dollar-fuer-us-energie-fuer-uns\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The Pioneer<\/a> <strong>Philippa Sigl-Gl\u00f6ckner<\/strong> zu den amerikanischen Z\u00f6llen und dessen Auswirkungen.<\/li>\r\n<li>Am 30.07.2025 zitierte der <a href=\"https:\/\/background.tagesspiegel.de\/energie-und-klima\/briefing\/verschiebung-aus-dem-kernetat-in-den-ktf-bleibt-ueberschaubar\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tagesspiegel Background<\/a> <strong>Niklas Illenseer<\/strong> zu Verschiebungen aus dem Kernetat in den Klima- und Transformationsfonds.<\/li>\r\n<li>Am 30.07.2025 schrieb der <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/lars-klingbeil-und-sein-172-milliarden-euro-defizit-jede-und-jeder-am-kabinettstisch-wird-sparen-mussen-14106923.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tagesspiegel<\/a> \u00fcber den Haushaltsentwurf 2026 und zitierte <strong>Florian Schuster-Johnson<\/strong> dazu.<\/li>\r\n<li>Am 30.07.2025 zitierte die Bundestagszeitschrift \u201e<a href=\"https:\/\/www.das-parlament.de\/wirtschaft\/wirtschaft\/mehr-effizienz-mehr-bildung-mehr-wachstum\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das Parlament<\/a>\u201d <strong>Philippa Sigl-Gl\u00f6ckner<\/strong> zu den geplanten Investitionen des Sonderverm\u00f6gens.<\/li>\r\n<li>Am 31.07.2025 ordneten <strong>Niklas Illenseer<\/strong> und <strong>Florian Schuster-Johnson<\/strong> die geplanten Ausgaben im Klima- und Transformationsfond im Online-Magazin <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/finanzen-wirtschaft\/grosszuegiger-haushalt-geizt-beim-klima\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">klimareporter<\/a> ein.<\/li>\r\n<li>Am 31.07.2025 k\u00fcrte das <a href=\"https:\/\/newforum.org\/en\/the-new-paradigm-papers-of-the-month-of-july-2025\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Forum New Economy<\/a> den <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/nur-3-prozent-spielraum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fachtext<\/a> \u201eNur 3% Spielraum\u201c von <strong> Florian<\/strong><strong> Schuster-Johnson<\/strong> und <strong>Philippa Sigl-Gl\u00f6ckner<\/strong> zum Papier des Monats.<\/li>\r\n<li>Am 04.08.2025 zitierte das <a href=\"https:\/\/www.zdfheute.de\/wirtschaft\/haushalt-koalition-alt-jung-rente-verschuldung-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ZDFheute<\/a> <strong>Philippa Sigl-Gl\u00f6ckner<\/strong> zu fehlenden Investitionen in fr\u00fchkindliche Bildung im Haushaltsentwurf 2026.<\/li>\r\n<li>Am 12.08.2025 schrieb <a href=\"https:\/\/flash-up.com\/2025\/08\/rente-sichern-aber-nicht-auf-kosten-der-jungen\/132962\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FLASH UP<\/a> \u00fcber die Zukunft der Rente und zitierte <strong> Florian<\/strong><strong> Schuster-Johnson<\/strong>.<\/li>\r\n<li>Am 20.08.25 wurden in der <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/lars-klingbeil-fuer-hoehere-steuern-ab-68-000-euro-dont-tax-the-spitzenverdiener-a-b60542af-8656-4028-a952-a33ab03f77a5?giftToken=5b62e7d8-cd7e-4a65-8a2b-ce34c5657189\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spiegel-Kolumne<\/a> von Ursula Weidenfeld die Berechnungen des Dezernat Zukunft zur <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/nur-3-prozent-spielraum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Man\u00f6vriermasse<\/a> im Bundeshaushalt erw\u00e4hnt.<\/li>\r\n<li>Am 20.08.25 berichtete der <a href=\"https:\/\/background.tagesspiegel.de\/energie-und-klima\/briefing\/sanierungskostendeckel-koennte-waermewende-sozial-absichern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tagesspiegel Background<\/a> \u00fcber die Studie des Dezernat Zukunft \u201e<a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/sanierungskostendeckel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Sanierungskostendeckel<\/a>\u201c mit Zitaten von Co-Autor <strong>Levi Henze<\/strong>.<\/li>\r\n<li>Am 21.08.25 war <strong>Philippa Sigl-Gl\u00f6ckner<\/strong> bei CNBC im <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/DNnUEg5sP6A\/?hl=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interview zu Gast<\/a> und hat \u00fcber die deutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik gesprochen.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<li><strong>Ausblick<\/strong>\r\n<ul>\r\n<li>Am 03.09.25 von 10-12 Uhr veranstaltet das Zentrum f\u00fcr neue Sozialpolitik ein Webinar zu \u201eWas brauchen Menschen f\u00fcr ein angemessenes Leben?\u201c. Sie stellen dort die Ergebnisse unserer gemeinsamen Studie \u201e<a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/lebensqualitatsminimum-was-menschen-zum-leben-brauchen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lebensqualit\u00e4tsminimum<\/a>\u201c vor. <a href=\"https:\/\/zentrum-neue-sozialpolitik.org\/event\/webinarlebensqualitaetsminimum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier<\/a> geht es zur Anmeldung.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<hr \/>\r\n<p><strong>Fu\u00dfnoten<\/strong><\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> 2024 betrug der Anteil der beiden L\u00e4nder an Deutschlands gesamten Kaffeebohnen-Importen rund 60% (<a href=\"https:\/\/comtradeplus.un.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">United Nations International Trade Statistics<\/a>).<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Genauer: Im RCP 2.6 Szenario, welches globale Erw\u00e4rmung in H\u00f6he von ein bis zwei Grad projiziert, w\u00fcrden die weltweiten Anbaufl\u00e4chen f\u00fcr Arabica-Bohnen um ca. 43 Prozent abnehmen, f\u00fcr Robusta-Bohnen um 51 Prozent. Im RCP 6.0 Szenario, welches eine Erw\u00e4rmung von drei bis vier Grad projiziert, w\u00e4ren die R\u00fcckg\u00e4nge 49 und 54 Prozent (<a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s10584-014-1306-x#Sec2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bunn et al. 2014<\/a>, Onlineappendix, Tabelle S3).<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Zwischen 2004 und 2024 ist der globale Kaffeekonsum von 117 auf 167 Millionen 60kg-S\u00e4cke pro Jahr gestiegen. Das entspricht einem Gesamtwachstum von etwa 43 Prozent, also durchschnittlich etwa 2,1 Prozent pro Jahr (<a href=\"https:\/\/gain.fas.usda.gov\/#\/home\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">U.S. Department of Agriculture<\/a>).<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Die globalen Preise f\u00fcr Kaffee \u2013 und eine Reihe anderer landwirtschaftlicher Erzeugnisse \u2013 bestimmen sich an Warenterminb\u00f6rsen. Die dort gehandelten Termingesch\u00e4fte (oder Futures) sichern zu einem festgelegten zuk\u00fcnftigen Zeitpunkt und Preis den Verkauf einer definierten Menge Kaffeebohnen zu. Damit schreiben die Termingesch\u00e4fte die Gro\u00dfhandelspreise f\u00fcr Kaffee vor.<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Haushalte mit niedrigeren Einkommen geben einen <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Gesellschaft-Umwelt\/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen\/Konsumausgaben-Lebenshaltungskosten\/Tabellen\/privater-konsum-haushaltsnettoeinkommen-lwr.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">prozentual gr\u00f6\u00dferen Teil<\/a> ihres Einkommens f\u00fcr Nahrung aus und sind deswegen st\u00e4rker von steigenden Preisen betroffen.<\/p>\r\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: center;\"><em><i data-stringify-type=\"italic\">Der <strong>Geldbrief<\/strong> ist unser Newsletter zu aktuellen Fragen der Wirtschafts-, Fiskal- und Geldpolitik. \u00dcber Feedback und Anregungen freuen wir uns. Zusendung an sara.schulte[at]dezernatzukunft.org<\/i><\/em><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kaffeepreise sind durch wetterbedingte Angebotsschocks stark gestiegen. 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