{"id":77321,"date":"2025-06-05T18:49:45","date_gmt":"2025-06-05T16:49:45","guid":{"rendered":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/?p=77321"},"modified":"2025-06-24T10:45:54","modified_gmt":"2025-06-24T08:45:54","slug":"gegen-inflation-langfristiger-denken-breiter-koordinieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/gegen-inflation-langfristiger-denken-breiter-koordinieren\/","title":{"rendered":"Gegen Inflation: langfristiger denken, breiter koordinieren"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong><a href=\"mailto:aurora.li@dezernatzukunft.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Aurora Li<\/a><\/strong>, Jens van &#8216;t Klooster<\/p>\r\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: left;\">Die EZB betrachtet bei der Inflationsbek\u00e4mpfung eine zu kurze Frist und \u00fcbersieht dadurch strukturelle Risiken wie Lieferkettenprobleme, Energieabh\u00e4ngigkeiten oder geopolitische Spannungen. Das kann sie \u00e4ndern, indem sie langfristige Faktoren st\u00e4rker einbezieht, eine dritte Analyses\u00e4ule schafft und die Geldpolitik besser mit anderen EU-Politiken abstimmt.<\/p>\r\n<p><em>Dieser Geldbrief beruht auf dem mit dem European Macro Policy Network verfassten Papier \u201a<\/em><a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/overcoming-myopia-in-the-ecbs-2025-monetary-policy-strategy-review\/\"><em>Overcoming myopia in the ECB\u2019s 2025 monetary policy strategy review<\/em><\/a><em>\u2018 von Jens van &#8216;t Klooster.<\/em><\/p>\r\n<p>Als 2022 die Inflation zweistellig wurde, hatte die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) keine eindeutige Antwort darauf. Die Preise stiegen, da es punktuell Engp\u00e4sse gab sowie Schocks bei Nahrungsmitteln und Energie zu h\u00f6heren Kosten in zentralen Wirtschaftszweigen f\u00fchrten. Au\u00dferdem passten die Unternehmen ihre Preise an die h\u00f6heren Kosten an und nutzten gleichzeitig die Gelegenheit, ihre <a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/economic-bulletin\/focus\/2023\/html\/ecb.ebbox202304_03~705befadac.en.html\">Preise zus\u00e4tzlich zu erh\u00f6hen<\/a>. Das war f\u00fcr sie ohne Verlust von Marktanteilen m\u00f6glich, da ihre Wettbewerber von denselben Schocks betroffen waren.<\/p>\r\n<p><strong>Die EZB erkannte diese Entwicklungen zu sp\u00e4t<\/strong>. Wertvolle Zeit verstrich auf der Suche nach Anzeichen einer drohenden Lohn-Preis-Spirale \u2013 die jedoch nie eintrat: W\u00e4hrend die Inflationsrate in der Eurozone Ende 2022 den H\u00f6hepunkt erreichte (Abbildung 1, links), sanken die Reall\u00f6hne von 2021 bis Mitte 2023 kontinuierlich (Abbildung 1, rechts). Dabei trafen sinkende Reall\u00f6hne vor allem einkommensschwache Haushalte hart. <strong>Die Folge war eine tiefe politische Unzufriedenheit.<\/strong><\/p>\r\n<p><strong>Abbildung 1<\/strong><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-77315\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20250603_GB91_Abb1_KE-1.png\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"761\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20250603_GB91_Abb1_KE-1.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20250603_GB91_Abb1_KE-1-296x300.png 296w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20250603_GB91_Abb1_KE-1-1009x1024.png 1009w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20250603_GB91_Abb1_KE-1-768x779.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20250603_GB91_Abb1_KE-1-1514x1536.png 1514w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20250603_GB91_Abb1_KE-1-100x101.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20250603_GB91_Abb1_KE-1-1184x1201.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\r\n<p><strong>Ein Analyserahmen, der in die Jahre gekommen ist<\/strong><\/p>\r\n<p>Dass die EZB nicht genau wusste, wie sie dieser Inflation begegnen sollte, lag auch daran, dass ihr <strong>Analyse- und Politikrahmen<\/strong> den Blick in die falsche Richtung lenkte. Gepr\u00e4gt ist dieser Rahmen von den Erfahrungen der 1970er-Jahre. Damals lernten Europas Zentralbanken, dass es \u00fcberm\u00e4\u00dfige Lohn- und Staatsausgabensteigerungen waren, die aus Schocks dauerhafte Inflation machten. Die Lektion: Auf solche nachfrageseitigen Entwicklungen sollte die EZB schnell und entschlossen mit Zinserh\u00f6hungen reagieren, bei Angebotsschocks hingegen \u201ehindurchschauen\u201c. Es sei denn, diese drohen, die Inflationserwartungen zu \u201aentankern\u2018, also das Vertrauen zu ersch\u00fcttern, dass sich die Inflation wieder normalisiert.<\/p>\r\n<p>Lange Zeit war das plausibel: L\u00f6hne und Staatsausgaben stiegen Anfang der 1970er Jahre schnell an, und das schon vor dem \u00d6lpreisschock 1973 (Abbildung 2). Die Bundesbank reagierte im Vergleich zu anderen Zentralbanken fr\u00fch und aggressiv mit h\u00f6heren Zinsen und galt damit als erfolgreich. Von den 1980ern bis 2022 reichte dann eine reaktive Zinspolitik aus, um die Inflation niedrig und weitestgehend stabil zu halten.<\/p>\r\n<p><strong>Abbildung 2<\/strong><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-77317\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20250603_GB91_Abb2_KE.png\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"656\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20250603_GB91_Abb2_KE.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20250603_GB91_Abb2_KE-300x262.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20250603_GB91_Abb2_KE-1024x895.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20250603_GB91_Abb2_KE-768x672.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20250603_GB91_Abb2_KE-1536x1343.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20250603_GB91_Abb2_KE-100x87.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/20250603_GB91_Abb2_KE-1184x1035.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\r\n<p><strong>2022 jedoch leitete dieser Rahmen die EZB in die Irre.<\/strong> Es wurde auf nachfrageseitige Faktoren geblickt, und damit in die falsche Richtung. Als die EZB sich zum handeln durchringen konnte, gab es nur noch kostspielige Optionen: Die Inflation weiterlaufen lassen oder mit dem <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/der-zinshammer-wie-zentralbanken-inflation-bekampfen\/\">Zinshammer<\/a> die gesamte Wirtschaft drosseln.<\/p>\r\n<p><strong>Jenseits von Erwartungen<\/strong><\/p>\r\n<p>Deshalb ist es gut, dass die EZB derzeit ihre geldpolitische Strategie <a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/key\/date\/2025\/html\/ecb.sp250312~915537d675.en.html\">\u00fcberpr\u00fcft<\/a>. Ob es ihr dabei jedoch gelingt, den n\u00f6tigen Schritt weg von einer zu kurzsichtigen und einseitigen Sicht auf Nachfrage und Inflationserwartungen zu machen, bleibt abzuwarten.<\/p>\r\n<p><strong>Denn darin<\/strong><strong> liegt ihr zentrales Problem<\/strong>: Nachfrageschocks und sich \u00e4ndernde Inflationserwartungen sind jedoch nur zwei von vielen m\u00f6glichen Ursachen f\u00fcr Inflation. Die nach der Pandemie beobachteten, teils implizit koordinierten, Preisanpassungen zeigen: <strong>Unternehmen orientieren sich bei der Preisgestaltung kaum an mittelfristigen Inflationserwartungen<\/strong> \u2013 <a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/stats\/ecb_surveys\/survey_of_professional_forecasters\/html\/table_hist_hicp.en.html\">die 2022 und 2023 \u00fcberwiegend stabil blieben<\/a> \u2013, sondern vor allem an ihren Kosten und dem Verhalten der Konkurrenz. Damit entziehen sie sich dem direkten Einfluss der Zentralbanken, anders als etwa Lohnverhandlungen oder die Fiskalpolitik, in denen die relevanten Akteure \u2013 Regierungen und Gewerkschaften \u2013 stets \u00fcber ihre Schulter in Richtung Zentralbank blicken.<\/p>\r\n<p>Was die Inflation von 22\/23 ebenfalls aufzeigte: Durch strukturelle Ver\u00e4nderungen \u2014 zum Beispiel durch die Herausbildung von Energieabh\u00e4ngigkeiten, von langen und zerbrechlichen Lieferketten oder durch schw\u00e4cheren Wettbewerb in Folge gro\u00dfer Fusionswellen \u2014 kann die Wirtschaft anf\u00e4llig f\u00fcr Schocks werden, sodass <strong>Zentralbanken mit ihren bestehenden Instrumenten kaum in der Lage sind, Inflation wirksam zu bek\u00e4mpfen<\/strong>. So erwiesen sich im Jahr 2022 selbst gut verankerte Inflationserwartungen nicht als wirkungsvolle Bremse gegen\u00fcber einer Inflation, die durch Angebotsschocks ausgel\u00f6st und durch unternehmerische Preisstrategien zus\u00e4tzlich verst\u00e4rkt wurde.<\/p>\r\n<p><strong>Kollateralsch\u00e4den oder Inflation: eine Zwickm\u00fchle<\/strong><\/p>\r\n<p>Damit macht die bisherige Strategie der EZB sie nicht nur blind f\u00fcr sich langsam entwickelnde, latente Risiken f\u00fcr Preisstabilit\u00e4t. <strong>Sie f\u00fchrt sie auch in eine Zwickm\u00fchle<\/strong>, wenn diese Risiken eintreten: Entweder wartet die EZB passiv auf das Abklingen des Schocks und riskiert dabei Inflation und wirtschaftliche Verwerfungen, bis hin zu einer Entankerung der Inflationserwartungen. Oder sie reagiert mit <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/der-zinshammer-wie-zentralbanken-inflation-bekampfen\/\">dem Zinshammer<\/a>, um die Nachfrage zu d\u00e4mpfen und die Inflation zu senken &#8211; mit Kollateralsch\u00e4den f\u00fcr Wachstum und Besch\u00e4ftigung. Keine dieser Optionen ist attraktiv.<\/p>\r\n<p>Dar\u00fcber hinaus kann die bisher verfolgte Strategie die europ\u00e4ische Wirtschaft sogar langfristig <strong>anf\u00e4lliger f\u00fcr zuk\u00fcnftige inflation\u00e4re Schocks<\/strong> machen. Zwar kann dieser Ansatz helfen, eine inflation\u00e4re Welle wieder zu beenden, nachdem sie an Fahrt aufgenommen hat. Doch wenn Zinserh\u00f6hungen, <a href=\"https:\/\/sustainablefinancelab.nl\/nl\/paper\/a-green-interest-rate-for-the-eurozone\/\">wie h\u00e4ufig behauptet<\/a>, Investitionen in Dekarbonisierung und den Ausbau der Energieversorgung ausbremsen, k\u00f6nnte diese Strategie langfristig das Risiko von Inflation steigern, wenn externe Schocks wie Handelskonflikte, Energiekrisen, Kriege oder klimabedingte Belastungen auf dann fragilere Volkswirtschaften treffen.<\/p>\r\n<p><strong>Langfristiger denken, breiter koordinieren<\/strong><\/p>\r\n<p>Das kann und sollte die EZB \u00e4ndern. <strong>Die rechtlichen M\u00f6glichkeiten, ihre Strategie anzupassen, hat sie<\/strong>: Anders als oft behauptet, schreibt ihr Mandat keine bestimmte Art der Inflationsbek\u00e4mpfung vor. Die Verfasser des EZB-Vertrags lie\u00dfen bewusst Spielraum, damit die Zentralbank auf neue Herausforderungen reagieren kann.<\/p>\r\n<p>Dass es heute neue Herausforderungen gibt, ist offensichtlich. Das Ziel der EZB ist Preisstabilit\u00e4t. Um das zu erreichen, m\u00fcssen auch <strong>langfristige strukturelle Treiber<\/strong> im Blick behalten werden; das hat die inflation\u00e4re Welle 22\/23 klar gemacht. Daf\u00fcr sollte die EZB den Zeithorizont ihres Preisstabilit\u00e4tsziels erweitern und die Entwicklung langfristiger, struktureller Bedingungen daf\u00fcr noch st\u00e4rker als bisher in ihre Analysen einbeziehen, zum Beispiel durch die <strong>Einf\u00fchrung einer dritten S\u00e4ule<\/strong> in <a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/home\/search\/review\/html\/analytical-framework.de.html\">ihrem Analyserahmen<\/a>.<\/p>\r\n<p>Das bisherige Analysemodell der EZB st\u00fctzt sich auf zwei S\u00e4ulen: eine zur Bewertung kurzfristiger Preisentwicklungen und eine zur Analyse der geldpolitischen Transmission, also der Frage, wie geldpolitische Ma\u00dfnahmen \u00fcber Zinsen, Kredite und andere Kan\u00e4le auf die Inflation wirken. <strong>Eine dritte S\u00e4ule, die sich mit langfristigen Risiken f\u00fcr die Preisstabilit\u00e4t befasst, fehlt derzeit<\/strong>.<sup>[1]<\/sup><\/p>\r\n<p>Denn wenn die EZB lediglich auf die nachfrageseitige Inflation schaut und erst reagiert, wenn die Inflationserwartungen steigen, bringt sie sich immer wieder in eine Lage, in der sie nur noch zwischen schlechten Optionen w\u00e4hlen kann.<\/p>\r\n<p>Wenn die EZB die neuen Herausforderungen ernst nimmt, sollte sie sich klarmachen, dass es keinen einfachen Schalter gibt, mit dem man die Inflation einfach an- oder ausschalten kann. Inflation\u00e4rer Druck kann sowohl von der Angebots- als auch von der Nachfrageseite ausgehen. Pl\u00f6tzliche Lieferkettenunterbrechungen und implizite Preiskoordinierung von Unternehmen sind dabei ebenso relevant wie steigende L\u00f6hne oder h\u00f6here staatliche Ausgaben.<\/p>\r\n<p>Daher sollte die EZB pr\u00fcfen, <strong>wie sich Geldpolitik in ein breiteres europ\u00e4isches Rahmenwerk zur Inflationsbek\u00e4mpfung einbetten l\u00e4sst<\/strong> \u2013 zum Beispiel durch die strategische Koordinierung von Geld-, Fiskal-, Industrie- und Wettbewerbspolitik. <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/thinktank\/en\/document\/IPOL_STU(2024)755727\">Erste Ideen<\/a> dazu gibt es bereits. Dass eine solche Koordinierung komplexe Fragen in der Auslegung und Ausgestaltung von Zentralbankunabh\u00e4ngigkeit aufwirft, ist klar. Dass dies kein Grund ist, sie von vornherein auszuschlie\u00dfen, sollte im Nachgang der letzten Jahre genauso offensichtlich sein.<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\r\n<h4><strong>Unsere Leseempfehlungen:<\/strong>\u00a0<\/h4>\r\n<ul>\r\n<li>In unserem neuem <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/overcoming-myopia-in-the-ecbs-2025-monetary-policy-strategy-review\/\">Papier<\/a> geht Jens van \u2019t Klooster tiefer auf die Argumente dieses Geldbriefes ein. Wer sich f\u00fcr die historische Entstehung EZB-Mandats interessiert, wird hier f\u00fcndig.<\/li>\r\n<li>Dieser <a href=\"https:\/\/cetex.org\/publications\/the-case-for-adaptive-inflation-targeting-monetary-policy-in-a-hot-and-volatile-world\/\">Report des CETEx (LSE)<\/a> betrachtet die Herausforderungen der Inflationsbek\u00e4mpfung angesichts von Herausforderungen wie dem Klimawandel.<\/li>\r\n<li>Nicht zum Lesen, sondern zum H\u00f6ren: In der neuen Podcast-Folge (auf <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/24RncvJIah2RpcJw0WRLsu?si=7KIe3KMcRK2qOE-tu5Oxxw\">Spotify<\/a> und <a href=\"https:\/\/podcasts.apple.com\/lv\/podcast\/kann-der-euro-den-dollar-beerben\/id1808368800?i=1000710559277\">Apple Podcasts<\/a>) sprechen Philippa und Nils \u00fcber das Wanken der Hegemonialmacht des US-Dollars \u2013 und \u00fcber die Chancen, die sich daraus f\u00fcr den Euro ergeben.<\/li>\r\n<li>Die EZB hat einen interessanten <a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/blog\/date\/2025\/html\/ecb.blog20250408~a2b4a99903.en.html?utm_source=blog_newsletter&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=20250418_Low_money_market&amp;utm_content=When_investors_mov\">Report (und eine Podcastfolge)<\/a> \u00fcber den m\u00f6glichen Zusammenhang zwischen steigenden Mieten in europ\u00e4ischen Gro\u00dfst\u00e4dten und institutionellen Investoren wie Investmentfonds, Versicherungen oder Pensionsfonds ver\u00f6ffentlicht.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<hr \/>\r\n<p><strong>Fu\u00dfnote<\/strong><\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Noch in der Strategie der EZB von 2003 lag der Fokus der geldpolitischen S\u00e4ule auf der Analyse monet\u00e4rer Aggregate, um langfristige Risiken f\u00fcr die Preisstabilit\u00e4t zu erkennen. In der Strategie von 2021 wurde dieser Ansatz durch eine monet\u00e4r-finanzielle S\u00e4ule ersetzt, die sich auf die Wirkungsweise geldpolitischer Ma\u00dfnahmen, also der geldpolitischen Transmission, konzentriert.<\/p>\r\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: center;\"><em><i data-stringify-type=\"italic\">Der <strong>Geldbrief<\/strong> ist unser Newsletter zu aktuellen Fragen der Wirtschafts- Fiskal- und Geldpolitik. \u00dcber Feedback und Anregungen freuen wir uns. Zusendung an aurora.li[at]dezernatzukunft.org<\/i><\/em><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bundestag hat die Schuldenbremse gelockert und fiskalische M\u00f6glichkeiten geschaffen. Die Ausgabenpl\u00e4ne der Bundesregierung werden nun ma\u00dfgeblich von den europ\u00e4ischen Regeln begrenzt. Diese Regeln setzen Anreize, die \u00f6konomisch problematisch sind. Am Beispiel des Schienenverkehrs zeigen sich strukturelle Risiken, die eine nachhaltige Planung und Netzpflege gef\u00e4hrden. Es braucht eine robuste Governance der Investitionen sowie strategische Reformen in der Eisenbahnregulierung, um das Sonderverm\u00f6gen zu einer Erfolgsgeschichte f\u00fcr die Verkehrswende zu machen.<\/p>\n","protected":false},"author":96,"featured_media":77312,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[161],"tags":[390,283,230,409,60],"class_list":["post-77321","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geldbrief-en","tag-al-en","tag-finanzmaerkte","tag-geldpolitik-en","tag-jvk-en","tag-monetary-policy"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.8 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Gegen Inflation: langfristiger denken, breiter koordinieren - Dezernat Zukunft<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Die EZB betrachtet bei der Inflationsbek\u00e4mpfung eine zu kurze Frist und \u00fcbersieht dadurch strukturelle Risiken wie Lieferkettenprobleme, Energieabh\u00e4ngigkeiten oder geopolitische Spannungen. 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