{"id":76784,"date":"2025-04-16T07:00:19","date_gmt":"2025-04-16T05:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/?p=76784"},"modified":"2025-04-16T09:38:47","modified_gmt":"2025-04-16T07:38:47","slug":"wo-handelskriege-europas-wirtschaft-treffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wo-handelskriege-europas-wirtschaft-treffen\/","title":{"rendered":"Wo Handelskriege Europas Wirtschaft treffen"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong><a href=\"mailto:aurora.li@dezernatzukunft.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Aurora Li<\/a><\/strong>, Nils Gerresheim, Max Krah\u00e9<\/p>\r\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: left;\">Die volatile Zollpolitik von Pr\u00e4sident Trump und der eskalierende Handelskonflikt zwischen den USA und China schaden exportorientierten Volkswirtschaften. Dieser Geldbrief zeigt, welche Wirtschaftssektoren in der Eurozone besonders verletzlich sind \u2013 und in welchen Bereichen Preissteigerungen folgen k\u00f6nnten.<\/p>\r\n<p>Am 3. April verk\u00fcndete US-Pr\u00e4sident Trump seine sogenannten \u201ereziproken\u201c Z\u00f6lle. F\u00fcr die EU beliefen sich diese auf <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/us-news\/2025\/apr\/09\/trump-tariffs-list-pause\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">20 Prozent<\/a>. Danach st\u00fcrzten die Aktienm\u00e4rkte weltweit ab. Die <a href=\"https:\/\/tradingeconomics.com\/germany\/government-bond-yield\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zinsen auf deutsche Staatsanleihen fielen so stark<\/a>, dass der vorherige Anstieg infolge der Reform der Schuldenbremse fast egalisiert wurde.<\/p>\r\n<p>Am 7. April setzte Trump einen Gro\u00dfteil der angek\u00fcndigten Z\u00f6lle f\u00fcr 90 Tage aus. \u00dcbrig blieben f\u00fcr die EU zehn Prozent auf alle Produkte au\u00dfer auf Autos, Stahl und Aluminium, die mit 25 Prozent belegt sind. Die Finanzm\u00e4rkte reagierten erleichtert. Die internationale Handelsordnung scheint sich vorerst stabilisiert zu haben.<\/p>\r\n<p>Dieser Eindruck t\u00e4uscht aus drei Gr\u00fcnden: Die Z\u00f6lle wurden verschoben, nicht aufgehoben; die Unsicherheit an den Finanzm\u00e4rkten bleibt hoch;<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> und ein \u201ehei\u00dfer\u201c Handelskrieg tobt weiterhin zwischen den USA und China.<\/p>\r\n<p>In diesem Geldbrief betrachten wir genauer, welche Wirtschaftssektoren des Euroraums besonders anf\u00e4llig f\u00fcr die Folgen eines Handelskonflikts sind. Diese Verwundbarkeiten sind entscheidend, sollte die US-Regierung die Z\u00f6lle in drei Monaten wieder einf\u00fchren oder Br\u00fcssel unter Druck setzen, sich der amerikanischen Linie gegen\u00fcber China anzuschlie\u00dfen.<\/p>\r\n<p>Wir legen drei Linsen an: In welchen Sektoren sind Arbeitspl\u00e4tze und Profite besonders gef\u00e4hrdet, da sie von Abs\u00e4tzen in den USA und China abh\u00e4ngig sind? In welchen Sektoren w\u00e4re mit Preissteigerungen in der Eurozone zu rechnen, da sie besonders importabh\u00e4ngig sind? Und wo k\u00f6nnte Europa unter Kollateralsch\u00e4den leiden \u2013 oder profitieren \u2013 falls der US-China-Handel zum Erliegen kommt?<\/p>\r\n<h4>Exportrisiko USA<\/h4>\r\n<p>Insgesamt exportierte die Eurozone 2024 Waren im Wert von knapp <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/web\/products-euro-indicators\/w\/6-18032025-ap?utm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2,9 Billionen Euro.<\/a> Dies entspricht circa <a href=\"https:\/\/dashboard.tech.ec.europa.eu\/qs_digit_dashboard_mt\/public\/sense\/app\/667e9fba-eea7-4d17-abf0-ef20f6994336\/sheet\/2f9f3ab7-09e9-4665-92d1-de9ead91fac7\/state\/analysis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">20 Prozent des Eurozonen-BIPs<\/a>. Ein wesentlicher Teil davon flie\u00dft in die USA: 2024 waren es <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/databrowser\/view\/ds-059331__custom_16256551\/default\/table?lang=en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">knapp 500 Milliarden Euro<\/a>.<\/p>\r\n<p>Ein Blick auf die wichtigsten Exportsektoren der Eurozone (Abbildung 1) zeigt, welche Branchen besonders stark betroffen w\u00e4ren, sollten die USA weitere Z\u00f6lle auf europ\u00e4ische Waren erheben.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> In den acht f\u00fchrenden Exportsektoren z\u00e4hlen die Vereinigten Staaten zu den drei gr\u00f6\u00dften Abnehmern. In den drei gr\u00f6\u00dften Sektoren \u2013 \u201eMaschinen und elektrisches Equipment\u201c, \u201eChemikalien\u201c und \u201eFahrzeuge und Transportmittel\u201c, die zusammen ein Volumen von 319 Mrd. US-Dollar ausmachen \u2013 sind sie sogar der wichtigste Absatzmarkt. Auch in anderen bedeutenden Bereichen wie \u201eInstrumente und Pr\u00e4zisionsger\u00e4te\u201c oder \u201eBasismetalle\u201c z\u00e4hlen die USA zu den zentralen Handelspartnern.<\/p>\r\n<p>Die Verwundbarkeit der Sektoren h\u00e4ngt nicht nur davon ab, welcher Anteil der Exporte in die USA flie\u00dft, sondern auch davon, wie wichtig das Exportgesch\u00e4ft insgesamt relativ zur Binnenwirtschaft ist. W\u00e4hrend zum Beispiel in der europ\u00e4ischen Fahrzeugindustrie ungef\u00e4hr ein Drittel der Produktion in den Export geht, ist es beim Maschinenbau gut die H\u00e4lfte. Besonders exponiert sind die Chemie- und Pharmabranchen: Hier gehen circa zwei Drittel der Produktion in den Export, davon grob ein Viertel in die USA. Ein Verlust des US-Absatzmarkts w\u00e4re hier besonders hart.<\/p>\r\n<p>Auch der chinesische Markt ist wichtig: Dorthin exportiert die Eurozone Waren in H\u00f6he von knapp <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/databrowser\/bookmark\/be065069-26b6-4ac0-a551-c7b38da5b21d?lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">200 Milliarden Euro pro Jahr<\/a>, ein Drittel davon \u201eMaschinen und elektrisches Equipment\u201c, ein weiteres Drittel sind die Sektoren \u201eChemikalien\u201c und \u201eFahrzeuge und Transportmittel\u201c zusammengenommen.<a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><sup>[3]<\/sup><\/a><\/p>\r\n<p><strong>Abbildung 1<\/strong><\/p>\r\n<div class=\"flourish-embed flourish-hierarchy\" data-src=\"visualisation\/22544910?2303499\"><script src=\"https:\/\/public.flourish.studio\/resources\/embed.js\"><\/script><noscript><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/public.flourish.studio\/visualisation\/22544910\/thumbnail\" width=\"100%\" alt=\"hierarchy visualization\" \/><\/noscript><\/div>\r\n<h4>Gegenz\u00f6lle: Retourkutsche mit Nebenwirkungen<\/h4>\r\n<p>Ein Blick auf die Importstruktur der Eurozone (Abbildung 2) verdeutlicht, in welchen Bereichen Preissteigerungen oder Versorgungsengp\u00e4sse drohen k\u00f6nnten, sollte die EU pauschale Gegenz\u00f6lle auf US-Waren verh\u00e4ngen oder durch Druck aus den USA dazu gezwungen werden, sich von China zu entkoppeln.<\/p>\r\n<p>Besonders betroffen w\u00e4ren erneut \u201eMaschinen und elektrisches Equipment\u201c sowie \u201eChemikalien\u201c (darunter auch pharmazeutische Produkte), da diese G\u00fcter in erheblichem Umfang aus den Vereinigten Staaten und China eingef\u00fchrt werden.<\/p>\r\n<p>Aber auch \u201eMineralien und Kraftstoffe\u201c, die im Export eine kleinere Rolle spielen, w\u00e4ren von einem Importstopp bedroht. Dieser Sektor nimmt eine Sonderstellung ein, weil die Eurozone hier besonders stark auf Importe angewiesen ist und selbst kaum produziert.<\/p>\r\n<p>Wie bei der Betrachtung des Exportes ist auch hier die Verwundbarkeit der Sektoren nicht nur davon bestimmt, welcher Anteil der Importe aus den USA oder China stammt; sondern auch davon, wie wichtig Importe insgesamt relativ zum Binnenkonsum sind.<\/p>\r\n<p>Hier stechen einige Sektoren, bzw. Subsektoren besonders ins Auge: W\u00e4hrend zum Beispiel bei Fahrzeugen nur circa 20 Prozent\u00a0und bei Maschinen gut ein Drittel des europ\u00e4ischen Binnenkonsums von au\u00dfereurop\u00e4ischen Importen gedeckt werden, sind es bei Bekleidung mehr als 80 Prozent, bei Computern und Elektronik an die 90 Prozent.<\/p>\r\n<p><strong>Abbildung 2<\/strong><\/p>\r\n<div class=\"flourish-embed flourish-hierarchy\" data-src=\"visualisation\/22537980?2303499\"><script src=\"https:\/\/public.flourish.studio\/resources\/embed.js\"><\/script><noscript><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/public.flourish.studio\/visualisation\/22537980\/thumbnail\" width=\"100%\" alt=\"hierarchy visualization\" \/><\/noscript><\/div>\r\n<h4>Wenn zwei sich streiten \u2026<\/h4>\r\n<p>Auch wenn ein Handelskonflikt zwischen der EU und den USA ausbleibt und sich \u201enur\u201c zwischen den USA und China entfaltet, h\u00e4tte das sp\u00fcrbare Auswirkungen f\u00fcr die EU.<\/p>\r\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.cepii.fr\/CEPII\/en\/bdd_modele\/bdd_modele_item.asp?id=37\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wichtigsten Exportprodukte zwischen China und den USA<\/a> sind f\u00fcr die USA \u201eMineralien und Treibstoffe\u201c, \u201eMaschinen und elektrisches Equipment\u201c sowie \u201eLandwirtschaftliche Produkte\u201c. China exportiert haupts\u00e4chlich \u201eMaschinen und elektrisches Equipment\u201c, sowie \u201esonstige Waren\u201c wie M\u00f6bel, Spielzeug und Textilien in die USA.<\/p>\r\n<p>Einerseits k\u00f6nnten sich durch einen l\u00e4nger anhaltenden Handelskrieg zwischen den USA und China f\u00fcr europ\u00e4ische Unternehmen neue Absatzm\u00e4rkte er\u00f6ffnen: China d\u00fcrfte f\u00fcr \u201eMaschinen und elektrisches Equipment\u201c, \u201eChemikalien\u201c, \u201eFahrzeuge und Transportequipment\u201c sowie \u201eAgrarprodukte\u201c verst\u00e4rkt auf europ\u00e4ische Produkte zur\u00fcckgreifen \u2013 G\u00fcter, die bereits heute in nennenswertem Umfang aus der EU nach China exportiert werden.<\/p>\r\n<p>Auf der anderen Seite k\u00f6nnte die US-Nachfrage nach bestimmten europ\u00e4ischen Industrieerzeugnissen steigen, die bislang aus China bezogen wurden. Besonders wichtig w\u00e4ren hier \u201eMaschinen und elektrisches Equipment\u201c, \u201eEinfache Metalle\u201c, \u201ePlastik- und Gummierzeugnisse\u201c sowie \u201eTextilien\u201c \u2013 alles Sektoren, in denen die Eurozone bereits mit den USA handelt.<\/p>\r\n<p>Ein solcher positiver Nachfrageschock k\u00e4me f\u00fcr die Eurozone und insbesondere die deutsche Exportindustrie zum richtigen Zeitpunkt: Gerade im Maschinenbau, in der Automobilindustrie, in der Elektroindustrie und bei Metallerzeugnissen <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/haben-wir-die-kapas\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">liegen Kapazit\u00e4ten brach<\/a>.<\/p>\r\n<p>Aus geldpolitischer Perspektive w\u00e4re im Falle eines solchen Handelskriegs eine pr\u00e4zise Analyse entscheidend. Einerseits w\u00e4re mit deflation\u00e4rem Druck zu rechnen: Da sowohl China als auch die USA neue Absatzm\u00e4rkte suchen w\u00fcrden, k\u00f6nnten ihre \u00fcbersch\u00fcssigen Produkte verst\u00e4rkt \u2013 und g\u00fcnstig \u2013 auf den europ\u00e4ischen Markt dr\u00e4ngen. Andererseits k\u00f6nnte die neue Exportnachfrage potenziell die Inflation steigern, sollten die Kapazit\u00e4ten in den beg\u00fcnstigten Sektoren an ihre Grenzen kommen.<\/p>\r\n<p>Diese Effekte gilt es behutsam gegeneinander abzuw\u00e4gen. Im Augenblick liegen aber eher Kapazit\u00e4ten brach, sodass es zun\u00e4chst plausibel scheint anzunehmen, dass die deflation\u00e4ren Effekte dominieren w\u00fcrden.<\/p>\r\n<p>Auch jenseits der Geldpolitik w\u00e4re ein sorgf\u00e4ltiges Abw\u00e4gen erforderlich. Bliebe China bei einer Politik der unterdr\u00fcckten Binnennachfrage, so k\u00f6nnte ein Handelskrieg zwischen den USA und China zwar kurzfristig niedrigere Preise in der Eurozone erm\u00f6glichen. Strukturell w\u00fcrde es jedoch den Wettbewerbsdruck auf europ\u00e4ische Produzenten erh\u00f6hen \u2013 mit potenziell negativen Folgen f\u00fcr Besch\u00e4ftigung und Investitionen.<\/p>\r\n<h4>Kann Europa sich selbst retten?<\/h4>\r\n<p>Eine weitere Absicherung gegen die Folgen eines Handelskriegs w\u00e4re eine Verst\u00e4rkung des Binnenmarktes. Hier gibt es in Europa noch viel Potenzial. Eine weitere Absicherung gegen die Folgen eines Handelskriegs w\u00e4re eine Verst\u00e4rkung des Binnenmarktes. Hier gibt es in Europa noch viel Potenzial. So gibt es, proportional zum BIP,\u00a0<a class=\"c-link\" href=\"https:\/\/www.imf.org\/en\/News\/Articles\/2024\/11\/18\/sp111424-scaling-up-the-single-market-to-boost-productivity#:~:text=The%20U,states\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" data-stringify-link=\"https:\/\/www.imf.org\/en\/News\/Articles\/2024\/11\/18\/sp111424-scaling-up-the-single-market-to-boost-productivity#:~:text=The%20U,states\" data-sk=\"tooltip_parent\">doppelt so viel Binnenhandel zwischen den Bundesstaaten der USA wie zwischen den Mitgliedsstaaten der EU<\/a>.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a><\/p>\r\n<p>Neben rechtlichen Binnenmarktreformen, wie sie k\u00fcrzlich im Draghi- und Letta-Report umrissen wurden, w\u00e4re f\u00fcr eine Vertiefung des Binnenmarkts eine neue Nachfragepolitik notwendig. Denn das Wachstumsmodell der Eurozone \u2013 mit Deutschland als besonders ausgepr\u00e4gtem Beispiel \u2013 ist stark exportorientiert, das hei\u00dft auf Nachfrage aus dem Ausland angewiesen (siehe Abbildung 3).<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a><\/p>\r\n<p><strong>Abbildung 3<\/strong><\/p>\r\n<div data-src=\"visualisation\/22544910?2303499\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-76776\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250415_GB86_Abb4_KE.png\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"581\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250415_GB86_Abb4_KE.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250415_GB86_Abb4_KE-300x233.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250415_GB86_Abb4_KE-1024x794.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250415_GB86_Abb4_KE-768x595.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250415_GB86_Abb4_KE-1536x1190.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250415_GB86_Abb4_KE-100x78.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/20250415_GB86_Abb4_KE-1184x918.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/div>\r\n<div data-src=\"visualisation\/22544910?2303499\">Im Kontext wachsender globaler Spannungen und einem m\u00f6glichen transpazifischen Handelskrieg w\u00e4re es daher auch f\u00fcr die langfristige geldpolitische Stabilit\u00e4t von Vorteil, mit einer wachstumsorientierteren Fiskalpolitik die Binnennachfrage zu st\u00e4rken. So h\u00e4tten Firmen den Anreiz, mehr in den Binnenmarkt zu verkaufen.<a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/div>\r\n<p><strong>Unsere Leseempfehlungen:<\/strong><\/p>\r\n<ul>\r\n<li><a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/70294411-3738-45cd-b582-c60c238593d1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dieser Meinungsbeitrag<\/a> von Oren Cass in der Financial Times. Er verdeutlicht, worum es der Trump Regierung mit ihrer Zollpolitik zu gehen scheint: Eine Aufteilung der Welt in einen US-amerikanischen und einen chinesischen Block, zwischen dem sich die EU dann zu entscheiden hat.<\/li>\r\n<li>Einen Blick auf die Konsequenzen der Trump Zollpolitik f\u00fcr die USA bietet <a href=\"https:\/\/www.apricitas.io\/p\/the-cost-of-tariff-chaos\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dieser Blog-Post<\/a> von Joseph Politano auf Apricitas Economics.<\/li>\r\n<li>Das European Macro Policy Network hat anl\u00e4sslich des &#8216;Monetary Dialogue&#8217; des Europaparlaments eine <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/cmsdata\/293932\/DEZERNAT%20-%20March%202025%20FINAL.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">spannende Analyse<\/a> geschrieben inkl. der Auswirkungen einer potenziellen Neuordnung der globalen Handels- und Finanzstruktur (Stichwort: Mar-a-Largo Accord).<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<hr \/>\r\n<p><strong>Fu\u00dfnoten<\/strong><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Der VIX, ein Ma\u00df f\u00fcr Marktstress, etwa hat sich <a href=\"https:\/\/fred.stlouisfed.org\/series\/VIXCLS\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nicht einmal zur H\u00e4lfte auf das Vor-\u201aLiberation Day\u2018-Niveau erholt<\/a>. Auch US-Staatsanleihen erleben zurzeit ungew\u00f6hnlich gro\u00dfe Kursschw\u00fcnge und verlieren gleichzeitig mit dem Dollar an Wert. Diese Konstellation ist das Gegenteil dessen, was \u00fcblicherweise in Krisenzeiten geschieht, und signalisiert, dass sowohl der US-Dollar als auch US-Staatsanleihen einen Teil ihres Status als \u201esicheren Hafen\u201c oder \u201esafe asset\u201c verloren haben.<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Die Aufteilung der Sektoren erfolgt nach dem Harmonisiertem System 2022. Die Namen wurden zur besseren Lesbarkeit vereinfacht.<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Berechnungen auf Grundlage der <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/databrowser\/view\/ds-056120__custom_16273140\/default\/table?lang=en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eurostat Prodcom<\/a> Datenbank. Bei der Interpretation dieser Zahlen ist wichtig zu verstehen, dass wir Binnenkonsum als Produktion plus Importe minus Exporte definieren. Dies macht es m\u00f6glich, dass der Importanteil sogar gr\u00f6\u00dfer als 100 Prozent des Binnenkonsums ist: Wenn zum Beispiel 5 Einheiten Produktion, 12 Einheiten Importe und 7 Einheiten Exporte vorliegen, w\u00e4re der Binnenkonsum (5 + 12 \u2013 7) 10. Rein rechnerisch w\u00e4ren dann 120 Prozent (12 \/ 10) des Binnenkonsums durch Importe gedeckt. Praktisch bedeutet dies, dass der Import nicht nur den Binnenkonsum, sondern auch einen Teil der Exporte abdeckt. Ein Verlust der Importe w\u00e4re dann doppelt schmerzlich, da es sowohl den Binnenkonsum als auch einen Teil des Exportgesch\u00e4ftes treffen w\u00fcrde.<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Der <a href=\"https:\/\/www.imf.org\/en\/News\/Articles\/2024\/11\/18\/sp111424-scaling-up-the-single-market-to-boost-productivity#:~:text=The%20U,states\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">IWF<\/a> sch\u00e4tzt dass \u201cthe average cost of selling goods across EU member states is equivalent to a tariff of around 45 percent, while across U.S. states this tariff equivalent is about 15 percent. That is, the estimated costs of trading goods across U.S. states\u2019 borders are about one-third of the cost of trading between EU member states. Even larger barriers exist for services, with an estimated tariff equivalent of about 110 percent on average.\u201d<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> 2024 erzielte die Eurozone einen allgemeinen Handelsbilanz\u00fcberschuss in H\u00f6he von <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/web\/products-euro-indicators\/w\/6-18032025-ap#:~:text=In%202024%2C%20the%20euro%20area,3.6%25%20compared%20with%202023).\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">174 Milliarden Euro<\/a>. Der Anteil des privaten Konsums in der Eurozone hat in den letzten f\u00fcnfzehn Jahren um ca. 4 Prozentpunkte (gemessen an 3-monatigen-Durchschnittswerten 2008, 2009, 2010 und 2021, 2022, 2023) abgenommen.<\/p>\r\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: center;\"><em><i data-stringify-type=\"italic\">Der <\/i><b data-stringify-type=\"bold\"><i data-stringify-type=\"italic\">Geldbrief<\/i><\/b><i data-stringify-type=\"italic\">\u00a0ist unser Newsletter zu aktuellen Fragen der Wirtschafts- Fiskal- und Geldpolitik. \u00dcber Feedback und Anregungen freuen wir uns.<\/i> Zusendung an aurora.li[at]dezernatzukunft.org<\/em><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die volatile Zollpolitik von Pr\u00e4sident Trump und der eskalierende Handelskonflikt zwischen den USA und China schaden exportorientierten Volkswirtschaften. 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