{"id":76372,"date":"2025-03-07T09:01:13","date_gmt":"2025-03-07T08:01:13","guid":{"rendered":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/?p=76372"},"modified":"2025-10-08T09:22:02","modified_gmt":"2025-10-08T07:22:02","slug":"niedrige-lohne-und-sorgearbeit-warum-frauen-ein-viertel-weniger-rente-erhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/niedrige-lohne-und-sorgearbeit-warum-frauen-ein-viertel-weniger-rente-erhalten\/","title":{"rendered":"Niedrige L\u00f6hne und Sorgearbeit: Warum Frauen ein Viertel weniger Rente erhalten"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong><a href=\"mailto:hannamerki@web.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hanna Merki<\/a><\/strong>, <a href=\"mailto:leonard.muehlenweg@dezernatzukunft.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Leonard M\u00fchlenweg<\/a>, Niklas Illenseer<\/p>\r\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: left;\">Frauen erhalten im Schnitt 27 Prozent weniger Rente als M\u00e4nner. Der Ursprung dieser L\u00fccke findet sich sowohl in geringeren L\u00f6hnen als auch in geringerer Erwerbsbeteiligung, welche zu gro\u00dfen Teilen auf unbezahlte Sorgearbeit zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Um die L\u00fccke bei den Renten strukturell zu schlie\u00dfen, braucht es insbesondere eine Entlastung bei der Sorgearbeit. Das f\u00fchrt nicht nur zu mehr Geschlechtergerechtigkeit, sondern ist auch gute Wirtschafts- und Fiskalpolitik, denn es steigert Erwerbsbeteiligung und Wirtschaftsleistung.<\/p>\r\n<p>Der 8. M\u00e4rz ist ein guter Tag, um ins Grundgesetz zu schauen. Dort steht, was nicht nur am internationalen Frauentag wichtig ist: Die Gleichberechtigung von Frauen und M\u00e4nnern<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><\/a>. Doch die Realit\u00e4t sieht oft anders aus. Beispielsweise erhalten Frauen weniger Gehalt f\u00fcr die gleiche Arbeit und sind st\u00e4rker von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen (<a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Querschnitt\/Gleichstellungsindikatoren\/_inhalt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DeStatis 2024<\/a>).<\/p>\r\n<p>In diesem Geldbrief werfen wir einen Blick auf die Rentenl\u00fccke zwischen M\u00e4nnern und Frauen.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Eine L\u00fccke, die in der Debatte oft \u00fcbersehen wird, aber massive Folgen hat. Der sogenannte <em>Gender Pension Gap<\/em> spiegelt die kumulierten Geschlechterungleichheiten \u00fcber das gesamte Leben wider und zeigt: Frauen erhalten im Durchschnitt 27 Prozent weniger Rente als M\u00e4nner (<a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Querschnitt\/Gleichstellungsindikatoren\/gender-pension-gap-f33.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DeStatis 2024<\/a>). Die Ursachen dieser L\u00fccke zu beseitigen, ist nicht nur ein Schritt in Richtung Geschlechtergerechtigkeit, sondern auch gute Wirtschaftspolitik.<\/p>\r\n<p><strong>Abbildung 1<\/strong><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-76359\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_1_FR_ed2.png\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"596\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_1_FR_ed2.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_1_FR_ed2-300x239.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_1_FR_ed2-1024x814.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_1_FR_ed2-768x611.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_1_FR_ed2-1536x1221.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_1_FR_ed2-100x80.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_1_FR_ed2-1184x941.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\r\n<h4><strong>Gender Pension Gap \u2013 Akkumulation lebenslanger Geschlechterungleichheiten<\/strong><\/h4>\r\n<p>Die Ursache des <em>Gender Pension Gap<\/em> liegt vor allem in Unterschieden beim <strong>Lebenserwerbseinkommen<\/strong>: Frauen erhalten \u00fcber ihr Leben hinweg nur etwas mehr als die H\u00e4lfte des Gehalts von M\u00e4nnern (<a href=\"https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/publikationen\/publikation\/did\/wer-gewinnt-wer-verliert-2020\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">B\u00f6nke et al. 2020)<\/a>. W\u00e4hrend M\u00e4nner in Westdeutschland im Schnitt 1,5 Millionen Euro verdienen, liegt das Lebenserwerbseinkommen von Frauen bei 830.000 Euro \u2013 und von M\u00fcttern lediglich bei 580.000 Euro. Eine zentrale Ursache ist die reduzierte Erwerbsarbeitszeit, weil Frauen einen Gro\u00dfteil der Sorgearbeit \u00fcbernehmen.<\/p>\r\n<p>Der <strong>Lohnunterschied<\/strong> zwischen M\u00e4nnern und Frauen liegt im Durchschnitt bei 16 Prozent (<a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Querschnitt\/Gleichstellungsindikatoren\/_inhalt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DeStatis 2024<\/a>). Ein wesentlicher Grund daf\u00fcr ist, dass Berufe in frauendominierten Branchen wie Pflege oder Kindererziehung oft unterdurchschnittlich bezahlt werden. Selbst wenn man um diese Faktoren wie Branche, Qualifikation oder Besch\u00e4ftigungsumfang bereinigt, verdienen Frauen immer noch 6 Prozent weniger pro Stunde.<\/p>\r\n<p>Ein noch entscheidenderer Faktor als die Lohnl\u00fccke ist die <strong>Erwerbsarbeitszeitl\u00fccke<\/strong> zwischen M\u00e4nnern und Frauen. Der Hauptgrund daf\u00fcr ist die ungleiche Verteilung unbezahlter Sorgearbeit, die vor allem Frauen leisten<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a>. Ohne diese unbezahlte Sorgearbeit w\u00fcrde unsere Gesellschaft nicht funktionieren &#8211; sie ist das Fundament unserer Wirtschaft. Es ist ein Problem, wenn eine H\u00e4lfte der Gesellschaft diese Verantwortung tr\u00e4gt, ohne daf\u00fcr entsprechend entlohnt zu werden. Doch sie wird kaum als produktive Leistung anerkannt.<\/p>\r\n<p>Die <strong>Erwerbst\u00e4tigenquote <\/strong>von Frauen in Deutschland liegt bei 73,6 Prozent \u2013 etwa 7 Prozentpunkte niedriger als die der M\u00e4nner (<a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Arbeit\/Arbeitsmarkt\/Erwerbstaetigkeit\/Tabellen\/erwerbstaetigenquoten-gebietsstand-geschlecht-altergruppe-mikrozensus.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DeStatis 2024<\/a>). Dieser Unterschied l\u00e4sst sich fast vollst\u00e4ndig durch die sogenannte <em>Child Penalty<\/em> erkl\u00e4ren, welche den Effekt der Geburt des ersten Kindes auf die Erwerbst\u00e4tigkeit von Eltern beschreibt (<a href=\"https:\/\/childpenaltyatlas.org\/event-studies\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Child Penalty Atlas 2025<\/a>). Die Auswirkungen auf M\u00fctter und V\u00e4ter unterscheiden sich deutlich: W\u00e4hrend die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau nach der Geburt erwerbst\u00e4tig ist, deutlich sinkt und sich nur langsam und teilweise erholt, bleibt die Erwerbst\u00e4tigkeit der M\u00e4nner nahezu unber\u00fchrt. Dieser Effekt ist in Deutschland st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt als im europ\u00e4ischen Durchschnitt.<\/p>\r\n<p><strong>Abbildung 2<\/strong><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-76361\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_2_FR_ed2.png\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"493\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_2_FR_ed2.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_2_FR_ed2-300x197.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_2_FR_ed2-1024x673.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_2_FR_ed2-768x505.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_2_FR_ed2-1536x1010.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_2_FR_ed2-100x66.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_2_FR_ed2-1184x778.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\r\n<p>Die <strong>Teilzeitquote<\/strong> von Frauen ist in Deutschland mit etwa 50 Prozent ebenfalls fast doppelt so hoch wie der europ\u00e4ische Durchschnitt (<a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/databrowser\/view\/lfsq_epgaed__custom_10039111\/default\/table\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eurostat 2024<\/a>). Auch hier spielt die Sorgearbeit eine zentrale Rolle. So reduzieren 39 Prozent der Frauen im Alter zwischen 35 bis 44 ihre Erwerbsarbeit, um Kinder zu betreuen oder Angeh\u00f6rige zu pflegen. Bei den M\u00e4nnern sind es nur 3 Prozent (siehe Abbildung 3).<\/p>\r\n<p><strong>Abbildung 3<\/strong><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-76363\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_3_KE_ed1.png\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"631\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_3_KE_ed1.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_3_KE_ed1-300x253.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_3_KE_ed1-1024x862.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_3_KE_ed1-768x647.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_3_KE_ed1-1536x1293.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_3_KE_ed1-100x84.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250305_Abb_3_KE_ed1-1184x997.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\r\n<p>Zudem arbeiten Frauen nach wie vor deutlich h\u00e4ufiger in sozialen Dienstleistungsberufen wie Pflege oder Erziehung. Jobs, in denen hohe physische und psychische Belastungen auf schlechte Arbeitsbedingungen und \u00dcberstunden treffen. Diese Faktoren erschweren l\u00e4ngere Arbeitszeiten und f\u00f6rdern Teilzeitarbeit (<a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-neue-studie-mindestens-300-000-zusatzliche-pflegekrafte-40798.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hans-B\u00f6ckler Stiftung 2022<\/a>).<\/p>\r\n<h4><strong>Gleichstellungspolitik ist gute Wirtschaftspolitik<\/strong><\/h4>\r\n<p>Es gilt folglich insbesondere strukturelle Probleme bei der Erwerbsarbeitszeit zu l\u00f6sen. Es braucht neben der Aufl\u00f6sung von Fehlanreizen im Steuer- und Transfersystem vor allem Entlastungen bei der Sorgearbeit und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in sozialen Dienstleistungsberufen wie Pflege oder Erziehung. Es geht also darum gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsmarkt zu erleichtern, statt sie zu erschweren. Denn viele M\u00fctter w\u00fcrden beispielsweise gerne mehr arbeiten: Im Durchschnitt arbeiten M\u00fctter von Schulkindern vier bis sechs Stunden pro Woche weniger als ihre ideale Arbeitszeit. Hochgerechnet ergibt sich dadurch ein ungenutztes Potenzial von 645.000 Vollzeit\u00e4quivalenten (<a href=\"https:\/\/www.wirtschaftlich-eigenstaendig.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Strategierahmen-fuer-die-oekonomische-Gleichstellung-2030.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bujard 2024<\/a>). Auf der anderen Seite m\u00f6chten V\u00e4ter von jungen Kindern im Schnitt sogar etwas weniger arbeiten. Doch selbst wenn man dies gegenrechnen w\u00fcrde, bleibt ein ungenutztes Potenzial von 325.000 Vollzeit\u00e4quivalenten.<\/p>\r\n<p>Will man dieses Potenzial heben, braucht es fl\u00e4chendeckende und verl\u00e4ssliche Kita- und Ganztagsbetreuung. Davon sind wir weit entfernt. So fehlen laut Bertelsmann Stiftung aktuell rund 430.000 Betreuungspl\u00e4tze, davon 385.900 allein in westdeutschen Bundesl\u00e4ndern (<a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Dezernat-Zukunft-2024-Was-kostet-eine-sichere-lebenswerte-und-nachhaltige-Zukunft.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dezernat Zukunft 2024<\/a>). Und selbst in den Regionen, in denen es Betreuung gibt, stimmt die Qualit\u00e4t oft nicht: 90 Prozent der Kita-Kinder in den ostdeutschen Bundesl\u00e4ndern und 62 Prozent in den westdeutschen Bundesl\u00e4ndern haben keinen kindgerechten Personalschl\u00fcssel (<a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Dezernat-Zukunft-2024-Was-kostet-eine-sichere-lebenswerte-und-nachhaltige-Zukunft.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dezernat Zukunft 2024<\/a>).<\/p>\r\n<p>Insbesondere Familien mit zwei oder mehr Kindern sind h\u00e4ufig von hohen Transferentzugsraten bei Leistungen wie Kindergeldzuschl\u00e4gen und Wohngeld betroffen. Die Folge: Vom m\u00f6glichen zus\u00e4tzlichen Brutto bleibt kaum Netto \u00fcbrig und davon gehen nochmal hohe zus\u00e4tzliche Betreuungskosten ab. In einer Welt, in der Frauen h\u00e4ufig in geringer entlohnten Branchen arbeiten, wirkt sich das negativ auf die Erwerbsbeteiligung von Frauen aus. Neben besseren Betreuungsangeboten k\u00f6nnte folglich eine Integration staatlicher Leistungen in ein einheitliches Transfersystem mit niedrigeren Transferentzugsraten langfristig Erwerbsanreize st\u00e4rken (<a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/publikationen\/2025\/aufsatz-zeitschrift\/verbesserung-der-erwerbsanreize-im-transfersystem\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bl\u00f6mer &amp; Peichl 2025<\/a>).<\/p>\r\n<p>Die strukturellen Ursachen aus dem Weg zu r\u00e4umen, erfordert Geld, aber es lohnt sich &#8211; und w\u00fcrde auch die Wirtschaftsleistung steigern. Bis 2030 k\u00f6nnte die Erwerbst\u00e4tigkeit von Frauen um bis zu 600.000 Vollzeit\u00e4quivalente erg\u00e4nzt werden, allein wenn ausreichend in Kinderbetreuung und Pflege investiert wird. Dadurch w\u00fcrde das Bruttoinlandsprodukt um 1,5 Prozent &#8211; also um 60 Milliarden j\u00e4hrlich &#8211; steigen. Die anf\u00e4nglichen zus\u00e4tzlichen Mehrausgaben w\u00e4ren bis 2030 bereits wieder ausgeglichen (<a href=\"https:\/\/www.wirtschaftlich-eigenstaendig.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Strategierahmen-fuer-die-oekonomische-Gleichstellung-2030.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Krebs 2024<\/a>). Geschlechtergerechte Politik ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch kluge Wirtschafts- und Fiskalpolitik.<a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\r\n<p><strong>Unsere Leseempfehlungen:<\/strong><\/p>\r\n<ul>\r\n<li>Am 3. M\u00e4rz wurde das Gutachten f\u00fcr den <a href=\"https:\/\/www.gleichstellungsbericht.de\/static\/a130d14a22d405b7290f62c9c3b07053\/GutachtenVierterGleichstellungsbericht_WEB_20250303.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vierten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung<\/a> ver\u00f6ffentlicht.<\/li>\r\n<li>Das BMFSFJ hat im November 2024 die Ergebnisse verschiedener Studien in einem <a href=\"https:\/\/www.wirtschaftlich-eigenstaendig.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Strategierahmen-fuer-die-oekonomische-Gleichstellung-2030.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Strategierahmen f\u00fcr die \u00f6konomische Gleichstellung 2030<\/a><\/li>\r\n<li>Eine neue <a href=\"https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/publikationen\/publikation\/did\/spannungsfeld-vereinbarkeit-arbeitsaufteilung-geschlechterrollen-und-aushandlungen-im-paarkontext\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie der Bertelsmann Stiftung<\/a> befasst sich insbesondere mit der unterschiedlichen Wahrnehmung von Sorgearbeit bei M\u00e4nnern und Frauen.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<hr \/>\r\n<p><strong>Fu\u00dfnoten<\/strong><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Wir verwenden hier eine bin\u00e4re Geschlechterunterscheidung, weil die Datenlage es kaum anders zul\u00e4sst \u2013 eine feinere, inklusivere Datenerfassung w\u00e4re w\u00fcnschenswert.<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Im Durchschnitt leisten Frauen ca. 30 Stunden an unbezahlter Sorgearbeit pro Woche, ca. 9 Stunden mehr als M\u00e4nner (<a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Querschnitt\/Gleichstellungsindikatoren\/_inhalt.html#1127668\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DeStatis 2024<\/a>).<\/p>\r\n<!-- \/wp:paragraph --><hr \/>\r\n<h4>Medienr\u00fcck- und Veranstaltungsausblick 06.03.25<\/h4>\r\n<ul>\r\n<li><strong>R\u00fcckblick<\/strong><br \/>\r\n<ul>\r\n<li>Am 27.02.2025 zitierte die <a href=\"https:\/\/taz.de\/Clean-Industrial-Deal-der-EU\/!6068713\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">taz<\/a> <strong>Ludovic Suttor-Sorel<\/strong> zur Finanzierung des Clean Industrial Deal (CID) der EU-Kommission.<\/li>\r\n<li>Am 28.02.2025 erw\u00e4hnte Table Media die vom <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Dezernat-Zukunft-2024-Was-kostet-eine-sichere-lebenswerte-und-nachhaltige-Zukunft.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DZ<\/a> gesch\u00e4tzten \u00f6ffentlichen Finanzierungsbedarfe im Bereich Verteidigung.<\/li>\r\n<li>Am 28.02.2025 erw\u00e4hnte Eurointelligence den <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/eine-okonomisch-sinnvolle-schuldenregel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DZ-Vorschlag<\/a> zur Reform der Schuldenbremse.<\/li>\r\n<li>Am 28.02.2025 erschien ein Interview mit <strong>Philippa Sigl-Gl\u00f6ckner<\/strong> im <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/spd-ein-sondervermoegen-verteidigung-loest-das-problem-nicht\/100085818.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Handelsblatt<\/a> [Paywal] zur Reform der Schuldenbremse.<\/li>\r\n<li>Am 01.03.2025 wurde <strong> Florian Schuster-Johnson<\/strong> im <a href=\"https:\/\/www.surplusmagazin.de\/schuldenbremse-sondervermogen-cdu-linke\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Surplus<\/a> [Paywall] zur Haushaltsl\u00fccke zitiert.<\/li>\r\n<li>Am 04.03.2025 ver\u00f6ffentlichte <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article255591678\/Reform-der-Schuldenbremse-Deutschland-kann-und-sollte-sich-mehr-Schulden-leisten.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Welt<\/a> einen Gastbeitrag von <strong> Florian Schuster-Johnson<\/strong> zu einer zweiteiligen Reform der Schuldenbremse.<\/li>\r\n<li>Am 05.03.2025 diskutierte <strong>Philippa Sigl-Gl\u00f6ckner<\/strong> im <a href=\"https:\/\/shows.acast.com\/658d5f3c514889001711a470\/episodes\/67c75f447da2435a87ab04de?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Table Today-Podcast<\/a> mit den Moderator:innen Helene Bubrowski und Michael Br\u00f6cker sowie den G\u00e4sten Tanja G\u00f6nner (BDI) und Moritz Schularick (IfW) die Investitionspl\u00e4ne von Union und SPD.<\/li>\r\n<li>Am 05.03.2025 erw\u00e4hnte die <a href=\"https:\/\/taz.de\/Geld-fuer-Klimaschutz\/!6073872\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">taz<\/a> den Vorschlag des <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wie-sich-klimaausgaben-in-einer-oekonomisch-sinnvollen-schuldenregel-beruecksichtigen-lassen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DZ<\/a> zu Klimaausgaben in einer \u00f6konomisch sinnvollen Schuldenregel und zitierte dazu <strong>Felix Heilmann<\/strong>.<\/li>\r\n<li>Am 05.03.2025 ver\u00f6ffentlichte CNBC einen <a href=\"https:\/\/www.cnbc.com\/2025\/03\/05\/germanys-fiscal-u-turn-could-be-a-game-changer-for-the-countrys-sluggish-economy-analysts-say.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel<\/a> sowie ein <a href=\"https:\/\/www.cnbc.com\/video\/2025\/03\/05\/proposal-for-fiscal-shift-in-germany-is-remarkable-economist-says.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Video<\/a> mit Zitaten bzw. Interviewausschnitten von <strong> Florian Schuster-Johnson <\/strong>zu den Investitionspl\u00e4nen von Union und SPD.<\/li>\r\n<li>Am 05.03.2025 ver\u00f6ffentlichte <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/122484-046-A\/arte-journal-05-03-2025\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arte<\/a> einen Videobeitrag mit Interviewausschnitten mit <strong> Florian Schuster-Johnson <\/strong>zu den geplanten Sonderverm\u00f6gen von Union und SPD.<\/li>\r\n<li>Am 05.03.2025 erw\u00e4hnte die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/infrastruktur-sondervermoegen-500-milliarden-euro-bahn-li.3213175?reduced=true\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SZ<\/a> die <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Dezernat-Zukunft-2024-Was-kostet-eine-sichere-lebenswerte-und-nachhaltige-Zukunft.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DZ-Absch\u00e4tzung<\/a> der \u00f6ffentlichen Finanzierungsbedarfen f\u00fcr Stra\u00dfe und Schienen in H\u00f6he von 166 Mrd. Euro bis 2030.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<li><strong>Ausblick<\/strong>\r\n<ul>\r\n<li>Am 08.04.2025 ab 18:30 Uhr wird <strong>Philippa Sigl-Gl\u00f6ckner<\/strong> f\u00fcr ihr Buch \u201eGutes Geld: Wege zu einer gerechten und nachhaltigen Wirtschaft\u201c der Hans-Matth\u00f6fer-Preis f\u00fcr Wirtschaftspublizistik der Friedrich-Ebert-Stiftung verliehen. Die Preisverleihung kann per Livestream ohne Anmeldung verfolgt werden.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: center;\"><em><i data-stringify-type=\"italic\">The\u00a0<b data-stringify-type=\"bold\">Geldbrief<\/b>\u00a0is our newsletter on current developments in economic, fiscal, and monetary policy. We appreciate your feedback and suggestions. Send it to<\/i> leonard.muehlenweg[at]dezernatzukunft.org<\/em><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frauen erhalten im Schnitt 27 Prozent weniger Rente als M\u00e4nner. Der Ursprung dieser L\u00fccke findet sich sowohl in geringeren L\u00f6hnen als auch in geringerer Erwerbsbeteiligung, welche zu gro\u00dfen Teilen auf unbezahlte Sorgearbeit zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Um die L\u00fccke bei den Renten strukturell zu schlie\u00dfen, braucht es insbesondere eine Entlastung bei der Sorgearbeit. 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