{"id":76088,"date":"2025-02-14T13:30:08","date_gmt":"2025-02-14T12:30:08","guid":{"rendered":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/?p=76088"},"modified":"2025-02-14T14:04:40","modified_gmt":"2025-02-14T13:04:40","slug":"blinder-fleck-finanzen-eine-nachlese-des-tv-duells","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/blinder-fleck-finanzen-eine-nachlese-des-tv-duells\/","title":{"rendered":"Blinder Fleck Finanzen \u2013 eine Nachlese des TV-Duells"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong><a href=\"mailto:max.krahe@dezernatzukunft.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dr. Max Krah\u00e9<\/a><\/strong><\/p>\r\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: left;\">Die Ampel scheiterte an den Finanzen. Droht der n\u00e4chsten Regierung dasselbe Schicksal? Unsere Sorge ist \u201eja\u201c: Denn bereits ohne Steuersenkungen oder neue Anreize f\u00fcr private Investitionen ist eine 100-Milliarden-Euro-L\u00fccke zu erwarten. Weder aus den Wahlprogrammen noch dem ersten TV-Duell wird klar, wie die demokratischen Parteien diese f\u00fcllen m\u00f6chten. Dabei w\u00e4re es wichtig, vor der Wahl dar\u00fcber zu streiten. Denn gerade die \u00f6ffentlichen Investitionsbedarfe sind gro\u00df und f\u00fcr alle sichtbar.<\/p>\r\n<p>Letzten Sonntag fand das erste TV-Duell zwischen Olaf Scholz und Friedrich Merz statt. Im Fokus stand das Thema Migration. Aber auch Themen wie Wirtschaft, Au\u00dfenpolitik, und Steuern kamen zur Sprache.<\/p>\r\n<h4><strong>Wo waren die \u00f6ffentlichen Investitionen?<\/strong><\/h4>\r\n<p>Was hingegen fehlte: eine Diskussion um \u00f6ffentliche Investitionen und wie diese finanziert werden sollten.<\/p>\r\n<p>Das \u00e4rgert mich. Es herrscht Einigkeit, dass Deutschland einen wirtschaftlichen Neustart braucht. Und dass als Grundlage daf\u00fcr gro\u00dfvolumige \u00f6ffentliche Investitionen und Zukunftsausgaben erforderlich sind \u2013 auch und gerade, um den privaten Investitionen Vorschub zu leisten.<\/p>\r\n<p>Selbst bez\u00fcglich der Gr\u00f6\u00dfenordnung dieser Bedarfe besteht weitestgehend Konsens: circa 40 bis 70 Milliarden Euro pro Jahr.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Diese Zahlen leiten sich ab aus Studien des <a href=\"https:\/\/bdi.eu\/artikel\/news\/bdi-papier-zu-zusaetzlichem-oeffentlichen-finanzierungsbedarf-rund-400-milliarden-euro-ueber-zehn-jahre\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI)<\/a>, des arbeitgebernahen <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/presse\/pressemitteilungen\/michael-huether-simon-gerards-iglesias-600-milliarden-euro-fuer-eine-zukunftsfaehige-wirtschaft.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)<\/a> und des gewerkschaftsnahen <a href=\"https:\/\/www.imk-boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-15992-600-milliarden-euro-staatliche-extra-investitionen-60422.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Instituts f\u00fcr Makro\u00f6konomie und Konjunkturforschung (IMK)<\/a> und <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/was-kostet-eine-sichere-lebenswerte-und-nachhaltige-zukunft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">unserer eigenen Analyse<\/a> (siehe Abbildung 1, die die Sch\u00e4tzungen als Gesamtbedarfe abbildet, deren Umsetzung \u00fcblicherweise \u00fcber 10 Jahre angenommen wird).<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a><\/p>\r\n<p>Investitionen wie diese k\u00f6nnen nicht aus der Portokasse bezahlt werden. Sollen sie geschehen, muss \u00fcber ihre Finanzierung gesprochen werden.<\/p>\r\n<p><strong>Abbildung 1<\/strong><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-76081\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250213_GB80_Abb1_vd1_KE.png\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"711\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250213_GB80_Abb1_vd1_KE.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250213_GB80_Abb1_vd1_KE-300x284.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250213_GB80_Abb1_vd1_KE-1024x970.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250213_GB80_Abb1_vd1_KE-768x728.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250213_GB80_Abb1_vd1_KE-1536x1455.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250213_GB80_Abb1_vd1_KE-100x95.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/20250213_GB80_Abb1_vd1_KE-1184x1122.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\r\n<h4><strong>Herausforderung der n\u00e4chsten Regierung: Finanzen <\/strong><\/h4>\r\n<p>\u00dcber diesen blinden Fleck \u00e4rgere ich mich umso mehr, da die Finanzen eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen f\u00fcr die n\u00e4chste Regierung sein werden. Zus\u00e4tzlich zu den 40 bis 70 Milliarden f\u00fcr zivile Zukunftsaufgaben kommen ab 2028 Mehrbedarfe in H\u00f6he von 35 bis 55 Milliarden Euro f\u00fcr die Bundeswehr dazu.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> Laut Olaf Scholz gibt es au\u00dferdem eine verbleibende L\u00fccke von 25 Milliarden Euro, die noch im Haushalt 2025 zu schlie\u00dfen ist.<\/p>\r\n<p>Schon bevor man \u00fcber die Kosten m\u00f6glicher Steuersenkungen oder Anreize f\u00fcr private Investitionen spricht \u2013 mit denen wir uns <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wachstum-mitdenken-wie-wahlversprechen-finanzierbar-werden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">letzte Woche<\/a> befassten und zu denen eine Reihe Absch\u00e4tzungen vorliegen (z.B. von <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/presse\/iw-nachrichten\/tobias-hentze-martin-beznoska-was-die-entlastungen-von-spd-und-union-bedeuten.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">IW<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.936228.de\/publikationen\/diw_aktuell\/2025_0106\/steuerreformvorschlaege_der_parteien__ambitionierte_entlastungen_fuer_arbeitende_mitte_und_unternehmen_treiben_defizite.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DIW<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/publikationen\/2025\/aufsatz-zeitschrift\/reformvorschlaege-oder-steuergeschenke-wahlprogramme-2025\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ifo Institut<\/a>) \u2013 klafft also gemessen an breit akzeptierten politischen Zielen eine j\u00e4hrliche L\u00fccke von 100 bis 150 Milliarden Euro in den \u00f6ffentlichen Haushalten der n\u00e4chsten Legislatur.<\/p>\r\n<p>Davon entf\u00e4llt nicht alles auf den Bund: in <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/was-kostet-eine-sichere-lebenswerte-und-nachhaltige-zukunft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">unserer Sch\u00e4tzung<\/a> sehen wir zum Beispiel grob die H\u00e4lfte der zivilen Zukunftsausgaben bei L\u00e4ndern und Kommunen. Doch selbst wenn man die zivilen Zukunftsausgaben h\u00e4lftig aufteilt und jeweils die Mittelwerte der Sch\u00e4tzungen anlegt, verbleibt eine Finanzierungsl\u00fccke von knapp 100\u00a0Milliarden Euro pro Jahr f\u00fcr den Bund: 25 Milliarden an bestehender L\u00fccke, 25-30 Milliarden f\u00fcr Zukunftsausgaben und 45 Milliarden f\u00fcr die Bundeswehr. Das sind deutlich mehr als 2% des aktuellen BIPs.<\/p>\r\n<h4><strong>Wachsen und Sparen<\/strong><\/h4>\r\n<p>Zur\u00fcck zum TV-Duell. Zwar gab es dort einzelne Fragen zum Thema Finanzierung, inklusive einer m\u00f6glichen Reform der Schuldenbremse.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> Aber die Diskussionen waren in zweierlei Hinsicht entt\u00e4uschend.<\/p>\r\n<p><strong>Erstens<\/strong>: Ein konsolidierter Blick auf die Finanzsituation der n\u00e4chsten Legislatur fehlte. Es wurde ausgiebig \u00fcber die Finanzierung der Bundeswehr und m\u00f6glicher Steuerreformen gesprochen. Doch die Frage, wie sie zusammen mit notwendigen Zukunftsinvestitionen finanziert werden sollen, wurde nicht gestellt. Damit wurde den Zuschauerinnen und Zuschauern nicht klar gemacht, wie gro\u00df die finanziellen L\u00fccken sind, die die n\u00e4chste Regierung schlie\u00dfen muss, falls sie Deutschland umfassend modernisieren und auf die Zukunft vorbereiten will.<\/p>\r\n<p><strong>Zweitens<\/strong>: Weder Friedrich Merz noch Olaf Scholz wurden hart genug mit den L\u00fccken in ihren Finanzierungsvorschl\u00e4gen konfrontiert.<\/p>\r\n<p>Im Laufe der Debatte sprach Friedrich Merz zwei Finanzierungsm\u00f6glichkeiten an: Wachstum und Einsparungen. Es ist nicht plausibel, damit genug Geld aufzutreiben:<\/p>\r\n<ul>\r\n<li>0,1% zus\u00e4tzliches Wirtschaftswachstum verbessert das Finanzierungssaldo des Bundes um ca. 1 Milliarde Euro durch Mehreinnahmen und Minderausgaben.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a> Will man die gesamte L\u00fccke durch Wachstum finanzieren, w\u00e4re also eine Wachstumssteigerung um 10 Prozentpunkte erforderlich. Deutlich mehr als 1,5 Prozentpunkte \u2013 also ein Finanzierungsbeitrag von ca. 15 Milliarden Euro \u2013 scheinen mir jedoch unwahrscheinlich. Zudem treten solche Wachstumseffekte gerade bei Steuersenkungen erst mit Verz\u00f6gerung auf. Sie zahlen also erst in zuk\u00fcnftige Haushalte ein.<\/li>\r\n<li>Bez\u00fcglich Einsparungen bezifferte Friedrich Merz nur einen konkreten Posten: das B\u00fcrgergeld, mit 6 Milliarden Euro pro Jahr. Zus\u00e4tzlich erw\u00e4hnte er Subventionen, den \u00f6ffentlichen Dienst sowie den Ausbau des Kanzleramts, ohne sie jedoch zu beziffern. Hier sind unseren Sch\u00e4tzungen nach Einsparungen von mehr als 10 Milliarden Euro pro Jahr unplausibel.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a><\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p>Dar\u00fcber hinaus erw\u00e4hnte Friedrich Merz, dass im Rahmen der Schuldenbremse gut 50 Milliarden Euro an Neuverschuldung f\u00fcr 2025 gestattet sind. Dies ist korrekt. Doch dieses Volumen ist bereits vollst\u00e4ndig im <a href=\"https:\/\/www.bundeshaushalt.de\/static\/daten\/2025\/soll\/draft\/HG_2025.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Regierungsentwurf des Haushalts 2025<\/a> (S. 19-20) verplant. Mit ihnen kann also kein Teil der grob 100-Milliarden-Euro-L\u00fccke gedeckt werden. Es w\u00e4re zwar im Rahmen der Schuldenbremse mehr als 50 Milliarden Euro Neuverschuldung m\u00f6glich, zum Beispiel durch eine Notlage f\u00fcr die Ukraine; aber diese M\u00f6glichkeit wurde im Duell nur von Olaf Scholz angesprochen.<\/p>\r\n<p>Nimmt man also ein Mehrwachstum von 1,5% pro Jahr und erfolgreiche K\u00fcrzungen von 16 Milliarden an, verbleibt eine L\u00fccke von grob 70 Milliarden Euro. Die Ampel scheiterte an einer L\u00fccke von 25 Milliarden.<\/p>\r\n<h4><strong>Schulden und Steuern<\/strong><\/h4>\r\n<p>Olaf Scholz pr\u00e4sentierte Finanzierungsvorschl\u00e4ge, die auf den ersten Blick schl\u00fcssiger schienen.<\/p>\r\n<ul>\r\n<li>In der kurzen Frist m\u00f6chte er eine Notlage f\u00fcr ukrainebezogene Ausgaben ausrufen, wovon er sich 12-15 Milliarden Euro an schuldenbremsenkonformer Neuverschuldung erhofft.<\/li>\r\n<li>Um die Bundeswehr zu finanzieren, setzt er auf eine Schuldenbremsenreform und, sollten die Bedarfe deutlich \u00fcber 2% des BIPs hinausgehen, Steuererh\u00f6hungen. Im Kontext der oben veranschlagten Bundeswehrl\u00fccke von 40-45 Milliarden k\u00f6nnte ersteres mit 30 Milliarden angesetzt werden, letzteres mit 15 Milliarden.<\/li>\r\n<li>F\u00fcr Zukunftsausgaben hat die SPD einen Deutschlandfonds in H\u00f6he von 100 Milliarden Euro vorgeschlagen, der bei Abfluss \u00fcber eine Legislatur j\u00e4hrlich 25 Milliarden decken w\u00fcrde. Dieser soll mit einer Mischung von \u00f6ffentlichen und privaten Geldern bef\u00fcllt werden. Setzen wir also 15 Milliarden an \u00f6ffentlicher Neuverschuldung, 10 Milliarden an privaten Geldern pro Jahr an.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p>So ergibt sich ein Finanztableau, in dem ca. 60 Milliarden Euro an \u00f6ffentlicher Neuverschuldung, 15 Milliarden Euro an neuen Steuereinnahmen und 10 Milliarden an privaten Co-Investitionen die 100-Milliarden-L\u00fccke drastisch reduzieren w\u00fcrden. Einsparungen in H\u00f6he von 10-15 Milliarden Euro scheinen dann gegebenenfalls m\u00f6glich, um die verbleibende L\u00fccke zu schlie\u00dfen.<\/p>\r\n<p>Das ist auf den ersten Blick ein plausibler Plan. Doch auf den zweiten Blick gibt es auch hier offene Fragen.<\/p>\r\n<h4><strong>Eine Rechnung ohne Europa<\/strong><\/h4>\r\n<p>Erstens st\u00fcnden keine weiteren Gelder f\u00fcr Steuersenkungen oder Anreize f\u00fcr private Investitionen zur Verf\u00fcgung. Doch laut IW w\u00fcrde das Wahlprogramm der SPD in diesen Bereichen Nettokosten von <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/presse\/iw-nachrichten\/tobias-hentze-martin-beznoska-was-die-entlastungen-von-spd-und-union-bedeuten.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">30 Milliarden Euro pro Jahr verursachen.<\/a><\/p>\r\n<p>Zweitens l\u00e4uft der Ansatz Gefahr, die neuen EU-Fiskalregeln zu brechen. Wo genau deren Grenze liegt, ist nicht einfach zu berechnen. <a href=\"https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/de\/publikationen\/publikation\/did\/luft-nach-oben-wieso-die-eu-fiskalregeln-spielraum-fuer-eine-reform-der-schuldenbremse-lassen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lucas Guttenberg<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.delorscentre.eu\/de\/publikationen\/detail\/publication\/wieso-die-eu-fiskalregeln-spielraum-fuer-eine-reform-der-schuldenbremse-lassen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nils Redeker<\/a> haben erkl\u00e4rt, warum es auch dort Spielr\u00e4ume gibt und eine Zahl von knapp 50 Milliarden Euro pro Jahr an zul\u00e4ssiger zus\u00e4tzlicher Neuverschuldung in den Raum gestellt. Nach unseren Berechnungen liegen diese Spielr\u00e4ume etwas niedriger, bei circa 30 Milliarden Euro pro Jahr im Durchschnitt der n\u00e4chsten Legislaturperiode.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><sup>[7]<\/sup><\/a> Diese Diskrepanz zeigt, dass die neuen Regeln auslegungsbed\u00fcrftig sind und noch keine verl\u00e4ssliche Neuverschuldungsgrenze aus ihnen abgeleitet werden kann.<\/p>\r\n<p>So oder so beziehen sich jedoch beide Sch\u00e4tzungen auf den Gesamtstaat, nicht den Bund. Gesteht man den L\u00e4ndern und Kommunen grob die H\u00e4lfte zu, um ihren Anteil an den Zukunftsausgaben zu finanzieren,<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><sup>[8]<\/sup><\/a> verblieben nur 15 bis 25 Milliarden Euro f\u00fcr den Bund. Und damit deutlich weniger als die grob 60\u00a0Milliarden, die in Olaf Scholz\u2019 Finanztableau \u2013 schon ohne die Nettokosten des Steuer- und Anreizpaketes \u2013 auf Neuverschuldung entfallen.<\/p>\r\n<h4><strong>Jetzt ist der Moment<\/strong><\/h4>\r\n<p>Blicken wir auf die Finanzen der n\u00e4chsten Legislatur, bilden sich bei uns also Fragezeichen. Gerade Zukunftsinvestitionen jenseits von Bundeswehr und Steuerreformen \u2014 zum Beispiel Bildung, Forschung, Bahn, Br\u00fccken, Energie, Gesundheit und Wohnen \u2014 sind finanziell gef\u00e4hrdet. Das erste TV-Duell trug wenig dazu bei, diese Sorgen abzur\u00e4umen.<\/p>\r\n<p>Nat\u00fcrlich: Geld allein wird nicht ausreichen, um Deutschlands Weichen auf Wohlstand und Nachhaltigkeit zu stellen. Auch dar\u00fcber besteht \u00fcber Parteigrenzen hinweg Einigkeit.<\/p>\r\n<p>Doch ohne Geld geht es nicht. Betr\u00e4ge tief im zweistelligen Milliardenbereich k\u00f6nnen nur dann mobilisiert werden \u2013 egal ob \u00fcber Neuverschuldung, Mehreinnahmen oder Umschichtungen \u2013 wenn Mehrheiten damit einverstanden sind. Daf\u00fcr empfiehlt es sich, vorher dar\u00fcber zu sprechen.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><sup>[9]<\/sup><\/a> <a href=\"https:\/\/www.rtl.de\/news\/bundestagswahl-2025\/bundestagswahl-2025-kanzler-quadrell-bei-rtl-wann-debattieren-scholz-merz-habeck-und-weidel-id2069742.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dieser Sonntag<\/a> w\u00e4re ein Moment daf\u00fcr.<\/p>\r\n<p><strong>Unsere Leseempfehlungen:<\/strong><\/p>\r\n<ul>\r\n<li>Wer sich ein genaueres Bild der Finanzbedarfe f\u00fcr Zukunftsinvestitionen machen m\u00f6chte: Wir empfehlen die Sch\u00e4tzungen vom <a href=\"https:\/\/bdi.eu\/artikel\/news\/bdi-papier-zu-zusaetzlichem-oeffentlichen-finanzierungsbedarf-rund-400-milliarden-euro-ueber-zehn-jahre\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BDI<\/a>, die gemeinsame Studie von <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/presse\/pressemitteilungen\/michael-huether-simon-gerards-iglesias-600-milliarden-euro-fuer-eine-zukunftsfaehige-wirtschaft.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">IW<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.imk-boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-15992-600-milliarden-euro-staatliche-extra-investitionen-60422.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">IMK<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/was-kostet-eine-sichere-lebenswerte-und-nachhaltige-zukunft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">unserer eigenen Analyse<\/a>, die alle drei letztes Jahr erschienen sind.<\/li>\r\n<li>Die Kosten und Auswirkungen der geplanten Steuerreformen der Parteien sowie deren Auswirkungen auf verschiedene Einkommensgruppen und Wachstumseffekte findet sich in unserem <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/reform-der-einkommensteuer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Policy Paper<\/a> zu diesem Thema. Weitere Analysen wurden durchgef\u00fchrt vom <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/presse\/iw-nachrichten\/tobias-hentze-martin-beznoska-was-die-entlastungen-von-spd-und-union-bedeuten.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">IW<\/a>, dem <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.936228.de\/publikationen\/diw_aktuell\/2025_0106\/steuerreformvorschlaege_der_parteien__ambitionierte_entlastungen_fuer_arbeitende_mitte_und_unternehmen_treiben_defizite.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DIW<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/publikationen\/2025\/aufsatz-zeitschrift\/reformvorschlaege-oder-steuergeschenke-wahlprogramme-2025\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ifo Institut<\/a>.<\/li>\r\n<li>Wer ihn noch nicht gemacht hat: Der <a href=\"https:\/\/www.wahl-o-mat.de\/bundestagswahl2025\/app\/main_app.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wahl-O-Mat<\/a> bietet auch dieses Jahr wieder eine gute M\u00f6glichkeit, die eigene Wahlentscheidung zu informieren.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<hr \/>\r\n<p><strong>Fu\u00dfnoten<\/strong><\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Alle Zahlen in diesem Geldbrief sind auf die n\u00e4chsten f\u00fcnf bis zehn Milliarden gerundet. Wir m\u00f6chten ein Gef\u00fchl f\u00fcr die relevanten Gr\u00f6\u00dfenordnungen geben und falsche Pr\u00e4zision vermeiden.<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Ein detaillierter Vergleich der drei Studien findet sich auf S. 23-29 in Heilmann et al. (<a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/Dezernat-Zukunft-2024-Was-kostet-eine-sichere-lebenswerte-und-nachhaltige-Zukunft.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2024<\/a>).<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Dies ist eine grobe top-down Ann\u00e4herung. Wir hoffen in den n\u00e4chsten Wochen eine genauere Sch\u00e4tzung ver\u00f6ffentlichen zu k\u00f6nnen. Ausgangspunkt der Ann\u00e4herung ist die NATO-Zielmarke von 2% des BIPs, die im TV-Duell von Friedrich Merz und Olaf Scholz akzeptiert wurde. F\u00fcr 2028 ist ein BIP von grob 4,8 Billionen Euro zu erwarten, wovon sich eine Zielmarke von 96 Milliarden Euro ableitet. Circa 10% der NATO-relevanten Ausgaben kommen erfahrungsgem\u00e4\u00df aus anderen Haushalten als dem Verteidigungshaushalt (Einzelplan 14). Daraus ergibt sich eine Zielgr\u00f6\u00dfe von 86 Milliarden Euro f\u00fcr den Verteidigungshaushalt. Gegen\u00fcber einem aktuellen Verteidigungshaushalt von 52 Milliarden Euro (und da das Sonderverm\u00f6gen Bundeswehr bis Ende 2027 aufgebraucht sein soll) entst\u00fcnde so eine L\u00fccke von knapp 35 Milliarden Euro. Geht man von einer NATO-Zielmarke von 2,5% des BIPs aus, w\u00e4re die L\u00fccke circa 55 Milliarden Euro.<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Wer das Duell verpasst hat: die Aufzeichnung ist <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/ard-sondersendung\/das-duell-scholz-gegen-merz\/das-erste\/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2FyZC1zb25kZXJzZW5kdW5nLzIwMjUtMDItMDlfMjAtMTUtTUVa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>. Olaf Scholz erw\u00e4hnt die oben angesprochene L\u00fccke von 25 Milliarden im Haushalt 2025 in den Minuten 36 und 63. Friedrich Merz beschreibt die erwarteten Einsparungen beim B\u00fcrgergeld in Minute 55. Der Block zu Steuerreformen und ihrer Finanzierung beginnt bei Minute 57. In diesem Block erw\u00e4hnt Olaf Scholz Gegenfinanzierung durch Erh\u00f6hungen beim Spitzensteuersatz, Friedrich Merz Wachstum und Neuverschuldung im Rahmen der Schuldenbremse als Finanzierungsm\u00f6glichkeit. Olaf Scholz erw\u00e4hnt Steuern als Finanzierungsm\u00f6glichkeit f\u00fcr Bundeswehrausgaben \u00fcber 2% des BIPs in Minute 79, Friedrich Merz Wachstum und Einsparungen ab Minute 81, nachrangig eine Reform der Schuldenbremse in Minute 85.<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> 0,1% Mehrwachstum entsprechen 4,3 Milliarden Euro. Die Budgetsemielastizit\u00e4t des Bundes wird auf 0,203 <a href=\"https:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Monatsberichte\/2019\/04\/Inhalte\/Kapitel-3-Analysen\/3-6-budgetsemielastizitaet_pdf.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gesch\u00e4tzt<\/a>. Damit \u00fcbersetzen sich 4,3 Milliarden Euro an zus\u00e4tzlichem BIP in eine Verbesserung des Finanzierungssaldos des Bundes von 870 Millionen Euro, gerundet 1 Milliarde.<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Die Kosten des Kanzleramtsneubau liegen bei <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/groesserer-regierungssitz-1799034\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">knapp 800 Millionen Euro<\/a>. Die Bundesausgaben f\u00fcr aktives ziviles Personal belaufen sich auf 20-25 Milliarden Euro pro Jahr (siehe <a href=\"https:\/\/www.bundeshaushalt.de\/DE\/Bundeshaushalt-digital\/bundeshaushalt-digital.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundeshaushalt Digital<\/a>). Schon ein niedriger einstelliger Milliardenbetrag w\u00e4re bei diesen beiden Posten herausfordernd einzusparen. Die gr\u00f6\u00dften Subventionen im Bundeshaushalt sind F\u00f6rderungen f\u00fcr Heizungstausch und energetische Sanierung von Geb\u00e4uden, Halbleiter sowie die Strompreiskompensation (14 Milliarden, 5 Milliarden und 3 Milliarden; siehe Regierungsentwurf 2025, S. 129). Die Streichung von Intel w\u00fcrde einmalig 10 Milliarden einbringen. Eine K\u00fcrzung der Geb\u00e4udef\u00f6rderung w\u00e4re politisch nur bei Lockerung der Klimaziele im Geb\u00e4udebereich realistisch. K\u00fcrzungen im Strombereich w\u00fcrden auf Kosten der Wettbewerbsf\u00e4higkeit gehen. Zusammengenommen erscheinen uns also schon K\u00fcrzungen in Gesamth\u00f6he von 40 Milliarden in diesen Bereichen (10 aus Intel, 30 aus Personal und anderen Subventionen) \u00fcber die Legislatur herausfordernd.<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Schuster-Johnson et al. (im Erscheinen).<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Wir sch\u00e4tzen die Zusatzbedarfe f\u00fcr zivile Zukunftsaufgaben bei L\u00e4ndern und Kommunen auf jeweils 150 und 200 Milliarden Euro. \u00dcber zehn Jahre umgesetzt w\u00e4ren dies 35 Milliarden Euro pro Jahr, so dass ein zus\u00e4tzlicher Neuverschuldungsspielraum in H\u00f6he von 15 bis 25 Milliarden Euro zwischen 40 und 70% der Ausgaben abdecken w\u00fcrde.<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Olaf Scholz machte im TV-Duell genau diesen Punkt in Minute 85, jedoch nur bez\u00fcglich der m\u00f6glichen Mehrausgaben f\u00fcr die Bundeswehr. Die Finanzierung neuer \u00f6ffentlicher Investitionen, zentral f\u00fcr zuk\u00fcnftigen Wohlstand und Nachhaltigkeit, blieb au\u00dfen vor.<\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\r\n<!-- \/wp:paragraph --><hr \/>\r\n<h4>Medienr\u00fcck- und Veranstaltungsausblick 14.02.25<\/h4>\r\n<ul>\r\n<li><strong>R\u00fcckblick<\/strong><br \/>\r\n<ul>\r\n<li>Im 2. Heft 2025 des Wirtschaftsdienstes erschien ein <a href=\"https:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/inhalt\/jahr\/2025\/heft\/2\/beitrag\/stromnetzausbau-vorteile-staatlicher-finanzierung-8582.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kommentar<\/a> von <strong>Axel K\u00f6lschbach Ortego <\/strong>und <strong>Janek Steitz<\/strong> zu Vorteilen staatlicher Finanzierung beim Stromnetzausbau.<\/li>\r\n<li>Am 09.02.2025 zitierte <a href=\"https:\/\/elpais.com\/internacional\/2025-02-09\/un-puente-derrumbado-una-economia-estancada-y-una-alemania-en-crisis-de-identidad.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">El Pais<\/a> <strong> Max Krah\u00e9 <\/strong>zum Thema Stagnation und Identit\u00e4tskrise Deutschlands.<\/li>\r\n<li>Am 11.02.2025 wurde im Eurointelligence Briefing <strong> Max Krah\u00e9s<\/strong> <a href=\"https:\/\/x.com\/maxkrahe\/status\/1888964422984466541\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Thread<\/a> bei X zu fehlenden Finanzierungsvorschl\u00e4gen von notwendigen Investitionen in Deutschland besprochen. Dieser Geldbrief ist eine vertiefte Ausarbeitung.<\/li>\r\n<li>Am 12.02.2025 war <strong>Janek Steitz<\/strong> beim Klima-Briefing zur Bundestagswahl: \u201eWirtschaft vs. Klimaschutz?\u201d vom Netzwerk Klimajournalismus zu Gast. Die Veranstaltung hat diskutiert, ob sich Wirtschaft und Klimaschutz zusammen denken lassen.<\/li>\r\n<li>Am 13.02.2025 zitierte der <a href=\"https:\/\/background.tagesspiegel.de\/energie-und-klima\/briefing\/eu-kommission-pocht-auf-wettbewerbsfonds\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tagesspiegel Background<\/a> (Paywall) <strong>Ludovic Suttor-Sorel<\/strong> zum kommenden EU-Haushalt und h\u00f6heren Investitionen in Klima und Forschung.<\/li>\r\n<li>Am 13.02.2025 zitierte <a href=\"https:\/\/fd.nl\/politiek\/1545018\/duitsland-probeert-met-grote-tegenzin-zijn-afkeer-van-schulden-te-overwinnen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Het Financieele Dagblad<\/a> <strong> Florian Schuster-Johnson<\/strong> zu deutschen Staatsanleihen und zu Schuldenquoten in Europa.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: center;\"><em><i data-stringify-type=\"italic\">Der <\/i><b data-stringify-type=\"bold\"><i data-stringify-type=\"italic\">Geldbrief<\/i><\/b><i data-stringify-type=\"italic\">\u00a0ist unser Newsletter zu aktuellen Fragen der Wirtschafts- Fiskal- und Geldpolitik. \u00dcber Feedback und Anregungen freuen wir uns.<\/i> Zusendung an max.krahe[at]dezernatzukunft.org<\/em><\/p>\r\n<hr \/>\r\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ampel scheiterte an den Finanzen. Droht der n\u00e4chsten Regierung dasselbe Schicksal? Unsere Sorge ist \u201eja\u201c: Denn bereits ohne Steuersenkungen oder neue Anreize f\u00fcr private Investitionen ist eine 100-Milliarden-Euro-L\u00fccke zu erwarten. Weder aus den Wahlprogrammen noch dem ersten TV-Duell wird klar, wie die demokratischen Parteien diese f\u00fcllen m\u00f6chten. Dabei w\u00e4re es wichtig, vor der Wahl dar\u00fcber zu streiten. Denn gerade die \u00f6ffentlichen Investitionsbedarfe sind gro\u00df und f\u00fcr alle sichtbar.<\/p>\n","protected":false},"author":41,"featured_media":76083,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[161],"tags":[289,280,60],"class_list":["post-76088","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geldbrief-en","tag-economic-policy-en","tag-mk-en","tag-monetary-policy"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.8 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Blinder Fleck Finanzen \u2013 eine Nachlese des TV-Duells - Dezernat Zukunft<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Mit der Ausweitung gr\u00fcner Industriepolitik scheint der Staat die gr\u00fcne Transformation beschleunigen zu wollen. 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