{"id":75497,"date":"2024-12-17T17:00:45","date_gmt":"2024-12-17T16:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/?p=75497"},"modified":"2025-03-04T11:06:12","modified_gmt":"2025-03-04T10:06:12","slug":"ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/","title":{"rendered":"Ein Jahr im Zeichen der Finanzpolitik"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong><a href=\"mailto:max.krahe@dezernatzukunft.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Max Krah\u00e9<\/a><\/strong>, Janek Steitz, Philippa Sigl-Gl\u00f6ckner<\/p>\r\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: left;\">Dieser Geldbrief wirft einen Blick zur\u00fcck auf das letzte Jahr. 2024 offenbarte die destruktiven Folgen einer Fixierung auf niedrige Schuldenquoten. Dekarbonisierung, Verteidigung und Bildung bleiben chronisch unterfinanziert: Bis 2030 fehlen hier und anderswo 782 Milliarden Euro an \u00f6ffentlichen Geldern. Obwohl Deutschland fiskalischen Spielraum hat, bleibt dieser ungenutzt. Doch nicht alles ist schlecht: Die Reform der europ\u00e4ischen Fiskalregeln, die dieses Jahr in Kraft tat, war ein Fortschritt. Und es mehren sich die Zeichen, dass 2025 ein Reformprozess der deutschen Finanzverfassung beginnen k\u00f6nnte. Das begr\u00fc\u00dfen wir.<\/p>\r\n<p>Es gibt ein englisches Sprichwort: \u201ePlay stupid games, win stupid prizes\u201c. Auf Deutsch: Wer bl\u00f6de Spiele spielt, gewinnt bl\u00f6de Preise. Denn manche Spiele, Wettbewerbe, Projekte oder Ziele sind so unsinnig, dass selbst die, die sie gewinnen oder erreichen, am Ende verlieren.<\/p>\r\n<p>Mit dieser Linse blicken wir zur\u00fcck auf das Jahr 2024. In den letzten zw\u00f6lf Monaten zeigte sich, dass in der Finanzpolitik immer noch zu viel Energie vergeudet wird, um unsinnige Ziele zu erreichen. Dazu geh\u00f6rt insbesondere eine niedrige Schuldenquote. In Zeiten wie unseren ist dies fatal: Existenzielle Herausforderungen t\u00fcrmen sich auf. Jedes Joule Energie sollte f\u00fcr ihre Bew\u00e4ltigung genutzt werden.<\/p>\r\n<h4>Schiefe Risikoabw\u00e4gung \u2026<\/h4>\r\n<p>Unsere <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/was-kostet-eine-sichere-lebenswerte-und-nachhaltige-zukunft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gr\u00f6\u00dfte Studie<\/a> dieses Jahr war eine Absch\u00e4tzung der \u00f6ffentlichen Mehrbedarfe f\u00fcr Sicherheit, Nachhaltigkeit und eine lebenswerte Zukunft in Deutschland. Unser Ergebnis: 782 Milliarden Euro. Davon entfallen drei Viertel auf die Felder Verteidigung, Bildung, Verkehr und Dekarbonisierung (Abbildung 1). Diese Ergebnisse decken sich mit denen <a href=\"https:\/\/bdi.eu\/publikation\/news\/standort-d-mit-investitionen-staerken\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00e4hnlicher<\/a> <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/presse\/pressemitteilungen\/michael-huether-simon-gerards-iglesias-600-milliarden-euro-fuer-eine-zukunftsfaehige-wirtschaft.html\">Studien<\/a>. Sie zeigen, wie weit wir von einer zukunftsgerechten Finanzpolitik heute entfernt sind.<\/p>\r\n<p><strong>Abbildung 1<\/strong><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-75484\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/202401217_GB77_Abb1_KE.png\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"638\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/202401217_GB77_Abb1_KE.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/202401217_GB77_Abb1_KE-300x255.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/202401217_GB77_Abb1_KE-1024x870.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/202401217_GB77_Abb1_KE-768x653.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/202401217_GB77_Abb1_KE-1536x1306.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/202401217_GB77_Abb1_KE-100x85.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/202401217_GB77_Abb1_KE-1184x1006.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\r\n<p>Eine zukunftsgerechte Finanzpolitik ist nie einfach. Es geht immer um <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2023-11\/schuldenbremse-nachtragshaushalt-ampelkoalition-bundesverfassungsgericht-urteil\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Abw\u00e4gungen<\/a>, Risiken m\u00fcssen eingesch\u00e4tzt und austariert werden. Das ist schwierig: Zinskosten, Inflation, Wachstum, Emissionen, die innere und \u00e4u\u00dfere Sicherheit, der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Legitimation unserer demokratisch-freiheitlichen Grundordnung \u2013 um nur die wichtigsten zu nennen \u2013 sind individuell komplex, kausal verbunden und normativ schwer aufzuwiegen.<\/p>\r\n<p>Aber die Risikoabw\u00e4gung, die die deutsche Finanzpolitik heute trifft, weist erhebliche Schlagseite auf. Finanzielle Risiken gehen wir fast keine ein. Trotz Wumms, Doppelwumms und Bazooka hat Deutschland die niedrigste Schuldenquote der G7-L\u00e4nder. Selbst die Maastricht-Schuldenquote von 60%, eine notorisch unter-begr\u00fcndete Zielgr\u00f6\u00dfe, wird die Bundesrepublik auf jetzigem Kurs bald erreichen. Bereinigt man sie nur um das finanzielle Verm\u00f6gen des Staates, so liegen wir l\u00e4ngst weit darunter, <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/die-deutsche-schuldenquote-liegt-bei-47-prozent\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wie wir im Mai zeigten<\/a> (Abbildung 2).<\/p>\r\n<p><strong>Abbildung 2<\/strong><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-75486\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20240528_F24_Abb1_vd2_GS.png\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"610\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20240528_F24_Abb1_vd2_GS.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20240528_F24_Abb1_vd2_GS-300x244.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20240528_F24_Abb1_vd2_GS-1024x833.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20240528_F24_Abb1_vd2_GS-768x624.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20240528_F24_Abb1_vd2_GS-1536x1249.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20240528_F24_Abb1_vd2_GS-100x81.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20240528_F24_Abb1_vd2_GS-1184x963.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\r\n<p>Realwirtschaftlich und in Bezug auf Sicherheit und Dekarbonisierung segeln wir hingegen hart am Wind. In Deutschland <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/exakt-die-story\/brueckeneinsturz-in-dresden\/mdr\/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzI4MjA0MC80NzA0NjAtNDUwNzg1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">st\u00fcrzen Br\u00fccken<\/a> ein; die Sektoren Verkehr und Geb\u00e4ude <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wissen\/klima\/klimaschutzgesetz-114.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">rei\u00dfen regelm\u00e4\u00dfig ihre Klimaziele<\/a> (die daraufhin abgeschafft wurden); die Bahn wird <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=JoV61aSWQRg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">international verspottet<\/a>; die <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/bildung-was-deutschland-von-europas-pisa-sieger-lernen-kann\/100061479.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bildung und Ausbildung der n\u00e4chsten Generation schleift<\/a>; und unsere <a href=\"https:\/\/www.google.com\/url?sa=t&amp;source=web&amp;rct=j&amp;opi=89978449&amp;url=https:\/\/www.politico.eu\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/08\/Kosten-der-Verteidigungsfahigkeit.clean_.pdf&amp;ved=2ahUKEwiumtHK-6GKAxVVSfEDHT5jHGwQFnoECBwQAQ&amp;usg=AOvVaw3jzgA302Iovv0vSFRJrMqN\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verteidigungsf\u00e4higkeit<\/a> h\u00e4ngt auch in Zukunft an einem B\u00fcndnispartner, dessen Zuverl\u00e4ssigkeit von Wahl zu Wahl abnimmt. All dies sind Vers\u00e4umnisse, die nicht ausschlie\u00dflich, aber doch ma\u00dfgeblich, auf einen politisch herbeigef\u00fchrten Geldmangel zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.<\/p>\r\n<h4>\u2026 aufgrund eines verzogenen Rahmens<\/h4>\r\n<p>Wie kann es zu einer solchen Unwucht kommen? Sie besteht seit Jahren, aber versch\u00e4rft wurde sie durch das <a href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Entscheidungen\/DE\/2023\/11\/fs20231115_2bvf000122.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Urteil<\/a> des Bundesverfassungsgerichts vom 15. November 2023. Indem es die \u00dcberf\u00fchrung von Corona-Geldern in den KTF f\u00fcr unzul\u00e4ssig erkl\u00e4rte und der Ampelregierung 60 Milliarden Euro an fiskalischem Spielraum entzog, versch\u00e4rfte es den finanziellen Druck.<\/p>\r\n<p>Das Jahr 2024 wurde anschlie\u00dfend von Debatten dominiert, die den Blick auf Nachkommastellenbetr\u00e4ge des BIPs fokussierten, unerh\u00f6rte Mengen politischer Energien verschlungen und <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/lehren-aus-dem-haushaltstheater-sparzwang-fuehrt-nicht-zu-besseren-staatsfinanzen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">eine Mischung aus Einsparungen und haushaltstechnischen L\u00f6sungen produzierten<\/a>, die in keinem Verh\u00e4ltnis zum verwendeten politischen Kapital standen. Auch wenn ein Nachtragshaushalt f\u00fcr 2024 und ein <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/zum-bundeshauhalt-2025-nichts-ist-unmoeglich-unter-der-schuldenbremse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Regierungsentwurf f\u00fcr den Haushalt 2025<\/a> gelangen, <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/tod-durch-schuldenbremse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">brachen diese Debatten das Genick der Ampelregierung<\/a>.<\/p>\r\n<p>Das Bundesverfassungsgericht hat dabei nur seinen Auftrag erf\u00fcllt. Auch wenn es politische und volkswirtschaftliche Komplikationen verursachte: Es interpretierte die Verfassung auf nachvollziehbare Art und Weise. Weniger nachvollziehbar fanden wir die dogmatische Auslegung der Schuldenbremse durch Christian Lindner, gerade nachdem er und seine Partei sich zu Beginn der Legislatur noch offener zeigten. Doch angesichts der Existenz\u00e4ngste, die laufende Umfragen und die 5%-H\u00fcrde in der Parteif\u00fchrung der FDP verursachten, hatte auch dieses Verhalten eine Binnenlogik.<\/p>\r\n<p>Die Wurzel des \u00dcbels liegt stattdessen in der Natur unserer heutigen Fiskalregeln. So, wie sie heute geschrieben und ausgelegt sind, lenken sie die Aufmerksamkeit auf Nebenschaupl\u00e4tze und weg von den eigentlichen Herausforderungen. Dies tr\u00e4gt ma\u00dfgeblich zu der schiefen Risikoabw\u00e4gung bei, die oben angesprochen wurde. In drei Aspekten wird dies besonders greifbar.<\/p>\r\n<p><strong>Erstens<\/strong>: Die Schuldenbremse im Grundgesetz legt den Fokus darauf, das konjunkturbereinigte Defizit auf 0,35% des BIPs zu begrenzen. Die einfachgesetzlich festgelegte Methodik der Konjunkturbereinigung stellt zudem auf die Trends der Vergangenheit ab. Was aber, falls es in der Vergangenheit systematische Unterauslastung gab, zum Beispiel weil das Arbeitsmarktpotenzial von Frauen nicht vollst\u00e4ndig ausgesch\u00f6pft wurde? Anstatt Anreize zu setzen, die Wirtschaft konsequent an die Vollauslastung zu bringen, bestraft dies das \u00dcbertreffen vergangener Trends und das Unterschreiten einer gewissen Mindestarbeitslosigkeit. <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/evaluation-konjunkturkomponente\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">An der Berechnung der Konjunkturkomponente wurde zwar letztes Jahr gedreht<\/a>, aber diese Probleme wurden nicht gel\u00f6st.<\/p>\r\n<p><strong>Zweitens<\/strong>: Selbst mit einer angemessenen Konjunkturbereinigung w\u00e4re unsere Fiskalregel dort blind, wo es heute besonders z\u00e4hlt: beim Thema Wachstum. Neuverschuldung f\u00fcr produktive Ausgaben <em>st\u00e4rkt<\/em> die langfristige Nachhaltigkeit der \u00f6ffentlichen Finanzen, wenn sie mehr f\u00fcr die Haben- als f\u00fcr die Soll-Seite der \u00f6ffentlichen Finanzen tun. Indem unsere aktuelle Fiskalregel diesen Effekt ignoriert, schafft sie einen falschen Zielkonflikt zwischen Wachstum und finanzieller Nachhaltigkeit.<\/p>\r\n<p>Dieser Zielkonflikt kann ein St\u00fcck weit aufgel\u00f6st werden, indem von sogenannten <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wie-wir-die-modernisierung-deutschlands-finanzieren\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">finanziellen Transaktionen<\/a> Gebrauch gemacht wird. In geringem Ausma\u00df wurde dies bereits im Regierungsentwurf f\u00fcr den Haushalt 2025 gemacht.<\/p>\r\n<p>Doch selbst dann greift eine <strong>dritte<\/strong> Beschr\u00e4nkung: Die Deckelung der Schuldenquote auf 60%, festgehalten in den europ\u00e4ischen Fiskalregeln. Schuldenquoten sind eine per se problembehaftete Zielgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr finanzielle Nachhaltigkeit, wie Philippa in ihrem Buch <a href=\"https:\/\/bastei-luebbe.de\/Buecher\/Sachbuecher\/Gutes-Geld\/9783869951447\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Gutes Geld<\/strong><\/a> beschreibt. Sie schaffen Anreize zu Unterinvestitionen und f\u00fcr (teurere) private Vorfinanzierung, zum Beispiel f\u00fcr \u00f6ffentliche Infrastrukturprojekte.<\/p>\r\n<p>Ein Beispiel daf\u00fcr sind die \u00dcbertragungsnetze. Werden diese privat vorfinanziert, verursacht dies h\u00f6here Kapitalkosten, die \u00fcber h\u00f6here Netzentgelte an Kunden weitergegeben werden. Das Ergebnis sind h\u00f6here Kosten, niedrigere Produktivit\u00e4t, weniger Wohlstand und mehr Inflation. Wie das g\u00fcnstiger ginge, haben <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/mehr-staat-wagen-und-100-mrd-e-beim-ausbau-des-stromnetzes-sparen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Axel K\u00f6lschbach und Janek Steitz vorgerechnet<\/a>.<\/p>\r\n<h4>Die gro\u00dfen Fragen dr\u00e4ngen<\/h4>\r\n<p>Der aktuelle fiskalische Rahmen zielt also darauf, dass wir die Trends der Vergangenheit (inkl. Niedrigwachstum seit 2017 und historisch niedrigere Frauenerwerbsquote) in Beton gie\u00dfen; dass wir wachstumssteigernde Investitionen eichh\u00f6rnchenhaft vom Munde absparen m\u00fcssen und sie so oft auf den St. Nimmerleinstag verschieben; und dass wir ein Wachstumsmodell fortsetzen, dessen geopolitische Grundlage sich in den letzten Jahren in Luft aufgel\u00f6st hat. Sie verhindern, dass wir den fiskalischen Spielraum nutzen, den wir aus \u00f6konomischer Perspektive haben.<\/p>\r\n<p>Kein Wunder also, dass das Jahr 2024 von unproduktivem Streit dominiert war. Solange diese Regeln gelten, kann man fairerweise auf ihre Einhaltung pochen. Wir leben in einem Rechtsstaat. Andererseits kann man ihre negativen Konsequenzen bem\u00e4ngeln, denn diese sind real und zunehmend gef\u00e4hrlich. Beides ist legitim. Das absehbare Ergebnis sind technische Debatten \u00fcber den rechtlichen Spielraum, den es innerhalb der Regeln gibt. An denen haben wir uns rege beteiligt. Doch sie sind energiezehrend und oft nur f\u00fcr Fachkreise nachvollziehbar.<\/p>\r\n<p>Dieser Zustand ist grunds\u00e4tzlich problematisch f\u00fcr eine Demokratie. Dinge, die alle ber\u00fchren, sollten in einem f\u00fcr alle zug\u00e4nglichen Vokabular diskutiert werden. Er ist dar\u00fcber hinaus besonders problematisch, weil es heute wichtige fiskalische Debatten gibt, die wir dringend f\u00fchren m\u00fcssen. Dazu geh\u00f6ren unter anderem:<\/p>\r\n<ul>\r\n<li>Wie sieht eine moderne Industriepolitik aus? Wo sind staatliche Subventionen angemessen? <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/zurecht-umstritten-eine-industriepolitische-analyse-der-intel-magdeburg-subvention\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unsere Analyse von Intel-Magdeburg<\/a> zeigt, dass die Antwort schwierig ist und wir den richtigen Rahmen noch suchen.<\/li>\r\n<li>Wie k\u00f6nnte ein zuk\u00fcnftiges Wachstumsmodell f\u00fcr Deutschland aussehen, das sowohl geopolitische als auch wirtschaftliche Realit\u00e4ten anerkennt? Auch hiermit haben wir uns besch\u00e4ftigt, im <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/implikationen-langfristiger-energie-kostenunterschiede-fuer-energie-intensive-industrien-und-den-wirtschaftsstandort-deutschland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">letzten Jahr<\/a> wie in <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/jenseits-von-maastricht-wie-europa-an-souveraenitaet-gewinnen-kann\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">diesem Jahr<\/a>. Auch hier gibt es keine einfachen Antworten.<\/li>\r\n<li>Anfang des Jahres haben wir darauf hingewiesen, dass <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/unnoetige-schwerlastprobe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Austerit\u00e4t<\/a> demokratiegef\u00e4hrdend ist, gerade dann, wenn sie nicht notwendig ist f\u00fcr die Tragf\u00e4higkeit der \u00f6ffentlichen Finanzen. Die Trump-Wahl zeigt: Auch Inflation ist Gift f\u00fcr Amtsinhaber. Ist die Opposition demokratiefeindlich, so geht auch hiervon eine Gefahr f\u00fcr die Demokratie aus. Wie navigieren wir also am besten zwischen Inflation und Austerit\u00e4t, zumal wenn die Dekarbonisierung und die Gew\u00e4hrleistung der \u00e4u\u00dferen Sicherheit dr\u00e4ngen? Welche Finanz- und Geldpolitik brauchen wir, um unsere Demokratie langfristig zu st\u00e4rken?<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h4>Wir blicken hoffnungsvoll auf die Zukunft<\/h4>\r\n<p>Trotz aller Herausforderungen des letzten Jahres blicken wir mit Hoffnung ins neue Jahr. Daf\u00fcr haben wir drei Gr\u00fcnde. Wir sehen, dass die neuen europ\u00e4ischen Fiskalregeln ein Schritt in die richtige Richtung sind. Ihr analytisches Herzst\u00fcck, die sogenannten Schuldentragf\u00e4higkeitsanalysen (auf Englisch: <em>debt sustainability analyses<\/em> oder DSAs), erm\u00f6glichen einen differenzierteren Blick: Sie betrachten nicht nur Defizite und Schuldenst\u00e4nde, sondern auch Wachstum und Zinsen.<\/p>\r\n<p>Auch hier gibt es Potenziale zur Weiterentwicklung, insbesondere was die Politikabh\u00e4ngigkeit und die impliziten Klimaannahmen der Projektionen betrifft; dazu in K\u00fcrze mehr von uns. Das Ziel, die Schuldenquoten auf unter 60% zu senken, ist unserer Einsch\u00e4tzung nach unsinnig. Gerade Deutschland hat reichlich fiskalischen Spielraum, ohne Risiken f\u00fcr die Tragf\u00e4higkeit seiner Staatsfinanzen zu schaffen; auch dazu bald mehr.<\/p>\r\n<p>Zweitens: Wir vertieften auch dieses Jahr unsere europ\u00e4ische Zusammenarbeit im Rahmen des <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/empn\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EMPNs<\/a>, jetzt unter der \u00c4gide von <a href=\"https:\/\/x.com\/lsuttors\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ludovic Suttor-Sorel<\/a>. Bei einer <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/from-windmills-to-semiconductors-a-dutch-led-debate-on-industrial-policy\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tagung in Den Haag<\/a> im Oktober, die wir zusammen mit unseren niederl\u00e4ndischen Partnern <a href=\"https:\/\/www.instituut-pe.nl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">IPE<\/a> und dem niederl\u00e4ndischen Finanzministerium organisierten, diskutierten wir, wie Industrie- und Energiepolitik besser europ\u00e4isch koordiniert werden k\u00f6nnen. Eine solche Koordinierung ist dringend notwendig, um Europas Souver\u00e4nit\u00e4t zu steigern, wie wir in einem <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/jenseits-von-maastricht-wie-europa-an-souveraenitaet-gewinnen-kann\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Grundsatzpapier zu dieser Frage<\/a> festhielten. Nach der erneuten Wahl von Donald Trump sehen wir hier erste Knospen der Hoffnung.<\/p>\r\n<p>Drittens nehmen wir wahr, dass sich die Einstellung der Union zur Schuldenbremse verschiebt. Nat\u00fcrlich gibt es auch weiterhin <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/linnemann-lehnt-reform-ab-anders-als-merkel-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stimmen, die eine Reform ablehnen<\/a>. Doch viele der Landesf\u00fcrsten fordern schon seit Monaten \u00f6ffentlich, die Schuldenbremse zu reformieren. Und Friedrich Merz h\u00e4tte uns nicht mehr aus dem Herzen sprechen k\u00f6nnen, als er auf dem SZ-Wirtschaftsgipfel klarstellte, dass<\/p>\r\n<p><em>die Schuldenbremse nicht mehr als ein finanzpolitisches Instrument [sei]. Die eigentliche Debatte m\u00fcsse sich darum drehen, wie man Menschen, die sich wirtschaftlich abgeh\u00e4ngt f\u00fchlten, davon \u00fcberzeugen k\u00f6nne, ihr Heil nicht bei Populisten und Verschw\u00f6rungsideologen zu suchen<\/em>. (<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/wirtschaftspolitik-schuldenbremse-friedrich-merz-olaf-scholz-neuwahlen-lux.LUC8f4BVMS6bi3vJBVHezH\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">S\u00fcddeutsche Zeitung<\/a>, 13.11.2024)<\/p>\r\n<p>Damit, dass wir in dieser Debatte nicht immer einer Meinung sein werden, ist f\u00fcr 2025 zu rechnen. Darin, dass dies aber die richtige Debatte ist, sind wir uns einig.<\/p>\r\n<p><strong>Kommen Sie gut ins neue Jahr<\/strong><\/p>\r\n<p>In diesem Sinne w\u00fcnschen wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser des Geldbriefs, fr\u00f6hliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Auch hier gilt: Man kann enorme Energien in unsinnige familien- oder freundeskreisinterne Debatten stecken, an deren Ende sich alle schlecht f\u00fchlen. Man kann aber auch die gro\u00dfen Fragen gemeinsam und vertrauensvoll miteinander diskutieren. Oder einfach eine besinnliche und fr\u00f6hliche Zeit miteinander verbringen.<\/p>\r\n<p><strong>Unsere Leseempfehlungen:<\/strong><\/p>\r\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\r\n\r\n<p>Falls zwischen lauter Keksen und Geschenken, Familien- und Freundesbesuchen Zeit f\u00fcr Lekt\u00fcre sein sollte, empfehlen wir die folgenden Texte.<\/p>\r\n<ul>\r\n<li><a href=\"https:\/\/bastei-luebbe.de\/Buecher\/Sachbuecher\/Gutes-Geld\/9783869951447\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Gutes Geld<\/strong><\/a>. In ihrem Buch beschreibt Philippa, wie unsere jetzigen Fiskalregeln entstanden sind, warum sie sowohl willk\u00fcrlich als auch problematisch sind und wie eine bessere Finanzpolitik aussehen k\u00f6nnte. Eine lohnende Lekt\u00fcre f\u00fcr alle, die genug von der angeblichen Alternativlosigkeit unserer Politik haben. Und ein gutes Weihnachtsgeschenk auch f\u00fcr Menschen, die nicht in VWL promoviert haben.<\/li>\r\n<li><a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/was-kostet-eine-sichere-lebenswerte-und-nachhaltige-zukunft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Was kostet eine sichere, lebenswerte und nachhaltige Zukunft?<\/strong><\/a> Unsere gro\u00dfe Studie zu den zus\u00e4tzlichen \u00f6ffentlichen Finanzbedarfen, die n\u00f6tig w\u00e4ren, um breit akzeptierte Ziele in zentralen Zukunftsfeldern zu erreichen. Eine Studie f\u00fcr Menschen, die sich tiefergehend mit \u00f6ffentlichen Finanzbedarfen besch\u00e4ftigen m\u00f6chten und vielleicht ein hilfreicher Ma\u00dfstab, um auf die Parteiprogramme f\u00fcr die kommende Bundeswahl zu blicken.<\/li>\r\n<li><a href=\"https:\/\/schuldenbremse.info\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>schuldenbremse.info<\/strong><\/a>: Wer sich auf eine m\u00f6gliche Grundgesetzreform n\u00e4chstes Jahr vorbereiten m\u00f6chte, dem sei unsere Erkl\u00e4r-Webseite zur aktuellen Fiskalregel empfohlen. Geschichte, Funktionsweise und einzelne Reformoptionen werden dort anschaulich und zug\u00e4nglich erkl\u00e4rt.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<hr \/>\r\n<h4>Medienr\u00fcck- und Veranstaltungsausblick 17.12.24<\/h4>\r\n<ul>\r\n<li><strong>R\u00fcckblick<\/strong>\r\n<ul>\r\n<li>Am 05.12.24 fand eine weitere Veranstaltung der englischsprachigen Gespr\u00e4chsreihe <strong>\u201eIdeas of Energy\u201c<\/strong> statt, die das Dezernat Zukunft in Kooperation mit der Freigeist-Forschungsgruppe \u2018Geopolitics in the Age of Offshore Finance\u2018 an der Freien Universit\u00e4t Berlin und dem Global Public Policy Institute (GPPi) organisiert. <strong>Andreas Goldthau<\/strong>, Politikwissenschaftler und Professor f\u00fcr Public Policy an der Willy Brandt School der Universit\u00e4t Erfurt, sprach \u00fcber die <strong>globalen Verteilungsfragen<\/strong> der <strong>Energiewende.<\/strong><\/li>\r\n<li>Am 05.12.24 war <strong> Florian Schuster-Johnson<\/strong> bei dem Politischen Symposium des Progressiven Zentrums und hat dort \u00fcber eine Schuldenbremse-Reform gesprochen.<\/li>\r\n<li>Am 06.12.24 schrieb <a href=\"https:\/\/www.energie-und-management.de\/nachrichten\/ueberblick\/detail\/denkfabrik-uenb-teilverstaatlichen-kommt-guenstiger-244728\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Energie &amp; Management<\/a> einen Artikel \u00fcber den <strong>Dezernats-Fachtext<\/strong> \u201e<a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/effekte-staatlicher-beteiligungen-auf-den-stromnetzausbau\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Effekte staatlicher Beteiligungen auf den Stromnetzausbau<\/a>\u201c.<\/li>\r\n<li>Am 06.12.24 gab es zum <strong>Dezernats-Fachtext<\/strong> \u201e<a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/effekte-staatlicher-beteiligungen-auf-den-stromnetzausbau\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Effekte staatlicher Beteiligungen auf den Stromnetzausbau<\/a>\u201c auch ein Video von <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XojQ0o2bZOI&amp;ab_channel=energategmbh\">tv<\/a>.<\/li>\r\n<li>Am 08.12.24 berichtete die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/demokratie-in-zeiten-der-krise-konferenz-schloss-elmau-lux.N55kLcGkMtCiJxw7dGk3VU?reduced=true\">SZ<\/a> \u00fcber die Konferenz \u201eDemokratie in Zeiten der Krise\u201c, wo <strong>Philippa Sigl-Gl\u00f6ckner<\/strong> einen Beitrag zur <strong>Schuldenbremse<\/strong><\/li>\r\n<li>Am 09.12.24 wurde <strong> Max Krah\u00e9<\/strong> im <a href=\"https:\/\/www.hd.se\/2024-12-09\/att-skydda-daligt-fungerande-industrier-med-offentliga-medel-ar-ingen-langsiktig-losning\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Helsingborgs Dagblad<\/a> zitiert.<\/li>\r\n<li>Am 09.12.24 war <strong> Florian Schuster-Johnson<\/strong> bei einem Webinar von Verdi zu Gast.<\/li>\r\n<li>Am 11.12.24 diskutierte <strong> Florian Schuster-Johnson<\/strong> beim Shortcut des <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xyZ2L7yS1R0&amp;ab_channel=ForumNewEconomy\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Forum New Economy<\/a> mit Achim Truger, Peter Bofinger und Katja Rietzler \u00fcber die Schuldenbremse.<\/li>\r\n<li>Am 12.12.24 haben <strong>Janek Steitz<\/strong> und <strong>Axel K\u00f6lschbach Ortego<\/strong> einen Gastbeitrag beim <a href=\"https:\/\/background.tagesspiegel.de\/energie-und-klima\/briefing\/stromnetzentgelte-durch-staatsbeteiligungen-reduzieren\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tagesspiegel Background<\/a> \u201eStromnetzentgelte durch Staatsbeteiligungen reduzieren\u201c ver\u00f6ffentlicht.<\/li>\r\n<li>Am 12.12.24 war <strong> Florian Schuster-Johnson<\/strong> bei der &#8220;Fraktion vor Ort&#8221; der SPD-Bundestagsfraktion mit Bernd Westphal und Michael Schrodi zu Gast und sprach \u00fcber die Finanzstabilit\u00e4t in Deutschland und der EU.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<li><strong>Ausblick<\/strong>\r\n<ul>\r\n<li>Am <strong>01.25<\/strong> findet von <strong>19:00 bis 20:30 Uhr<\/strong> die n\u00e4chste Veranstaltung der englischsprachigen Gespr\u00e4chsreihe <strong>\u201eIdeas of Energy\u201c<\/strong> statt, die das Dezernat Zukunft in Kooperation mit der Freigeist-Forschungsgruppe \u2018Geopolitics in the Age of Offshore Finance\u2018 an der Freien Universit\u00e4t Berlin und dem Global Public Policy Institute (GPPi) organisiert. Dieses Mal wird <strong>Helen Thompson<\/strong>, Professorin f\u00fcr politische \u00d6konomie an der University of Cambridge und Co-Host des UnHerd Podcasts \u201eThese Times\u201c, \u00fcber <strong>Verbindungen zwischen Energie und Geopolitik<\/strong> sprechen. Die Veranstaltung findet in Pr\u00e4senz in Berlin statt. <a href=\"https:\/\/docs.google.com\/forms\/d\/e\/1FAIpQLSfSESHUC4Y6NkDJ821uF8wjGnTCI9sX6NhfYODjLSDTOmi_bQ\/viewform\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier<\/a> geht es zur Anmeldung.<\/li>\r\n<li><strong>Weitere<\/strong> <strong>Veranstaltungstermine<\/strong> der Gespr\u00e4chsreihe <strong>\u201eIdeas of Energy\u201c <\/strong>finden sich unter dem Reiter <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/veranstaltungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eEvents\u201c<\/a> der Website des Dezernats.<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: center;\"><em><i data-stringify-type=\"italic\">The\u00a0<b data-stringify-type=\"bold\">Geldbrief<\/b>\u00a0is our newsletter on current developments in economic, fiscal, and monetary policy. We appreciate your feedback and suggestions. Send it to max.krahe[at]dezernatzukunft.org<\/em><\/p\r\n<ul>\r\n<li style=\"list-style-type: none;\">\u00a0<\/li>\r\n<\/ul>\r\n<hr \/>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2024 offenbarte die destruktiven Folgen einer Fixierung auf niedrige Schuldenquoten. Dekarbonisierung, Verteidigung und Bildung bleiben chronisch unterfinanziert: Bis 2030 fehlen hier 782 Milliarden Euro an \u00f6ffentlichen Geldern. Obwohl Deutschland fiskalischen Spielraum hat, bleibt dieser ungenutzt. Doch nicht alles ist schlecht: Die Reform der europ\u00e4ischen Fiskalregeln, die dieses Jahr in Kraft tat, war ein Fortschritt. Und es mehren sich die Zeichen, dass 2025 ein Reformprozess der deutsche Finanzverfassung beginnen k\u00f6nnte. Das begr\u00fc\u00dfen wir.<\/p>\n","protected":false},"author":41,"featured_media":75480,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[161],"tags":[288,289,55,287,265,280,281,266],"class_list":["post-75497","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geldbrief-en","tag-climate-en","tag-economic-policy-en","tag-fiscal-policy","tag-js-en","tag-klima-en","tag-mk-en","tag-psg-en","tag-wirtschaftspolitik-en"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.8 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Ein Jahr im Zeichen der Finanzpolitik - Dezernat Zukunft<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Mit der Ausweitung gr\u00fcner Industriepolitik scheint der Staat die gr\u00fcne Transformation beschleunigen zu wollen. Doch in einigen Sektoren verhindert er den Ausstieg aus fossilen Energien aktiv. Im Geldbrief beleuchtet unsere neue Kollegin Dr. Vera Huwe, wie sich diese widerspr\u00fcchliche Gleichzeitigkeit erkl\u00e4ren l\u00e4sst. Anhand ihrer Studie zur Transformation der Luftfahrtindustrie, die unten verlinkt ist, lotet sie Potentiale und Grenzen gr\u00fcner Industriepolitik aus.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Ein Jahr im Zeichen der Finanzpolitik - Dezernat Zukunft\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Mit der Ausweitung gr\u00fcner Industriepolitik scheint der Staat die gr\u00fcne Transformation beschleunigen zu wollen. Doch in einigen Sektoren verhindert er den Ausstieg aus fossilen Energien aktiv. Im Geldbrief beleuchtet unsere neue Kollegin Dr. Vera Huwe, wie sich diese widerspr\u00fcchliche Gleichzeitigkeit erkl\u00e4ren l\u00e4sst. Anhand ihrer Studie zur Transformation der Luftfahrtindustrie, die unten verlinkt ist, lotet sie Potentiale und Grenzen gr\u00fcner Industriepolitik aus.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Dezernat Zukunft\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2024-12-17T16:00:45+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-03-04T10:06:12+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241217_GB77_Beitragsbild_KE.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1600\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"933\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Max Krah\u00e9\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@DezernatZ\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@DezernatZ\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Max Krah\u00e9\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"14 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/\"},\"author\":{\"name\":\"Max Krah\u00e9\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/person\/19b698abed5cb742ad5605eaa84bffb9\"},\"headline\":\"Ein Jahr im Zeichen der Finanzpolitik\",\"datePublished\":\"2024-12-17T16:00:45+00:00\",\"dateModified\":\"2025-03-04T10:06:12+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/\"},\"wordCount\":2419,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241217_GB77_Beitragsbild_KE.png\",\"keywords\":[\"Climate\",\"Economic policy\",\"Fiscal Policy\",\"JS\",\"Klima\",\"MK\",\"PSG\",\"Wirtschaftspolitik\"],\"articleSection\":[\"Geldbrief\"],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/\",\"url\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/\",\"name\":\"Ein Jahr im Zeichen der Finanzpolitik - Dezernat Zukunft\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241217_GB77_Beitragsbild_KE.png\",\"datePublished\":\"2024-12-17T16:00:45+00:00\",\"dateModified\":\"2025-03-04T10:06:12+00:00\",\"description\":\"Mit der Ausweitung gr\u00fcner Industriepolitik scheint der Staat die gr\u00fcne Transformation beschleunigen zu wollen. Doch in einigen Sektoren verhindert er den Ausstieg aus fossilen Energien aktiv. Im Geldbrief beleuchtet unsere neue Kollegin Dr. Vera Huwe, wie sich diese widerspr\u00fcchliche Gleichzeitigkeit erkl\u00e4ren l\u00e4sst. Anhand ihrer Studie zur Transformation der Luftfahrtindustrie, die unten verlinkt ist, lotet sie Potentiale und Grenzen gr\u00fcner Industriepolitik aus.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241217_GB77_Beitragsbild_KE.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241217_GB77_Beitragsbild_KE.png\",\"width\":1600,\"height\":933},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/home_en\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Ein Jahr im Zeichen der Finanzpolitik\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#website\",\"url\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/\",\"name\":\"Dezernat Zukunft\",\"description\":\"Institut f\u00fcr Makrofinanzen\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#organization\",\"name\":\"Dezernat Zukunft\",\"url\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Dezernat_Zukunft-01_Zeichenfla\u0308che-1.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Dezernat_Zukunft-01_Zeichenfla\u0308che-1.png\",\"width\":966,\"height\":167,\"caption\":\"Dezernat Zukunft\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/x.com\/DezernatZ\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/person\/19b698abed5cb742ad5605eaa84bffb9\",\"name\":\"Max Krah\u00e9\",\"url\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/author\/maxkrahe\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Ein Jahr im Zeichen der Finanzpolitik - Dezernat Zukunft","description":"Mit der Ausweitung gr\u00fcner Industriepolitik scheint der Staat die gr\u00fcne Transformation beschleunigen zu wollen. Doch in einigen Sektoren verhindert er den Ausstieg aus fossilen Energien aktiv. Im Geldbrief beleuchtet unsere neue Kollegin Dr. Vera Huwe, wie sich diese widerspr\u00fcchliche Gleichzeitigkeit erkl\u00e4ren l\u00e4sst. Anhand ihrer Studie zur Transformation der Luftfahrtindustrie, die unten verlinkt ist, lotet sie Potentiale und Grenzen gr\u00fcner Industriepolitik aus.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Ein Jahr im Zeichen der Finanzpolitik - Dezernat Zukunft","og_description":"Mit der Ausweitung gr\u00fcner Industriepolitik scheint der Staat die gr\u00fcne Transformation beschleunigen zu wollen. Doch in einigen Sektoren verhindert er den Ausstieg aus fossilen Energien aktiv. Im Geldbrief beleuchtet unsere neue Kollegin Dr. Vera Huwe, wie sich diese widerspr\u00fcchliche Gleichzeitigkeit erkl\u00e4ren l\u00e4sst. Anhand ihrer Studie zur Transformation der Luftfahrtindustrie, die unten verlinkt ist, lotet sie Potentiale und Grenzen gr\u00fcner Industriepolitik aus.","og_url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/","og_site_name":"Dezernat Zukunft","article_published_time":"2024-12-17T16:00:45+00:00","article_modified_time":"2025-03-04T10:06:12+00:00","og_image":[{"width":1600,"height":933,"url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241217_GB77_Beitragsbild_KE.png","type":"image\/png"}],"author":"Max Krah\u00e9","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@DezernatZ","twitter_site":"@DezernatZ","twitter_misc":{"Written by":"Max Krah\u00e9","Est. reading time":"14 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/"},"author":{"name":"Max Krah\u00e9","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/person\/19b698abed5cb742ad5605eaa84bffb9"},"headline":"Ein Jahr im Zeichen der Finanzpolitik","datePublished":"2024-12-17T16:00:45+00:00","dateModified":"2025-03-04T10:06:12+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/"},"wordCount":2419,"publisher":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241217_GB77_Beitragsbild_KE.png","keywords":["Climate","Economic policy","Fiscal Policy","JS","Klima","MK","PSG","Wirtschaftspolitik"],"articleSection":["Geldbrief"],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/","url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/","name":"Ein Jahr im Zeichen der Finanzpolitik - Dezernat Zukunft","isPartOf":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241217_GB77_Beitragsbild_KE.png","datePublished":"2024-12-17T16:00:45+00:00","dateModified":"2025-03-04T10:06:12+00:00","description":"Mit der Ausweitung gr\u00fcner Industriepolitik scheint der Staat die gr\u00fcne Transformation beschleunigen zu wollen. Doch in einigen Sektoren verhindert er den Ausstieg aus fossilen Energien aktiv. Im Geldbrief beleuchtet unsere neue Kollegin Dr. Vera Huwe, wie sich diese widerspr\u00fcchliche Gleichzeitigkeit erkl\u00e4ren l\u00e4sst. Anhand ihrer Studie zur Transformation der Luftfahrtindustrie, die unten verlinkt ist, lotet sie Potentiale und Grenzen gr\u00fcner Industriepolitik aus.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/#primaryimage","url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241217_GB77_Beitragsbild_KE.png","contentUrl":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/20241217_GB77_Beitragsbild_KE.png","width":1600,"height":933},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-jahr-im-zeichen-der-finanzpolitik\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/home_en\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Ein Jahr im Zeichen der Finanzpolitik"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#website","url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/","name":"Dezernat Zukunft","description":"Institut f\u00fcr Makrofinanzen","publisher":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#organization","name":"Dezernat Zukunft","url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Dezernat_Zukunft-01_Zeichenfla\u0308che-1.png","contentUrl":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Dezernat_Zukunft-01_Zeichenfla\u0308che-1.png","width":966,"height":167,"caption":"Dezernat Zukunft"},"image":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/DezernatZ"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/person\/19b698abed5cb742ad5605eaa84bffb9","name":"Max Krah\u00e9","url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/author\/maxkrahe\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75497","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/41"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=75497"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75497\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":76274,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75497\/revisions\/76274"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/75480"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=75497"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=75497"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=75497"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}