{"id":73051,"date":"2024-02-22T17:12:55","date_gmt":"2024-02-22T16:12:55","guid":{"rendered":"https:\/\/dezernat-zukunft.org\/?p=73051"},"modified":"2024-05-15T11:52:40","modified_gmt":"2024-05-15T09:52:40","slug":"drei-lehren-aus-neuen-ezb-vermogensdaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/drei-lehren-aus-neuen-ezb-vermogensdaten\/","title":{"rendered":"Drei Lehren aus neuen EZB-Verm\u00f6gensdaten"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong><a href=\"mailto:bb@mpifg.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Benjamin Braun<\/a><\/strong>, Nils Kleimeier, Max Krah\u00e9<\/p>\n\n\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: left;\">Diesen Januar hat die EZB erstmalig <strong>verteilungsbasierte Verm\u00f6gensbilanzen<\/strong> (VVB) ver\u00f6ffentlicht. Vereinfacht: Wem geh\u00f6rt wie viel? Drei Lehren konnten wir aus einer ersten Analyse der Daten ziehen: Erstens, gerade Betriebsverm\u00f6gen ist stark konzentriert. Die Firmen der Eurozone geh\u00f6ren fast exklusiv den oberen zehn Prozent. Zweitens, die L\u00fccke zwischen Eigent\u00fcmer:innen und Mieter:innen klafft immer st\u00e4rker. W\u00e4hrend 2011 die Eigent\u00fcmer:innen in Deutschland noch durchschnittlich achtmal so reich wie die Mieter:innen waren, sind sie heute zehnmal so reich. Drittens: Obwohl diese Daten ein gro\u00dfer Schritt nach vorne sind, gibt es Nachbesserungsbedarf. Insbesondere in das obere Ende der Verteilung geben sie noch zu wenig Einblick.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: revert; color: initial;\">Daten zu Verm\u00f6gen und Verm\u00f6gensverteilung waren bisher Mangelware. In diesem Geldbrief betrachten wir die <\/span><strong style=\"font-size: revert; color: initial;\">verteilungsbasierten Verm\u00f6gensbilanzen<\/strong><span style=\"font-size: revert; color: initial;\">, eine neue Datenquelle, die die EZB gerade ver\u00f6ffentlicht hat, und ziehen drei erste Lehren.<\/span><a style=\"font-size: revert;\" href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a><\/p>\n<h4><strong>Die verteilungsbasierten Verm\u00f6gensbilanzen sind ein Fortschritt<\/strong><\/h4>\n<p>Die bisher beste internationale Quelle zu Privatverm\u00f6gen war die Luxembourg Wealth Study. Diese basiert auf Umfragen. Allerdings stimmen diese Umfragedaten nicht mit den Gesamtzahlen \u00fcberein, die sich aus nationalen Rechnungslegungsrahmen ergeben, zum Beispiel aus der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. Daher sind sie gerade aus makro\u00f6konomischer Sicht unbefriedigend.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Euroraum \u00e4ndert sich dies nun durch die Einf\u00fchrung von verteilungsbasierten Verm\u00f6gensbilanzen (VVB), die im Januar erstmals von der EZB ver\u00f6ffentlicht wurden. (Die US Federal Reserve ver\u00f6ffentlicht solche Daten bereits seit 2019).<\/p>\n<p>Zuvor gab es zwei statistische Quellen zu den Verm\u00f6gen und Verbindlichkeiten von Haushalten im Euroraum:<\/p>\n<ul>\n<li>Die gesamtwirtschaftliche Finanzierungsrechnung (auf Englisch: <em>Financial Accounts<\/em>), die Teil der viertelj\u00e4hrlichen Sektorrechnung des Europ\u00e4ischen System der Zentralbanken (ESZB) Deren Daten sind volkswirtschaftlich konsistent, weisen jedoch nur aggregierte Werte f\u00fcr den gesamten Haushaltssektor aus.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a><\/li>\n<li>Die Umfrage zu Finanzen und Konsum der Haushalte (auf Englisch: <em>Household Finance and Consumption Survey<\/em>, HFCS), die periodisch Daten zur Verm\u00f6gensverteilung unter Haushalten in allen L\u00e4ndern des Euroraums sammelt. Wie die Luxembourg Wealth Study Daten weisen diese Verm\u00f6gensverteilungen aus, waren aber bisher nicht makro\u00f6konomisch konsistent.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die VVB kombinieren diese beiden Datenquellen: Sie stellen Verteilungsdaten zu Haushaltsverm\u00f6gen bereit, die mit den in der Finanzierungsrechnung ausgewiesenen Aggregaten \u00fcbereinstimmen.<\/p>\n<p>Der Nutzen dieser Daten h\u00e4ngt davon ab, wie sie aufgeschl\u00fcsselt und analysiert werden k\u00f6nnen. Die VVB bieten drei Aufschl\u00fcsselungen: nach Nettoverm\u00f6gen (Reichtumsdezile), nach Wohneigent\u00fcmerstatus (Eigent\u00fcmer:innen\/Mieter:innen) und nach Besch\u00e4ftigungsstatus (besch\u00e4ftigt, selbstst\u00e4ndig, arbeitslos). F\u00fcr jede Aufschl\u00fcsselung gibt es drei Ma\u00dfzahlen: Gesamtverm\u00f6gen, Durchschnittsverm\u00f6gen pro Haushalt und Durchschnittsverm\u00f6gen pro Kopf.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir aus diesen Daten lernen?<\/p>\n<h4><strong>Das Verm\u00f6gen ist an der Spitze konzentriert<\/strong><\/h4>\n<p>Zun\u00e4chst best\u00e4tigen die VVB ein zentrales Ergebnis der j\u00fcngeren Ungleichheitsforschung: Verm\u00f6gen konzentriert sich an der Spitze. Abbildung 1 zeigt den Anteil der obersten 5 Prozent am Gesamtnettoverm\u00f6gen des letztverf\u00fcgbaren Zeitraums, das zweite Quartal 2023. An der Spitze finden wir Lettland, \u00d6sterreich, Litauen und Deutschland, wo die reichsten 5 Prozent der Haushalte zwischen 59 und 48 Prozent des Gesamtnettoverm\u00f6gens besitzen. (Die Abk\u00fcrzungen in dieser und den folgenden Abbildungen folgen <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/Europa\/DE\/Staat\/Laendercodes.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dieser Standardklassifizierung<\/a>).<\/p>\n<p><strong>Abbildung 1<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-73010 aligncenter\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-1.png\" alt=\"\" width=\"751\" height=\"760\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-1.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-1-296x300.png 296w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-1-1012x1024.png 1012w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-1-768x777.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-1-1518x1536.png 1518w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-1-100x101.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-1-1184x1198.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 751px) 100vw, 751px\" \/><\/p>\n<p>In Abbildung 2 spiegelt sich der Anteil der obersten 5 Prozent im Zeitverlauf f\u00fcr (ausgew\u00e4hlte) westeurop\u00e4ische und alle osteurop\u00e4ischen L\u00e4nder im Euroraum wider. Die Konzentration des Verm\u00f6gens an der Spitze hat in Westeuropa seit 2011 generell zugenommen. Die Niederlande sind eine frappierende Ausnahme, wobei wir nicht sicher sind, ob den Daten im Hinblick auf die dort fallende Verm\u00f6genskonzentration zu trauen ist. In Osteuropa, wo die Zeitreihen etwas k\u00fcrzer sind, zeigen nur Lettland und Litauen einen klaren Trend zu h\u00f6herer Verm\u00f6genskonzentration.<\/p>\n<p><strong>Abbildung 2<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-73035  aligncenter\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-2-1.png\" alt=\"\" width=\"749\" height=\"832\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-2-1.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-2-1-270x300.png 270w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-2-1-921x1024.png 921w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-2-1-768x853.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-2-1-1382x1536.png 1382w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-2-1-100x111.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-2-1-1184x1316.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 749px) 100vw, 749px\" \/><\/p>\n<h4><strong>Die Firmen geh\u00f6ren den oberen zehn Prozent<\/strong><\/h4>\n<p>Spannender wird es, wenn wir die Verm\u00f6gen nach verschiedenen Anlageklassen aufschl\u00fcsseln. Denn unterschiedliche Verm\u00f6genswerte haben eine unterschiedliche Bedeutung und erzielen unterschiedliche Renditen. Einerseits ist Immobilienbesitz eine qualitativ andere Verm\u00f6gensform als der Besitz und die Kontrolle von Firmen. Andererseits haben Wirtschaftshistoriker:innen gezeigt, dass risikoreichere Anlagen \u2014 insbesondere Aktien \u2014 auf lange Sicht h\u00f6here Renditen erzielen als risikoarme Anlagen, wie Lebensversicherungen oder Anleihen. (Auch Immobilien haben sich auf lange Sicht au\u00dfergew\u00f6hnlich gut entwickelt, <a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/qje\/article\/134\/3\/1225\/5435538\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jord\u00e0 et al. 2019<\/a>).<\/p>\n<p>Hier sind die VVB besonders n\u00fctzlich: Sie erm\u00f6glichen es uns, die Zusammensetzung der Haushaltsportfolios entlang der Verm\u00f6gensverteilung (sowie nach Besch\u00e4ftigungsstatus und Wohnstatus) zu untersuchen. Abbildung 3 und 4 schl\u00fcsseln die Portfolios nach Verm\u00f6gensdezilen f\u00fcr Deutschland und Ungarn auf. Blaue Bereiche stehen f\u00fcr Betriebsverm\u00f6gen (\u201eBTR\u201c), rote f\u00fcr Finanzverm\u00f6gen (\u201eFIN\u201c), orange f\u00fcr Immobilien.<\/p>\n<p><strong>Abbildung 3<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-73025 aligncenter\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-3-1.png\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"713\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-3-1.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-3-1-300x285.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-3-1-1024x974.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-3-1-768x731.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-3-1-1536x1461.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-3-1-100x95.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-3-1-1184x1126.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Abbildung 4<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-73027  aligncenter\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-4-1.png\" alt=\"\" width=\"752\" height=\"732\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-4-1.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-4-1-300x292.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-4-1-1024x997.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-4-1-768x748.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-4-1-1536x1496.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-4-1-100x97.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-4-1-1184x1153.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 752px) 100vw, 752px\" \/><\/p>\n<p>Dabei zeigt sich: \u00dcber alle Dezile und L\u00e4nder hinweg sind Immobilien der wichtigste Verm\u00f6gensbestandteil. Besonders ungleichm\u00e4\u00dfig verteilt sind hingegen Beteiligungen an Unternehmen: In Deutschland kontrolliert das oberste Dezil 87 Prozent aller Firmenanteile. Diese kommen in zwei Formen vor.<\/p>\n<ul>\n<li>Einerseits gibt es die VVB-Kategorie \u201eBetriebsverm\u00f6gen\u201c, die nicht-b\u00f6rsennotierte Anteile (sprich Anteile an nicht b\u00f6rsennotierten Gesellschaften) und Eigenkapital in nicht-inkorporierten Unternehmen (sprich Unternehmen, die nicht als juristische Personen im Handelsregister eingetragen sind) umfasst.<\/li>\n<li>Andererseits gibt es b\u00f6rsennotierte Aktien und Anteile an Investmentfonds. Diese Formen von Unternehmenseigentum sind als Finanzverm\u00f6gen klassifiziert.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Abbildung 5 macht die besonders ungleiche Verteilung dieser Verm\u00f6genswerte deutlich. Besonders auffallend: In der Kategorie \u201eBetriebsverm\u00f6gen\u201c, sprich bei den eher mittelst\u00e4ndischen Firmen, die nicht an B\u00f6rsen notiert sind, halten die oberen 10 Prozent 94,5 Prozent aller Firmenanteile. Bei den b\u00f6rsennotierten Firmen sind es hingegen \u201enur\u201c 70,7 Prozent. Entgegen dem weitverbreiteten Narrativ gibt es in Deutschland also weniger eine Scheu, in Aktien zu investieren, als vor allem eine enorme Konzentration im Besitz von Betriebsverm\u00f6gen.<\/p>\n<p><strong>Abbildung 5<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-73018 aligncenter\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-5.png\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"887\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-5.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-5-254x300.png 254w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-5-866x1024.png 866w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-5-768x908.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-5-1299x1536.png 1299w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-5-100x118.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-5-1184x1400.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<h4><strong>Die L\u00fccke zwischen Eigent\u00fcmer:innen und Mieter:innen w\u00e4chst<\/strong><\/h4>\n<p>Wie erw\u00e4hnt, erlauben die VVB zwei weitere Aufschl\u00fcsselungen: nach Wohnstatus (Eigent\u00fcmer:innen\/Mieter:innen) und nach Besch\u00e4ftigungsstatus (besch\u00e4ftigt\/selbstst\u00e4ndig\/arbeitslos). Angesichts der zentralen Rolle von Immobilien im Haushaltsverm\u00f6gen ist zu erwarten, dass Eigent\u00fcmer:innen erheblich reicher sind als Nicht-Eigent\u00fcmer:innen. Aber wie viel reicher genau?<\/p>\n<p>Die Antwort ist frappierend \u2014 der durchschnittliche Eigent\u00fcmerhaushalt ist etwa 5- bis 12-mal reicher als der durchschnittliche Mieterhaushalt (Abbildung 6), im Extremfall Litauen sogar 16-mal. Mit Ausnahme von L\u00e4ndern, die eine schleppende Entwicklung der Immobilienpreise nach 2008 erlebt haben (Griechenland, Spanien) oder wo das Wachstum der Hauspreise im Wesentlichen flach war (Italien), hat die Verm\u00f6genskluft zwischen Eigent\u00fcmer:innen und Mieter:innen enorm zugenommen, und zwar sowohl in Ost- als auch in Westeuropa. Mit anderen Worten, extreme Verm\u00f6gensdivergenz getrieben durch Wohneigentum, wie k\u00fcrzlich von <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/f21642d8-da2d-4e75-886e-2b7c1645f063\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">John Burn-Murdoch in der Financial Times eindrucksvoll f\u00fcr Gro\u00dfbritannien und die USA festgehalten<\/a>, ist den Euro-L\u00e4ndern keineswegs fremd.<\/p>\n<p><strong>Abbildung 6<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-73037  aligncenter\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-8-1.png\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"867\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-8-1.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-8-1-259x300.png 259w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-8-1-886x1024.png 886w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-8-1-768x888.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-8-1-1328x1536.png 1328w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-8-1-100x116.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Geldbrief-58_Abbildung-8-1-1184x1369.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<h4><strong>Die VVB haben Nachbesserungsbedarfe<\/strong><\/h4>\n<p>Wie wir gezeigt haben, k\u00f6nnen wir bereits jetzt viel aus den Daten der VVB lernen. Dennoch gibt es Nachbesserungsbedarf. Denn die Daten erlauben keine detaillierten Aufschl\u00fcsselungen an der Spitze der Verm\u00f6gensverteilung. Generell werden Werte nur f\u00fcr die reichsten zehn, manchmal f\u00fcnf Prozent der Haushalte ausgewiesen. Dar\u00fcber, was innerhalb der obersten ein oder 0,1 Prozent geschieht, k\u00f6nnen wir nichts erfahren \u2014 und dass, obwohl die viel detaillierteren Daten der Federal Reserve aufzeigen, dass die Verm\u00f6gensportfolios des obersten ein Prozents (und noch mehr des obersten 0,1 Prozents) sich deutlich von denen der n\u00e4chsten neun Prozent unterscheiden.<\/p>\n<p>Das ist umso entt\u00e4uschender, da einige mitgliedsstaatliche Zentralbanken bereits jetzt \u00fcber Daten verf\u00fcgen, um das oberste Dezil weiter aufzuschl\u00fcsseln: siehe zum Beispiel den <a href=\"https:\/\/www.bundesbank.de\/resource\/blob\/894880\/958edb67dec48f1dbdeccaf0efd36768\/mL\/2022-07-vermoegensbilanz-data.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Monatsbericht der Bundesbank von Juli 2022<\/a>.<\/p>\n<p>Wir fordern das ESZB auf, hier ihr Datenangebot weiter zu verbessern. Denn wenn es um Verm\u00f6gen geht, spielt die Musik nicht im obersten Dezil, sondern im obersten Prozent, teils im obersten Promille.<\/p>\n<p><strong>Unsere Leseempfehlungen:<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p>Wer sich tiefer in verteilungsbasierte Statistiken einlesen m\u00f6chte, dem seien die folgenden Texte empfohlen:<\/p>\n<ul>\n<li>Bach, S., Bartels, C., &amp; Neef, T. (2022). <a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/document\/doi\/10.7208\/chicago\/9780226816043-024\/html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Distributional National Accounts: A Macro- Micro Approach to Inequality in Germany<\/a>. In Distributional National Accounts: A Macro- Micro Approach to Inequality in Germany (S. 625\u2013640). University of Chicago Press.<\/li>\n<li>Bruil, A. (2023). <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1111\/roiw.12609\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Distributional national accounts for the Netherlands and a comparison with 12 other countries<\/a>. Review of Income and Wealth, 69(4), S. 886\u2013906.<\/li>\n<li>Bundesbank, D. (2022). <a href=\"https:\/\/www.bundesbank.de\/resource\/blob\/894880\/958edb67dec48f1dbdeccaf0efd36768\/mL\/2022-07-vermoegensbilanz-data.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eine verteilungsbasierte Verm\u00f6gensbilanz der privaten Haushalte in Deutschland\u2013Ergebnisse und Anwendungen<\/a>. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank Juli, S. 15\u201340.<\/li>\n<li>OENB (2024). <a href=\"https:\/\/oenb.shinyapps.io\/DWA_OeNB\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Distributional wealth accounts dashboard<\/a>. \u00d6sterreichische Nationalbank.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h4><strong>Fu\u00dfnoten<\/strong><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/h4>\n<p><a style=\"font-size: revert;\" href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a><span style=\"font-size: revert; color: initial;\"> Der Text und die Grafiken basieren auf dem Blogbeitrag \u201e<\/span><a style=\"font-size: revert;\" href=\"https:\/\/benjaminbraun.org\/posts\/dwa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Exploring the ECB\u2019s distributional wealth accounts<\/a><span style=\"font-size: revert; color: initial;\">\u201c, den Benjamin Braun am 16.1.2024 auf seiner Webseite ver\u00f6ffentlicht hat.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Um einen Eindruck davon zu bekommen, was diese aggregierten sektoralen Bilanzdaten \u00fcber Haushaltsverm\u00f6gen aussagen, kann man sich das <a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/stats\/macroeconomic_and_sectoral\/sector_accounts\/html\/index.en.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">relevante Dashboard<\/a> der EZB ansehen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Medienbericht 22.02.2024<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Medienerw\u00e4hnungen und Auftritte<\/strong>\n<ul>\n<li>Am 13.02.24 wurde Florian Schuster bei <a href=\"https:\/\/table.media\/europe\/analyse\/weniger-investitionen-oekonomen-beurteilen-neue-eu-schuldenregeln-kritisch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Table Europe<\/a> zu den neuen EU-Schuldenregeln zitiert.<\/li>\n<li>Am 20.02.24 hat Philipp J\u00e4ger im <a href=\"https:\/\/background.tagesspiegel.de\/energie-klima\/die-energieintensive-industrie-sollte-an-europas-guenstigsten-standorten-produzieren\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tagesspiegel Background<\/a> in seinem Gastbeitrag unseren Policy Brief zur Industriepolitik erw\u00e4hnt.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: center;\"><em><i data-stringify-type=\"italic\">The\u00a0<b data-stringify-type=\"bold\">Geldbrief<\/b>\u00a0is our newsletter on current developments in economic, fiscal, and monetary policy. We appreciate your feedback and suggestions. Send it to<\/i> info[at]dezernatzukunft.org<\/em><\/p>\n<hr \/>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diesen Januar hat die EZB erstmalig verteilungsbasierte Verm\u00f6gensbilanzen (VVB) ver\u00f6ffentlicht. Vereinfacht: Wem geh\u00f6rt wie viel? Drei Lehren konnten wir aus einer ersten Analyse der Daten ziehen: Erstens, gerade Betriebsverm\u00f6gen ist stark konzentriert. Die Firmen der Eurozone geh\u00f6ren fast exklusiv den oberen zehn Prozent. Zweitens, die L\u00fccke zwischen Eigent\u00fcmer:innen und Mieter:innen klafft immer st\u00e4rker. W\u00e4hrend 2011 die Eigent\u00fcmer:innen in Deutschland noch durchschnittlich achtmal so reich wie die Mieter:innen waren, sind sie heute zehnmal so reich. Drittens: Obwohl diese Daten ein gro\u00dfer Schritt nach vorne sind, gibt es Nachbesserungsbedarf. 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