{"id":71135,"date":"2023-07-20T15:58:04","date_gmt":"2023-07-20T13:58:04","guid":{"rendered":"https:\/\/dezernat-zukunft.org\/?p=71135"},"modified":"2024-03-26T15:08:31","modified_gmt":"2024-03-26T14:08:31","slug":"ein-resilienter-boom-spaniens-energiewende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/ein-resilienter-boom-spaniens-energiewende\/","title":{"rendered":"Ein resilienter Boom: Spaniens Energiewende"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong><a href=\"mailto:axel.koelschbach@dezernatzukunft.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Axel K\u00f6lschbach<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: left;\">In Berlin haben letzte Woche die Sommerferien begonnen. Auch der Geldbrief verabschiedet sich n\u00e4chste Woche in die Sommerpause. Doch vorher richtet sich unser Blick nach Spanien, das seit Wochen unter einer Hitzewelle leidet, und wo diesen Sonntag Wahlen anstehen. Unser Fokus: der Ausbau der erneuerbaren Energien und die kluge F\u00f6rderung der vom Kohleausstieg betroffenen Regionen.<\/p>\n<p>Diesen Sonntag sind Wahlen in Spanien. Es steht viel auf dem Spiel. Ministerpr\u00e4sident S\u00e1nchez, bei Amtsantritt die Hoffnung der europ\u00e4ischen Sozialdemokratie, droht gegen eine Koalition aus der konservativen Partido Popular und der nationalistischen, rechtsextremen Partei VOX zu verlieren \u2014 obwohl Inflation und Arbeitslosigkeit gering sind und der Mindestlohn gesteigert wurde. Doch in diesem Geldbrief wollen wir nicht die Wahl selbst kommentieren, sondern berichten, warum die spanische Energiewende diese Wahl unabh\u00e4ngig vom Ergebnis gut \u00fcberstehen sollte.<\/p>\n<h4>Der erste Solarboom endete durch Austerit\u00e4t. Der zweite wird getrieben durch die Privatwirtschaft<\/h4>\n<p>Ein guter Einstiegspunkt ist der Ausbau der Solarenergie in Spanien. Dieser hat bisher zwei Wellen gesehen: Ab 2007 gab es einen ersten Solarboom, initiiert durch ein F\u00f6rderprogramm, <a href=\"https:\/\/archive.nytimes.com\/www.nytimes.com\/gwire\/2009\/08\/18\/18greenwire-spains-solar-market-crash-offers-a-cautionary-88308.html?pagewanted=2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">welches Solarstrom f\u00fcr 44ct\/kWh abnahm<\/a>, das Zehnfache des damaligen Marktpreises. Hektarweise wurden Agrarfl\u00e4chen zu Solarfeldern transformiert, statt der geplanten 400 Megawatt in vier Jahren wurden 3.500 installiert.<\/p>\n<p>Da die fiskalischen Kosten stark anstiegen, wurden die Subventionen ab 2010 sogar r\u00fcckwirkend reduziert, sprich auch f\u00fcr bereits installierte Anlagen, lange vor Ende der geplanten Laufzeit von 25 Jahren. Schlie\u00dflich wurde das Programm ohne ad\u00e4quaten Ersatz eingestellt, unter anderem weil EU, EZB und IWF Spanien in der Eurokrise ein strenges Sparprogramm verordneten. Der erneuerbare Sektor geriet in den freien Fall und wanderte ab. Hoch verschuldete Landwirte<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> klagten auf Schadensersatz. Das Ergebnis war, dass in einem der sonnigsten L\u00e4nder Europas bis 2018 weniger als 5% des Stroms aus Solarenergie kamen. Der abrupte Stopp der Subventionen f\u00fchrte zu einem gro\u00dfen Vertrauensverlust der Privatwirtschaft in Energiesubventionen durch den spanischen Staat, der teilweise bis heute anh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Als S\u00e1nchez 2018 die Regierung \u00fcbernahm, benannte er die \u00f6kologische Transformation zur Regierungspriorit\u00e4t. Der Ausbau der erneuerbaren Energien gewann wieder an Fahrt: Die Solarkapazit\u00e4t hat sich seit 2018 fast verf\u00fcnffacht und betr\u00e4gt aktuell 22 GW, die Windkapazit\u00e4t wurde seitdem um 30% ausgebaut und betr\u00e4gt 30 GW (siehe Abbildung 1).<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Dieses Jahr wird Spanien das erste gro\u00dfe europ\u00e4ische Land sein, welches \u00fcber die H\u00e4lfte seines Stroms aus Erneuerbaren generiert. Dazu kommen noch etwa 20% aus Atomkraft, sodass sich der CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck der spanischen Stromproduktion mit dem franz\u00f6sischen, vom Atomstrom dominierten Strommix messen kann. Spanien wird seine Dekarbonisierungsziele im Stromsektor wesentlich fr\u00fcher als geplant erreichen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>Abbildung 1<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-71191\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Abbildung-1_v2.png\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"773\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Abbildung-1_v2.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Abbildung-1_v2-291x300.png 291w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Abbildung-1_v2-994x1024.png 994w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Abbildung-1_v2-768x792.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Abbildung-1_v2-1490x1536.png 1490w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Abbildung-1_v2-100x103.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Abbildung-1_v2-1184x1220.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<p>Neben den f\u00fcnf gro\u00dfen spanischen Energiekonzernen installieren nun auch immer mehr Eigenheimbesitzende Photovoltaik auf ihren D\u00e4chern: Die f\u00fcr den Eigenverbrauch installierte Neukapazit\u00e4t stieg im Jahr 2022 um <a href=\"https:\/\/www.unef.es\/es\/comunicacion\/comunicacion-post\/el-autoconsumo-fotovoltaico-instalado-en-espana-crecio-un-108-respecto-a-2021\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">108%<\/a>. Diese Investitionen sollen sich in 3-6 Jahren bereits amortisieren, der Flaschenhals sind nun die Zulassungsverfahren.\u00a0<\/p>\n<h4>Woher kommt dieser neue Boom?<\/h4>\n<p>Erstens: Wegen stark gesunkener Errichtungskosten<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> und des hohen Strompreises<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a> erreichten Solarenergieprojekte aufs Jahr gerechnete Renditen von bis zu 22%. Zweitens hat die S\u00e1nchez-Regierung entscheidende <a href=\"https:\/\/autoconsumo.unef.es\/real-decreto-244-2019\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">administrative H\u00fcrden f\u00fcr den Eigenverbrauch<\/a> abgebaut. Drittens sind die hochqualifizierten Fachkr\u00e4fte aus dem ersten Solarboom zur\u00fcckgekehrt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist Spanien Vorreiter beim Einsatz der sogenannten \u201ePower Purchasing Agreements\u201c (PPAs). Das sind Vertr\u00e4ge zwischen Stromerzeugern und Abnehmern (in Spanien zumeist industrielle Gro\u00dfverbraucher), in denen der Abnahmepreis f\u00fcr eine Dauer von 12 bis 15 Jahre festgeschrieben ist und im Gegensatz zur festen Einspeiseverg\u00fctung keine staatlichen Garantien ben\u00f6tigen. PPAs haben nun auch in Deutschland Fu\u00df gefasst, da die EEG-Einspeiseverg\u00fctung an Attraktivit\u00e4t verliert und Off-Shore-Windanbieter zuverl\u00e4ssige Abnehmer suchen.<\/p>\n<p>Das Gelingen der spanischen Energiewende ist auch f\u00fcr Deutschland und Europa relevant. Unser <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/die-zukunft-energieintensiver-industrien-zwischenbericht-aus-unserem-industrieprojekt-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Industrieprojekt<\/a> zeigt, dass die spanischen Gestehungskosten f\u00fcr Strom und gr\u00fcnen Wasserstoff weltweit kompetitiv sind.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a> Aufgrund der geringen Bev\u00f6lkerungsdichte und der gro\u00dfen W\u00fcstenfl\u00e4chen im spanischen Inland sowie der hohen Volllaststunden k\u00f6nnte Spanien beachtliche Volumina produzieren. Wenn Europa vermehrt Wert auf Energieautonomie legen m\u00f6chte, w\u00e4re es sinnvoll, dieses Potenzial abzurufen, auch durch eine bessere Integration der Energieinfrastruktur (siehe Fu\u00dfnote 6).<\/p>\n<h4>Der Kohleausstieg wird auf kluge Weise abgefedert<\/h4>\n<p>Zur Energiewende geh\u00f6rt neben dem Ausbau der Erneuerbaren auch der Ausstieg aus der fossilen Stromerzeugung, mit Abfederung der sozialen H\u00e4rten. W\u00e4hrend die von der Bundesregierung freigegebenen F\u00f6rdermengen trotz vorgezogenem Kohleausstiegsdatum das 1,5 \u00b0C-Budget des Sektors rei\u00dfen, konnte Spanien in den letzten f\u00fcnf Jahren seinen Kohlestromanteil von 14% auf 1,4% reduzieren, und soll bis 2025 komplett kohlefrei sei.<\/p>\n<p>Gleichzeitig gestaltet Spanien den Strukturwandel proaktiv. Das \u201eInstituto de la Transformaci\u00f3n Justa\u201c (ITJ) betreut die Regionen, die von Minen- und Kraftwerkschlie\u00dfungen betroffen sind. Dabei gehen sie, wie wir finden, sehr intelligent vor:<\/p>\n<p><strong>Abbildung 2<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-71193\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Abbildung-2-1.png\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"806\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Abbildung-2-1.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Abbildung-2-1-279x300.png 279w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Abbildung-2-1-953x1024.png 953w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Abbildung-2-1-768x826.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Abbildung-2-1-1429x1536.png 1429w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Abbildung-2-1-100x108.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Abbildung-2-1-1184x1273.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<p>Kohlekraftwerke sind in Spanien aufgrund des CO<sub>2<\/sub>-Preises sowie wegen Umweltauflagen, die teure Umr\u00fcstungen erfordern, gr\u00f6\u00dftenteils unrentabel geworden. Im Rahmen des Schlie\u00dfungsantrags, den Betreiber stellen m\u00fcssen, wenn sie Anlagen schlie\u00dfen m\u00f6chten, verpflichtet die ITJ den Kraftwerksbetreiber, f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze sowie die kulturelle, \u00f6konomische und \u00f6kologische Entwicklung der Region zu sorgen. Daf\u00fcr schlie\u00dfen sie sogenannte \u201eJust Transition Agreements\u201c ab, bei denen auch die Gewerkschaften, lokale Arbeitgeber und die Lokalpolitik involviert werden.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem kann die ITJ den freigewordenen Netzanschlusspunkt neu vergeben, zum Beispiel an erneuerbare Stromproduzenten. Dies geschieht nicht in einer klassischen Versteigerung. Stattdessen stellen die Kandidaten gesamt\u00f6konomische Investitionspl\u00e4ne f\u00fcr die Region vor, die nach einem festgelegten <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/energiewende-neustart-nach-dem-kohleausstieg-warum-spanien-zum-gruenen-pionier-wird\/28975680.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Punkteverfahren<\/a> nach ESG-Kriterien bewertet werden. Diese auf sozial-\u00f6kologische Nachhaltigkeit ausgerichtete Form der Zuschlagsverteilung ist weltweit einmalig. Zum ersten Mal fand sie 2022 in Teruel statt, die n\u00e4chste Runde soll dieses Jahr in Cordoba sein.<\/p>\n<p>Das ITJ betont, dass die geschaffenen Arbeitspl\u00e4tze eine hohe Qualit\u00e4t haben sollen. In Teruel hatten sie damit auch Erfolg. Einfach Solar- und Windkraftanlagen zu bauen, w\u00e4re nicht zufriedenstellend, weil diese zwar bei Errichtung personalintensiv sind, im laufenden Betrieb aber nur wenig Arbeitskr\u00e4fte ben\u00f6tigen. Stattdessen wurde mit viel Kreativit\u00e4t f\u00fcr jede Region eine eigene L\u00f6sung gebastelt: Von der Windradrecyclinganlage bis zum geologischen Museum ist alles dabei.<\/p>\n<p>Die ITJ bezuschusste die Projekte mit 760 Millionen \u20ac.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><sup>[7]<\/sup><\/a> Damit konnten private Investitionen in H\u00f6he von fast 7,9 Milliarden \u20ac mobilisiert werden. Ein Viertel aller gr\u00fcnen Wasserstoffprojekte in Spanien findet heute in den vom Kohleausstieg betroffenen Regionen statt.<\/p>\n<p>Dies unterstreicht die Vorz\u00fcge einer aktiven Strukturwandelpolitik: H\u00e4tte man das Geld einfach pro Kopf an die Betroffenen ausgezahlt, w\u00e4ren sie wahrscheinlich in Scharen abgewandert, was die Landflucht, die sich in Spanien zuletzt zu einem Politikum entwickelt hat, noch verschlimmert h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Unter anderem durch ihren Fokus auf regionale Entwicklung anstatt von individueller Kompensation waren diese Projekte politisch sehr erfolgreich. Eine <a href=\"https:\/\/papers.ssrn.com\/sol3\/papers.cfm?abstract_id=4394195\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Untersuchung<\/a> konnte mit einer Differenzen-in-Differenzen-Methode zeigen, dass sie in der Tat das Abdriften der Wahlkreise nach Rechtsau\u00dfen verhinderten.<\/p>\n<h4><strong>Eine politisch resiliente Energiewende<\/strong><\/h4>\n<p>Abschlie\u00dfend l\u00e4sst sich festhalten: Trotz der rasch voranschreitenden Wende im spanischen Stromsektor wurde die Klimapolitik im jetzigen Wahlkampf nicht von den rechten Parteien instrumentalisiert. Es finden sich zwar Zitate, wo VOX und Einzelne in der PP den menschengemachten Klimawandel leugnen, sie nutzen es aber nicht zur allgemeinen Wahlkampfmobilisierung. In drei TV-Debatten wurde nur ein einziges Mal \u00fcber Klima- und Energiepolitik gesprochen. Lediglich die Vertreibung der Landwirte im l\u00e4ndlichen Raum wurde gelegentlich polemisiert.<\/p>\n<p>Die einzige wesentliche inhaltliche Differenz zwischen der rechten Volkspartei PP und S\u00e1nchez\u2018 PSOE in diesem Bereich scheint der Atomausstieg zu sein. Politisch wirkt die spanische Energiewende also resilient: Auch im Falle eines Regierungswechsels sollten die politischen Rahmenbedingungen halten. Solange die Strompreise und die Strompreiserwartungen nicht zu schnell fallen \u2014 denn der jetzige Solarboom wird von Privatinvestitionen und PPAs getrieben \u2014 bleiben wir also zuversichtlich.<\/p>\n<p><strong>Unsere Leseempfehlungen: <\/strong>Das k\u00f6nnt Ihr Euch an den Strand mitnehmen, wenn Ihr mehr \u00fcber spanische Politik verstehen wollt.<\/p>\n<ul>\n<li>Im englischsprachigen \u201e<a href=\"https:\/\/podcasters.spotify.com\/pod\/show\/thesobremesapodcast\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sobremesa Podcast<\/a>\u201c ist der Analyst Iago Moreno zu Gast und beschreibt das Schlachtfeld im Wahlkampf. Spannend!<\/li>\n<li>Sergio de Molinos\u2018 Buch \u201e<a href=\"https:\/\/www.wagenbach.de\/buecher\/titel\/1346-das-leere-spanien.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leeres Spanien<\/a>\u201c, \u00fcber die massive Entv\u00f6lkerung im l\u00e4ndlichen Raum und die Zur\u00fcckgelassenen. Diese Buchbesprechung beim <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/das-entvoelkerte-land-102.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschlandfunk<\/a> lohnt sich auch.<\/li>\n<li>Das (englische) <a href=\"https:\/\/www.transicionjusta.gob.es\/Documents\/Publicaciones%20ES%20y%20EN\/Spain_4%20years%20towards%20a%20just%20energy%20transition.pdf#page=38&amp;zoom=100,109,605\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Strategiepapier der ITJ<\/a>, wie beeintr\u00e4chtigte Regionen von der Energiewende unterst\u00fctzt werden. Sehr gut lesbar und inspirierend.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<h4>Fu\u00dfnoten<a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/h4>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Solaranlagen haben sehr hohe Investitionskosten am Anfang, da die Installation arbeitsintensiv ist und PV-Panels gerade in den Nullerjahren noch sehr teuer waren. Im laufenden Betrieb sinken die Kosten deutlich ab. Deswegen schmerzt eine fr\u00fchzeitig beendete Subvention \u2014 <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/fdedc4d2-0dfb-11e0-86e9-00144feabdc0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2010 wurden die versprochenen Tarife nachtr\u00e4glich halbiert<\/a>, <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20230602174937\/https:\/\/www.evwind.es\/2013\/07\/13\/spain-kills-feed-in-tariff-for-renewable-energy\/34379\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2013 dann der Zugang zu Neuf\u00f6rderungen f\u00fcr neue Anlagen gestoppt<\/a> \u2014 besonders.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Die gro\u00dfe Komponente der Wasserkraft hat eine unver\u00e4nderte Kapazit\u00e4t, produzierte aufgrund gr\u00f6\u00dferer Trockenheit etwas weniger Strom.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Man sollte hier einschr\u00e4nkend erw\u00e4hnen, dass die Elektrifizierung in Spanien nicht sonderlich weit fortgeschritten ist. Die Industrie sowie der Bausektor sind noch auf fossile Brennstoffe angewiesen. Der Umstieg auf E-Mobilit\u00e4t ist noch am Anfang. Au\u00dferdem ist der starke Tourismussektor sehr CO<sub>2<\/sub>-intensiv, zumal eng mit dem Flugverkehr verkn\u00fcpft. Anders als in Deutschland spielt das Heizen in Spanien wegen milder Winter hingegen nur eine untergeordnete Rolle.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Laut der <a href=\"https:\/\/www.iea.org\/data-and-statistics\/charts\/evolution-of-solar-pv-module-cost-by-data-source-1970-2020\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">IEA<\/a> sind diese in den 2010er-Jahren um etwa 80% gefallen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Der Strompreis bildet sich nach dem Merit-Order-Prinzip, sodass der Preis vom marginalen Energieproduktionsprozess abh\u00e4ngt. Das ist meistens Erdgas. Die Gaspreise stiegen bereits vor dem Ukrainekrieg an, und S\u00e1nchez\u2018 Regierung probierte bereits Anfang 2021 dagegen vorzugehen. Dies wurde zuerst von der EU-Kommission unterbunden, nach Kriegsanfang gestattet man S\u00e1nchez aber mit der \u201eExcepci\u00f3n Ib\u00e9rica\u201c eine Form der Gaspreisbremse durchzusetzen \u2013 monatelang bevor die deutsche Gaskommission \u00fcberhaupt zusammengestellt wurde. Damit gelang es Spanien, die Inflation dieses Jahr auf 1,6% runterzudr\u00fccken, so tief wie kein anderes europ\u00e4isches Land. Die Form der Gaspreisbremse senkte zwar ein wenig die Produzentenrente f\u00fcr Erneuerbare, aber nicht signifikant genug, um den Boom zu stoppen. Langfristig m\u00f6chte S\u00e1nchez es erm\u00f6glichen, dass die niedrigen Gestehungskosten f\u00fcr Strom an die Abnehmer weitergegeben werden k\u00f6nnen. Deswegen setzt er sich f\u00fcr eine Strommarktreform auf EU-Ebene ein.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Eine gro\u00dfe Einschr\u00e4nkung gilt dabei: Die Speicherm\u00f6glichkeiten f\u00fcr gr\u00fcnen Wasserstoff sind in Spanien stark begrenzt, weil entsprechende <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/abs\/pii\/S0360319919347299\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">geologische Kavernen<\/a> noch nicht erschlossen sind, anders als in Deutschland. Deswegen sollte Spanien besser an den Rest Europas angebunden werden. Eine Unterseepipeline zwischen Barcelona und Marseille ist zurzeit geplant.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Dies wurde nicht mit EU-F\u00f6rdergeldern finanziert. Die NextGeneration-T\u00f6pfe werden erst ab 2023 implementiert.<\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong>Medien- und Veranstaltungsbericht 20.07.2023<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li><strong>Medienerw\u00e4hnungen und Auftritte<\/strong>\n<ul>\n<li>Am 05.07.23 wurde der Geldbrief von Janek und Philippa zum Industriestrompreis bei\u00a0<u><a href=\"https:\/\/www.euractiv.com\/section\/economy-jobs\/news\/berlin-annoyed-by-eus-reluctance-on-industrial-power-tariff\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">euractiv<\/a><\/u><\/li>\n<li>Am 17.07.23 hat Max Krah\u00e9 bei der Friedrich-Ebert-Stiftung im Rahmen eines Seminar f\u00fcr Stipendiat:innen des IPS Programms einen Vortrag zum Thema Klimademokratie gehalten.<\/li>\n<li>Am 18.07.23 hat der <u><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20231204033344\/https:\/\/vorwaerts.de\/artikel\/spd-gemeinwohl-mittelpunkt-ruecken-will\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vorw\u00e4rts<\/a><\/u>\u00a0einen Artikel mit Vorschl\u00e4gen von Philippa und Lars Klingbeil f\u00fcr eine bessere Verteilungsgerechtigkeit ver\u00f6ffentlicht.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: center;\"><em><i data-stringify-type=\"italic\">The\u00a0<b data-stringify-type=\"bold\">Geldbrief<\/b>\u00a0is our newsletter on current developments in economic, fiscal, and monetary policy. We appreciate your feedback and suggestions. Send it to<\/i> axel.koelschbach<\/em><em>[at]dezernatzukunft.org<\/em><\/p>\n<hr \/>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Berlin haben letzte Woche die Sommerferien begonnen. Auch der Geldbrief verabschiedet sich n\u00e4chste Woche in die Sommerpause. Doch vorher richtet sich unser Blick nach Spanien, das seit Wochen unter einer Hitzewelle leidet, und wo diesen Sonntag Wahlen anstehen. 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