{"id":70884,"date":"2023-06-15T17:00:00","date_gmt":"2023-06-15T15:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dezernat-zukunft.org\/?p=70884"},"modified":"2024-12-19T17:04:57","modified_gmt":"2024-12-19T16:04:57","slug":"kipppunkte-sind-naher-als-angenommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/kipppunkte-sind-naher-als-angenommen\/","title":{"rendered":"Kipppunkte sind n\u00e4her als angenommen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong><a href=\"mailto:vera.huwe@dezernatzukunft.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Vera Huwe<\/a><\/strong>, Levi T. Henze, Janek Steitz<\/p>\n\n\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: left;\">In diesem Geldbrief machen wir einen Ausflug in die Klimawissenschaft. Warum? Unsere Kernthemen der Finanz- und Wirtschaftspolitik werden sowohl von der Entwicklung der Klimakrise als auch von Transformationsbem\u00fchungen massiv beeinflusst. Umgekehrt tragen sie dazu bei, ob und wie die Transformation gelingen kann. In unserem neuen Hintergrundpapier \u201e<a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/16-gruende-fuer-schnelles-handeln-kipppunkte-und-ihre-bedeutung-fuer-die-klimapolitik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">16 Gr\u00fcnde f\u00fcr schnelles Handeln \u2013 Kipppunkte und ihre Bedeutung f\u00fcr die Klimapolitik<\/a>\u201c zeigen wir, dass Kipppunkte im Erdsystem ein Umdenken der Finanz- und Wirtschaftspolitik erfordern. Denn Kipppunkte sind viel n\u00e4her als gedacht. Trotz vieler Unsicherheiten ist eins gewiss: Rasche Emissionsreduktionen <em>noch in diesem Jahrzehnt<\/em> sind zentral, um die Risiken des \u00dcberschreitens von Kipppunkten zu reduzieren. Dabei kommt es jetzt auf Effektivit\u00e4t, weniger auf Effizienz von Klimapolitik an.<\/p>\n<h4><strong>Die j\u00fcngste Klimaforschung zeigt: Kipppunkte sind viel n\u00e4her als lange angenommen <\/strong><\/h4>\n<p>Diese dramatische Revision hat weitreichende Implikationen f\u00fcr die Klimapolitik, ist aber weitgehend unbemerkt geblieben. Angelehnt an eine im letzten Jahr im Journal <em>Science<\/em> erschienenen Meta-Studie, zeichnen wir in unserem neuen Hintergrundpapier den aktuellen Wissensstand \u00fcber Kippelemente im Erdsystem nach, diskutieren Wechselwirkungen mit gesellschaftlichen Risiken und leiten grundlegende Implikationen f\u00fcr die deutsche Klimapolitik ab.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Es geht uns dabei nicht um die Empfehlung konkreter politischer Ma\u00dfnahmen, denn diese leiten sich nicht direkt aus der diskutierten Forschung ab. Vielmehr m\u00f6chten wir den Rahmen beleuchten, den die Klimawissenschaft f\u00fcr Wirtschafts- und Fiskalpolitik in den n\u00e4chsten Jahren setzt, und damit beginnen, Implikationen f\u00fcr Wirtschafts- und Fiskalpolitik herauszuarbeiten. Denn Klimarisiken sind nie reine biophysikalische Risiken, sie wechselwirken mit Gesellschaften. Diese Verflechtungen gilt es zu verstehen, um die Transformation beschleunigen und gesellschaftlich gestalten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h4><strong>Erderhitzung und Kippelemente<\/strong><\/h4>\n<p>Die Erderhitzung ist schon heute Realit\u00e4t. Seit dem Ende der letzten Eiszeit vor 12.000 Jahren entwickelte sich die menschliche Zivilisation in einem au\u00dfergew\u00f6hnlich stabilen Klima. Die globale Durchschnittstemperatur liegt jedoch bereits jetzt bei 1,2\u00b0C \u00fcber dem vorindustriellen Niveau \u2013 und die Erde erhitzt sich schneller als je zuvor. Damit sprinten wir auf einen Klimazustand zu, der sich radikal von der Vergangenheit unterscheidet (siehe Abbildung 1).<\/p>\n<p><strong>Abbildung 1<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-70852 aligncenter\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-1_Geldbrief-43.png\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"551\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-1_Geldbrief-43.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-1_Geldbrief-43-300x220.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-1_Geldbrief-43-1024x752.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-1_Geldbrief-43-768x564.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-1_Geldbrief-43-1536x1128.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-1_Geldbrief-43-100x73.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-1_Geldbrief-43-1184x870.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<p>Im Erdsystem sind derzeit 16 gro\u00dfe biophysikalische Kippelemente identifiziert (siehe Abbildung 2). Diese gehen beim \u00dcberschreiten eines kritischen Schwellenwerts in der globalen Durchschnittstemperatur selbstst\u00e4ndig in einen qualitativ anderen Zustand \u00fcber, was weitreichende Auswirkungen auf das Erdsystem hat. Klimaver\u00e4nderungen laufen also nicht gleichf\u00f6rmig zur Erhitzung ab, sondern k\u00f6nnen sich sprunghaft entfalten.<\/p>\n<p>Der Grund daf\u00fcr sind positive Feedbackeffekte<em>.<\/em> Beim Gr\u00f6nl\u00e4ndischen Eisschild etwa, einem wichtigen Kippelement in der Arktis, beginnt aufgrund der Erderhitzung das Eis zu schmelzen. Wenn das Eisschild an H\u00f6he verliert, kommt es mit der tieferliegenden, w\u00e4rmeren Umgebungsluft in Kontakt. In der w\u00e4rmeren Luft schmilzt das Eis dann noch schneller. Der R\u00fcckkopplungseffekt mit der Umgebungsluft sorgt daf\u00fcr, dass sich das Abschmelzen ab einem gewissen Punkt selbst erh\u00e4lt; das Eisschild kippt und der Totalverlust ist unaufhaltbar.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Abbildung 2<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-70854 aligncenter\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-2_Geldbrief-43.png\" alt=\"\" width=\"753\" height=\"651\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-2_Geldbrief-43.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-2_Geldbrief-43-300x259.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-2_Geldbrief-43-1024x885.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-2_Geldbrief-43-768x664.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-2_Geldbrief-43-1536x1328.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-2_Geldbrief-43-100x86.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-2_Geldbrief-43-1184x1023.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 753px) 100vw, 753px\" \/><\/p>\n<h4><strong>1,5 Grad markiert die Grenze, an der mehrere Kipppunkte wahrscheinlich werden<\/strong><\/h4>\n<p>Bis vor Kurzem ging man davon aus, dass Kipppunkte fr\u00fchestens Ende des Jahrhunderts relevant werden w\u00fcrden.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Die j\u00fcngste Forschung hat diese Annahme jedoch revidiert: Kipppunkte sind viel n\u00e4her als lange angenommen. Die aktuelle Forschung zeigt, dass bereits <strong>1,5\u00b0C Grad Erhitzung die Schwelle markiert, bei der das \u00dcberschreiten mehrerer Kipppunkte wahrscheinlich wird <\/strong>(siehe Abbildung 2). Dazu z\u00e4hlen u. a. das Abschmelzen der zwei gro\u00dfen Eisschilde in Gr\u00f6nland und in der Westantarktis, die f\u00fcr die Stabilit\u00e4t des Erdsystems von zentraler Bedeutung sind. F\u00fcr f\u00fcnf Kippelemente ist es nicht ausgeschlossen, dass Kippdynamiken schon in Gang gesetzt wurden.<\/p>\n<p><strong>Abbildung 3<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-70856 aligncenter\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-3_Geldbrief-43.png\" alt=\"\" width=\"751\" height=\"874\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-3_Geldbrief-43.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-3_Geldbrief-43-258x300.png 258w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-3_Geldbrief-43-879x1024.png 879w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-3_Geldbrief-43-768x894.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-3_Geldbrief-43-1319x1536.png 1319w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-3_Geldbrief-43-100x116.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-3_Geldbrief-43-1184x1379.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 751px) 100vw, 751px\" \/><\/p>\n<p>Der Paris-Zielkorridor von 1,5\u00b0 bis deutlich unter 2\u00b0 Temperaturanstiegs beschreibt also keinen Bereich einheitlichen Risikos. Vielmehr steigen die Risiken nach der unteren Grenze stark an. Aufgrund bisher kaum erforschter Wechselwirkungen zwischen Kippelementen k\u00f6nnte es au\u00dferdem zu sogenannten Kippkaskaden kommen: Das Kippen eines Kippelements destabilisiert das n\u00e4chste.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>Abbildung 4<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-70858 aligncenter\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-4_Geldbrief-43.png\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"613\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-4_Geldbrief-43.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-4_Geldbrief-43-300x245.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-4_Geldbrief-43-1024x837.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-4_Geldbrief-43-768x628.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-4_Geldbrief-43-1536x1256.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-4_Geldbrief-43-100x82.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Abbildung-4_Geldbrief-43-1184x968.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<p>Diese Ergebnisse haben eine klare Botschaft: Da die bisher angek\u00fcndigten politischen Ma\u00dfnahmen nicht Paris-konform sind, besteht das Risiko, kritische Schwellenwerte bald zu \u00fcberschreiten. Ohne baldige Trendumkehr wird das Rei\u00dfen der 1,5 Grad-Grenze schon in den fr\u00fchen 2030ern wahrscheinlich. Daher sind tiefe Emissionsminderungen <em>bereits in diesem Jahrzehnt<\/em> notwendig, um das Risiko von Kipppunkten zu minimieren. Die weitere Erhitzung h\u00e4ngt also ganz entscheidend davon ab, wie schnell wir die Emissionen jetzt senken. Jedes Zehntel Grad verhinderte Erhitzung macht einen Unterschied. Die verheerenden Folgen von Kipppunkten oder gar Kippkaskaden sind kein Problem der fernen Zukunft, sondern relevant f\u00fcr kurz- und mittelfristige Entscheidungen der Klimapolitik.<\/p>\n<h4><strong>Klimarisiken interagieren mit gesellschaftlichen Risiken<\/strong><\/h4>\n<p>Klimarisiken sind keine rein biophysikalischen Ereignisse, sondern treffen auf Gesellschaften, die bereits heute unterschiedlich vulnerabel sind und die politische L\u00f6sungen auf diese Krise finden m\u00fcssen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> Zum Beispiel erh\u00f6ht die Klimakrise den Druck auf Versorgungssysteme und kann darin bestehenden Vulnerabilit\u00e4ten verst\u00e4rken, wie etwa d\u00fcrre- und kriegsbedingte Steigerungen der Lebensmittelpreise. In anf\u00e4lligen Gesellschaften kann das Risiko systemisch werden: Eine kleine St\u00f6rung in einem Teilsystem k\u00f6nnte den Ausfall ganzer Versorgungssysteme bewirken. Au\u00dferdem k\u00f6nnen politisch verhandelte L\u00f6sungen die Ursachen der Krise mehr oder weniger gut adressieren \u2013 oder g\u00e4nzlich ungeeignet sein. Sozial ungerechte Ma\u00dfnahmen spielen Akteur:innen in die H\u00e4nde, die Sorgen vor den \u00f6konomischen Effekten der Transformation nutzen, um gegen Klimaschutz zu mobilisieren. Der Vorschlag, die Anpassung an eine hei\u00dfere Welt gegen\u00fcber Emissionsminderungen zu priorisieren, k\u00f6nnte wiederum zu einer Spirale an Mehremissionen f\u00fchren.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie bei Kipppunkten im Erdsystem k\u00f6nnen sich also auch gesellschaftlichen Risiken kaskadenartig entfalten. Gesellschaftliche Vulnerabilit\u00e4ten k\u00f6nnen dazu f\u00fchren, dass eine gesellschaftliche oder humanit\u00e4re Katastrophe eintritt, noch bevor Kipppunkte im Erdsystem \u00fcberschritten werden.<\/p>\n<h4><strong>Was erfordert gute Klimapolitik angesichts der drohenden Katastrophe?<\/strong><\/h4>\n<p>Die n\u00e4chsten zehn Jahre sind entscheidend. Auf der Basis der Forschung zu biophysikalischen und gesellschaftlichen Kipppunkten ergeben sich f\u00fcr uns drei \u00fcbergeordnete Leitlinien f\u00fcr die deutsche Politik und f\u00fcr unsere eigene Arbeit:<\/p>\n<p><strong><em>Effektivit\u00e4t vor Effizienz.<\/em><\/strong> Erstens sollte die Politik \u2013 nicht nur Klimapolitik im engeren Sinn \u2013 grunds\u00e4tzlich darauf ausgerichtet sein, Emissionen effektiv zu senken. Kosten\u00fcberlegungen spielen weiterhin eine Rolle, doch zum jetzigen Zeitpunkt lautet die relevante Frage, was tats\u00e4chlich wirkt und wie der entsprechende Instrumentenmix gestaltet werden kann, sodass gesellschaftliche Zustimmung gewonnen werden kann. Das hat neben wirtschafts- auch fiskalpolitische Implikationen: Ein auf Effektivit\u00e4t ausgerichteter Instrumentenmix kann f\u00fcr den Staat erst einmal teurer sein. Er ist jedoch alternativen Pfaden, die theoretisch kosteneffizient sind, sich aber nicht umsetzen lassen, vorzuziehen. Dar\u00fcber hinaus sollten auch bisher vernachl\u00e4ssigte Ans\u00e4tze ernsthaft diskutiert werden, etwa Suffizienz-Strategien, die gro\u00dfes Minderungspotential haben und sich zudem positiv auf Wohlergehen auswirken k\u00f6nnen.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong><em>Gesellschaftliche Vulnerabilit\u00e4ten reduzieren. <\/em><\/strong>Die F\u00e4higkeit von Gesellschaften, bereits in dieser Dekade tiefe Emissionsminderungen zu realisieren, h\u00e4ngt unter anderem davon ab, wie sich der konkrete Ma\u00dfnahmenmix auf die Lebensverh\u00e4ltnisse der Mitglieder der Gesellschaft auswirkt \u2013 und auf welche bestehenden Vulnerabilit\u00e4ten er trifft. Kurzfristig sollten alle Menschen in die Lage versetzt werden, klima- und transformationsbedingte Schocks abfedern zu k\u00f6nnen. Mittelfristig k\u00f6nnen gesellschaftliche Vulnerabilit\u00e4ten durch den Ausbau einer \u00f6kologischen \u00f6ffentlichen Daseinsvorsorge gemindert werden. Daneben gilt es, parallel zur Emissionsminderung auch Anpassungsma\u00dfnahmen zu st\u00e4rken \u2013 hier und in den Teilen der Welt, die von Klimawirkungen bereits heute stark betroffen sind oder es zuk\u00fcnftig sein werden.<\/p>\n<p><strong><em>Internationale Klima-Kooperation und Unterst\u00fctzung st\u00e4rken<\/em><\/strong>. Um der globalen Natur des Problems gerecht zu werden, sollte sich Deutschland f\u00fcr mehr internationale Klimaschutzkooperationen einsetzen und L\u00e4nder mit weniger finanziellen M\u00f6glichkeiten dabei unterst\u00fctzen, Ma\u00dfnahmen zur raschen Emissionsminderung zu finanzieren und umzusetzen, um fossile Pfadabh\u00e4ngigkeiten zu vermeiden.<\/p>\n<p>Detailliertere Ausf\u00fchrungen k\u00f6nnt Ihr in unserem neuen Hintergrundpapier <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/16-gruende-fuer-schnelles-handeln-kipppunkte-und-ihre-bedeutung-fuer-die-klimapolitik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201c16 Gr\u00fcnde f\u00fcr schnelles Handeln \u2013 Kipppunkte und ihre Bedeutung f\u00fcr die Klimapolitik\u201d<\/a> nachlesen.<\/p>\n<p><strong>Unsere Leseempfehlungen:<\/strong> \u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Ankn\u00fcpfend an den heutigen Geldbrief empfehlen wir das Buch <a href=\"https:\/\/www.penguinrandomhouse.de\/Buch\/Demokratie-im-Feuer\/Jonas-Schaible\/DVA-Sachbuch\/e612161.rhd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201cDemokratie im Feuer\u201d<\/a> von Jonas Schaible. Er diskutiert die Wechselwirkung von Klimakrise, Demokratie und Freiheit und zeigt eindr\u00fccklich, dass Demokratie und individuelle Freiheit durch die Klimakrise akut bedroht sind. Wer sich dem Thema lieber \u2013 oder auch \u2013 \u00fcber Romane n\u00e4hern m\u00f6chte, dem ist das <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20230510131724\/https:\/\/www.penguinrandomhouse.de\/Klimaquartett\/s1890.rhd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201cKlimaquartett\u201d<\/a> der norwegischen Schriftstellerin Maja Lunde empfohlen. In ihrem neusten Roman <a href=\"https:\/\/www.penguinrandomhouse.de\/Buch\/Der-Traum-von-einem-Baum\/Maja-Lunde\/btb\/e536155.rhd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201cDer Traum von einem Baum\u201d<\/a> erz\u00e4hlt sie in eindrucksvollen Bildern vom menschlichen Umgang mit der Natur. Zuletzt m\u00f6chten wir Euch noch einen neu erschienen Report der franz\u00f6sischen \u00d6konom:innen Jean Pisani-Ferry und Selma Mahfouz empfehlen. In <a href=\"https:\/\/www.strategie.gouv.fr\/sites\/strategie.gouv.fr\/files\/atoms\/files\/2023-incidences-economiques-transition-climat-rapport-de-synthese_1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201cLes incidences \u00e9conomiques de l\u2019action pour le climat\u201d<\/a> analysieren sie ausf\u00fchrlich, welche \u00f6konomischen Implikationen die Transformation hin zur Klimaneutralit\u00e4t f\u00fcr Frankreich haben wird. Den franz\u00f6sischen Report soll es bald auch in englischer Sprache geben. Eine kurze Zusammenfassung auf <a href=\"https:\/\/www.strategie.gouv.fr\/english-articles\/economic-implications-climate-action\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Englisch<\/a> ist bereits verf\u00fcgbar.<\/p>\n<hr \/>\n<h4>Fu\u00dfnoten<\/h4>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Armstrong McKay, D. I. (2022): \u201eExceeding 1.5\u00b0C global warming could trigger multiple climate tipping points \u2013 paper explainer\u201d, climatetippingpoints.info, online verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/climatetippingpoints.info\/2022\/09\/09\/climate-tipping-points-reassessment-explainer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/climatetippingpoints.info\/2022\/09\/09\/climate-tipping-points-reassessment-explainer\/<\/a>, [Zuletzt aufgerufen: 16.5.2023].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Paterson, M. (2021): \u201eClimate change and international political economy: between collapse and transformation\u201d, Review of International Political Economy, 28 (2), S. 394\u2013405.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Wunderling, N. \/ Donges, J. F. \/ Kurths, J. \/ Winkelmann, R. (2021): \u201eInteracting tipping elements increase risk of climate domino effects under global warming\u201d, Earth System Dynamics, 12 (2), S. 601\u2013619.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Kemp, L. \/ Xu, C. \/ Depledge, J. \/ Ebi, K. L. \/ Gibbins, G. \/ Kohler, T. A. \/ Rockstr\u00f6m, J. \/ Scheffer, M. \/ Schellnhuber, H. J. \/ Steffen, W. \/ Lenton, T. M. (2022): \u201eClimate Endgame: Exploring catastrophic climate change scenarios\u201d, Proceedings of the National Academy of Sciences, 119 (34), e2108146119.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Creutzig, F. \/ Niamir, L. \/ Bai, X. \/ Callaghan, M. \/ Cullen, J. \/ D\u00edaz-Jos\u00e9, J. \/ Figueroa, M. \/ Grubler, A. \/ Lamb, W. F. \/ Leip, A. \/ Masanet, E. \/ Mata, \u00c9. \/ Mattauch, L. \/ Minx, J. C. \/ et al. (2022): \u201eDemandside solutions to climate change mitigation consistent with high levels of well-being\u201d, Nature Climate Change, 12 (1), S. 36\u201346.<\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong>Medien- und Veranstaltungsbericht 15.06.2023<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li><strong>Medienerw\u00e4hnungen und Auftritte<\/strong>\n<ul>\n<li>Am 09.06.23 haben wir gemeinsam mit Fiscal Future mit zwei Staffeln an der 22. Berliner Wasserbetriebe 5 x 5 km TEAM-Staffel teilgenommen.<\/li>\n<li>Am 10.06.23 hat Philippa auf der Konferenz \u201e<a href=\"https:\/\/shop.freiheit.org\/#!\/Veranstaltung\/6BMPU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Liberalismus der Lebenschancen<\/a>\u201c der Friedrich-Naumann-Stiftung zum Thema \u201eSoziale Marktwirtschaft als Ort und Garant von Lebenschancen?\u201c diskutiert.<\/li>\n<li>Am 12.06.23 wurden zwei Podcasts mit Janek von <a href=\"https:\/\/www.fidelity.de\/fidelity-articles\/themen-im-fokus\/deindustrialisierung-podcast\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fidelity International<\/a> ver\u00f6ffentlicht, in denen es um die Klimatransformation, Wohlstand und die Gefahren einer De-Industrialisierung in Deutschland geht.<\/li>\n<li>Am 13.06.23 wurde von <a href=\"https:\/\/www.thedial.world\/issue-5\/germany-black-zero-national-debt-policy\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The Dial<\/a> und <a href=\"https:\/\/foreignpolicy.com\/2023\/06\/13\/germany-debt-break-black-zero-spending-economics-climate-war-scholz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Foreign Policy<\/a> ein Artikel mit Philippa \u00fcber die Schuldenbremse ver\u00f6ffentlicht<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Offene Stelle: Policy Analyst (w\/m\/d)<\/strong><\/p>\n<p>Wir suchen nach schlauen K\u00f6pfen, die mit uns die Welt sp\u00fcrbar besser machen wollen! Seid ihr bereit, eure Expertise und Energie in die Position eines Policy Analysten (mindestens 20 Stunden pro Woche) einzubringen? Dann k\u00f6nnte diese Gelegenheit genau das Richtige f\u00fcr euch sein!<\/p>\n<p>In dieser Rolle werdet ihr gemeinsam mit unserem Team daran arbeiten, Geld-, Finanz- und Wirtschaftspolitik verst\u00e4ndlich zu erkl\u00e4ren, einzuordnen und neu zu denken. Ihr werdet an der Spitze der Forschung stehen, finanzielle und wirtschaftliche Ph\u00e4nomene analysieren und Modelle entwickeln, die diese Ph\u00e4nomene besser verstehen helfen. Damit arbeitest Du darauf hin, dass W\u00fcrde, Wohlstand und Demokratie in unserem Wirtschaftssystems besser realisiert werden.<\/p>\n<p>Diese Position bietet euch nicht nur die M\u00f6glichkeit, t\u00e4glich Neues zu lernen, sondern auch in einem unterst\u00fctzenden Umfeld zu arbeiten, eure Ideen in die \u00f6ffentliche Debatte einzubringen und mit hochrangigen Regierungsvertretern, f\u00fchrenden Wissenschaftlern und den Medien zu interagieren.<\/p>\n<p>Die Bewerbungsfrist ist der 30. Juni 2023. Habt ihr Interesse? Alle Details zur Stelle und zur Bewerbung findet ihr <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/ueberuns\/#jobs\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/p>\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: center;\"><em><i data-stringify-type=\"italic\">The\u00a0<b data-stringify-type=\"bold\">Geldbrief<\/b> is our newsletter on current developments in economic, fiscal, and monetary policy. We appreciate your feedback and suggestions. 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