{"id":70434,"date":"2023-04-20T17:04:13","date_gmt":"2023-04-20T15:04:13","guid":{"rendered":"https:\/\/dezernat-zukunft.org\/?p=70434"},"modified":"2023-07-26T14:48:21","modified_gmt":"2023-07-26T12:48:21","slug":"schumpeter-und-der-unaufhaltsame-fortschritt-gruner-technologien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/schumpeter-und-der-unaufhaltsame-fortschritt-gruner-technologien\/","title":{"rendered":"Schumpeter und der unaufhaltsame Fortschritt gr\u00fcner Technologien"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong><a href=\"mailto:levi.henze@dezernatzukunft.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Levi Henze<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: left;\">Immer mehr Studien zeigen, dass eine erneuerbare Energieversorgung in der langen Frist deutlich g\u00fcnstiger sein wird als die fossile von heute. Das liegt vor allem daran, dass die Kosten gr\u00fcner Technologien erheblich sinken. Doch wie sehr? Ist Klimaschutz damit ein Selbstl\u00e4ufer? Und welche Rolle spielt technischer Wandel? Im Geldbrief dieser Woche wagen wir einen Blick in die Kristallkugel, in das Innenleben mathematischer Modelle und den dunklen Abgrund des verbleibenden Emissionsbudgets. Dieser Geldbrief basiert auf einer Abschlussarbeit, die unten verlinkt ist.<\/p>\n<p>Als Wladimir Putin im Februar 2022 die vollst\u00e4ndige Invasion der Ukraine anordnete, ahnte er sicher nicht, dass die Geschichtsb\u00fccher der Zukunft ihn f\u00fcr immer mit dem Ende der fossilen \u00c4ra in Verbindung bringen w\u00fcrden. Die Internationale Energieagentur (IEA) sch\u00e4tzt, dass die Nachfrage nach fossilen Energietr\u00e4gern <a href=\"https:\/\/www.iea.org\/news\/world-energy-outlook-2022-shows-the-global-energy-crisis-can-be-a-historic-turning-point-towards-a-cleaner-and-more-secure-future\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">noch in diesem Jahrzehnt ihren H\u00f6hepunkt<\/a> erreichen wird \u2013 erheblich beschleunigt durch die Invasion und die politische Reaktion darauf. Weltweit ist der <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/5b337285-9b67-4b61-81ce-36d2d968c82c\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Absatz an Elektroautos und W\u00e4rmepumpen<\/a> in die H\u00f6he geschnellt. Milliardenpakete wurden geschn\u00fcrt \u2013 in Europa zum Beispiel <a href=\"https:\/\/commission.europa.eu\/strategy-and-policy\/priorities-2019-2024\/european-green-deal\/repowereu-affordable-secure-and-sustainable-energy-europe_de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der REPowerEU-Plan<\/a>, der unter anderem den Ausbau der Erneuerbaren beschleunigen soll.<\/p>\n<p>Die andauernde Energiekrise mag den fossilen Energien den letzten Schubs verpasst haben. Doch geht all dem eine erstaunliche Erfolgsgeschichte erneuerbarer Technologien voraus. Die Produktion von Solarstrom h\u00e4tte Mitte der 90er Jahre etwa 15-mal so viel wie heute gekostet \u2013 diesen Strom in einer Akkuzelle zu speichern sogar 35-mal so viel. \u00c4hnlich starke Trends sind bei Windkraft und Elektrolyse zu beobachten, w\u00e4hrend sich die Preise f\u00fcr fossile Energietr\u00e4ger seit einem Jahrhundert nicht ver\u00e4ndert haben (siehe Abbildung 1).<\/p>\n<p>F\u00fcr viele Menschen sind solche Vergleiche heute nicht mehr \u00fcberraschend. Das erstaunliche daran ist auch vielmehr, wie konsequent sie selbst in Fachkreisen untersch\u00e4tzt werden.<\/p>\n<h4><strong>Abbildung 1<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-70427 size-full\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-1-2.png\" alt=\"\" width=\"1600\" height=\"1409\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-1-2.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-1-2-300x264.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-1-2-1024x902.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-1-2-768x676.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-1-2-1536x1353.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-1-2-100x88.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-1-2-1184x1043.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/>Ein Blick in die Glaskugel<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S254243512200410X#appsec2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eine Studie<\/a>, die sich n\u00e4her mit diesen Kostentrends auseinandersetzte, schlug Ende letzten Jahres gro\u00dfe Wellen. Denn die Ergebnisse sehen deutlich angenehmer aus als unsere bisherigen Klimaschutzszenarien und stehen empirisch auf einem viel besseren Fundament.<\/p>\n<p>Mittels drei recht unscheinbarer Annahmen kann man zeigen, welche tiefgreifende Bedeutung der technische Wandel in unserer Energieversorgung haben wird. Erstens, der Endenergiebedarf w\u00e4chst global weiter wie bisher, also mit etwa zwei Prozent pro Jahr. Zweitens, die Ausbauraten gr\u00fcner Schl\u00fcsseltechnologien bleiben f\u00fcr etwa ein Jahrzehnt auf dem Niveau des historischen Durchschnitts und beginnen dann langsam zu fallen.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Und drittens, die Kosten aller Energietechnologien entwickeln sich so, wie wir sie basierend auf historischen Trends statistisch erwarten w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Bis 2050 w\u00fcrde ein globales Energiesystem, das auf klimaneutrale Technologien umstellt, so etwa 12 Billionen USD gegen\u00fcber einem prim\u00e4r auf fossilen Energietr\u00e4gern basierenden System sparen. Zum Vergleich: Das entspr\u00e4che pro Jahr und im Durchschnitt etwa einem halben Prozent der heutigen <a href=\"https:\/\/unstats.un.org\/unsd\/snaama\/Basic\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">globalen Wirtschaftsleistung<\/a>. <a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Klimaschutz zahlt sich also selbst dann aus, wenn wir die vermiedenen Klimafolgewirkungen ignorieren. Das klingt vielleicht zu sch\u00f6n, um wahr zu sein. Es ist auch nur die halbe Wahrheit, denn damit sind nur etwa 80 Prozent der Emissionen erfasst und f\u00fcr Deutschland ist die Geschichte durchaus komplizierter. Dazu weiter unten mehr. Aber so oder so \u00e4hnlich hat man diese Aussage vielleicht schon einmal geh\u00f6rt. In der Tat h\u00e4ufen sich langsam die Studien, die \u00e4hnliche Prognosen abgeben: Zum Beispiel f\u00fcr den <a href=\"https:\/\/ember-climate.org\/insights\/research\/new-generation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">europ\u00e4ischen Stromsektor<\/a> oder die <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41467-020-16184-x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Energieversorgung Chinas<\/a>.<\/p>\n<p>Der eigentliche Kern der Studie ist jedoch ein anderer: Unsere globalen Klimaschutzszenarien untersch\u00e4tzen die wirtschaftlichen Potentiale der Klimaneutralit\u00e4t massiv. Wie in Abbildung 2 zu sehen ist, sind <em>selbst die optimistischsten Szenarien<\/em> des Weltklimarates (IPCC) und der Internationalen Energieagentur (IEA) nicht ann\u00e4hernd kompatibel mit den erwartbaren Kostendegressionen.<\/p>\n<h4><strong>Abbildung 2<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-70406\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-2.png\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"1290\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-2.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-2-174x300.png 174w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-2-595x1024.png 595w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-2-768x1321.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-2-893x1536.png 893w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-2-1191x2048.png 1191w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-2-100x172.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-2-1184x2036.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/>Sind unsere Klimaschutzszenarien zu pessimistisch?<\/h4>\n<p>Dass technischer Wandel bei der Dekarbonisierung eine Rolle spielen w\u00fcrde, ist eigentlich schon lange klar. Billige erneuerbare Energien helfen dabei, auf fossile Energietr\u00e4ger zu verzichten. Doch Klima-Wirtschaftsmodelle waren eigentlich nie dazu gedacht, uns detaillierte technische Umsetzungspl\u00e4ne an die Hand zu geben. Das \u00e4nderte sich sp\u00e4testens als klar wurde, dass nur <a href=\"https:\/\/agupubs.onlinelibrary.wiley.com\/doi\/full\/10.1029\/2007GL032388\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nullemissionen den Klimawandel<\/a> stoppen w\u00fcrden, und dass die Zeit dr\u00e4ngt. Die blo\u00dfe Richtung vorzugeben, reichte damit nicht mehr aus. Heute sind Klima-Wirtschaftsmodelle so etwas wie der Nordstern der Wirtschafts- und Industriepolitik. Auf ihnen beruhen die internationale Lastenverteilung, nationale Klimagesetzgebung, industriepolitische Vorhaben, F\u00f6rderprogramme und vieles mehr.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Im Laufe der Zeit sind die Modellstrukturen dadurch so komplex geworden, dass sie selbst f\u00fcr Fachkundige kaum nachvollziehbar sind. Tief in dieser Struktur vergraben finden sich detaillierte Annahmen dar\u00fcber, wie sich Schl\u00fcsseltechnologien in der Zukunft entwickeln werden.<\/p>\n<p>Das Schema, nach dem diese Annahmen getroffen werden, ist ganz einfach. Je mehr eine Technologie eingesetzt wird, desto billiger wird sie. Man geht von <em>learning by doing<\/em> aus. Die Geschwindigkeit, mit der das passiert, kann aus historischen Daten gesch\u00e4tzt werden \u2013 analog zu Abbildung 2.<\/p>\n<p>Diese Dynamik, oft als Lern- oder Erfahrungskurve bezeichnet, ist auch in den gro\u00dfen Klima-Wirtschaftsmodellen enthalten. Doch legen sie diesem Fortschritt allerhand Steine in den Weg. Zum Beispiel, weil Wartungskosten oder die Energieausbeute als fix angenommen werden, was die <a href=\"https:\/\/linkinghub.elsevier.com\/retrieve\/pii\/S2589004222006496\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erfahrung bei Windkraft und Photovoltaik<\/a> widerlegt. Manche Modelle trauen dem Fortschritt nicht so recht und treffen lieber etwas vorsichtigere Annahmen. Damit brechen sie aber ebenfalls mit der historischen Entwicklung. Wieder andere (zum Beispiel das Modell der IEA) ziehen dem Fortschritt eine k\u00fcnstliche Grenze: Bis zu einem gewissen Punkt k\u00f6nnen die Kosten fallen \u2013 aber nicht weiter. Die meisten Modelle versuchen au\u00dferdem, Tr\u00e4gheit im System zu simulieren, indem sie annehmen, dass die Kosten von der Geschwindigkeit des Ausbaus abh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Theoretisch sind manche dieser Einschr\u00e4nkungen nachvollziehbar: Technologien k\u00f6nnen sich nicht ewig verbessern und zudem ist eine schnelle Energiewende mit ganz eigenen Problemstellungen konfrontiert. Allzu optimistische Annahmen w\u00e4ren sicherlich auch nicht zielf\u00fchrend.<\/p>\n<p>Doch wir m\u00fcssen uns bewusst machen, welche Bedeutung diese Annahmen im t\u00e4glichen F\u00fcr und Wider der Klimapolitik haben. Aus \u00f6konomischer Sicht erfordern technische Lerneffekte n\u00e4mlich auch andere politische Ma\u00dfnahmen und k\u00f6nnen, wie gesagt, auch ambitionierteren Klimaschutz begr\u00fcnden. Insbesondere f\u00fchrt die Untersch\u00e4tzung technischer Lerneffekte zur <em>\u00dcbersch\u00e4tzung<\/em> der Kosten eines erneuerbaren Energiesystems \u2013 und bremst so den beschleunigten \u00dcbergang.<\/p>\n<h4>Innovation ist ein schwer fassbares Ph\u00e4nomen<\/h4>\n<p>Warum ver\u00e4ndern sich manche Technologien so wahnsinnig schnell und andere nicht? Eine \u00fcberraschend umfangreiche F\u00fclle an Literatur zu dieser Frage streckt sich \u00fcber das gesamte letzte Jahrhundert. Trotzdem m\u00fcssen wir uns eingestehen, dass wir es schlichtweg nicht so genau wissen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/arc.aiaa.org\/doi\/10.2514\/8.155\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Theodore Wright beobachtete 1936<\/a> gro\u00dfe Fortschritte im noch jungen Flugzeugbau. Dabei verlie\u00df er sich auf nicht viel mehr als logarithmisches Zeichenpapier und demonstrierte erstaunlich regelm\u00e4\u00dfige Kostenfortschritte. <em>Learning by doing,<\/em> so spekulierte er, folge einfachen statistischen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten. Auch Jahrzehnte sp\u00e4ter waren seine Sch\u00e4tzungen pr\u00e4zise. Diese Regelm\u00e4\u00dfigkeit \u00fcberrascht auf den ersten Blick, l\u00e4sst sich aber statistisch gut begr\u00fcnden. Das Potential einer Technologie besteht aus vielen kleinen Verbesserungen, die im Gesamtbild einen gleichm\u00e4\u00dfigen Verlauf \u00fcber die Zeit bilden.<\/p>\n<p>F\u00fcr fast alle Technologien l\u00e4sst sich diese Regelm\u00e4\u00dfigkeit beobachten, blo\u00df mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. In den 70er und 80er Jahren wurde <em>learning by doing<\/em> <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/chapter\/10.1007\/978-1-349-15430-2_11\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vor allem mit Skaleneffekten<\/a> erkl\u00e4rt: Massenproduktion beg\u00fcnstigt Einsparungen im Produktionsprozess. Das liegt auch daran, dass sich ganz buchst\u00e4blich Wissen \u00fcber die Produktion ansammeln l\u00e4sst.<\/p>\n<p>F\u00fcr einige erneuerbare Technologien gibt es allerdings gute Gr\u00fcnde, wieso <em>learning by doing<\/em> nur eingeschr\u00e4nkt funktioniert. Einige Technologien lassen sich nicht in Massenproduktion fertigen, andere m\u00fcssen nach der Produktion f\u00fcr die Nutzung individuell angepasst werden, sodass die Vorteile standardisierter Fertigung geringer sind (siehe Abbildung 3).<\/p>\n<p><strong>Abbildung 3<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-70408\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-3.png\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"814\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-3.png 1600w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-3-276x300.png 276w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-3-944x1024.png 944w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-3-768x833.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-3-1416x1536.png 1416w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-3-100x109.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Abbildung-3-1184x1285.png 1184w\" sizes=\"auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><\/p>\n<p>Ein solches Schema gibt zum Beispiel auch eine grobe Intuition, warum thermische Energienutzung (Atomkraft sowie Fossil- und Biokraftwerke) keine so gro\u00dfen technologischen Fortschritte macht. Weil W\u00e4rmeverluste in Gro\u00dfanlagen geringgehalten werden k\u00f6nnen, m\u00fcssen thermische Kraftwerke eher gro\u00df ausfallen und erfordern deshalb viel Planungs- und Konstruktionsarbeit.<\/p>\n<p>Ein anderes Beispiel: Windkraft ist in den letzten Jahren vor allem deshalb effizienter geworden, weil die Anlagen in die H\u00f6he gewachsen sind. Damit ist die Installation allerdings aufw\u00e4ndiger geworden, womit der Anpassungsbedarf steigt. Das zeigt auch, dass sich technologisches Potential mit der Zeit ver\u00e4ndern kann.<\/p>\n<p>Und damit sind wir wieder beim eigentlichen Problem: So ganz genau k\u00f6nnen wir technische Potentiale eben nicht vorhersagen. Es sei denn, es gibt eine so belastbare Datenbasis wie bei erneuerbaren Technologien. Ein pl\u00f6tzlicher Bruch mit den Trends, wie ihn die Klima-Wirtschaftsmodelle annehmen, ist viel schlechter zu begr\u00fcnden als der weitere Fortschritt dieser Technologien.<\/p>\n<h4>Die sch\u00f6pferische Zerst\u00f6rung der Elektrifizierung<\/h4>\n<p>Es mag uns schwerfallen, technischen Fortschritt genau vorherzusehen. Aber die gro\u00dfe gesellschaftliche Erz\u00e4hlung dar\u00fcber, welche zentrale Bedeutung er im Kapitalismus hat, liefert uns Joseph Schumpeter.<\/p>\n<p>Er beschrieb technischen Fortschritt nicht als gleichm\u00e4\u00dfigen und harmonischen Prozess, sondern deutete Innovation im weiten, gesellschaftlichen Sinn. Bestehende Unternehmen und ihre Gesch\u00e4ftsmodelle sind in ihrer Stellung nicht durch Konkurrenz bedroht, die sie nachahmt und Einzelheiten geringf\u00fcgig besser macht. Die viel gr\u00f6\u00dfere Gefahr ist solche Innovation, die ihre Existenz in Frage stellt und in der Lage ist, die Gesellschaft grundlegend neu zu organisieren. Diesen Prozess nannte er <em>sch\u00f6pferische<\/em> <em>Zerst\u00f6rung<\/em>.<\/p>\n<p>Die Elektrifizierung der Energieversorgung stellt eine solche Welle der sch\u00f6pferischen Zerst\u00f6rung dar. St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck geraten unsere alten <a href=\"https:\/\/www.lse.ac.uk\/granthaminstitute\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/The-global-growth-story-of-the-21st-century-driven-by-investment-in-green-technologies-and-AI.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wege des Wirtschaftens an einen kritischen Punkt<\/a>, vom Beheizen der Wohnung \u00fcber den Verbrennungsmotor bis zur Gro\u00dfproduktion von Kunststoffen oder Stahl. Das erkl\u00e4rt vielleicht auch, warum wir uns mit dem Verstehen dieses grundlegenden Wandels so schwertun. Unsere Vorstellungen \u2013 also auch unsere mathematischen Modelle \u2013 beruhen auf uns vertrauten, allt\u00e4glichen Strukturen.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Schumpeter w\u00fcrde den fossilen Unternehmen heute wohl eine sehr d\u00fcstere Zukunft voraussagen. Noch nie in der Geschichte der Menschheit war Energie so billig wie mit erneuerbarem Strom. Ohne Zweifel wird es uns damit leichter fallen, auf fossile Brennstoffe zu verzichten.<\/p>\n<h4>Ist Klimaschutz also ein Selbstl\u00e4ufer?<\/h4>\n<p>Nein, es gibt gleich drei Haken: Das sich rapide in Luft aufl\u00f6sende Emissionsbudget f\u00fcr die Pariser Klimaziele, das sogenannte Rebound-Ph\u00e4nomen und die soziale Kehrseite der sch\u00f6pferischen Zerst\u00f6rung.<\/p>\n<p>Aber der Reihe nach.<\/p>\n<p><strong>Was hat es mit dem schwindenden Emissionsbudget auf sich? <\/strong>Sicher macht es ein bisschen Hoffnung, dass wir das Ende des fossilen Zeitalters am Horizont erkennen k\u00f6nnen. Eine einfache Faustregel bei allen Klimaschutzthemen ist aber, dass es gerade nicht schnell genug gehen kann. <a href=\"https:\/\/meetingorganizer.copernicus.org\/EGU23\/EGU23-7143.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das Restbudget, das der Menschheit verbleibt<\/a>, um das 1,5-Grad-Ziel einzuhalten, liegt \u2013 Stand Januar 2023 \u2013 bei etwa 250 Gigatonnen CO2.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a> Bei den gegenw\u00e4rtigen Jahresemissionen bleiben damit etwa sechs Jahre. Zur Erinnerung: Das ist in etwa die Zeitspanne, in der die IEA noch von <em>steigenden<\/em> Emissionen ausgeht.<\/p>\n<p>Die Elektrifizierung mag mittlerweile einen gesellschaftlichen Kipppunkt \u00fcberschritten haben \u2013 doch das Verhindern gef\u00e4hrlicher Klimawandelfolgen ist damit allein nicht gesichert. Das gilt umso mehr, da wir noch nicht genau wissen, wie viel unserer Wirtschaftsaktivit\u00e4ten wir tats\u00e4chlich auf die Nutzung von Strom umstellen k\u00f6nnen.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a><\/p>\n<p><strong>G\u00fcnstige Energie bedeutet auch mehr Energieverbrauch. <\/strong>G\u00fcnstige Energie verschafft uns einen immensen Vorteil \u2013 gr\u00fcnes Wachstum ist Realit\u00e4t. Das sieht man gut, wenn man sich die Entwicklungspfade \u00e4rmerer L\u00e4nder ansieht: Sie erreichen heute <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/967e1d77-8d3c-4256-9339-6ea7025cd5d3?shareType=nongift\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vergleichbare Einkommen mit weit weniger CO2-Aussto\u00df<\/a>\u00a0als die Industrienationen. Auch in Europa, Nordamerika und China ist Elektrifizierung fraglos ein Wachstumsmotor.<\/p>\n<p>Doch dieses Wachstum hat auch eine Kehrseite, denn damit kann der Energieverbrauch ansteigen. Das l\u00e4sst sich an einem Beispiel leicht verdeutlichen: Neue Autos sind oft effizienter und haben einen geringeren Verbrauch. L\u00e4ngere Fahrten werden also attraktiver und ein Teil des Effizienzgewinns wird dadurch zunichte gemacht.<\/p>\n<p>Auch gesamtwirtschaftlich l\u00e4sst sich dieser Rebound-Effekt beobachten. In der Tat ist das <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S1364032121000769\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ein weiterer blinder Fleck unserer Klima-Wirtschaftsmodelle<\/a>. Nicht nur werden technische Innovationen untersch\u00e4tzt \u2013 das prognostizierte Wachstum des globalen Energieverbrauchs bricht ebenso mit historischen Trends.<\/p>\n<p>\u00dcbersetzt hei\u00dft das: Es wird nicht ausreichen, den gr\u00fcnen Kapitalstock auszubauen, weil er uns Vorteile verschafft. Viel wichtiger wird es in den n\u00e4chsten Jahren sein, auch gleichzeitig den fossilen Kapitalstock \u2013 besonders die zugeh\u00f6rige Infrastruktur \u2013 abzubauen.<\/p>\n<p><strong>Zur\u00fcck zu Schumpeter und der sch\u00f6pferischen Zerst\u00f6rung: <\/strong>Der Prozess der Innovation hat auch eine Schattenseite. Innovation kann Kapital, Unternehmen und sogar Lebensgrundlagen vernichten. F\u00fcr Schumpeter war klar, dass sich daraus eine gro\u00dfe Ablehnung gegen\u00fcber dem Kapitalismus speist.<\/p>\n<p>Das trifft auch auf die Transformation zum erneuerbaren Wirtschaften zu. Dass der Betrieb von Kohlekraftwerken sich bald nicht mehr lohnt, ist ein Grund zur Freude. Doch der vor uns stehende Transformationsprozess ist viel tiefgreifender: Er wird ganze Besch\u00e4ftigungsfelder und die wirtschaftliche Grundlage vieler Branchen fundamental ver\u00e4ndern oder bedrohen. Ein gutes Beispiel daf\u00fcr ist die deutsche Industrie (<a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/die-zukunft-energieintensiver-industrien-zwischenbericht-aus-unserem-industrieprojekt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">siehe unser Zwischenbericht zum Industrieprojekt<\/a>): Weltweit g\u00fcnstiger Strom aus der Photovoltaik ist f\u00fcr viele Industriezweige hier eher ein Nachteil, weil sie damit an Wettbewerbsf\u00e4higkeit verlieren.<\/p>\n<p>Die Klimakrise wird sich ohne breite gesellschaftliche Unterst\u00fctzung nicht bew\u00e4ltigen lassen. Diesen notwendigen Zusammenhalt wird gr\u00fcne Technologie nie garantieren k\u00f6nnen \u2013 so g\u00fcnstig sie auch ist.<\/p>\n<h4><strong>Doch was folgt aus all dem?<\/strong><\/h4>\n<p>Wir m\u00fcssen versuchen, technologische Potentiale und Kostendegressionen besser zu verstehen. Das ist sicherlich leichter gesagt als getan \u2013 aber wir machen einen gro\u00dfen Fehler, wenn wir sie ignorieren. Es ist n\u00e4mlich gut m\u00f6glich, dass wir die Kosten des Klimaschutzes auf lange Sicht \u00fcbersch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Doch das \u00e4ndert nichts daran, dass die Emissionen von morgen auf Entscheidungen von heute beruhen. Politische und wirtschaftliche Entscheidungen, die oft noch mit gro\u00dfen Anstrengungen verbunden sind. Klimaschutz wird uns nicht in Armut st\u00fcrzen und das ist gut zu wissen \u2013 aber bis die Bem\u00fchungen sich auszahlen und wir die Emissionen merklich reduziert haben, ist es noch ein weiter Weg.<\/p>\n<p>Ein weiter und wohl steiniger Weg \u2013 besonders jetzt, wo wir absehen k\u00f6nnen, dass die Umstellung des Energiesystems einen tiefgreifenden Strukturwandel mit sich ziehen wird. Das gilt umso mehr f\u00fcr ein Land wie Deutschland, wo die gro\u00dfen Fortschritte erneuerbarer Energien auch einen Wettbewerbsnachteil mit sich bringen.<\/p>\n<p>Es gibt noch vieles, was wir an diesem Prozess nicht gut genug verstehen. Damit er f\u00fcr alle Menschen ein Gewinn sein kann, muss er politisch vorausschauend begleitet werden. Vorschl\u00e4ge zu machen, wie das gelingen kann, betrachten wir beim Dezernat als eine unserer Hauptaufgaben.<\/p>\n<p>Die oben erw\u00e4hnte Abschlussarbeit findet sich <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Henze-2023-Master-Thesis.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong>Fu\u00dfnoten<\/strong><\/h4>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Genauer geht es um die verf\u00fcgbare Leistung an Photovoltaik, Windkraft, Batteriespeichern (im Transport- und Energiesektor) und Elektrolyseuren. Solche S-f\u00f6rmigen Technologiepfade sind ein Ph\u00e4nomen, das sehr typisch f\u00fcr ausgereifte Technologien ist und in vielen Bereichen beobachtet werden kann.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> F\u00fcr alle die mehr wissen wollen: Ein Co-Autor der Studie, Matthew Ives, hat im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Glasgow 2021 <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=avnNwhs7gOA&amp;t=51s&amp;ab_channel=OxfordMartinSchool\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">einen Vortrag gehalten<\/a>, der anschaulich die Studienergebnisse und deren Bedeutung zusammenfasst.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Mehr als ein Viertel der Szenarien, die der <a href=\"https:\/\/www.ipcc.ch\/assessment-report\/ar6\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">IPCC in seinem aktuellen Bericht<\/a> ausgewertet hat, beruhen auf dem Model REMIND, das am Potsdamer Institut f\u00fcr Klimafolgenforschung entwickelt wurde. Nicht nur in Deutschland, auch in Europa und dar\u00fcber hinaus wurde Klimagesetzgebung auf die Erkenntnisse gest\u00fctzt, die mit diesem Modell gewonnen wurden. Ohne \u00dcbertreibung l\u00e4sst sich also sagen, dass es sich um eines der wichtigsten angewandten \u00f6konomischen Modelle handelt, die es momentan gibt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Die Ergebnisse, die mathematische Modelle uns liefern, h\u00e4ngen empfindlich von der angenommenen Struktur der Systeme ab. <a href=\"https:\/\/www.ericathompson.co.uk\/hawkmoth-effect\/#:~:text=The%20Hawkmoth%20Effect%2C%20by%20analogy%2C%20is%20the%20sensitivity,system%20after%20some%20length%20of%20time%20%28structural%20instability%29.\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Modellforscherin Erica Thompson<\/a> nennt das den <em>hawkmoth effect <\/em>(Nachtschw\u00e4rmer-Effekt), angelehnt an den ber\u00fchmten Schmetterling aus der Chaostheorie. In so wichtigen Fragen wie dem Klimaschutz sollten wir uns wohl nicht von Nachtschw\u00e4rmern leiten lassen. Doch gewisserma\u00dfen zwingt uns die Erdatmosph\u00e4re, weiter in die Zukunft zu blicken, als uns lieb ist.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Noch weniger beruhigend ist wohl die gro\u00dfe Unsicherheit des Restbudgets: \u00a0Bei 60 Gigatonnen, also etwa anderthalb Jahre der aktuellen Jahresemissionen, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass wir das 1,5-Grad-Ziel \u00fcberschreiten, bereits bei einem Drittel.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Selbst f\u00fcr viele Industrielle Prozesse ist eine <a href=\"https:\/\/iopscience.iop.org\/article\/10.1088\/1748-9326\/abbd02\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nutzung von Strom technisch denkbar<\/a>. Ob damit allerdings Mehrkosten verbunden sind und dementsprechend andere Verfahren g\u00fcnstiger sind, ist eine Frage, die sich nicht allein auf Basis der Kostentrends erneuerbaren Stroms ablesen l\u00e4sst.<\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong>Medien- und Veranstaltungsbericht 20.04.2023<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li><strong>Medienerw\u00e4hnungen und Auftritte<\/strong>\n<ul>\n<li>Am 24.03.23 wurde das Italienpapier von Max Krah\u00e9 in der MoneyWeek erw\u00e4hnt.<\/li>\n<li>Am 11.04.23 wurde \u2013 wie angek\u00fcndigt \u2013 die Sendung von Planet Wissen mit Philippa ausgestrahlt. <a href=\"https:\/\/programm.ard.de\/TV\/Themenschwerpunkte\/Dokus--Reportagen\/Wissenschaft\/Startseite\/?sendung=2811111092392127813\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier<\/a> k\u00f6nnt Ihr sie anschauen. Die Ausgabe besch\u00e4ftigt sich ausf\u00fchrlich mit dem Thema Geld.<\/li>\n<li>Am 12.04.23 war Max Krah\u00e9 bei <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/Groesstes-Risiko-ist-Wertverlust-lang-laufender-Anleihen-article24047071.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NTV<\/a> im Interview zu Gast und hat zur aktuellen Situation der Banken gesprochen.<\/li>\n<li>Am 19.04.23 war Janek bei der <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20230501041235\/https:\/\/difu.de\/veranstaltungen\/2023-04-19\/fachkonferenz-nachhaltigkeitshaushalt-und-nachhaltigkeitsrendite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fachkonferenz<\/a> &#8220;Nachhaltigkeitshaushalt und Nachhaltigkeitsrendite&#8221; vom Deutschen Institut f\u00fcr Urbanistik zu Gast. Er diskutierte dort auf dem Podium zu \u201eNachhaltig Investieren auf kommunaler Ebene \u2013 von der Nachhaltigkeitsstrategie zur Nachhaltigkeitsrendite\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><strong>Veranstaltungen<\/strong>\n<ul>\n<li>Am 22.04.23 wird Philippa beim <a href=\"https:\/\/taz.de\/programm\/2023\/tazlab2023\/de\/events\/1296.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">TAZ Lab 2023<\/a> auf einem Podium zu \u201eR\u00fcckw\u00e4rts wachsen \u2013 was passiert, wenn die Wirtschaft schrumpft\u201c diskutieren. Es geht um 15 Uhr los und kann auch im Livestream verfolgt werden, wof\u00fcr es hier <a href=\"https:\/\/taz.de\/!172598\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zug\u00e4nge<\/a> gibt.<\/li>\n<li>Am 27.04.23 findet unser n\u00e4chstes <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/events\/open-house-webinar-mit-florian-schuster\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Open House Webinar<\/a> Florian Schuster pr\u00e4sentiert Euch sein neustes Forschungspapier zur Entstehung von Staatsanleihen-Spreads im Euroraum exklusiv vor der Ver\u00f6ffentlichung. <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20230418153602\/https:\/\/us02web.zoom.us\/meeting\/register\/tZ0qdOygrzguEt0NV2QfGmbG6rOqRwpLsTPD\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier<\/a> k\u00f6nnt Ihr Euch anmelden.<\/li>\n<li>Am 08.05.2023 wird Janek beim XII. New Paradigm Workshop &#8211; Resetting the Economy after the Crises zu Gast sein. Er diskutiert dort im Speed-Dating-Format zu \u201cWird Deutschlands Industrie den Energieschock \u00fcberleben?\u201d. Anmelden k\u00f6nnt ihr Euch <a href=\"https:\/\/newforum.org\/event\/xii-new-paradigm-workshop-resetting-the-economy-after-the-crises\/#msdynttrid=6XouikQ6I-GdeEGIBdUWZJgirq6HJYJ0BxzZev7acao\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: center;\"><em>The\u00a0<b data-stringify-type=\"bold\">Geldbrief<\/b>\u00a0is our newsletter on current developments in economic, fiscal, and monetary policy. We appreciate your feedback and suggestions. Send it to levi.henze<\/em><em>[at]dezernatzukunft.org<\/em><\/p>\n<hr \/>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mehr Studien zeigen, dass eine erneuerbare Energieversorgung in der langen Frist deutlich g\u00fcnstiger sein wird als die fossile von heute. Das liegt vor allem daran, dass die Kosten gr\u00fcner Technologien erheblich sinken. Doch wie sehr? Ist Klimaschutz damit ein Selbstl\u00e4ufer? Und welche Rolle spielt technischer Wandel? Im Geldbrief dieser Woche wagen wir einen Blick in die Kristallkugel, in das Innenleben mathematischer Modelle und den dunklen Abgrund des verbleibenden Emissionsbudgets. Dieser Geldbrief basiert auf einer Abschlussarbeit, die unten verlinkt ist.<\/p>\n","protected":false},"author":65,"featured_media":70380,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[161],"tags":[288,289,265,291,266],"class_list":["post-70434","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geldbrief-en","tag-climate-en","tag-economic-policy-en","tag-klima-en","tag-lh-en","tag-wirtschaftspolitik-en"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.8 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Schumpeter und der unaufhaltsame Fortschritt gr\u00fcner Technologien - Dezernat Zukunft<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Institut f\u00fcr Makrofinanzen\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/schumpeter-und-der-unaufhaltsame-fortschritt-gruener-technologien\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Schumpeter und der unaufhaltsame Fortschritt gr\u00fcner Technologien - 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