{"id":14412,"date":"2022-10-18T11:47:00","date_gmt":"2022-10-18T09:47:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dezernat-zukunft.org\/?p=14412"},"modified":"2023-04-12T18:28:22","modified_gmt":"2023-04-12T16:28:22","slug":"sondergeldbrief-zinsen-statt-geldmenge-monetarismus-in-der-europa-rechtsprechung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/sondergeldbrief-zinsen-statt-geldmenge-monetarismus-in-der-europa-rechtsprechung\/","title":{"rendered":"Sondergeldbrief: Zinsen statt Geldmenge \u2013 Monetarismus in der Europa-Rechtsprechung?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong><a href=\"mailto:philipp.orphal@dezernatzukunft.org\">Philipp Orphal<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: left;\">In den vergangenen Monaten haben wir in einem <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-leise-tod-der-geldmengensteuerung-ende-eines-irrwegs\/\">Geldbrief<\/a>, einem vertiefenden <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/geldpolitische-implementierung-im-wandel\/\">Fachtext<\/a> und nicht zuletzt in unserem <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-fluch-der-geldmengensteuerung-wie-eine-ideologie-erst-politik-und-dann-nebelschleier-wurde\/\">allerersten Comic<\/a> den \u00dcbergang der geldpolitischen Implementierung von Geldmengensteuerung hin zu Zinssteuerung aufgearbeitet. Und sicherlich haben Sie sich bei der Lekt\u00fcre gedacht: \u201eWow, das \u00e4ndert alles. Aber was folgt daraus konkret?\u201c Keine Sorge: Sie sind mit dieser Frage nicht allein. In unserem heutigen Sondergeldbrief besprechen wir die juristischen Folgen dieses Wandels: die Konsequenzen daf\u00fcr, was die Zentralbanken rechtlich d\u00fcrfen und was nicht. <br class=\"\u201cclear\u201c\"><br class=\"\u201cclear\u201c\">Wer zu diesem Thema tiefer eintauchen m\u00f6chte, dem sei unser neustes Papier empfohlen, frisch ver\u00f6ffentlicht letzten Freitag. Wir laden ebenfalls herzlich ein zur <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/events\/praesentation-des-papiers-zinsen-statt-geldmenge\/\"><strong>Online-Vorstellung<\/strong><strong> des Papiers<\/strong><\/a> <span class=\"TextRun SCXW225388623 BCX2\" xml:lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"auto\" lang=\"DE-DE\"><span class=\"NormalTextRun SCXW225388623 BCX2\">a<\/span><span class=\"NormalTextRun SCXW225388623 BCX2\">m <\/span><span class=\"NormalTextRun SCXW225388623 BCX2\">7<\/span><span class=\"NormalTextRun SCXW225388623 BCX2\">.1<\/span><span class=\"NormalTextRun SCXW225388623 BCX2\">1<\/span><span class=\"NormalTextRun SCXW225388623 BCX2\">.22 <\/span><span class=\"NormalTextRun SCXW225388623 BCX2\">von 17:30 bis 18:30 <\/span><span class=\"NormalTextRun SCXW225388623 BCX2\">Uhr. <strong>Florian Kern und Philipp Orphal<\/strong> werden eine Einordnung und einen \u00dcberblick des Papiers geben, <strong>Jens van &#8216;t Klooster, Professor in politischer \u00d6konomie an der Universit\u00e4t von Amsterdam und EZB-Experte,<\/strong> wird kommentieren, anschlie\u00dfend folgt eine offene Q&amp;A.<\/span><\/span><\/p>\n<h4>Was hat Geldpolitik mit Recht zu tun?<\/h4>\n<p>Sp\u00e4testens seit dem <a href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Entscheidungen\/DE\/2020\/05\/rs20200505_2bvr085915.html\">5.&nbsp;Mai 2020<\/a> gilt es in Deutschland als bekannt, dass die EZB sich mit ihren Anleihek\u00e4ufen in einer juristischen Grauzone bewegt. Ihr Handeln wird nur deshalb juristisch geduldet, so der Anschein, weil alle wissen, dass es \u00f6konomisch notwendig ist, um gr\u00f6\u00dfere Verwerfungen zu vermeiden. Rechtlich, so scheint es in mancher Analyse, nutzt sie dabei die bestehenden Regelungsl\u00fccken maximal aus. Ist sie also so eine Art Steuers\u00fcnderin, die Geld drucken kann?<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Nochmal von vorne.<\/p>\n<p>Mit Abschluss des Maastricht-Vertrags 1992 wurde der \u201eunmittelbare Erwerb von Schuldtiteln\u201c durch Zentralbanken, also Anleihek\u00e4ufe am Prim\u00e4rmarkt, verboten. Damals Artikel 104, dann Artikel 101 EGV, heute <a href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/AEUV\/123.html\">Artikel 123 AEUV<\/a>, besagen jeweils:<\/p>\n<p><em>\u00dcberziehungs- oder andere Kreditfazilit\u00e4ten bei der Europ\u00e4ischen Zentralbank oder den Zentralbanken der Mitgliedstaaten (im Folgenden als \u201enationale Zentralbanken\u201c bezeichnet) f\u00fcr [\u2026] Zentralregierungen [\u2026] sind ebenso verboten wie der unmittelbare Erwerb von Schuldtiteln von diesen durch die Europ\u00e4ische Zentralbank oder die nationalen Zentralbanken.<\/em><\/p>\n<p>Praxisrelevant wurde dieses Verbot erst in den 2010er Jahren, als Peter Gauweiler und andere so oft gegen die Sekund\u00e4rmarktank\u00e4ufe der EZB klagten, dass ein gro\u00dfer Europarechts-Professor schon&nbsp;2021 von einem \u201eerm\u00fcdenden Ritual\u201c <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/grose-und-tragik\/\">sprach<\/a>. Im PSPP-Urteil gab das Bundesverfassungsgericht ihnen schlie\u00dflich \u2013 unter einem anderen Aspekt \u2013 Recht.<\/p>\n<p>Die EZB sah sich in diesen Verfahren dem Vorwurf ausgesetzt, durch Ank\u00e4ufe am <em>Sekund\u00e4rmarkt <\/em>gegen das Verbot von Ank\u00e4ufen am <em>Prim\u00e4rmarkt <\/em>zu versto\u00dfen. Das ist auf den ersten Blick genau so unlogisch wie es klingt: Das eine ist verboten, das andere nicht. Es erkl\u00e4rt sich aber mit dem Vorwurf der Umgehung.<\/p>\n<p>Und tats\u00e4chlich: Die Gerichte interpretierten das Prim\u00e4rmarktverbot bis jetzt so, dass auch Sekund\u00e4rmarktank\u00e4ufe nur unter sehr engen Bedingungen erlaubt sind. Die EZB kann sich nie so richtig sicher sein, ob sie diese Bedingungen erf\u00fcllt. Gegen ihr Pandemie-Programm <a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/mopo\/implement\/pepp\/html\/index.de.html\">PEPP<\/a> ist schon Klage erhoben, <a href=\"https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/DE\/Verfahren\/Ausgew%C3%A4hlte%20Neueing%C3%A4nge\/vs_2021\/Ausgew%C3%A4hlte%20Neueing%C3%A4nge_2021.html\">das Verfahren l\u00e4uft<\/a>; ihr neues Programm <a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/press\/pr\/date\/2022\/html\/ecb.pr220721~973e6e7273.de.html\">TPI<\/a> (dazu unser <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/rechtliche-fragen-rund-um-einen-transmission-protection-mechanism-faq\/\">FAQ<\/a>) wird <a href=\"https:\/\/finanzbusiness.de\/nachrichten\/banken\/article14269191.ece\">wahrscheinlich<\/a> nicht lange unbehelligt bleiben.<\/p>\n<h4>Und was hat das mit Preisstabilit\u00e4t zu tun?<\/h4>\n<p>Was hat die Einengung von Sekund\u00e4rmarkteink\u00e4ufen mit Preisstabilit\u00e4t zu tun? Das urspr\u00fcngliche Verbot von Prim\u00e4rmarktank\u00e4ufen entstammt einem bestimmten geldpolitischen Zeitgeist. In den 80ern und 90ern ging man davon aus, dass Erh\u00f6hungen der Zentralbankgeldmenge \u2013 der sogenannten Geldmenge M0 \u2013 immer Inflation zur Folge h\u00e4tten. Da die Zentralbanken Anleihek\u00e4ufe durch Geldsch\u00f6pfung finanzieren und Zentralbankgeld theoretisch in unendlicher Menge gesch\u00f6pft werden kann, h\u00e4tte der Staat Zugriff auf unendlich viel Geld, m\u00fcsste daf\u00fcr keine Zinsen zahlen \u2013 aber die Verbraucherpreise w\u00fcrden explodieren. Monet\u00e4re Staatsfinanzierung war aus damaliger Sicht der schnellste Weg in die Hyperinflation.<\/p>\n<p>Da au\u00dferdem bef\u00fcrchtet wurde, dass Staaten immer Wege finden w\u00fcrden, auch die unabh\u00e4ngigste Zentralbank dazu zu bewegen, ihre Defizite zu finanzieren, musste neben der Unabh\u00e4ngigkeit ein zus\u00e4tzlicher Schutzmechanismus her. Also wurden \u201eunmittelbare\u201c Anleihek\u00e4ufe (d.h. am Prim\u00e4rmarkt), ob freiwillig oder nicht, einfach ganz verboten: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.<\/p>\n<p>Es ist dieses Verbot, das die Gerichte in ihrer Rechtsprechung dann weiterentwickelten, um jeden Versuch einer Umgehung mittels Sekund\u00e4rmarktank\u00e4ufe zu unterbinden \u2013 im Sinne der obigen \u201eSteuers\u00fcndertheorie\u201c, in der das urspr\u00fcngliche Verbot richtig und wichtig ist, auch vollkommen konsequent.<\/p>\n<p>Heute wei\u00df man aber, dass in der damals vermuteten Gefahr keine lauert. Wir haben also ein geldpolitisches Instrument verboten und das Verbot m\u00f6glichst streng interpretiert, und jetzt stellen wir fest, dass dieses Instrument per se gar keine Gefahr darstellt und es f\u00fcr die Geldpolitik elementar ist. Weder in England noch in Japan sind Prim\u00e4rmarktank\u00e4ufe zum Beispiel verboten, fast \u00fcberall geh\u00f6ren gro\u00dfvolumige Sekund\u00e4rmarktank\u00e4ufe nach 2008 zum g\u00e4ngigen Repertoire der Geldpolitik.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Der <em>Plot Twist<\/em> ist dramatisch: Wenn wir mit diesem Verbot damals gar keine Gefahr gebannt haben \u2013 <em>what have we done?!<\/em><\/p>\n<h4>Was nun?<\/h4>\n<p>In unserem letzten Freitag ver\u00f6ffentlichten <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/zinsen-statt-geldmenge\/\">Papier<\/a> fragen wir, was nun zu tun ist, da diese Lage erkannt ist. Das Prim\u00e4rrecht ist wie es ist, die Europ\u00e4ischen Vertr\u00e4ge werden nicht kurzerhand ge\u00e4ndert. Allerdings k\u00f6nnen die Gerichte im Lichte neuer Erkenntnisse ihre Auslegung des Verbots \u00e4ndern. Wir kommen zu dem Ergebnis, dass sie das auch tun sollten, unter drei Aspekten:<\/p>\n<ul>\n<li>Prim\u00e4rmarktank\u00e4ufe sind verboten. Da ist der Wortlaut des Vertrags eindeutig. Aber zu Sekund\u00e4rmarktank\u00e4ufen schweigt er. Sie zu verbieten, hat im heutigen Verst\u00e4ndnis von Geldpolitik keinen Sinn. Die Einschr\u00e4nkungen von Sekund\u00e4rmarktank\u00e4ufen sollten also aufgeben werden. Das ist juristisch m\u00f6glich, denn das Verbot bezieht sich nur auf den \u201eunmittelbaren\u201c Erwerb.<\/li>\n<li>Die Interpretation, dass das Verbot auch \u00fcberh\u00f6hte mitgliedsstaatliche Defizite verhindern soll und aus diesem Grunde weit ausgelegt werden muss, verdreht die Zust\u00e4ndigkeiten. F\u00fcr die Beschr\u00e4nkung von \u00f6ffentlichen Defiziten gibt es separate Fiskalregeln und Vertragsartikel. Zentralbanken haben <em>eine <\/em>Hauptaufgabe: Preisstabilit\u00e4t. Dieser m\u00fcssen sie nachgehen k\u00f6nnen, ohne in ein kontraproduktives Verbotskorsett geschn\u00fcrt zu sein, das keinen Schutzzweck mehr hat. F\u00fcr die Beurteilung von mitgliedstaatlichen Defiziten sind die Kommission und der Rat zust\u00e4ndig. Ganz klassisch also: jeder Institution ihre klare Aufgabe.<\/li>\n<li>Auch mit unserer nationalen Fiskalhoheit haben Anleihek\u00e4ufe wenig zu tun. Wenn die \u00f6sterreichische Nationalbank \u00f6sterreichische Anleihen kauft, entsteht kein fiskalisches Risiko f\u00fcr den deutschen Haushalt. Das besprechen wir detailliert in Box 2 unseres Papiers. Auch aus dem verst\u00e4ndlichen Bem\u00fchen des Bundesverfassungsgerichts, den deutschen Haushalt und die Haushaltshoheit des Parlaments zu sch\u00fctzen, ergibt sich daher keine Notwendigkeit, Anleihek\u00e4ufe enger als im Vertrag explizit geschrieben einzuschr\u00e4nken. Diese Argumentationslinie, die sich in der bisherigen Rechtsprechung findet, sollte aufgegeben werden. Der Schutz des Budgetrechtes des Bundestags sollte in Zukunft mittels der Artikel geschehen, die daf\u00fcr vorgesehen sind: Art. 121, Art. 125 und Art. 126 AEUV.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Fazit<\/h4>\n<p>Das Verst\u00e4ndnis von \u00f6konomischen Zusammenh\u00e4ngen wandelt sich im Lauf der Zeit. Was in den 1980ern und 1990ern noch als notwendig zur Inflationsbek\u00e4mpfung galt \u2013 die Einschr\u00e4nkung von Erh\u00f6hungen der Zentralbankgeldmenge \u2013 hat sich mittlerweile als unn\u00f6tig und in manchen Umst\u00e4nden (insbesondere in Krisenzeiten) als kontraproduktiv herausgestellt. Was in Zentralbankkreisen l\u00e4ngst akzeptiert ist, sollte nun auch das Recht erreichen.<\/p>\n<p>Doch einmal geschriebene Regelwerke \u00e4ndern sich \u2013 bis zu ihrer formellen \u00c4nderung \u2013 nicht. Artikel 123 ist trotz unseres Erkenntnisgewinns nach wie vor geltendes Recht. Die juristischen Methoden bieten jedoch die M\u00f6glichkeit, in der Auslegung dieses Artikels den fortgeschrittenen \u00f6konomischen Kenntnisstand abzubilden. Davon sollten wir gebraucht machen.<\/p>\n<hr>\n<h4><strong> Fu\u00dfnoten<\/strong><\/h4>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> \u00dcbrigens: Die EZB ist nach Artikel 39 ihrer <a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/TXT\/?uri=CELEX:12016M\/PRO\/04\">Satzung<\/a> in Verbindung mit den Artikeln 3 und 22 des <a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/legal-content\/DE\/ALL\/?uri=CELEX%3A12012E%2FPRO%2F07\">Vorrechteprotokolls<\/a> von Steuern befreit.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Der IWF beschreibt \u201cdirect financing\u201d (Prim\u00e4rmarktank\u00e4ufe oder direkte Kreditlinien des Finanzministeriums bei der Zentralbank) als eine \u201calteingesessene Funktion\u201d von Zentralbanken: \u201cFrom a historical perspective, direct financing has been a longstanding feature of central bank operations.\u201d (<a href=\"https:\/\/www.imf.org\/en\/Publications\/Departmental-Papers-Policy-Papers\/Issues\/2021\/10\/08\/Asset-Purchases-and-Direct-Financing-Guiding-Principles-for-Emerging-Markets-and-Developing-464660\">IWF 2021, S.11<\/a>).<\/p>\n<hr>\n<p><b><span data-contrast=\"auto\">Einladung zu \u201cZinsen statt Geldmenge\u201d Papier-Pr\u00e4sentation<\/span><\/b><span data-ccp-props=\"{&quot;335559739&quot;:180}\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Liebe Freundinnen und Freunde des Dezernats,<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;335559739&quot;:180}\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Wir m\u00f6chten Euch den Inhalt unseres neusten Papiers nicht nur in Schriftform, sondern gerne auch etwas pers\u00f6nlicher pr\u00e4sentieren. Daher laden wir Sie und Euch herzlich ein, <\/span><b><span data-contrast=\"auto\">am 7.11.22 von 17:30 bis 18:30 Uhr <\/span><\/b><span data-contrast=\"auto\">mit<\/span><b><span data-contrast=\"auto\"> Florian Kern, Philipp Orphal und Jens van &#8216;t Klooster, Professor in politischer \u00d6konomie an der Universit\u00e4t von Amsterdam und EZB-Experte, <\/span><\/b><span data-contrast=\"auto\">\u00fcber das Papier zu sprechen.&nbsp;<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;335559739&quot;:180}\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Florian und Philipp werden eine Zusammenfassung und Einordnung geben, Jens van &#8216;t Klooster wird das Papier anschlie\u00dfend kurz auf Englisch kommentieren, bevor wir zu einer offenen Q&amp;A (auf Deutsch) wechseln, die Ihnen und Euch die Gelegenheit gibt, alle Fragen rund um den Monetarismus, seine rechtlichen Konsequenzen und wie wir diese hinter uns lassen k\u00f6nnen, zu stellen.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;335559739&quot;:180}\">&nbsp;<\/span><\/p>\n<p><span data-contrast=\"auto\">Die Veranstaltung wird online stattfinden, den Link senden wir Ihnen gerne nach <\/span><b><span data-contrast=\"none\">vorheriger Registrierung<\/span><\/b><span data-contrast=\"auto\"> zu.<\/span><\/p>\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: center;\"><em>Der&nbsp;<strong>Geldbrief<\/strong> ist unser Newsletter zu aktuellen Fragen der Geldpolitik und der Finanzm\u00e4rkte. \u00dcber Feedback und Anregungen freuen wir uns und erbitten deren Zusendung an philipp.orphal[a<\/em><em>t]dezernatzukunft.org<\/em><\/p>\n<hr>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den vergangenen Monaten haben wir in einem Geldbrief, einem vertiefenden Fachtext und nicht zuletzt in unserem allerersten Comic den \u00dcbergang der geldpolitischen Implementierung von Geldmengensteuerung hin zu Zinssteuerung aufgearbeitet. 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