{"id":10925,"date":"2022-06-16T17:00:00","date_gmt":"2022-06-16T15:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dezernat-zukunft.org\/?p=10925"},"modified":"2023-08-17T14:43:44","modified_gmt":"2023-08-17T12:43:44","slug":"der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/","title":{"rendered":"Der deutsche Arbeitsmarkt: Wind in den Segeln \u2013 aber ein Datenleck"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-normal-font-size\"><strong><a href=\"mailto:pola.schneemelcher@dezernatzukunft.org\">Pola Schneemelcher<\/a><\/strong><\/p>\n\n\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: left;\">Angesichts anziehender Inflation, politischer Reformen wie der Mindestlohnerh\u00f6hung und dringend notwendiger Transformationsbedarfe ist die datenbasierte Analyse des Arbeitsmarkts elementar. Der \u00f6ffentliche Diskurs in Deutschland fokussiert sich dabei jedoch meist auf die reine Betrachtung der Arbeitslosenquote. In einem Hintergrundpapier, das wir zeitnah ver\u00f6ffentlichen werden (die Short Paper Version findet ihr <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Schneemelcher-et-al.-2022-Die-Arbeitsmarktampel-2.pdf\">hier<\/a>), schlagen wir daher ein Indikatorensystem vor &#8211; die Arbeitsmarktampel &#8211; das sich an einer multidimensionalen Abbildung sowie historischen und geographischen Einordnung des Arbeitsmarkts versucht. Die Betrachtung dieser Indikatoren zeigt, dass der Arbeitsmarkt auf seinem Erholungskurs nicht alle mitnimmt \u2013 und dass wir \u00fcber viele Entwicklungen nur bedingt Aussagen treffen k\u00f6nnen, weil entscheidende Daten fehlen oder schwer zug\u00e4nglich sind. Das betrifft insbesondere Lohndaten. Wir schlagen daher ein Instrument zur engmaschigeren und zeitnaheren Ver\u00f6ffentlichung dieser Daten vor.<\/p>\n<p>Der deutsche Arbeitsmarkt scheint seit langem ein Selbstl\u00e4ufer zu sein. Die Arbeitslosenquote ist konstant gering. Rei\u00dft sie krisenbedingt einmal aus, bleibt es bei kurzbebenartigen Momentaufnahmen, die \u2014 auch dank aktiver arbeitsmarktpolitischer Unterst\u00fctzung \u2014 schnell wieder der Vergangenheit angeh\u00f6ren.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Erwerbslosigkeit (zu <em>wenig<\/em> Arbeit) zun\u00e4chst kein Kopfzerbrechen bereitet, sorgt sich der \u00f6ffentliche Diskurs seit einiger Zeit um die Erwerbst\u00e4tigkeit: Gibt es zu <em>viel <\/em>Arbeit? Wo sollen die fehlenden Fachkr\u00e4fte f\u00fcr zuk\u00fcnftige Transformationsprozesse herkommen, wenn bereits heute alle in Brot und Lohn stehen? Und angesichts der steigenden Inflation \u2013 ist die hohe Erwerbst\u00e4tigkeit nicht vielmehr ein Problem? Droht eine Lohn-Preis-Spirale durch \u00fcberm\u00e4\u00dfige Lohnforderungen von Arbeitnehmerinnen, die im Zweifel \u00fcberall einen Job finden k\u00f6nnten?<\/p>\n<p>Auf den ersten Blick scheint die Antwort verneinend: Die Lohnentwicklung war zuletzt schwach. Aber die ehrliche Antwort ist: Wir wissen es nicht. Denn uns fehlen die Daten. Das ist gerade jetzt ein gef\u00e4hrlicher Missstand. Die Mindestlohnerh\u00f6hung steht im Oktober diesen Jahres vor der T\u00fcr. Um ihre Wirkung einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, sind detaillierte Daten entscheidend. Die jetzige Inflation muss genau verstanden werden, inklusive ihrer Wechselwirkung mit L\u00f6hnen und dem Arbeitsmarkt, damit gut auf sie reagiert werden kann. Und Deutschlands Nachhaltigkeitswende und wirtschaftliche Zukunftsf\u00e4higkeit h\u00e4ngt entscheidend vom Arbeitsmarkt ab. Seine engmaschige Betrachtung ist heute also so wichtig wie selten zuvor.<\/p>\n<p><strong>Abbildung 1<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-10773 aligncenter\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung1-1-300x199.png\" alt=\"\" width=\"814\" height=\"540\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung1-1-300x199.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung1-1-1024x679.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung1-1-768x509.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung1-1-391x260.png 391w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung1-1-1536x1019.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung1-1-100x66.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung1-1-1184x785.png 1184w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung1-1.png 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 814px) 100vw, 814px\" \/><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Arbeit\/Verdienste\/Realloehne-Nettoverdienste\/Tabellen\/liste-reallohnentwicklung.html#fussnote-1-134648\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p>\n<h4><strong>Ein anderer Blick auf den Arbeitsmarkt<\/strong><\/h4>\n<p>Die Analyse des Arbeitsmarkts jenseits der reinen Arbeitslosenquote ist in Fachkreisen seit langem Usus. Beispielhaft sind hier das <a href=\"https:\/\/www.iab.de\/de\/daten\/arbeitsmarktbarometer.aspx\">IAB &#8211; Arbeitsmarktbarometer<\/a> oder das <a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/umfrage\/ifo-beschaeftigungsbarometer\">ifo &#8211; Besch\u00e4ftigungsbarometer<\/a>. Nichtsdestotrotz zeigt die gerade laufende \u00f6ffentliche Debatte (in der zum Beispiel nur selten zwischen angebotsbedingter Preissteigerung und nachfragebedingter Inflation unterschieden wird, wie Florian Kern <a href=\"https:\/\/makronom.de\/das-ist-keine-inflation-im-eigentlichen-sinne-42030\">hier<\/a> ausf\u00fchrt) reflexartig immer wieder dieselbe \u2013 inflationsgetriebene \u2013 Konzentration auf die Arbeitslosenquote: Ist die Arbeitslosigkeit niedrig, so die Sorge, k\u00f6nnten Arbeitnehmer h\u00f6here L\u00f6hne fordern und damit den Preisdruck erh\u00f6hen. Denn die Unternehmen m\u00fcssten die Lohnforderungen akzeptieren, w\u00fcrden die gestiegenen Lohnkosten als Preissteigerungen weitergeben und die Inflation w\u00fcrde sich spiralartig nach oben schrauben.<\/p>\n<p>Schnelle Forderungen nach h\u00f6heren Zinsen sind die Folge. Ob dies aber wirklich die L\u00f6sung ist oder vielmehr eine Gefahr, k\u00f6nnen wir nur verstehen, wenn wir ein besseres Verst\u00e4ndnis vom Arbeitsmarkt, seiner Entwicklung und seinem m\u00f6glichen Potenzial haben. Es geht also darum einzuordnen, woher wir kommen, wo wir stehen und bis wohin wir gehen k\u00f6nnten.<\/p>\n<h4><strong>Die Arbeitsmarktampel\u2026<\/strong><\/h4>\n<p>Daher haben wir den Versuch unternommen, durch eine Kombination aus unterschiedlichen Indikatoren ein feinmaschigeres Bild vom Arbeitsmarkt zu zeichnen: die <strong>Arbeitsmarktampel<\/strong>. Wir gehen dabei einen Schritt weiter als vorherige multidimensionale Betrachtungen: Zus\u00e4tzlich zu einer <em>Abbildung<\/em> in mehreren Dimensionen versuchen wir eine <em>Einordnung<\/em> der Arbeitsmarktlage- und entwicklung. Daf\u00fcr haben wir f\u00fcr jeden Indikator, den wir in unserer Arbeitsmarktampel betrachten, mittels historischem und geographischem Vergleich Soll-Werte abgeleitet, mit denen die Ist-Werte verglichen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Unsere Arbeitsmarktampel kombiniert vier Indikatoren zur Besch\u00e4ftigungslosigkeit mit sechs zur Erwerbst\u00e4tigkeit (vgl. Abbildung 2). Zusammen bieten sie einen ausdifferenzierten \u00dcberblick der Besch\u00e4ftigungslage, der Unterbesch\u00e4ftigung sowie der ungehobenen Potenziale, die insbesondere im deutschen Niedriglohnsektor und bei der Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt noch bestehen.<\/p>\n<p>Entscheidend ist dabei weniger der jeweils f\u00fcr sich stehende absolute Wert, sondern die Gr\u00f6\u00dfenordnung: Durch eine historische und geographische Kontextualisierung versuchen wir einzuordnen, ob der deutsche Arbeitsmarkt entlang der jeweiligen Dimension bereits einen guten Status Quo erzielt hat, wo er sich realistisch noch hinbewegen k\u00f6nnte und ob dies in einem politisch relevanten Zeitraum \u2013 gemessen an Legislaturperioden \u2013 auch umsetzbar ist. Durch diese Einordnung kann f\u00fcr jeden der zehn Indikatoren ein Ampelstand \u2014 Rot, Gelb, Gr\u00fcn \u2014 festgelegt werden, welcher wiederum den raschen \u00dcberblick erleichtert.<\/p>\n<p><strong>Abbildung 2<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-10771 aligncenter\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung-Ampel-300x295.png\" alt=\"\" width=\"658\" height=\"647\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung-Ampel-300x295.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung-Ampel-1024x1007.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung-Ampel-768x756.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung-Ampel-1536x1511.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung-Ampel-100x98.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung-Ampel-1184x1165.png 1184w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung-Ampel.png 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 658px) 100vw, 658px\" \/><\/p>\n<h4><strong>\u2026 und was sie uns (nicht) sagt <\/strong><\/h4>\n<p>In der Durchf\u00fchrung unserer Betrachtung stechen drei Punkte hervor: (1) Der deutsche Arbeitsmarkt ist auf einem guten Weg, (2) entscheidende Bev\u00f6lkerungsgruppen drohen jedoch dabei auf der Strecke zu bleiben. Vor allem aber (3) sto\u00dfen wir immer wieder auf gro\u00dfe Datenlecks, die elementare Bereiche \u2014 insbesondere Lohndaten \u2014 betreffen.<\/p>\n<p>So standen in der Betrachtung f\u00fcr 2021 die beiden Hauptindikatoren, die Unterbesch\u00e4ftigungsquote und die Erwerbst\u00e4tigenquote, auf Gelb bzw. auf Gr\u00fcn. Das bildet die Erholung des Arbeitsmarkts in der zweiten H\u00e4lfte des zweiten Pandemiejahrs ab und ist eine positive Entwicklung.<\/p>\n<p>Eine tiefergehende Analyse der Subindikatoren, die den Hauptindikator Unterbesch\u00e4ftigungsquote erg\u00e4nzen, zeichnet aber ein differenzierteres Bild. Diese Subindikatoren \u2014 Unterbesch\u00e4ftigungsquoten der L\u00e4nder, Unterbesch\u00e4ftigungsquote U25 und die Langzeiterwerbslosenquote \u2014 stehen durchgehend auf Rot.<\/p>\n<p>Bezogen auf z.B. die Langzeiterwerbslosenquote ist dies nicht verwunderlich. Vergangene Krisen haben gezeigt, dass gerade Langzeiterwerbslose h\u00e4rter von konjunkturellen Abschw\u00fcngen betroffen sind. Da mit jedem Monat Arbeitslosigkeit die Integration in den ersten Arbeitsmarkt schwieriger wird, droht hier vielen der Anschluss verloren zu gehen, wodurch dauerhafte Abh\u00e4ngigkeiten von staatlichen Transferleistungen entstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich geht es jungen Unterbesch\u00e4ftigten (unter 25 Jahren). Dass sich die Unterbesch\u00e4ftigungsquote in dieser Altersspanne noch nicht wieder au\u00dferhalb des roten Bereichs befindet, liegt an der fehlenden Datenverf\u00fcgbarkeit: bis zur Fertigstellung des Papers lagen die Daten nur bis 2020 vor.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Gerade weil die Gefahren von Arbeitslosigkeit in jungen Jahren aber so hoch sind (mehr dazu <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/ein-guter-ausblick-fuer-2022-der-arbeitsmarkt-zieht-auf-seinem-erholungskurs-an-der-jugend-vorbei\/\">hier<\/a>) und die Zukunftsf\u00e4higkeit des Arbeitsmarkts \u2014 und unserer Staatsfinanzen \u2014 insbesondere von der Arbeitsmarktintegration junger Menschen abh\u00e4ngt, ist eine bessere und schnellere Datenverf\u00fcgbarkeit hier elementar.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich sieht es bei den Lohnindikatoren aus, die den Hauptindikator Erwerbst\u00e4tigenquote erg\u00e4nzen. Eine solche Erg\u00e4nzung von Erwerbst\u00e4tigkeits- durch Lohnindikatoren ist gerade in Deutschland wichtig: Aufgrund des bei uns \u00fcberdurchschnittlich gro\u00dfen Niedriglohnsektors sagt eine hohe Erwerbst\u00e4tigenquote allein nicht viel dar\u00fcber aus, ob Menschen von ihrer Arbeit leben und f\u00fcr ihr Alter vorsorgen k\u00f6nnen. Ebenso wenig kann durch eine reine Betrachtung der Erwerbst\u00e4tigenquote ermittelt werden, ob noch gr\u00f6\u00dfere Potenziale in Form von unterproduktiven Arbeitsverh\u00e4ltnissen vorhanden sind.<\/p>\n<p>F\u00fcr beides sind Lohndaten essentiell. Denn niedrige L\u00f6hne deuten sowohl auf soziale Missst\u00e4nde als auch auf Arbeitsverh\u00e4ltnisse mit geringer Produktivit\u00e4t hin. Doch gerade hier bestehen erhebliche Datenlecks. F\u00fcr die Niedriglohnquote und die Niedriglohnquote Frauen haben wir Eurostat-Daten verwendet, f\u00fcr die Niedriglohnquote nach sozialer Herkunft SOEP-Daten. Erstere speisen sich f\u00fcr Deutschland aus der <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Arbeit\/Verdienste\/Verdienste-Branche-Berufe\/Publikationen\/_publikationen-innen-verdienststruktur.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verdienststrukturerhebung<\/a>, die nur alle vier Jahre erhoben wird, zuletzt <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Themen\/Arbeit\/Verdienste\/Verdienste-Branche-Berufe\/Publikationen\/_publikationen-innen-verdienststruktur.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2018<\/a>. Hier w\u00e4re eine h\u00f6herfrequente Erhebung und Ver\u00f6ffentlichungen der Daten wichtig. Ebenfalls m\u00fcssten die so erhobenen Lohndaten entsprechend der Altersklassen der Eurostat-LFS-Indikatoren zug\u00e4nglich gemacht werden, um zu identifizieren, wie sich Einkommen in besonders vulnerablen Arbeitsmarktgruppen im europ\u00e4ischen Vergleich entwickeln.<\/p>\n<p>Das SOEP dagegen erhebt f\u00fcr Deutschland j\u00e4hrlich Lohndaten, aus denen die Gr\u00f6\u00dfe und Entwicklung des Niedriglohnsektors (sowie der Lohnverteilung insgesamt) berechnet werden k\u00f6nnen. Aber auch diese Daten werden nur mit ein- bis zweij\u00e4hriger Versp\u00e4tung ver\u00f6ffentlicht und stehen Externen nicht unbegrenzt zur Verf\u00fcgung.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Dabei w\u00e4ren gute Lohndaten am aktuellen Rand entscheidend, um zum Beispiel die kommende Anhebung des Mindestlohns und ihre Auswirkungen auf Produktivit\u00e4t und Inflation zeitnah auswerten zu k\u00f6nnen. Zudem sind die SOEP Daten international schwerer vergleichbar. Innereurop\u00e4ische Vergleichbarkeit w\u00e4re jedoch insbesondere f\u00fcr geldpolitische Entscheidungen essentiell. In Zeiten wachsender Inflation, einer kr\u00e4ftigen Mindestlohnerh\u00f6hung und des fortschreitenden strukturellen Wandels sind belastbare und aktuelle Arbeitsmarktdaten wichtiger denn je. Ob zur Unterscheidung zwischen angebotsseitigen Preissteigerungen und nachfrageseitiger Inflation, zur Kalibrierung von tariflichen Lohnforderungen und arbeitgeberseitigen Angeboten, zur Ausrichtung aktiver Arbeitsmarktma\u00dfnahmen oder der Weiterentwicklung der Aus-, Um-, und Weiterbildungssysteme: Ohne eine solide Datengrundlage sind gute Entscheidungen und faire Einigungen schwierig.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Gleichzeitig ist es unbestritten, dass Arbeitsmarkt- und Fiskalpolitik Hand in Hand gehen. Sowohl \u00f6ffentliche Investitionen, die f\u00fcr ihren Erfolg auf die richtigen Arbeitskr\u00e4fte angewiesen sind, als auch das richtige Haushaltssaldo, das vom <a href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/eine-neue-deutsche-finanzpolitik\/\">Auslastungsgrad der Volkswirtschaft abh\u00e4ngt<\/a>, sind eng mit dem Arbeitsmarkt verkn\u00fcpft. Auch hier w\u00e4ren detaillierte und aktuelle Lohndaten n\u00fctzlich, um sektorale oder allgemeine Engp\u00e4sse schnell erkennbar zu machen.<\/p>\n<p><strong>Vor diesem Hintergrund f\u00e4nden wir f\u00fcr Deutschland ein Instrument wie den \u201e<\/strong><a href=\"https:\/\/www.atlantafed.org\/chcs\/wage-growth-tracker\"><strong>Atlanta Wage Growth Tracker<\/strong><\/a><strong>\u201c w\u00fcnschenswert<\/strong>: Er zeichnet das nominale Lohnwachstum auf, wird monatlich ver\u00f6ffentlicht und macht durch seine differenzierten Kategorisierungen nach z.B. Alter, Geschlecht und Bildung unterschiedliche Arbeitsmarktgruppen sicht- und vergleichbar. \u00c4hnliche Daten sind in Deutschland zurzeit nur durch vergleichsweise aufwendige Einzelanalysen auf Grundlage des SOEPs ermittelbar (vgl. Abbildung 3). Die Wichtigkeit dieser Daten wird beispielsweise erkennbar in einer DIW <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.725379.de\/20-7-1.pdf\">Studie<\/a> \u00a0zur Mindestlohneinf\u00fchrung, die aufzeigt, wie sehr gerade untere Einkommensschichten von dessen Einf\u00fchrung 2015 profitiert haben. Ein Instrument wie der Atlanta Wage Growth Tracker w\u00fcrde Deutschland eine transparentere Datenbasis verschaffen, die f\u00fcr alle Interessensgruppen nachvollziehbar ist und f\u00fcr viele wirtschaftliche Debatten f\u00f6rderlich w\u00e4re.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p><strong>Abbildung 3<\/strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-10769 aligncenter\" src=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung-3-300x209.png\" alt=\"\" width=\"815\" height=\"568\" srcset=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung-3-300x209.png 300w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung-3-1024x712.png 1024w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung-3-768x534.png 768w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung-3-1536x1068.png 1536w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung-3-100x70.png 100w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung-3-1184x824.png 1184w, https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Abbildung-3.png 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 815px) 100vw, 815px\" \/><strong style=\"font-size: revert; color: initial;\">Quelle<\/strong><span style=\"font-size: revert; color: initial;\">: <\/span><a style=\"font-size: revert;\" href=\"https:\/\/www.atlantafed.org\/chcs\/wage-growth-tracker?panel=1\">Atlanta Wage Growth Tracker<\/a><span style=\"font-size: revert; color: initial;\"> (12-month moving averages, wage level<\/span><span style=\"font-size: revert; color: initial;\">), <\/span><a style=\"font-size: revert;\" href=\"https:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.725379.de\/20-7-1.pdf\">DIW Wochenbericht 7 2020<\/a><span style=\"font-size: revert; color: initial;\"> S. 94<\/span><\/p>\n<p>Wie genau es dem deutschen Arbeitsmarkt geht, l\u00e4sst sich also auch durch differenziertere Indikatoren heute nicht abschlie\u00dfend beantworten. Gerade am aktuellen Rand fehlen wichtige Daten. Dass sein Zustand aber fiskal- und geldpolitische Implikationen hat, sowie eng mit Fragen der Preisentwicklung verbunden ist, r\u00fcckt derzeit nochmal mehr in den Mittelpunkt. Diese mehrseitige Verbindung muss in den kommenden Jahren besser erforscht werden \u2013 und dazu braucht es zug\u00e4ngliche, engmaschige und aktuelle Daten.<\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong> Fu\u00dfnoten<\/strong><\/h4>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit ver\u00f6ffentlicht zwar monatlich die absoluten Zahlen an Unterbesch\u00e4ftigten f\u00fcr den vergangenen Monat, jedoch nicht nach Altersgruppen gestaffelt. Die erweiterte Bezugsgr\u00f6\u00dfe, relativ zu der die Unterbesch\u00e4ftigungsquote berechnet wird, wird nicht im selben Rhythmus und ebenfalls nicht nach Altersgruppen ver\u00f6ffentlicht. Daher ist es unm\u00f6glich, auf dieser Basis die Unterbesch\u00e4ftigungsquote junger Menschen am aktuellen Rand eigenst\u00e4ndig zu berechnen. Nach der Fertigstellung des Hauptpapiers wurde die aggregierte durchschnittliche Unterbesch\u00e4ftigungsquote f\u00fcr unter 25-j\u00e4hrige f\u00fcr das Jahr 2021 ver\u00f6ffentlicht. Diese betr\u00e4gt 6,1 Prozent. Die Ampel steht f\u00fcr 2021 damit auf Gr\u00fcn, was sich mit der Entwicklung des Hauptindikators deckt.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Wie bei den Daten zur Unterbesch\u00e4ftigungsquote junger Menschen steckt auch hier der Teufel im Detail: Die SOEP-Daten f\u00fcr 2021 liegen zwar vor, bisher jedoch ohne Gewichtung, so dass keine repr\u00e4sentativen Aussagen getroffen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Ebenso k\u00f6nnen ohne gute Daten Spannungen zwischen der allgemeinen Bev\u00f6lkerung und wichtigen wirtschaftlichen Akteuren entstehen: Wenn Gewerkschaften zum Beispiel pr\u00e4ventiv mit Lohnforderungen von 3 Prozent in Tarifverhandlungen gehen, \u00a0\u00a0um eine angebliche Lohn-Preis-Spirale zu verhindern, ist entscheidend, auf welcher Datengrundlage eine solche Entscheidung gef\u00e4llt und vermittelt wird.<\/p>\n<hr \/>\n<h4><strong>Medien- und Veranstaltungsbericht 16.06.2022<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li data-leveltext=\"\uf0b7\" data-font=\"Symbol\" data-listid=\"1\" aria-setsize=\"-1\" data-aria-posinset=\"1\" data-aria-level=\"1\"><span data-contrast=\"auto\">Am 5. Juni nahm Max beim Mainzer Open Ohr Festival an einem Panel zum Thema Steuergerechtigkeit teil. Einen ausf\u00fchrlichen Bericht in der Lokalpresse findet ihr <\/span><a href=\"https:\/\/mainzund.de\/open-ohr-festival-in-mainz-tanzt-und-debattiert-wieder-von-gegen-steuern-teilen-und-steuergeschenken-an-biontech\/\"><span data-contrast=\"none\">hier<\/span><\/a><span data-contrast=\"auto\">.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li data-leveltext=\"\uf0b7\" data-font=\"Symbol\" data-listid=\"1\" aria-setsize=\"-1\" data-aria-posinset=\"2\" data-aria-level=\"1\"><span data-contrast=\"auto\">Am 6. Juni wurde Philippa vom RBB Info Radio zum Thema Neuverschuldung des laufenden Bundeshaushalts interviewt. Die Aufzeichnung findet ihr <\/span><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20220703075353\/https:\/\/www.inforadio.de\/rubriken\/interviews\/2022\/06\/04\/finanzpolitik-kapitalismus-wirtschaftspolitik-philippa-sigl-goeckner.html\"><span data-contrast=\"none\">hier<\/span><\/a><span data-contrast=\"auto\">.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li data-leveltext=\"\uf0b7\" data-font=\"Symbol\" data-listid=\"1\" aria-setsize=\"-1\" data-aria-posinset=\"2\" data-aria-level=\"1\"><span data-contrast=\"auto\">Am 8. Juni diskutierte Philippa im DLF mit Verena Bentele, Markus Herbrand und Hans Peter Gr\u00fcner dar\u00fcber, was gegen die steigenden Preise zu tun ist. <\/span><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/inflation-was-tun-gegen-steigende-preise-dlf-d325b3ba-100.html\"><span data-contrast=\"none\">Hier<\/span><\/a><span data-contrast=\"auto\"> gibt es die Diskussion zum Nachh\u00f6ren.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li data-leveltext=\"\uf0b7\" data-font=\"Symbol\" data-listid=\"1\" aria-setsize=\"-1\" data-aria-posinset=\"2\" data-aria-level=\"1\"><span data-contrast=\"auto\">Florian erkl\u00e4rt als Experte in einem <\/span><a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/wirtschaft\/ezb-erhoeht-zinsen-was-bedeutet-leitzins-geldmenge-oder-inflation-IVDV4WATTRERBDIQ2P5W4KHQAQ.html\"><span data-contrast=\"none\">Artikel<\/span><\/a><span data-contrast=\"auto\"> des RND, wie die Zentralbank mit Zinsentscheidungen Preise beeinflussen kann und wie die derzeitige Situation zu bewerten ist.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li data-leveltext=\"\uf0b7\" data-font=\"Symbol\" data-listid=\"1\" aria-setsize=\"-1\" data-aria-posinset=\"2\" data-aria-level=\"1\"><span data-contrast=\"auto\">Im Makronom argumentiert Florian in einem <\/span><a href=\"https:\/\/makronom.de\/das-ist-keine-inflation-im-eigentlichen-sinne-42030\"><span data-contrast=\"none\">Artikel<\/span><\/a><span data-contrast=\"auto\">, dass die derzeitigen Preissteigerungen keine Inflation im eigentlichen Sinne sind.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li data-leveltext=\"\uf0b7\" data-font=\"Symbol\" data-listid=\"1\" aria-setsize=\"-1\" data-aria-posinset=\"2\" data-aria-level=\"1\"><span data-contrast=\"auto\">Joseph Politano zitiert unsere Sch\u00e4tzungen zu den Kosten der gestiegenen Strom- und Gaspreise f\u00fcr deutsche Haushalte in seinem <\/span><a href=\"https:\/\/apricitas.substack.com\/p\/the-eus-different-inflation-problem\"><span data-contrast=\"none\">Newsletter<\/span><\/a><span data-contrast=\"auto\">.<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li data-leveltext=\"\uf0b7\" data-font=\"Symbol\" data-listid=\"1\" aria-setsize=\"-1\" data-aria-posinset=\"2\" data-aria-level=\"1\"><span data-contrast=\"auto\">Der Hessische Rundfunk hat eine <\/span><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20221129103246\/https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/past-forward\/bedroht-inflation-die-demokratie\/hr-fernsehen\/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xNzM0Nzg\"><span data-contrast=\"none\">Dokumentation<\/span><\/a><span data-contrast=\"auto\"> zum Thema Inflation gedreht und Philippa daf\u00fcr interviewt.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li data-leveltext=\"\uf0b7\" data-font=\"Symbol\" data-listid=\"1\" aria-setsize=\"-1\" data-aria-posinset=\"2\" data-aria-level=\"1\"><span data-contrast=\"auto\">Philippa hat sich im <\/span><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=x_Z026WGmz4\"><span data-contrast=\"none\">JUNG &amp; NAIV Wirtschaftsbriefing<\/span><\/a><span data-contrast=\"auto\"> zusammen mit Maurice H\u00f6fgen die Generaldebatte zum Bundeshaushalt angeschaut, sie eingeordnet und kommentiert.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li data-leveltext=\"\uf0b7\" data-font=\"Symbol\" data-listid=\"1\" aria-setsize=\"-1\" data-aria-posinset=\"2\" data-aria-level=\"1\"><span data-contrast=\"auto\">Das EuroIntelligence Briefing hat Philippas <\/span><a href=\"https:\/\/twitter.com\/PhilippaSigl\/status\/1533793450021294082\"><span data-contrast=\"none\">Tweet<\/span><\/a><span data-contrast=\"auto\"> zu Italiens einj\u00e4hrigen Spreads zitiert.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<li data-leveltext=\"\uf0b7\" data-font=\"Symbol\" data-listid=\"1\" aria-setsize=\"-1\" data-aria-posinset=\"2\" data-aria-level=\"1\"><span data-contrast=\"auto\">In Politik &amp; \u00d6konomie ist der <\/span><a href=\"https:\/\/politischeoekonomie.com\/wandelnde-bilder-der-beziehung-zwischen-kapitalismus-und-demokratie-von-der-unvereinbarkeit-zur-partnerschaft-und-zurueck\/\"><span data-contrast=\"none\">Aufsatz<\/span><\/a><span data-contrast=\"auto\"> von Max zur Beziehung zwischen Kapitalismus und Demokratie erschienen. Die <\/span><a href=\"https:\/\/static1.squarespace.com\/static\/5f78515192c5a853f9acd51f\/t\/62271adc19b6da630ca0e163\/1646729949117\/Krahe%CC%81+2022.pdf\"><span data-contrast=\"none\">englische \u00dcbersetzung<\/span><\/a><span data-contrast=\"auto\"> des Aufsatzes ist au\u00dferdem in History of Political Thought erschienen.\u00a0<\/span><span data-ccp-props=\"{&quot;134233279&quot;:true,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:259}\">\u00a0<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"executivesum\" style=\"border-left: 8px solid #ee6174; text-align: center;\"><em>Der\u00a0<strong>Geldbrief<\/strong> ist unser Newsletter zu aktuellen Fragen der Geldpolitik und der Finanzm\u00e4rkte. \u00dcber Feedback und Anregungen freuen wir uns und erbitten deren Zusendung an pola.schneemelcher<\/em><em>[at]dezernatzukunft.org<\/em><\/p>\n<hr \/>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der deutsche Arbeitsmarkt scheint seit langem ein Selbstl\u00e4ufer zu sein. Die Arbeitslosenquote ist konstant gering. Rei\u00dft sie krisenbedingt einmal aus, bleibt es bei kurzbebenartigen Momentaufnahmen, die \u2014 auch dank aktiver arbeitsmarktpolitischer Unterst\u00fctzung \u2014 schnell wieder der Vergangenheit angeh\u00f6ren.<\/p>\n","protected":false},"author":40,"featured_media":10804,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[161],"tags":[232,55,228,181,294,185,233],"class_list":["post-10925","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geldbrief-en","tag-arbeit-en","tag-fiscal-policy","tag-fiskalpolitik-en","tag-labour-market","tag-ps-en","tag-social-policy","tag-soziales-en"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.8 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Der deutsche Arbeitsmarkt: Wind in den Segeln \u2013 aber ein Datenleck - Dezernat Zukunft<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Institut f\u00fcr Makrofinanzen\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Der deutsche Arbeitsmarkt: Wind in den Segeln \u2013 aber ein Datenleck - Dezernat Zukunft\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Institut f\u00fcr Makrofinanzen\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Dezernat Zukunft\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2022-06-16T15:00:00+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-08-17T12:43:44+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Beitragsbild-2.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1600\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"933\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Pola Schneemelcher\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@DezernatZ\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@DezernatZ\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Pola Schneemelcher\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"12 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/\"},\"author\":{\"name\":\"Pola Schneemelcher\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/person\/59d55f110461f0db3110f5dd4d9f1962\"},\"headline\":\"Der deutsche Arbeitsmarkt: Wind in den Segeln \u2013 aber ein Datenleck\",\"datePublished\":\"2022-06-16T15:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2023-08-17T12:43:44+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/\"},\"wordCount\":2127,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Beitragsbild-2.png\",\"keywords\":[\"Arbeit\",\"Fiscal Policy\",\"Fiskalpolitik\",\"Labour market\",\"PS\",\"Social policy\",\"Soziales\"],\"articleSection\":[\"Geldbrief\"],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/\",\"url\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/\",\"name\":\"Der deutsche Arbeitsmarkt: Wind in den Segeln \u2013 aber ein Datenleck - Dezernat Zukunft\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Beitragsbild-2.png\",\"datePublished\":\"2022-06-16T15:00:00+00:00\",\"dateModified\":\"2023-08-17T12:43:44+00:00\",\"description\":\"Institut f\u00fcr Makrofinanzen\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Beitragsbild-2.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Beitragsbild-2.png\",\"width\":1600,\"height\":933},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/home_en\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Der deutsche Arbeitsmarkt: Wind in den Segeln \u2013 aber ein Datenleck\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#website\",\"url\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/\",\"name\":\"Dezernat Zukunft\",\"description\":\"Institut f\u00fcr Makrofinanzen\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#organization\",\"name\":\"Dezernat Zukunft\",\"url\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Dezernat_Zukunft-01_Zeichenfla\u0308che-1.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Dezernat_Zukunft-01_Zeichenfla\u0308che-1.png\",\"width\":966,\"height\":167,\"caption\":\"Dezernat Zukunft\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/x.com\/DezernatZ\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/person\/59d55f110461f0db3110f5dd4d9f1962\",\"name\":\"Pola Schneemelcher\",\"url\":\"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/author\/polaschneemelcher\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Der deutsche Arbeitsmarkt: Wind in den Segeln \u2013 aber ein Datenleck - Dezernat Zukunft","description":"Institut f\u00fcr Makrofinanzen","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Der deutsche Arbeitsmarkt: Wind in den Segeln \u2013 aber ein Datenleck - Dezernat Zukunft","og_description":"Institut f\u00fcr Makrofinanzen","og_url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/","og_site_name":"Dezernat Zukunft","article_published_time":"2022-06-16T15:00:00+00:00","article_modified_time":"2023-08-17T12:43:44+00:00","og_image":[{"width":1600,"height":933,"url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Beitragsbild-2.png","type":"image\/png"}],"author":"Pola Schneemelcher","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@DezernatZ","twitter_site":"@DezernatZ","twitter_misc":{"Written by":"Pola Schneemelcher","Est. reading time":"12 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/"},"author":{"name":"Pola Schneemelcher","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/person\/59d55f110461f0db3110f5dd4d9f1962"},"headline":"Der deutsche Arbeitsmarkt: Wind in den Segeln \u2013 aber ein Datenleck","datePublished":"2022-06-16T15:00:00+00:00","dateModified":"2023-08-17T12:43:44+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/"},"wordCount":2127,"publisher":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Beitragsbild-2.png","keywords":["Arbeit","Fiscal Policy","Fiskalpolitik","Labour market","PS","Social policy","Soziales"],"articleSection":["Geldbrief"],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/","url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/","name":"Der deutsche Arbeitsmarkt: Wind in den Segeln \u2013 aber ein Datenleck - Dezernat Zukunft","isPartOf":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Beitragsbild-2.png","datePublished":"2022-06-16T15:00:00+00:00","dateModified":"2023-08-17T12:43:44+00:00","description":"Institut f\u00fcr Makrofinanzen","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/#primaryimage","url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Beitragsbild-2.png","contentUrl":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Beitragsbild-2.png","width":1600,"height":933},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/der-deutsche-arbeitsmarkt-wind-in-den-segeln-aber-ein-datenleck\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/home_en\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Der deutsche Arbeitsmarkt: Wind in den Segeln \u2013 aber ein Datenleck"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#website","url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/","name":"Dezernat Zukunft","description":"Institut f\u00fcr Makrofinanzen","publisher":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#organization","name":"Dezernat Zukunft","url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Dezernat_Zukunft-01_Zeichenfla\u0308che-1.png","contentUrl":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Dezernat_Zukunft-01_Zeichenfla\u0308che-1.png","width":966,"height":167,"caption":"Dezernat Zukunft"},"image":{"@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/x.com\/DezernatZ"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/#\/schema\/person\/59d55f110461f0db3110f5dd4d9f1962","name":"Pola Schneemelcher","url":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/author\/polaschneemelcher\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10925","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/40"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10925"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10925\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71524,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10925\/revisions\/71524"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10804"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10925"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10925"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dezernatzukunft.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10925"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}