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SUMMARY:A Stronger Euro for a Stronger Europe?
DESCRIPTION:Die Schwächung des US-Dollars, die durch eine zunehmend unberechenbare „America First“-Politik vorangetrieben wird, bietet dem Euro die Chance, international an Bedeutung zu gewinnen. Gleichzeitig könnte der Kryptomerkantilismus der Trump-Regierung – ihre Strategie zur Förderung von durch den Dollar gestützten Stablecoins – die Dominanz des Dollars weiter stärken.\nWie sollte Europa mit diesen Zielkonflikten umgehen? Drei Experten des European Macro Policy Network (EMPN) werden ihre Ansichten dazu darlegen: Shahin Vallée, Agnieszka Smoleńska und Eric Monnet. Im Anschluss können wir diskutieren und uns austauschen..\nMelden Sie sich hier für diese englischsprachige Veranstaltung an!\n📍 Brüssel, Norrsken House Brussels, Handelsstraat 72, Salle Jane Goodall (-1)\n📆 24. Juni 2025\n\nWie sollte Europa reagieren? Ist ein stärkerer, internationalerer Euro im Interesse Europas? Wenn ja, mit welchen politischen Maßnahmen kann die Internationalisierung des Euro vorangetrieben werden?\nDie grundlegenden Kompromisse sind bekannt: Ein stärkerer Euro würde die öffentlichen und privaten Finanzierungskosten in Europa senken, Importe und Auslandsinvestitionen verbilligen und die Anfälligkeit gegenüber US-Sanktionen sowie die Abhängigkeit von US-Swap-Linien verringern.\nGleichzeitig würde ein stärkerer Euro die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Exporte beeinträchtigen und die EZB zusätzlich mit der Steuerung des internationalen Konjunkturzyklus belasten. Darüber hinaus ist unklar, ob die derzeitige institutionelle Architektur der EU – mit unterentwickelten Kapitalmärkten, begrenzten fiskalischen Kapazitäten und fragmentierten politischen Entscheidungsprozessen – bereit ist, die mit einer globaleren Währung verbundenen Aufgaben und Anforderungen zu bewältigen.\n\nDie Speaker\nShahin Vallée\n(Leiter des Geoökonomie-Programms, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP); Policy Fellow, Dezernat Zukunft / EMPN)\nAgnieszka Smoleńska\n(Senior Policy Fellow, CETEx (LSE); Assistenzprofessorin, Florence School of Banking and Finance und Polnische Akademie der Wissenschaften)\nEric Monnet\n(Professor für Wirtschaftswissenschaften, EHESS und Paris School of Economics; Policy Fellow, Dezernat Zukunft / EMPN)\n
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